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Germany · Episode #127 · 02.12.2024 · 49 Min

Florina Feninger & René Zerres, Nouri Hotel

Florina Feninger & René ZerresNouri Hotel · Bad Krozingen
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Aufgenommen: Nouri Hotel, Bad Krozingen

Standbild aus der Episode mit Florina Feninger & René Zerres Germany49 Min

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„Kernidee vom Hotel ist, kein Resort zu sein, in sich geschlossen, sondern Open Door. Also jeder darf kommen und fast uneingeschränkt in alle Bereiche, außer in die Zimmer.“

Florina Feninger & René Zerres, 15:36

Florina Feninger und René Zerres sprechen mit Ronald M. Arndt über das erste Jahr des Nouri Hotels in Bad Krozingen, das am 7. Dezember eröffnete. Feninger hat das Haus entwickelt, seit der Bürgermeister vor sieben Jahren ihren Vater von dem Projekt überzeugte, Zerres kam im August davor als Hoteldirektor von der Insel Usedom dazu. Es geht um das offene Haus für Einheimische, die Kryokammer bei -110 Grad und die Frage, ob die Marke Nouri an weiteren Standorten funktioniert.

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Kernaussagen

  1. Eröffnung und Geburt: Feninger hat die Hotelentwicklung bis zur Eröffnung am 7. Dezember abgeschlossen, zehn Tage später kam ihr Sohn Casimir. Zerres war ab Ende August dabei und hat den Start übernommen, sie kam im Juni 2024 zurück.
  2. Offenes Haus für alle: Restaurant, Dayspa, Rooftop-Bar und das Aktivitätenprogramm von Livemusik bis zu zwei Yogakursen pro Woche stehen auch Nicht-Hotelgästen offen, die Kurse kostenfrei. Nur die Zimmer bleiben Hotelgästen.
  3. Kryoanlage als USP: Das Zwei-Kammer-System von Mecotec fährt in der ersten Kammer auf -65 Grad, in der zweiten bleibt man 3,5 Minuten bei -110 Grad. Gerade entsteht ein Kryo-Club als Mitgliedschaft für regelmäßige Anwendungen.
  4. 5000 vor der Eröffnung: Zerres hatte für die zwei Tage der offenen Tür mit 500 Besuchern gerechnet, gekommen sind 2000 am ersten und knapp 3000 am zweiten Tag. Die Freiwillige Feuerwehr half bei den Hausführungen.
  5. Business kam dazu: Geplant war ein reines Leisurehotel, gebucht haben auch Unternehmen und die Uniklinik. Der modulare Tagungsbereich trug schon im ersten Jahr viele Business-Events, der Sektor wird weiter ausgebaut.
Shownotes zur Episodeaus dem Podcast-Feed

Das Nouri Hotel in Bad Krozingen feiert seinen ersten Geburtstag – herzlichen Glückwunsch!

An einem wunderbaren Sonntagmorgen blicken wir mit Florina Feninger und René Zerres auf die Entstehungsgeschichte des Hotels zurück – und werfen vor allem einen Blick in die Zukunft.

Wie entstand die Idee für ein Hotel in Bad Krozingen, nur einen Steinwurf entfernt vom familieneigenen Hotel Hirschen in Freiburg? Was passierte bis zur Eröffnung im Dezember 2024, und was meint René, wenn er von einem „Perfect Match“ spricht?

Ein Versprechen wurde gegenüber der Gemeinde abgegeben: Das Nouri Hotel sollte eine neue Zielgruppe für den Kurort ansprechen. Heute kann man mit Stolz sagen: Das ist mehr als gelungen. Jung, offen, entspannt und dennoch anspruchsvoll – genau so präsentiert sich das Hotel.

Besondere Highlights: die hauseigene Rooftop-Bar, die als perfekter Treffpunkt für Gäste dient, sowie die einladende Lobby mit Live-Piano. Und direkt nebenan befindet sich das Thermalbad Vita-Classica, das bequem und trockenen Fußes vom Hotel aus erreichbar ist. Aber auch das hoteleigene Spa hat einiges zu bieten – wie das beeindruckende Erlebnis der Kryokammer bei -110°C.

Der Standort im Dreiländereck ist ideal, um verschiedene Kulturen zu verbinden, doch auch die deutsche Klientel schätzt das Hotel sehr. Privat wie geschäftlich.

Großartig gemacht – das Potenzial der Marke Nouri ist enorm. Wir bleiben gespannt und freuen uns auf die weiteren Entwicklungen!

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Transkript

Transkript öffnenTranskript schließen49 Min · Ronald M. Arndt und Florina Feninger & René Zerres

Automatisch transkribiert mit AssemblyAI, Sprecher automatisch zugeordnet. Nicht redigiert.

  1. 00:00
    Ronald M. Arndt

    Es ist Sonntagmorgen hier im Nouri Hotel in Bad Krozingen und ihr seid auch schon wieder dabei. Ist es so in einer familiengeführten Hotellerie ab und an?

  2. 00:13
    Florina Feninger

    Also ich würde mal sagen, René ist natürlich immer ganz früh schon mit dabei. Wir haben immer morgens um 9 Uhr ein Meeting, da treffen wir uns alle. Da ist René eigentlich täglich da und wir versuchen es auch mit der Kinderbetreuung so hinzubekommen, dass wir da sind. Mein Mann und ich, wir haben jetzt seit einem Jahr ein Kind und ich würde sagen, generell sind wir schon eher die frühen Vögel, oder René?

  3. 00:41
    René Zerres

    Doch, doch, kann man schon sagen.

  4. 00:42
    Ronald M. Arndt

    Ja, und seit einem Jahr nicht nur ein Kind, sondern seit einem Jahr ein Hotel. Und das ist alles ziemlich zeitgleich begonnen bei dir, ne?

  5. 00:53
    Florina Feninger

    Genau, das kam alles zusammen. Am 7. Dezember haben wir das Nouri hier in Bad Krozingen eröffnet und 10 Tage später war dann die Geburt unseres Kindes, Casimir. Genau, das hätte man vielleicht auch anders planen können, aber im Nachhinein sind wir alle sehr froh, wie es gekommen ist. Und ja, also es war im Prinzip so, dass ich die Hotelentwicklung so noch komplett abschließen konnte bis zur Eröffnung. René kam dann im August dazu. Damals haben wir dann noch alle von unserem Stammhaus, vom Hirschen aus gearbeitet, hatten dort provisorisch die Büros aufgebaut. Und also die letzten Monate waren wirklich sehr, sehr knackig. Ich war, ich sage immer, wenn der Tag, an dem dann René dazu kam, war echt ein heiliger Tag, weil da hat sich dann alles mal auf ein bisschen mehr Schultern verteilt. Davor war es wirklich nur mein Vater und ich. Und klar, die letzten Monate, die waren wirklich, die hatten es dann noch mal in sich, aber im Grunde haben wir dann ziemlich guten Abschluss oder eine Übergabe so gefunden. Also mit der Eröffnung des Hotels war ich im Prinzip dann weg. Mein Mann hat mich dann einige Monate vertreten und René hat eigentlich dann den Laden sozusagen übernommen und hat halt sehr viel Erfahrung schon gehabt, auch schon mit Neueröffnung, hat ein ganz tolles Händchen für Mitarbeiter. Und er hat den Start richtig, richtig toll gemeistert. Und ich habe das dann alles ein bisschen aus der Ferne beobachtet und bin dann im Juni 2024, also dieses Jahr, zurückgekommen und seitdem auch wieder mit dabei.

  6. 02:40
    René Zerres

    Zum Glück.

  7. 02:41
    Ronald M. Arndt

    Ja, dann an der Stelle erstmal herzlichen Glückwunsch.

  8. 02:44
    Florina Feninger

    Vielen Dank.

  9. 02:45
    Ronald M. Arndt

    Zum ersten Geburtstag vom Sohnemann und zum ersten Geburtstag hier vom Hotel Nouri. Und für alle, die Bad Krozingen noch nicht so auf der Karte haben: Wir sind hier im Freiburger Raum und wie du gerade schon gesagt hast, das Stammhaus befindet sich in der Nähe. Wie viele Kilometer sind das von hier?

  10. 03:04
    Florina Feninger

    Sind ungefähr 15 Kilometer. Ja, eine Viertelstunde braucht man. Es liegt auch direkt an der Autobahn, also es hat auch eine super Lage und ja, da pendeln auch unsere Gäste und wir natürlich immer hin und her.

  11. 03:19
    Ronald M. Arndt

    Und der Hirschen, das ist ein Gasthaus mit auch Zimmern, soweit ich weiß. Da bin ich noch nicht vorbeigekommen.

  12. 03:25
    Florina Feninger

    Genau, der Hirschen ist ein altes Gasthaus, also seit 1740 schon in unserer Familie. Mein Bruder betreibt es jetzt in neunter Generation. Mein Vater hat es an ihn ja jetzt mehr oder weniger übergeben. Er ist auch noch dort viel, aber hat natürlich jetzt auch viel seiner Energie hier ins Nouri gesteckt. Und die letzten Jahrzehnte haben das mein Vater und sein Bruder zusammen gemacht und jetzt eben Mein Bruder. Und das ist sehr gastronomiegeprägt. Genau, also die Leute, die jetzt auch ins Hotel kommen, seit 2005 haben sie ein Hotel dazugebaut mit 70 Zimmern. Die Leute, die dorthin kommen, kommen eigentlich wegen des guten Essens. Also das ist ja gerade für die französische Küche und so im Raum Freiburg sehr bekannt. Und da konnten wir natürlich fürs Nouri auch ein bisschen von dem Ruf mitnehmen. Und hat aber natürlich dann auch, ja, die Leute haben natürlich auch eine gewisse Erwartung, auch gerade an die Küche. Und mein Vater hat sich das auch nicht nehmen lassen, die Küche im Prinzip so weiterzuführen im Nouri jetzt wie auch im Hirschen.

  13. 04:42
    Ronald M. Arndt

    René, wie bist du hier dazugekommen? Wie hat man dich gefunden? Was hast du damals gemacht?

  14. 04:49
    René Zerres

    Ich hätte mir gewünscht, ein bisschen früher hätten wir zueinander gefunden. War durchaus eine spannende Zeit. Also ich bin im August dazugekommen, Ende August, und im Dezember schon Eröffnung. 7. Dezember war eine sportliche Zeit. Wie haben wir zueinander gefunden? Conan Lorenzen. Okay, über Headhunting. So ging es los, obwohl ich mich aktiv gemeldet habe. Ich habe vorher auf der Insel Usedom gearbeitet als Hoteldirektor für ein Ferienresort, damals noch unter Travelcharm, findet gerade eine Umformierung statt, hat ja die DSR gekauft. Und da war dann die Zeit gekommen, ich war roundabout 10 Jahre in der Region oben und habe eigentlich schon immer in den süddeutschen Raum gewollt.

  15. 05:40
    Ronald M. Arndt

    Wo kommst du ursprünglich her?

  16. 05:41
    René Zerres

    Köln.

  17. 05:41
    Ronald M. Arndt

    Aus Köln, okay.

  18. 05:42
    René Zerres

    Nähe von Köln, genau.

  19. 05:43
    Ronald M. Arndt

    Einmal Norden, einmal Süden, kommt eigentlich aus der Mitte.

  20. 05:46
    René Zerres

    So ein bisschen rum, genau. Und Ja, als dann der Erstkontakt da war, natürlich erst mal über Teams auf die Entfernung von oben rechts nach unten links. Auch erst mal ein bisschen schlau gemacht, wo genau Bad Krozingen liegt, was Bad Krozingen zu bieten hat. Und über den Erstkontakt schon, wir haben uns super verstanden und dann war mir schnell klar, okay, jetzt muss ich auch mal runterkommen und das persönliche Kennenlernen im Fokus und Ich würde jetzt behaupten, es war einfach ein Match. Also es hat einfach immer die ganze Zeit gestimmt. Man tauscht sich ja dann nicht nur auch über Hotel aus, sondern über Zusammenarbeiten und was einem wichtig ist. Wir haben ein tolles Verhältnis miteinander, waren sehr schnell per Du, haben gutes Vertrauen aufgebaut. Und ja, das ist auch wichtig, gerade wenn man dann auch eine gewisse Zeit alleine ist, wenn Florina dann sich eher um die Familiäre kümmert, bevor sie dann wieder zurück ist. Volles Vertrauen bekommen. Dafür danke ich heute noch und ja, macht Spaß zusammen.

  21. 06:54
    Ronald M. Arndt

    Super. Na, wir gehen gleich natürlich ein bisschen ins Produkt rein. Ich habe jetzt auch schon mit meiner Frau hier anderthalb Tage bei euch verbringen dürfen. Natürlich ist mir gestern aufgefallen, dass der Werner, dein Vater, hier die Gänse tranchiert. Ja, die Gänse tranchiert. Nicht nur mit viel Stolz, sondern natürlich auch mit viel Können. Und da haben wir natürlich dann einmal mehr die Verbindung zum Hirschen und zu den neuen Generationen. Ich glaube, Elias ist dein Bruder, der am Hirschen ist. Und wo bist du, wie bist du groß geworden? Dann auch nah am Hirschen, oder?

  22. 07:26
    Florina Feninger

    Ja, wir sind dort aufgewachsen. Also wir haben direkt nebenan gewohnt, gegenüber, also oder im Gegensatz zu meinem Vater, der wirklich im Gasthaus aufgewachsen ist mit seinen Geschwistern, sind wir schon mal ein Haus weitergezogen. Genau, aber wir haben dort die Mahlzeiten eingenommen. Wir waren immer, haben immer unseren Papa dann natürlich besucht. Also ich würde schon sagen, dass ich da wirklich aufgewachsen bin. Mit wahrscheinlich 2 Jahren habe ich dann mitgeholfen, Spinat zu putzen und so. Und so ging es dann immer weiter. Man ist durch alle Bereiche gegangen und hat dort immer mitgearbeitet. Deshalb würde ich mich auch, wenn ich einen anderen Hintergrund dann in der Ausbildung, im Studium gewählt habe, nicht unbedingt als Quereinsteigerin bezeichnen, weil ich es einfach wirklich mitbekommen habe. Und dann habe ich mich aber eben gegen den Betrieb entschieden. Mein Bruder hatte ja auch schon die Entscheidung getroffen, das zu machen. Und ich bin dann, habe dann BWL im Bachelor studiert und dann im Master Architekturgeschichte und bin dann über die Architekturgeschichte an der Uni und so auch in die Branche reingerutscht eigentlich und habe dann bei einem Architekturbüro gearbeitet und danach in der Baubranche. Also ich war eben wirklich eher in diesem Thema unterwegs und mein Vater hat mich dann aber eben angesprochen. Der wurde von dem Bürgermeister von Bad Krozingen überzeugt, hier ein Hotel zu bauen, und hat mich dann kurz danach auch wiederum davon überzeugt oder eben mir die Idee vorgetragen. Und da, klar, dann habe ich auch ein bisschen hin und her überlegt, ob ich jetzt das andere hinter mir lassen soll, weil man hat ja auch immer seine eigenen Pläne schon gemacht, aber habe dann bei dem Projekt schon schnell auch gemerkt, was es für eine Chance ist und dass es vielleicht auch eine Chance ist, die nur einmal wiederkommt oder kommt. Gerade hier mit dem Standort im Dreiländereck, hier gibt es einfach noch keine 5-Sterne- oder ja keine Hotels wirklich in dieser Kategorie. Dann eben die Anbindung ans Thermalbad, die wir bekommen haben, in Aussicht gestellt bekommen haben, und insgesamt, man hat uns wirklich hier wahnsinnig gefördert. Also nicht so, wie man es manchmal im Bau kennt, dass da Steine in den Weg gelegt werden, sondern es war, da wurde einem eigentlich der rote Teppich ausgerollt. Und das ist, das war eben auch eine sehr angenehme Art, das Ganze zu entwickeln, sage ich mal. Und ja, dann habe ich mich auch recht schnell dazu entschieden, es zu machen, habe das dann einige Jahre in Teilzeit gemacht, während ich meine anderen Jobs noch gemacht habe, und dann eineinhalb Jahre vor der Eröffnung bin ich dann Vollzeit reingegangen.

  23. 10:16
    Ronald M. Arndt

    Und vor wie vielen Jahren ging es denn los, dass dein Vater das Projekt vorgestellt hat?

  24. 10:19
    Florina Feninger

    Das ist 7 Jahre her.

  25. 10:20
    Ronald M. Arndt

    Vor 7 Jahren?

  26. 10:21
    Florina Feninger

    Okay. Und dann eineinhalb Jahre vor der Eröffnung bin ich dann Vollzeit da reingegangen und habe mir dann eigentlich alles so— ja, ich habe ja noch nie ein Hotel eröffnet und ich hatte jetzt auch kein Team, was mir geholfen hat oder so, oder was mich unterstützt hat. Das heißt, ich habe mich eigentlich in alle Bereiche dann eingearbeitet und mal geguckt, wie könnte man denn sowas machen. Und ja, das ist dabei rausgekommen. Also mein Vater hat, ich würde sagen, wir haben uns so aufgeteilt, dass er viel die, ja, also neben der Finanzierung hat er schon viel technische Sachen auch gemacht, und ich habe eben das Konzeptionelle und die Architektur und Innenarchitektur gemacht. Und so haben wir uns immer ganz gut ergänzend aufgeteilt und aber auch trotzdem gegenseitig wusste jeder, was der andere macht, und man hat sich natürlich täglich ausgetauscht und ja auf dem Laufenden gehalten.

  27. 11:17
    Ronald M. Arndt

    Ja, das heißt, vor 7 Jahren hat die Stadt Interesse gehabt, hier ein Hotel noch, oder von eurer Klasse, sage ich mal, ein Hotel zu eröffnen?

  28. 11:30
    Florina Feninger

    Genau, die haben es schon öfter versucht, hier ein Hotel zu bauen. Also es gab schon Investoren, die auch eine Planung vorgelegt haben, aber es wurde immer wieder von der Bevölkerung eigentlich gekippt. Also man hat einfach nicht so den Anklang gefunden oder die Akzeptanz von so einem Hotel, und deshalb haben sie dann regionalen Investor gesucht, der ja, der vielleicht auch mehr verwurzelt ist und den die Leute auch kennen, ne.

  29. 11:59
    Ronald M. Arndt

    Genau, das hast du gerade schon gesagt. Es gibt eine direkte Verbindung, eine Brücke, die ich natürlich gestern auch schon gelaufen bin, von der Therme, die direkt angrenzt das Nachbargebäude, zu euch.

  30. 12:09
    Florina Feninger

    Ja, genau.

  31. 12:10
    Ronald M. Arndt

    Von daher sind wir schon mit dem dritten Produkt. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob es noch dieser Frischekick ist, den ich mir gestern direkt nach Check-in geholt habe, aber wahrscheinlich ist es eher das tolle Hotel. Aber bis dato habe ich mich hier extremst wohl gefühlt bei euch.

  32. 12:29
    Florina Feninger

    Das freut uns sehr.

  33. 12:30
    René Zerres

    Absolut, danke.

  34. 12:31
    Ronald M. Arndt

    Frischekick müssen wir vielleicht mal kurz erwähnen. Kannte ich nicht davor.

  35. 12:35
    René Zerres

    Ja, unsere Kryoanlage von Mecotec, 2-Kammer-System. Chapeau, dass du es durchgehalten hast beim ersten Mal komplett durchgezogen. Ja, eine Kryoanlage, die erste Kammer, deswegen 2-Kammer-System, fährt runter auf -65 Grad, für viele schon sehr kalt. Und dann geht es aber eigentlich in die zweite Kammer. 3,5 Minuten bleibt man da drin und du hast echt durchgehalten. -110 Grad. Ist so in Deutschland in der Hotellerie gerade zweimalig. Der Lanz auf Sylt hat das baugleiche Produkt. Die haben uns auch zum Start geholfen. Wir konnten telefonieren, weil technisch muss einiges eingestellt werden, bis die Anlage so läuft, wie sie jetzt aktuell läuft. Fehlerfrei, ohne Störungen. Und ja, ist definitiv eins unserer USPs im Haus, gerade im Bereich Wellness. Das Produkt ist auf 3 Säulen aufgebaut: Gesundheit, Sport und Beauty. Und ja, funktioniert wirklich gut. Wir sind gerade so weit, über die normale Anwendung hinaus einen Kryo-Club, so ein Membership quasi, ähnlich wie in einem Fitnessstudio aufzubauen. Leute, die Interesse da haben, können quasi vorbeikommen, sich das einmal angucken, auch reinschnuppern, so wie du reingeschnuppert bist. Und wenn man dann sagt, okay, das ist spannend, das wollen wir machen, dann wird man Mitglied und kann dann quasi unlimited zu jeder Zeit kommen, weil eine Anwendung, du merkst, es ist wie so ein Booster, aber gerade Bereich die 3 Säulen macht es nur Sinn, wenn man es langfristig durchhält und irgendwie ein-, zweimal die Woche kommt. Genau.

  36. 14:18
    Ronald M. Arndt

    Ja, nachdem die Eiskristalle sich dann wieder gelöst haben bei mir.

  37. 14:22
    Florina Feninger

    Vor allem an den Ohren, oder?

  38. 14:25
    Ronald M. Arndt

    Da hatte ich ja ein Stück Sturmband auf, aber Okay, habe ich leider nicht gemacht das letzte Mal.

  39. 14:31
    René Zerres

    Was? Okay, ja, es wäre angebracht.

  40. 14:35
    Florina Feninger

    Ich glaube auch.

  41. 14:39
    Ronald M. Arndt

    Danach etwas unterkühlt, muss ich doch sagen, ging es in die Daybar mit meiner Frau und mir, wo wir eine Kleinigkeit gegessen haben. Die Desserte hat uns eine Hausführung gegeben. Ja, habe ich schon gemerkt, dass da jemand auch die Hausführung macht, der Was sie auch gesagt hatte, von Anfang an dabei ist, sich wirklich komplett als Gastgeberin sieht und auch in das Haus natürlich irgendwo mitverliebt hat. Und dann ging es danach in die Therme für uns.

  42. 15:12
    René Zerres

    Tatsächlich wart ihr auch drüben.

  43. 15:13
    Ronald M. Arndt

    Auch.

  44. 15:14
    René Zerres

    Ja, habt ihr wirklich das ganze Produkt einmal mitgenommen.

  45. 15:18
    Ronald M. Arndt

    Genau. Und abends, gerade haben wir schon von der Gans gesprochen und vom Werner, von dem Vater, ins Restaurant. Wo ich wirklich direkt überrascht war, weil ich es erst nicht verstanden habe. Das war ja bis auf den letzten Tisch belegt. Das heißt, das sind dann Hotelgäste oder ist da noch auch ein Anteil an externen Gästen im Restaurant zu finden?

  46. 15:36
    René Zerres

    Sowohl als auch. Genau. Also Kernidee vom Hotel ist eben, kein Resort zu sein, in sich geschlossen, sondern Open Door. Also jeder darf kommen und fast uneingeschränkt in alle Bereiche, außer in die Zimmer. Da tatsächlich nur Hotelgäste, obwohl auch Nichtgäste sich die Hotelzimmer gerne mal anschauen dürfen. Aber sonst, ja, im Restaurant darf jeder kommen. Wir bieten Dayspa an, also auch unser Wellnessbereich inklusive der Vita Classica ist dann quasi auch für Nicht-Hotelgäste nutzbar. Aber auch, und das wissen die wenigsten, wir haben ein breites Aktivitätenprogramm von Livemusik hier oben in der Rooftopbar bis Yogakurse, die aktuell zweimal die Woche stattfinden. Wir müssen es auf jeden Fall ausbauen. All diese Kurse sind kostenfrei und darf auch der Nicht-Hotelgast nutzen. Und dementsprechend ist immer alles sehr gut gefüllt. Aber andersrum, was wäre Gastronomie mit einem leeren Restaurant? Dementsprechend macht es durchaus Sinn und macht auch viel, viel Spaß, wenn es gesellig ist. Gestern durftest du einmal sehen, wie gesellig es sein kann. War schon viel Trubel, aber so soll es sein.

  47. 16:47
    Florina Feninger

    Jetzt hast du es im Podcast gesagt. Mal gucken, wie jetzt die Belegung des Kurses steigt, oder?

  48. 16:51
    Ronald M. Arndt

    Oh, du hast gerade gesagt, dass erste Ideen, was hier mal in Bad Krozingen entstehen soll, von den Bürgern nicht angenommen wurde. Das heißt, zu sagen, hier im Hotel sollen auch einfach die Nachbarn die Möglichkeit haben zu partizipieren, das hat ja dann perfekt gepasst.

  49. 17:10
    Florina Feninger

    Ja, genau richtig. Ich glaube, das haben wir recht früh gut hinbekommen, das auch zu vermitteln, dass wir auch auf diese, also dass wir diese Gäste unbedingt haben wollen und dass wir eben ein offenes Haus sind für alle und dass Ja, dass das so konzipiert wird und eben nicht dieser Ressortgedanke da ist. Wir wollten wirklich, dass es das gerade auch hier die Rooftop Bar, wo wir jetzt sitzen, dass es wie ein richtiger Treffpunkt wird, vielleicht auch ein bisschen Szene, wo sich was entwickelt, wo man sich austauschen kann und ja einfach eine gute Zeit verbringen kann. Und wir sind jetzt, wir testen jetzt gerade auch viele Veranstaltungsreihen, also wir sind da recht breit aufgestellt von Salsa-Abenden bis Jazz, also Salsa-Jazz. Wir haben auch aber so DJ-Nächte, wo dann wirklich auch getanzt wird, so ein bisschen diskothekenmäßig. Und da gucken wir jetzt, was angenommen wird und wohin wir uns entwickeln. Also wir sind da auch nicht festgelegt oder so. Wir wollen einfach gucken, was eigentlich gefragt ist und was unsere Gäste suchen.

  50. 18:22
    René Zerres

    Aber also abgesehen vom Angebot generell jetzt im Eröffnungsjahr, wir sind gestartet und wollten, sind davon ausgegangen, dass wir ein reines Leisurehotel werden oder sind und haben dann schnell festgestellt, dass auch Unternehmer, Unternehmen großes Interesse an uns haben. Der Standort ist prädestiniert. Uniklinik ist sehr, sehr groß, ist oft hier bei uns, aber auch viele andere Unternehmen. Und so merken wir, dass es doch eher ein Hybrid wird. Wir haben einen tollen Tagungsbereich, sehr modular gestaltet und konnten jetzt schon im ersten Jahr sehr viele auch Business-Events abhalten und Dementsprechend müssen wir uns gucken, wie wir uns entwickeln, weil wir haben kein Referenzobjekt hier. Also es war durchaus schwer, so der Markteintritt zu gucken. Man hat natürlich Analysen gemacht und hat auch geguckt, in welche Richtung gehen wir gegenüber den Unternehmen und auch den Hotels, die es schon in Bad Krozingen gibt. Hat man gesagt, das ist das Leuchtturmprojekt, es soll aktiv eine andere Zielgruppe ansprechen. Aber man plant ja viel und guckt. Macht. Und dann, man muss dann trotzdem agil bleiben und schauen, wie funktioniert's. Und ich glaube, das kann man sagen, wir sind weiterhin agil und werden auch im nächsten Jahr agil bleiben. Also der Businesssektor wird sich weiterhin ausbauen, auch die Gäste, also wo kommen sie her. Ja, ich persönlich hätte, Schweiz war, denke ich, klar mit der Nähe. Was ich nicht gedacht hätte, dass auch so viele Gäste im eigenen Land hier Urlaub machen, auch Kurzurlaub. Ich denke, okay, es die Therme forciert das ein bisschen, und da müssen wir uns halt auch weiter aufstellen für, ja. Aber sehr interessant, also nicht nur im Bereich Aktivitäten, sondern gesamt das ganze Hotel, dass das sehr sich entwickelt und nach außen sich öffnet, ja.

  51. 20:19
    Ronald M. Arndt

    Ja, und dann ging es natürlich abends in die Rooftop Bar, auch für uns, ja. Nachmittags der Pianist unten in der Lobby, dann abends hier Der Gitarrist, der abermals hier auch wirklich keinen Platz mehr übrig gelassen hat. Also es war voll. Und doch haben wir irgendwann dann noch 2 Plätze an der Bar ergattern können.

  52. 20:43
    René Zerres

    Aber Drinks habt ihr bekommen, oder?

  53. 20:44
    Ronald M. Arndt

    Drinks haben wir bekommen, gute Gespräche geführt. Und vor allem, und klar, ich bin jetzt auch erst knapp 40, Was uns aufgefallen war, es ist einfach ein super durchmischtes Publikum, auch was das Alter angeht. Und das hätte ich jetzt nicht zwingend erwartet, wenn ich in einen Kurort Bad Krozingen in Deutschland Nähe Schwarzwald fahre, dass hier einfach so viele junge Leute am Ende auch, Pärchen, aufgeschlossene Menschen dann natürlich in so einer Allgemeinfläche Rooftop-Bar verweilen. Also Glückwunsch, weil das, danke schön, macht das Produkt, das Haus auf jeden Fall sehr, sehr sexy. Also der Begriff, der darf an der Stelle schon noch auffallen.

  54. 21:31
    René Zerres

    Gut, dass du es erwähnst. Von der Insel Usedom, als ich das Haus noch nicht kannte und mich mit Bad Krozingen beschäftigt habe, habe ich genau das Gleiche gedacht. Wow, das wird ein Mammutprojekt. Auch so ein bisschen das Versprechen, was man ja auch abgegeben hat, eine neue Zielgruppe zu erschließen, was es bedeutet. Ja, und Ich musste dann auch feststellen, also wie du es eins zu eins gesagt hast, sehr durchmischtes Publikum, jung, alt, Familien, Alleinreisende, Pärchen, überwiegend natürlich Paare, aber sehr durchmischt. In der Ferienzeit mehr Familien, aber nicht so, dass es auffällt, dass nur Familien im Haus sind. Einfach ein guter Mix. Ja, ja.

  55. 22:15
    Florina Feninger

    Aber da war es im Prinzip auch ein bisschen mutiger Schritt, dass wir uns nicht an die bestehende Zielgruppe unbedingt angepasst haben, sondern wirklich einfach ein Hotel entwickelt haben, was junge Leute wirklich ansprechen soll, weil unser Gedanke oder aber auch unsere Erfahrung, die wir jetzt gemacht haben, ist eigentlich, dass die älteren Menschen sich auch hier sehr, sehr wohlfühlen. Also es ist jetzt nichts, wo man sagt, das passt nicht für ältere Menschen oder so. Auch die Zimmer sind ja super komfortabel und alles, aber das Konzept ist einfach sehr jung und unser Mindset, die Mitarbeiter sind sehr jung und ich glaube, da stören sich die wenigsten Leute dran. Und es ist halt einfach toll zu sehen, dass über diese, diese Online, der Online-Auftritt natürlich auch viel diese Zielgruppen angezogen werden. Also Freundinnen, junge Familien, Pärchen, Singles, Junggebliebene. Das ist einfach schön, das so zu sehen, wenn das dann in der Realität so umgesetzt wird. Aber ich glaube, dieses Thema Mindset oder was wir vorhin auch gesagt haben, dass wir nicht festgelegt sind, das ist auch ein ganz wichtiger Punkt bei uns. Also so dieses Undogmatische, dass man einfach ergebnisoffen ist. Das zieht sich eigentlich auch durch alle Bereiche. Also wir wollen ja so ein richtiges, ja, so einen entspannten Luxus eigentlich anbieten. Also nichts Steifes, sondern einfach dieses wirklich Entspannte, wo jeder auch sein kann, wie er will, und sich auch aussuchen kann, wie er seinen Aufenthalt verbringen möchte. Also das, wie gesagt, da haben wir kein Bild vor Augen, wie jemand hier seinen Aufenthalt verbringen muss.

  56. 23:52
    Ronald M. Arndt

    Ja, also ich sehe natürlich auch über den Hotel-Podcast sehr viel. Agil hast du jetzt erwähnt, undogmatisch ist ein anderer Begriff. Also das ist schon, ja, hat schon eine gewisse Einmaligkeit, aber natürlich auch irgendwo Erfolgsrezept des Ganzen.

  57. 24:13
    Florina Feninger

    Letztendlich möchten, also ist meine Einstellung, möchte man ja nicht erzogen werden, oder man möchte ja nicht in eine Richtung gedrückt werden. Ich meine, was man weiß selber, ob man jetzt gerade irgendwie einen Detox-Aufenthalt machen möchte oder einen Genussaufenthalt, wo man halt eine Gans isst. Also man weiß es eigentlich und man sucht sich das Haus ja dann auch danach aus. Und von daher, ich glaube, damit sind wir eigentlich jetzt bisher gut gefahren.

  58. 24:41
    Ronald M. Arndt

    Du hast ja vorher schon berichtet, wie dein Hintergrund war. Das heißt, der Name Nouri. Und alles ist mit auf deinen Schultern.

  59. 24:52
    Florina Feninger

    Genau, ja. Also der Name, soll ich mal erklären, wie der Name zustande kam? Also Nouri muss man sagen, nutzen wir ganz viel so im englischen und französischen Sinne von der Wort— also von einfach von dem Wortstamm dieses Nourriture, also Nahrung oder ernähren. Nourrir auf Französisch oder nourish auf Englisch. Und nähren ist ja da viel weiter gestrickt als jetzt nur ernährungstechnisch, sondern man nährt den Körper und Geist. Also es geht auch um Energie und den Geist wieder aufladen. Und somit können wir mit diesem Wort eigentlich so alles abdecken, alle Bereiche, und spielen damit auch ganz viel. Und ja, und ansonsten heißt Nouri auf Arabisch Licht, was auch keine ganz verkehrte Bedeutung ist.

  60. 25:41
    Ronald M. Arndt

    Und als du angesprochen wurdest, René, da gab es den Namen Nouri schon, oder wie professionell ist man auf dich zugegangen? Wie sah der Pitch aus um den René?

  61. 25:50
    René Zerres

    Hochprofessionell. Also es war, ich hatte gerade eben erzählt, dass ich hier vor Ort war und man hat sich echt sehr viel Zeit genommen. Wir einmal untereinander, aber dann auch Werner hat sich nicht nehmen lassen, logischerweise mit mir auf die Baustelle zu fahren und hat auch getestet, wie stark du bist. Ja, danke. Genau, wie stark ich bin, weil es ging bis hoch aufs Dach und am Gerüst entlang. Und natürlich bin ich mit hoch, gar keine Frage. Und ja, genau, er wollte einfach mal sehen, was in mir steckt. Und da habe ich schon gesehen, dass man spricht immer von Potenzial in der Hotellerie, aber durchaus, man hat sich, man hat sich was dabei gedacht, bei der Architektur und bei der Marke, das zusammenzubringen. Florina hat es gesagt, eher nähren, nähren oder Licht. Es ist Es gibt kaum einen Raum. Ich hätte fast gesagt gar keinen, aber die Crew zum Beispiel hat kein Fenster nach außen zumindest.

  62. 26:54
    Ronald M. Arndt

    Aber einen Lautsprecher, wo eben euer Personal, sage ich mal, Anweisungen geben kann.

  63. 26:59
    René Zerres

    Absolut. Das schon. Und es muss ja auch überwacht werden.

  64. 27:02
    Ronald M. Arndt

    Ja, ja, ganz, ganz, ganz.

  65. 27:04
    René Zerres

    Ja, aber es ist alles sehr lichtdurchflutet. Ich meine, du hast hier eine Nacht verbracht. Man hat bodentiefe Fenster. Unsere kleinste Zimmerkategorie Comfort Room beginnt ab 34 Quadratmetern, ist also für ein Hotel nicht üblich, dass es mit so einer Größe beginnt.

  66. 27:24
    Ronald M. Arndt

    Du hast eben die Day by Airline Hängeschaukel beispielsweise, auch die ist untergebracht auf den großzügigen 34 Quadratmetern.

  67. 27:33
    René Zerres

    Ja, genau. Und da sieht man, okay, da ist was durchdacht, da hat jemand wirklich mal sich ein bisschen beschäftigt damit und einfach nicht einfach nur jetzt, wir brauchen noch eine Brand, sondern das ist im Einklang Architektur, mit, mit der Brand. Und ja, war ich von Anfang an Feuer und Flamme begeistert und habe gedacht, okay, das ist was, wo man hinterstehen kann, dann Produkt. Auch die Hotelgröße ist mit 104 Zimmern, Suiten super. Ja, macht Spaß, das Produkt zu betreiben, das Produkt weiterzuentwickeln. Ja, und damit kann man arbeiten, absolut.

  68. 28:09
    Florina Feninger

    Ja.

  69. 28:11
    Ronald M. Arndt

    Ja, lass doch mal ganz schnell so dieses erste Jahr bisschen Revue passieren. Eröffnung im Dezember.

  70. 28:19
    René Zerres

    Vielleicht eine nette Anekdote, bevor wir eröffnet haben im Dezember. Dadurch, dass wir ja wissen um den politischen Stand des Hauses, haben wir gebrainstormt, was können wir machen, was können wir auch für die Einheimischen machen und sind dann schnell auf einen Tag der offenen Tür gekommen und haben aus einem Tag dann zwei gemacht, also Tage der offenen Tür. Ich selber war sehr skeptisch. Habe gedacht, okay, wer soll da kommen? Wenn da an 2 Tagen 250 Menschen kommen, insgesamt 500, dann würde ich sagen, ist es erfolgreich. Zum Glück wurde wenig auf mich gehört, weil die Abteilungsleiter, die auch hier aus der Region teilweise kommen, haben gesagt, du René, das ist ein bisschen anders als im Norden, wo es Hotel an Hotel steht. Ja, die sind schon neugierig, es ist endlich offen. Die haben so lange, haben auch eine Baustelle gesehen, die Bevölkerung, die Mitbürgerinnen und Mitbürger von Bad Krozingen, aber auch das Umland, die kommen schon. Und so waren knapp 5000 Menschen da, am ersten Tag 2000 und am Sonntag dann knapp 3000 Menschen. Und wir wurden überrannt. Es war der Wahnsinn. Es hat auch so viel Spaß gemacht. Wir haben individuelle Hausführungen gegeben, immer so 25er-Gruppen, 30er-Gruppen. Und irgendwann haben wir die Gruppenanzahl erhöht. Die Freiwillige Feuerwehr hat unterstützt und so konnten wir quasi eine geführte Hotelrundführung, eine Roadshow machen an den 2 Tagen. Und so hat es begonnen. Und da habe ich gedacht, okay, cool. Also so viele Interessenten, die alle irgendwie auch die Entwicklung angeschaut haben. Und genauso wie der Start mit dem Tag der offenen Tür war, war glaube ich der ganze Dezember. Wir wollten soft open, weil das Hotel auch in der Form noch nicht ganz fertig war. Teile vom Spa waren noch nicht fertig. Das Haus steht auf 2 Gebäudeteilen. Ein Gebäudeteil mit Zimmern war noch nicht fertig und wir haben dann eröffnet, haben relativ schnell das Hotel an den Markt gebracht. Logischerweise auch viel über OTAs am Anfang und waren Tag 1, ich meine, es wäre direkt ein Wochenende gewesen, ausgebucht, voll. Und das bis Silvester durch. Und dann haben wir noch schnell gesagt, okay, was machen wir Silvester? Ja, lass uns auch eine Silvesterparty machen.

  71. 30:41
    Ronald M. Arndt

    Silvesterparty, da kommt die Agilität wieder ins Spiel.

  72. 30:44
    René Zerres

    Also Vielen Dank vielleicht an der Stelle auch noch mal ans ganze Team. Es war eine wilde Zeit, ein wilder Start. Dann im Januar und Februar konnte man durchaus ein bisschen durchschnaufen und konnten dann auch mal endlich Standards setzen, schulen, so wie man das machen sollte. Wir konnten uns auch, konnten auch noch mal reflektieren, weil wenn das Haus schon so voll war, was lief gut, was lief schlecht? So ein Start ist immer, denke ich, holprig. Da kann man so gut planen, wie man möchte. Es kommen Dinge, die sind einfach nicht planbar. Da sind wir wieder im Bereich Agilität unterwegs. Und dann hat sich das Jahr relativ gut entwickelt. Nach Budget eigentlich. Man hat mir oben an der Insel versprochen, hier unten, René, es gibt keinen Regen, es gibt nur Sonnenstunden, es ist so warm.

  73. 31:42
    Ronald M. Arndt

    Freiburg halt.

  74. 31:43
    René Zerres

    Genau, Freiburg halt. Und dieses Jahr war die große Ausnahme. Jeder hat gesagt, wir kennen unser Bundesland nicht mehr wieder. Es ist nur noch am Regnen und es ist von Schlechtwetter geprägt. Und ich habe jeden Tag gesagt, na, wo bleibt denn euer Wetter? Angeblich soll hier Ende April, Anfang Mai der Sommer beginnen. Und alle, die hierher kommen, haben gesagt, René, das ist absolut nicht normal, dass es so durchwachsenes Wetter ist und so lange dauert, bis der Sommer startet.

  75. 32:13
    Ronald M. Arndt

    Jetzt weiß ich auch, wer den Wetterbericht schreibt. In den Karten, die heute Morgen auf dem Frühstückstisch standen, mystische Stimmung oder irgendwas.

  76. 32:20
    René Zerres

    Das Wetter ist hier der Running Gag.

  77. 32:24
    Ronald M. Arndt

    René ist bis heute enttäuscht.

  78. 32:27
    René Zerres

    Nächstes Jahr wird alles anders.

  79. 32:28
    Ronald M. Arndt

    Kein einziger Sonnenstrahl stand, glaube ich, heute sogar drin. Aber mit Worten könnt ihr generell gut umgehen, ist mir aufgefallen.

  80. 32:35
    René Zerres

    Das liegt dann aber in den meisten Fällen doch wieder an Florina.

  81. 32:40
    Ronald M. Arndt

    Ja, das ist das.

  82. 32:41
    René Zerres

    Und Nicole.

  83. 32:42
    Ronald M. Arndt

    Auch das Thema des Wetters geht ihr noch agil an. Da lässt sich bestimmt noch was machen. Für die Zukunft?

  84. 32:50
    Florina Feninger

    Ja, also das war, würde ich sagen, im Frühling schon manchmal ein bisschen deprimierend. Man macht neu auf, dann hat man die Möbel für die Terrasse natürlich auch, und auch unten im Restaurant im Erdgeschoss mit direkt am Park, eigentlich toll, aber konnte man dann einfach mal monatelang mehr oder weniger nicht nutzen. Ja, und René, das hat uns dann natürlich schon ein bisschen schlechter in die Karten gespielt für den Start, und dann ging es als dann der Sommer endlich kam, ich glaube, wann war es dann? Juni? Eigentlich erst so richtig erst mit Anfang Juli, Ende Juni, Anfang Juli. Da ging es dann los.

  85. 33:27
    René Zerres

    Da ging es dann los. Und dann waren wir quasi jeden Tag ausgebucht. Also es war der Juli und August immens stark in der Auslastung. Wir haben am Anfang mit fast keinen bis null Restriktionen gearbeitet. Wollten alles mitnehmen. Und so hatten wir teilweise Tage in Abfolge, wo das Haus leer wurde und wieder voll. Also kurze Aufenthalte. Dann im August haben wir dem ein bisschen gegengesteuert, weil das natürlich auch einen hohen Aufwand mit sich bringt fürs Team, fürs gesamte Team. Es war auch da wieder sehr stressig, aber die Schulungen haben durchaus was bewirkt. Also das hat so viel Spaß gemacht in all dem Stress. Die Abläufe haben gesessen, man hat gesehen. Ich meine, als wir angefangen haben, das Hotel hatte nicht offen. Man macht sich Gedanken, man macht sich auch Gedanken, wie gehen Mitarbeiter mit Gästen um? Wir haben die Philosophie, dass jeder Mitarbeiter, egal in welchem Bereich er ist, ist Host, ist Gastgeber. Und es macht Spaß zu sehen, dass so was aufgeht, dass das ankommt, dass der Gast es versteht. Und dann im August, wie gesagt, ein bisschen gegengewirkt und gesagt, okay, jetzt müssen wir Min-Loss einbauen, versuchen die Aufenthalte ein bisschen zu verlängern, damit man Housekeeping und auch Empfang entlastet. Und auch das hat funktioniert. Also Juli und August sehr erfolgreich und jetzt weiterhin planmäßig. Also auch der Oktober, den ich schwächer eingeschätzt hätte, der ist hier immens stark in der Region. November läuft planmäßig und ich denke auch Dezember wird funktionieren. Dieses Jahr gibt es einen richtig Weihnachten bei uns, wo wir letztes Jahr noch nicht so richtig wussten. Stellen wir uns dieses Jahr natürlich besser auf. Und Silvester haben wir auch ein wunderbares Programm, Motto Viva Las Vegas. Also wir wollen, wollen da wirklich zum Ende des Jahres noch mal alles knallen lassen und eine große Feier feiern und natürlich dadurch auch Stammgäste entwickeln. Also das Haus lebt von Emotionen, sehr emotionsgeladen und Ja, und nicht zu vergessen, im Mai haben wir jetzt noch unser großes Grand Opening gefeiert.

  86. 35:47
    Florina Feninger

    Da haben wir gedacht, dass wir doch noch mal so ein bisschen deutschlandweit auch auf uns aufmerksam machen wollen und einfach die Bekanntheit erhöhen und das alles dem Ganzen irgendwie auch noch mal eine Ehre erweisen oder so. Also einfach noch mal einen offiziellen Anlass finden, um das alles auch zu feiern. Und da hat sich dann, hat dann im Mai eine große Party hier stattgefunden.

  87. 36:10
    René Zerres

    Sehr große Party, wie konnte ich die vergessen? Also ich habe sie natürlich nicht vergessen. Ich habe eben von Soft Opening gesprochen. Im Mai haben wir uns bereit gefühlt, haben gesagt, okay, jetzt ist wirklich alles fertig, die Bereiche sind so, wie wir uns sie vorstellen, und haben eingeladen. Und auch da waren 450, 500 Gäste waren da aus der Region, überregional, Freunde, Freunde, Familie, Multiplikatoren, also Politik war im Haus, Branchenvertreter waren im Haus.

  88. 36:42
    Ronald M. Arndt

    Und da war der Bürgermeister glücklich.

  89. 36:43
    René Zerres

    Dann der Bürgermeister war, denke ich, sehr glücklich. Herr Kieber hat auch selbst eine Rede gehalten. Dann der Freund von, der Sandkastenfreund von Werner Baumgartner war auch da, hat auch eine Rede gehalten, der Fritz Keller. Genau, es war sehr, sehr schön. Und abgerundet hat das Ganze Glasperlenshow. Ja, wunderbarer Auftritt, was die beiden da abreißen und was für eine Show bieten. Toll. Und die Tage, wir haben am Anfang des Tages ein Presseevent veranstaltet und dann am Ende eine Gala abends. Moderiert wird das von Carsten Garath, der das Ganze den ganzen Tag begleitet. Ja, war schön, war eine gelungene Veranstaltung.

  90. 37:29
    Ronald M. Arndt

    Da, ihr liefert so viele Beispiele, wo man einfach sieht, das ist ein Gemeinschaftsprojekt, Projekt am Ende des Tages. Ja, es sind die Mitarbeiter, die sich als Gastgeber fühlen. Also ich könnte es noch ein paar weitere Beispiele aufzählen aus den letzten Stunden hier. Ihr habt die Bevölkerung eingebunden. Ja, der Ort wollte wirklich hier was Neues haben und auch eine neue Zielgruppe reinholen. Dann euer Mindset generell einfach offen und bis hin zu einer Veranstaltung. Testen. Und wir haben es gestern gesehen, ja, war natürlich auch weit mehr als nur Hausgäste, auch hier oben in der Rooftop-Bar. Und da nicht zuletzt euer Grand Opening, wo du jetzt, René, sagtest, um deutschlandweit noch mal zu sagen, hey, hier sind wir jetzt als Nouri in Bad Krozingen, schaut euch mal an, wer es noch nicht kennt. Wie wichtig ist euch das so ein bisschen auch über die badische Landesgrenze hinaus von euch zu erzählen, euch bekannt zu machen? Also nicht mal mehr so nur im, im, im Bereich potenzieller Gäste, sondern auch—

  91. 38:34
    René Zerres

    ich denke, das ist für uns essenziell, ja, Bekanntheit. Du sagst nicht nur Gäste, also auch im B2B-Bereich kann man von Gästen sprechen, aber auch wenn man jetzt mal überlegt Ich meine, weiß Gott, da sind wir noch nicht. Wir müssen erst mal das Haus fertig platzieren. In der Hauptaufgabe machen wir erst mal diesen Standort erfolgreich. Aber die Brand, all der—

  92. 39:05
    Ronald M. Arndt

    es ist eine Brand, es ist eine Brand einfach.

  93. 39:07
    René Zerres

    Genau all das, der Riesenaufwand, der da steckt, das Brandbook, das Gesamtkonzept, sich so viel mit Standortentwicklung zu beschäftigen, zu überlegen, ob der Standort erfolgreich sein kann. Das wäre schade, wenn man so einen großen Aufwand nutzt, einmal nur nutzt. Also das Potenzial ist da, um so ein Haus auch zu multiplizieren. Ja, das denke ich, könnte ein Ziel sein. Ich möchte heute als betreibendes Organ noch nicht davon sprechen. Also der Standort hier ist erst mal zu entwickeln, aber durchaus kann das Potenzial da sein, oder?

  94. 39:47
    Ronald M. Arndt

    Also, so wie ich deinen Vater kennengelernt habe, mit dem ich gestern Abend auch noch meinen Plausch hatte abseits von der Gans, der kann sich, glaube ich, noch sehr viel vorstellen.

  95. 39:59
    Florina Feninger

    Das glaube ich bei meinem Vater auch, ja. Wobei er, glaube ich, auch ganz dankbar wäre, wenn er beim nächsten Mal eher so ein bisschen beratend zur Seite stehen dürfte und sich auch ein bisschen mehr zurückziehen darf. Aber ich habe es vorhin schon mal, also wir hatten es ja vorhin schon kurz davon, ich glaube, dadurch, dass wir aus so einem traditionellen Haus kommen, also dem Hirschen, man muss es sich wirklich so vorstellen, mein Vater hat dort immer, war selbst Küchenchef viele Jahre mit seinem Bruder zusammen und hat dort jeden Tag im Restaurant das Essen und die Weine verkauft und mit den Gästen geplaudert. Also das ist wirklich einfach sehr, ja, ein sehr operativer Job gewesen. Und so bin ich aufgewachsen und somit konnten wir uns eigentlich am Anfang des Projekts nicht vorstellen, dass die Familie im Nouri gar nicht da sein muss. Oder was heißt gar nicht da sein muss, das ist jetzt auch übertrieben gesagt, aber dass das so professionalisiert werden kann auch, dass diese operative Arbeit oder auch die Repräsentation teilweise wirklich die Mitarbeiter übernehmen. Und das war einfach gar nicht in unserer Denkweise drin. Und dann eben mit den Jahren, indem dann auch die Marke immer gestärkt wurde und das, und man gemerkt hat, dass das alles auch sehr professionell aufgezogen werden soll, konnten wir uns das dann auch immer mehr vorstellen. Also wie er gesagt hat, wir sprechen jetzt nicht davon, aber ich glaube auch, auf jeden Fall würde ich da recht geben, dass die Marke das Potenzial dazu hat.

  96. 41:33
    René Zerres

    Ja, absolut.

  97. 41:39
    Ronald M. Arndt

    Er würde sich sicherlich in die Hände klatschen und freuen, wenn es dann auch mit Nouri noch mal, wenn auch nicht mit ihm, mit dem Papa Werner in Operativem weiterginge. Und klar, ich meine, jemand wie du, der die Hotellerie kennt und eigentlich nie war. Warst du denn, es war immer Hotel bei dir, oder?

  98. 42:01
    René Zerres

    Zumindest die letzten 12 Jahre. Klassisch bin ich nicht ganz aus der Hotellerie. Ich habe eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen.

  99. 42:10
    Ronald M. Arndt

    Spannend, der Mix.

  100. 42:11
    René Zerres

    Ja, genau. Und dann Wirtschaftsgymnasium, dann noch studiert und bin dann erstmal in der Unternehmensberatung eingestiegen und habe auch in der Industrie gearbeitet, in einer Brauerei. Und dann kam der Bogen irgendwann in die Hotellerie. Die fand ich schon immer spannend, auch zur Studienzeit schon hat man ja in Hotellerie und Gastronomie klassisch gejobbt. Und ja, aber das ist Passion. Also ich bin, ich fühle mich sehr angekommen in der Hotellerie, sehr facettenreicher Jeder Tag ist irgendwie ein bisschen anders und nach in alle Richtungen offen. Gastgeber zu sein, mit Kooperationspartnern zu sprechen, Mitarbeiterentwicklung macht sehr viel Spaß, ist enorm wichtig, denke ich, auch für die Dienstleistungsbranche und auch für uns hier. Viele sprechen auch immer von Fachkräftemangel. Ja, natürlich, den spüren wir auch, aber wir haben keine Probleme. Alle Positionen sind besetzt. Natürlich eine gewisse Fluktuation, gerade im Eröffnungsjahr, ist durchaus normal. Aber wir haben aktuell, Stand 86 Mitarbeiter, und es geht uns gut. Und das ist, denke ich, die Herangehensweise. Wie tritt man als Arbeitgebermarke auf? Wie läuft das Onboarding ab? Fühlt der Mitarbeiter sich wohl? Und ich glaube, da machen wir einige Dinge nicht so falsch und es macht Spaß. Und dann hinterher auch, wenn wir wieder im Aufgabenbereich sind, Markenpositionierung, Hotelpositionierung. Uns unterstützt im Bereich Revenue Bernhorn Becker aus München, geben uns gute Ratschläge, gute Tipps, arbeiten über das reine Yield Management weit hinaus, überlegen, mit welchen Kooperationspartnern man arbeiten kann. Ja, all das ist Aufgabe eines Hoteldirektors. Ich finde es klasse. Mir macht es sehr viel Spaß.

  101. 44:09
    Ronald M. Arndt

    Spaß.

  102. 44:09
    René Zerres

    Auch die Familie nimmt mich mit in Investitionsgespräche. Ja, das ist nicht selbstverständlich. Auch das macht Spaß. Und ja, breiter Aufgabenbereich. Und dementsprechend würde ich nie wieder eine andere Branche sehen wollen. Also Hotellerie ist meine Branche.

  103. 44:28
    Florina Feninger

    Ja, das stimmt bei dir mit der Leidenschaft. Also das kann ich so bestätigen, auch im Büro, gerade wenn auch mein Mann da ist, Moritz, der hat auch eine Riesenleidenschaft für die Tourismusbranche, der ist ja auch mit im Unternehmen, und wenn die zwei aufeinandertreffen, dann ist es, sie sprühen vor Ideen. Es ist wirklich eine Dynamik auch zwischen euch zweien, finde ich, die ich sehr schön finde. Und ja, gerade Moritz ist da auch, wenn du das Thema, was du vorhin angesprochen hast, gerade in Entwicklungsarbeiten oder so, oder eben auch Öffentlichkeitsarbeit, PR, ist so sein Steckenpferd, und ich glaube, der ist da auch Feuer und Flamme für alles, was kommt.

  104. 45:14
    René Zerres

    Oh ja, also super Sparringspartner da.

  105. 45:17
    Ronald M. Arndt

    Also hast du da auch schon jemanden gefunden? Genau, der diese— nee, das ist ja wirklich auch nicht selbstverständlich, dass man dann auch sich da auch über die initiale Aufgabe, das Hotel zu eröffnen, zu betreiben, hinaus zur Vision, die man vielleicht auch als angestellter Hoteldirektor hat, direkt mit der Familie eben auseinandersetzen Nein, absolut nicht.

  106. 45:42
    René Zerres

    Also ich meine, jetzt die, ein Gros der Zeit habe ich in der Konzern- oder Gruppenhotellerie verbracht und war auch für mich natürlich eine Umstellung. Aber Stand heute, und ich glaube bis in alle Zeiten, würde ich, würde ich nicht mehr unbedingt wechseln wollen. Wir haben so ein tolles Verhältnis und der Austausch ist gut. Natürlich haben wir Bereiche, wo wir sagen, okay, da müssen wir uns noch ein bisschen finden von der Aufgabenteilung, aber es macht super viel Spaß. Ja, und Ich glaube, mit Moritz zusammen habe ich noch die nächsten 3, 4 Jahre gerade To-dos. Also es macht einfach Spaß.

  107. 46:20
    Ronald M. Arndt

    Ja, dann würde ich sagen, dass ich mal schaue, jetzt wo meine Frau geblieben ist. Sie wollte auf jeden Fall auch noch mal in die Therme rüber. Ich habe auch noch ehrlich gesagt noch nicht jede Ecke hier auserkundschaftet bei euch, aber habe ja noch ein bisschen Zeit. Hast du einen späten Checkout? Gestattet. Danke dir.

  108. 46:40
    René Zerres

    Ja, ich dachte, vielleicht noch mal Zeit fürs Gym. Ja, 50. Meinst du? Ja, wir können ja gemeinsam gehen. Gucken, wer ein bisschen mehr Klimmzüge schafft. Oder nicht, dass ich— nicht, dass es noch peinlich wird für mich.

  109. 46:53
    Ronald M. Arndt

    Nee, nee, nee, nee, nee. Also würde ich— hol mir noch mal einen Frischekick ab.

  110. 46:58
    René Zerres

    Ja, gerne.

  111. 46:59
    Ronald M. Arndt

    Also es war toll und ich freue mich einfach ungemein. Dass, so haben wir ja auch angefangen, das Gespräch im Bereich der privat geführten Hotellerie, dass da eine Unternehmerfamilie was wagt, nichts Kleines, was Großes wagt, was Großes wagt, das dann wieder direkt so durchdacht ist, eine Marke ist, aus einer Marke natürlich auch noch da wieder, wer weiß, was werden kann. Und das Ganze, also diese Leidenschaft vom Werner, von dir, Moritz, dann auch auf jemanden trifft, der einfach Experte ist in der Branche, der schon viel gesehen hat, der für Große gearbeitet hat. Also so muss es sein, ne? So muss die Hospitality sich, das wäre einfach eine Wunschvorstellung, auch weiterentwickeln. Und vielleicht könnt ihr da wirklich auch dann noch in anderen Orten als Bad Krozingen da euren Stempel mit aufdrücken und ein bisschen aufzeigen, wie es auch funktionieren kann, wie es gehen kann. Ja, also weniger klagen, sondern genauso machen. Ja, ist meine Beobachtung.

  112. 48:07
    Florina Feninger

    Danke, vielen Dank für die lieben Worte und vielen Dank, dass wir dabei sein durften.

  113. 48:12
    René Zerres

    Und halt herzlichen Dank, dass du da warst.

  114. 48:14
    Ronald M. Arndt

    Ja, ich bin jetzt immer mehr bei euch hier in der Ecke und bring dann irgendwann auch mal wieder die Sonne mit aus Stuttgart.

  115. 48:20
    René Zerres

    Jederzeit eingeladen.

  116. 48:22
    Ronald M. Arndt

    Danke, alles Gute euch, bleibt gesund und auf ein gutes, erfolgreiches, lustiges, agiles zweites Jahr bei euch. Ja, als Familie, Social Media und natürlich auch hier im Nouri in Bad Krozingen. Merci.

  117. 48:35
    René Zerres

    Danke.

  118. 48:36
    Florina Feninger

    Dankeschön.