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Germany · Episode #56 · 30.01.2023 · 50 Min

Stadt, Land, Herzenssache

Moana Raphaela SaxHirmer Hospitality
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Aufgenommen: München

Standbild aus der Episode mit Moana Raphaela Sax Germany50 Min

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„Wir haben uns damals eben überlegt, dass so viel Geschichte keine neue Geschichte braucht.“

Moana Raphaela Sax, 31:23

Moana Raphaela Sax entwickelt bei Hirmer Hospitality Hotelkonzepte von der ersten Idee bis zur Übergabe an das Team. Sie erzählt, wie aus der Vorgabe Stadt und Land das Urban Nature in St. Peter-Ording wurde, mit Toni und Mia als Lebenszielgruppen und Uniformen aus Second-Hand-Kleidung. Dazu, was sie daraus für das Straubinger und das Badeschloss in Bad Gastein mitnimmt.

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Kernaussagen

  1. Job selbst geformt: Eine Stelle für Konzeption gab es im Unternehmen nicht. Sie hat über ein Wochenende aus ihren Uni-Unterlagen ein Konzept für einen Pitch gebaut, das ankam, und sich daraus ihren Job geformt.
  2. Stadt und Land: Die Eigentümer der Immobilie hatten Stadt-Land als Thema vorgegeben. Sie hat daraus den Zwischenraum gemacht: Somewhere in Between, weil man sich weder für Stadt noch Land noch für Freiheit oder Sicherheit entscheiden muss.
  3. Toni und Mia: Als Lebenszielgruppen hat sie Mia als Urban Matcha und Toni nach Tony Hawk entwickelt. Statt auf Surfer zu setzen, wo das Beach Motel und andere schon stark sind, steht bei Urban Nature das Skateboard im Vordergrund.
  4. Uniformen ohne Neuware: Mit einer Sustainable-Fashion-Designerin entstand ein Uniformkonzept ohne neu produzierte Kleidung. Jede Zusammenstellung ist individuell, kein T-Shirt gibt es zweimal, die Zugehörigkeit läuft über Patches.
  5. Bad Gastein weitererzählen: Im Straubinger und Badeschloss setzt sie auf die vorhandene Geschichte: Das verschollene Gästebuch wird durch neu erzählte Gästegeschichten ersetzt, bei Sanierungsarbeiten fand das Interior-Team echtes Gold hinter übermaltem Stuck.
Shownotes zur Episodeaus dem Podcast-Feed

Moana Raphaela Sax ist Frau der ersten Stunde im Hause Hirmer Hospitality. Schließlich hat sie bereits als Werksstudentin die Integration der Travel Charme Hotels & Resorts tatkräftig begleitet. Dem ein oder anderen Wochenende zum Trotz.

Heute entwickelt sie Marken von Grund auf neu. Zuletzt das Urban Nature in St. Peter-Ording.

Neuen Atem haucht sie derzeit den früheren Hotels Straubinger und Badeschloss in Bad Gastein ein.

Aber welche Arbeit fällt dabei von der ersten Idee bis zur Übergabe an das Team an? Und warum genau sind Christian Bärwinkel mit Sara Heusch im hohen Norden und Michael Posch in dem österreichischen Kur- und Wintersportort genau die richtigen vor Ort?

Das Team rund um Edith Gerhardt hat jedenfalls noch viel vor. Egal ob zu Stadt, zu Land, in den Bergen, bei Ebbe oder Flut. Und immer mit ganzem Herzen.

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Transkript

Transkript öffnenTranskript schließen50 Min · Ronald M. Arndt und Moana Raphaela Sax

Automatisch transkribiert mit AssemblyAI, Sprecher automatisch zugeordnet. Nicht redigiert.

  1. 00:04
    Ronald M. Arndt

    Monte ist der neueste Bewerber, ja, ja, ist bisschen kamerascheu, bisschen kamerascheu, aber vielleicht springt er ja nachher noch mal hier auf meinen Schoß. Werden wir sehen. Auf jeden Fall sind wir heute nicht zu zweit, sondern zu dritt, so ist es, in München, und ich freue mich ganz besonders, dass du heute mein, mein Gast bist im Hotel-Podcast, denn die Edith Gerd, die hat gesagt, die Moana, die musste einfach mal, mal treffen.

  2. 00:33
    Moana Raphaela Sax

    Ich freue mich auch sehr, hier zu sein.

  3. 00:35
    Ronald M. Arndt

    Das, das tun wir. Und du bist ja wirklich, ja, du hast ja in der Hirmer Hospitality Gruppe, kann man Gruppe sagen, oder im Unternehmen, im Unternehmen, ja, schon tollen Werdegang zurückgelegt. Denn ich glaube, es ging damals los als Werksstudentin.

  4. 00:53
    Moana Raphaela Sax

    Ja, genau, das ist richtig. Also ich bin schon eine Weile dabei, ich bin immer selber überrascht, wenn man, wenn Freunden oder Kollegen spricht, die so gefühlt alle 2 Jahre nicht nur die Branche wechseln, sondern so den Job generell. Aber ich bin seit 5 Jahren jetzt dabei und habe als Werkstudentin angefangen, meine Bachelorarbeit bei damals noch Hirma Immobilien eben geschrieben, weil da gab's die Hirma Hospitality noch gar nicht. Und da ging es ums Thema Markenentwicklung, also wie man quasi aus der frisch dazugewonnenen Travel-Charme einen etwas moderneren Ansatz schafft in der Markenentwicklung, auch im in der Zusammenarbeit eben mit dem Hirmer Handel war da eben damals noch die Idee, wie man das eben fusionieren kann, auch weil es da auch viele Synergien gab, sei es das Gastgebertum, das man ja auch im Handel pflegt. Ja, und dann bin ich irgendwie über die Bachelorarbeit dann zur Festanstellung gekommen. Damals habe ich dann noch so ein bisschen das Thema Projekt, das Projekt betreut sozusagen, wie man das fusionieren kann. Das hat sich aber dann irgendwann relativ schnell erwiesen, dass man es doch trennen will, weil es spezielle Themen sind und weil es ja auch der Hotellerie gebührt, eine eigene Sparte draus zu machen, was dann auch, ich glaube, knapp vor 2 Jahren passiert ist mit der Gründung der Hospitality. Ja, und an meinen jetzigen Job, der hat sich irgendwie so schleichend entwickelt. Den gab es auch in dem Unternehmen gar nicht irgendwie, dass man sich dafür bewerben konnte intern. Das hat sich mehr aus so einem etwas chaotischen Prozess entwickelt, dass es gar keinen, dass es eigentlich noch keinen gab, der sich um das Thema Konzeptionierung oder um die Hotellerie gekümmert hatte in in der kreativen Art und Weise. Und damals stand eben Pitch an, irgendwie, wir hatten eine Woche Zeit. Und dann habe ich gesagt, ja, ich habe das irgendwie schon mal in der Uni gemacht, ich könnte das ja mal probieren. Und habe letztlich, wir haben dann am Wochenende da gesessen, habe mir das angeschaut, wie ich es in der Uni gemacht habe, verglichen, und dann so ein damals, also ich würde jetzt sagen, so würde ich es nicht mehr machen, aber damals noch ein sehr, ja, hemdsärmeliges Konzept entwickelt, das aber gut ankam und uns auch an dem Pitch so weit geführt hat, dass wir das Hotel fast bekommen hätten. Aber das hat dann, haben wir dann auch eben aus anderen Gründen noch mal uns dagegen entschieden. Aber letztlich habe ich dadurch meinen Job so ein bisschen selbst formen können und hatte da auch die Chance, das quasi weiterhin zu tun für alle anderen Projekte.

  5. 03:06
    Ronald M. Arndt

    Spannend. Ja, du sprichst jetzt schon von weiteren Hotels und Pitches. Also da ist ja anzunehmen, dass es neben den Travel Charme Hotels, wo du eben die Integration mit begleitet hast seit 2018, noch andere Hotels gibt. Wir kommen auch noch natürlich gleich auf eins zu sprechen im hohen Norden. Ganz klar. Aber auch so ein Bachmair am See gehört, glaube ich, zur Hirmer Hospitality. Am Gardasee tut sich was. Können wir da heute mehr dazu sagen im Hotel-Podcast, oder ist noch zu früh?

  6. 03:36
    Moana Raphaela Sax

    Wir können Teaser geben. Also Bad Gastein ist auch noch ein Thema.

  7. 03:42
    Ronald M. Arndt

    Richtig, ja, habe ich auch gesehen. Wird auch ordentlich Personal gesucht.

  8. 03:49
    Moana Raphaela Sax

    Genau, also in Bad Gastein eröffnen wir dieses Jahr 2 Hotels unterschiedlicher Konzeptionierung. Also das eine ist ein 5-Sterne-Hotel und das andere ein lässigeres 4S, ohne es jetzt perfekt zu klassifizieren, aber so vom Lebensgefühl her. Und in, genau, in Saarlouis eröffnen wir auch dieses Jahr ein Hotel. Und ja, Bachmeier, to be announced, da wurden wir ein bisschen überrascht mit verschiedensten Themen, weshalb sich das ein bisschen verzögert, leider.

  9. 04:15
    Ronald M. Arndt

    Cool. Bad Kastanien, auch eine schöne Ecke, wo sich sehr, sehr viel tut, immer schon die letzten Jahre. Aber dann doch noch mal einfach eine ganz andere Umgebung im Vergleich zu Sankt Peter-Ording. Und da sind wir schon so ein bisschen bei einem deiner letzten und deiner Highlight-Projekte.

  10. 04:34
    Moana Raphaela Sax

    Total.

  11. 04:35
    Ronald M. Arndt

    Also die Uni muss ja nicht so schlecht gewesen sein, und die Unterlagen, die du damals ja noch mitgenommen hast und wieder gewälzt hast übers Wochenende, also Denn da hast du jetzt ja auch wirklich dann noch mal deine Finger tatkräftig mit im Spiel gehabt, ne?

  12. 04:49
    Moana Raphaela Sax

    Ja, das war mega spannend damals. Es ist jetzt mittlerweile schon wieder, nachdem wir ja schon wieder das Neue haben, 3 Jahre her, dreieinhalb Jahre glaube ich. Da habe ich dann auf dem Tisch eine Unterlage bekommen und da hieß es, ja, mach doch da mal irgendwie eine Story dazu, ein Konzept. Und ich hatte nur das Thema Stadt und Land vorgegeben bekommen, weil die Eigentümer eben das auch—

  13. 05:10
    Ronald M. Arndt

    Wer hat das vorgegeben, Stadt und Land?

  14. 05:11
    Moana Raphaela Sax

    Die Investoren damals, die Eigentümer von der Immobilie. Weil die eben auch sich das damals schon überlegt hatten und sich viel mit dem Ort auseinandergesetzt hatten. Und deswegen war das so dieser Dreh- und Angelpunkt, um den sich das Konzept eben, um das es spielen sollte. Und ja, dann habe ich mich damals noch, weil ich eine der, also es gab damals noch kaum Mitarbeiter in München, in Berlin haben wir ja noch ein zweites Head Office, habe mich dann in so ein stilles Kämmerchen zurückgezogen und irgendwie gefühlt jeden Tag und Nacht auf Pinterest verbracht. Das ist so meine Inspirationsquelle Nummer 1 irgendwie. und einmal Stadt und einmal Land eingegeben, genau, weil das hilft immer noch, um schöne Ergebnisse zu finden. Und viele Artikel gelesen über Flanieren in Städten, Flanieren am Land und was eigentlich diese Räume ausmacht und was sie so besonders macht. Und bin dann irgendwie über, witzigerweise, wieder die Uni. Da hatten wir damals so einen Kurs gegen Ende des Jahres, wo die Hälfte der Studenten eigentlich nicht mehr teilnimmt. Und da hatten wir Lachyoga, und die Dame, die sehr inspirierend war, die hat uns damals immer also 2 Zettel in die Hand gegeben, und wir mussten uns für einen entscheiden. Und ich hatte damals Freiheit und Sicherheit bekommen und habe gesagt, bei Gott kann ich mich nicht für irgendwas entscheiden, weil man braucht immer das eine, um das andere schätzen zu können. Und irgendwie kam ich auf diesen Gedanken von diesem Lachyoga-Kurs zurück und habe eben dann gesagt, nee, also es ist nicht Stadt oder Land, es ist beides. Wir müssen uns in dem Hotel vielleicht gar nicht für einen Raum entscheiden, bzw. Irgendwie das Thema.

  15. 06:38
    Ronald M. Arndt

    Hieß es damals Stadt oder Land oder Stadt und Land?

  16. 06:40
    Moana Raphaela Sax

    Nee, Stadt-Land.

  17. 06:42
    Ronald M. Arndt

    Ja, Stadt-Land, okay, kann man auch.

  18. 06:43
    Moana Raphaela Sax

    Also das ist ganz genau die zwei Bereiche.

  19. 06:46
    Ronald M. Arndt

    Man muss sich nicht, wie du sagst, Freiheit, Sicherheit, das eine bedingt das andere.

  20. 06:51
    Moana Raphaela Sax

    Okay, genau, man braucht auch beides, um das andere eben wertschätzen zu können. Und deswegen habe ich dann eben bei der Entwicklung des Konzepts eben ganz viel Augenmerk darauf gelegt, was so ein Zwischenraum ausmacht. Und deswegen kamen wir dann auch zu dem, zu dem Spruch Somewhere in Between. Weil das quasi die Welten verschmelzen lässt und es dem Menschen auch immer hilft, wenn er sich darauf zurückbesinnt, dass man sich a) nicht entscheiden muss und b) auch beides in sich trägt. Also man ist ja auch immer sanft und wild und eben braucht Freiheit und Sicherheit und Stadt und Land. Und je nach Situation oder je nach Lebensweg, den man gerade geht, prägt ja immer das eine oder andere mehr die Entscheidungen, aber nie nur eins. Und das war so ein bisschen das Hauptaugenmerk, worauf sich das dann aufgebaut hat, das Konzept.

  21. 07:34
    Ronald M. Arndt

    Stark, stark. Und wie lange läuft das Haus jetzt schon? 3 Jahre ungefähr?

  22. 07:42
    Moana Raphaela Sax

    Urban Nature?

  23. 07:43
    Ronald M. Arndt

    Ja. Nee, Quatsch. Nein, nein, da ging es los mit der Konzeptphase. Genau, richtig. Sondern es wurde erst letztes Jahr eröffnet.

  24. 07:49
    Moana Raphaela Sax

    Es wurde im April letzten Jahres eröffnet.

  25. 07:50
    Ronald M. Arndt

    Im April letztes Jahr. Genau. Also noch gar kein Jahr alt. Und Christian Bärwinkel zusammen mit der Sarah Heusch, sind ja vor Ort. Kommen die beiden eigentlich da aus dem Norden, weißt du das, oder?

  26. 08:03
    Moana Raphaela Sax

    Ja, also Christian kommt, jetzt muss ich noch mal stark überlegen, weil ich im Norden ja auch nicht so aufgewachsen bin, der kam, der war vorher bei Obsthalsboom, soweit ich mich jetzt nicht—

  27. 08:17
    Ronald M. Arndt

    stimmt, ja, ja, genau, richtig, richtig, Obsthalsboom, ja, ja, genau.

  28. 08:20
    Moana Raphaela Sax

    Also der hat auf jeden Fall, also gab auch mal eine Pressemeldung, er keitert von Obsthalsboom, weiß gar nicht mehr, welches das war, wo er herkam, jetzt quasi nach St. Peter. Also er hat auf jeden Fall einen lebendigen Bezug zu dem Ort.

  29. 08:33
    Ronald M. Arndt

    Ja, also du hast ja gesagt, es geht los mit Storytelling. Das hast ja, hast ja, ich fand es erstmal ganz interessanten Ansatz zu sagen oder zu hören, zu erfahren im Hotel-Podcast, dass Stadt-Land vorgegeben war. Ich begreife es nicht ganz, warum ein Investor das, ist es dann ein persönlicher Wunsch vom Investor, oder?

  30. 08:52
    Moana Raphaela Sax

    Es war ein persönlicher Wunsch.

  31. 08:53
    Ronald M. Arndt

    Die hatten auch eben Überlegungen, das auch selbst aufzuziehen, haben sich aber eben, weil entsteht ja sofort ein Konflikt Ein bisschen, also, oder eine Spannung auf jeden Fall, eine Spannung. Aber ist ja gut, Spannung ist ja gut.

  32. 09:05
    Moana Raphaela Sax

    Ja, ja, ja, also mir hat total geholfen, so einen Bereich zu haben, weil oft ist es ja auch bei Neubauprojekten, dass man sich fragt, okay, was erzähle ich jetzt da für eine Geschichte? Das ist leichter, wo schon eine vorhanden ist, richtig? Ja, und in anderen Projekten habe ich mir dann eben die Umgebung angeschaut, irgendwelche Schlagzeilen gesucht, versteckte Botschaften aus, aus aus quasi dem Raum gezogen. Und das musste ich hier gar nicht, weil eben schon Thema vorgegeben war, das aber auch perfekt an den Ort gepasst hat. Also es war gut gewählt.

  33. 09:32
    Ronald M. Arndt

    Nimm uns mal ein bisschen mit auf die Reise. Also da hast du so diese, diese Konzeptphase und die Stunden auf Pinterest hinter dich gebracht. Und vielleicht so ein paar Schritte, wie, wie ging es denn weiter? Vielleicht auch bis zur Veröffentlichung, bis zur Eröffnung.

  34. 09:47
    Moana Raphaela Sax

    Also ich hatte eben dieses Konzept entwickelt im stillen Kämmerchen, und dann haben wir das gematcht mit Zahlen, weil das braucht braucht es ja natürlich auch immer, und dann gepitcht. Und letztlich hat es dann natürlich ein paar Wochen gedauert, bis man dann wirklich final auf einen Nenner kam. Aber wir haben dann eben den Zuschlag bekommen, um das Projekt zu entwickeln. Und dann verging, ich weiß gar nicht mehr genau den Zeitraum, aber es waren auf jeden Fall eineinhalb, 2 Jahre, wo wir dann an dem Konzept weiter gefeilt haben. Da kam dann auch Oliver Domnik mit an Bord als Pre-Opening Director, der dann eben für uns, mit dem ich eng zusammengearbeitet habe, um auch das, was ich mir im Kopf überlegt habe, zusammen mit ihm und auch Bernd Gieske eben in die Operative umsetzen zu können und da Wege zu finden, wie man so ein sehr, ist ja ein sehr menschenbezogenes, tiefgründiges Konzept gewesen, das ja irgendwie mit der Seele des Menschen auch zu tun hat und mit den Bedürfnissen, wie man sowas auch tatsächlich erlebbar macht.

  35. 10:43
    Ronald M. Arndt

    Für den Gast und später auch für den Mitarbeiter, fürs Team.

  36. 10:47
    Moana Raphaela Sax

    Total. Und dann hatten wir verschiedene Konzeptideen, die auch out of the box waren, wie zum Beispiel unser Uniformkonzept, das wir dann auch auf dem Weg mitentwickelt haben, das aber sehr markenprägend war im Endeffekt, und haben uns ganz viel um solche Themen auch kämpfend bemüht, dass wir das umsetzen können, die auch sehr neu sind natürlich und auch immer viel Mut bedürfen, und haben dann letztendlich dadurch ja das Konzept handgreifbar gemacht, sodass man jetzt dadurch warten kann und es erleben kann.

  37. 11:18
    Ronald M. Arndt

    Kannst du nur sagen, dass du Mitstreiter für deine Idee, Initialidee gefunden hast, oder musste man auch groß überzeugen?

  38. 11:26
    Moana Raphaela Sax

    Also es ist ja immer ein Prozess, wie man so schön sagt, und man gibt ja da dann schnell ab, ne? Also ja, also das konnte ich nicht so richtig so schnell abgeben, weil es ein Herzensprojekt war und weil es ja auch so ein bisschen aus meiner Bedürfnislage auch entsprungen ist, also aus dem Freiheits- und Sicherheitsgedanken und dass man sich entscheiden muss. Das ist ja auch was, was ich sage jetzt mal frech, die jüngere Generation ja auch prägt, gerade vor Entscheidungen zu stehen und oftmals zu sagen, vielleicht muss ich gar nicht eine konkrete Entscheidung treffen, sondern kann für den Weg jetzt diese Entscheidung mitnehmen und dann aber auch noch mal überlegen, wie ich im nächsten Schritt weitermache. Deswegen war das schon immer ein sehr, sehr starkes Herzensprojekt, das mich auch immer berührt und bewegt hat. Und deswegen war ich auch in vielen Themen involviert und deswegen konnte ich nie so loslassen, was aber glaube ich auch ganz wichtig ist, dass man als Konzept- oder Brandpart auch einfach teilnimmt an den verschiedenen Themen. Natürlich muss man dann auch loslassen, und das ist auch ganz wichtig, weil gerade in der Operative gibt es viele Prozesse, die wichtig sind, dass sie so laufen, wie sie eben laufen, um das Hotel auch erfolgreich zu machen. Aber wir haben da auch einen super Konsens gehabt in der Gruppe und irgendwie voneinander auch total viel lernen können.

  39. 12:35
    Ronald M. Arndt

    Jetzt sind wir so schon im Operativen, aber wie sah vielleicht noch die Phase davor aus? Sprich erstmal so die die Ausstattung und die Innenarchitektur? Weil auch das musste ja dann mit dem Konzept—

  40. 12:45
    Moana Raphaela Sax

    Total. Also wir hatten mit CM Design, hatten wir unseren Partner im Interiorbereich und hatten auch intern noch eine Interiordesignerin, die uns da unterstützt hat, die Sarah Stapelfeldt. Auch eine ganz junge, frische Seele, die total viele Ideen auch noch reingebracht hat. Und letztlich war es, also ich glaube, heutzutage würde man es ein bisschen stringenter machen und auch ja, den Prozess Prozess sein lassen. Aber damals waren wir alle sehr euphorisch und wollten dann alle irgendwie auch an dem Projekt teilhaben. Und letztlich sind dann aber viele kleine Ideen entstanden, die aber heutzutage so die Instagrammable Moments geworden sind. Also es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Aber zu einem gewissen Zeitpunkt habe ich dann eben auch mich aus dem Prozess da rausgezogen und das im Detail natürlich dann von den Interior Designern entwickeln lassen. Und auch Bernd Gieske war da stark in der Rolle. Das ist zu begleiten. Also wir haben alle das, ich glaube, das Urban Nature ist ein Projekt, das jeder gegriffen hat, womit jeder total was anfangen konnte, wo es leicht war, dass jeder irgendwie so ein Herz dafür bekommen hat, so dass es gut voranging.

  41. 13:45
    Ronald M. Arndt

    Genau, also aus Stadt-Land wurde dann später Urban Nature. Genau, die Übersetzung, die, die Übersetzung, ganz genau. Hast du denn dann, sage ich mal, in dieser anfänglichen Konzeptphase auch schon so eine Zielgruppe vor Augen gehabt, wo du gesagt hast, sind jetzt eher die jungen Leute, oder sind vielleicht— ist es wirklich von Anfang an generationenübergreifend gedacht?

  42. 14:08
    Moana Raphaela Sax

    Wir haben Toni und Mia entwickelt.

  43. 14:10
    Ronald M. Arndt

    Weil du sagst ja, dann hat man sich natürlich danach mit den Zahlen auseinandergesetzt, und dann spätestens dann wurde gefragt, genau, also parallel natürlich, wer kommt denn dann nachher als Gast?

  44. 14:19
    Moana Raphaela Sax

    Ja, wir hatten, also ich habe mit 2 Personengruppen überlegt, die hießen Toni und Mia, und das sind Lebensstile, weil heutzutage spricht man ja vor allem in der Konzeption Positionierungsphase von den Lebenszielgruppen, mittlerweile ja schon wieder von den Leidenszielgruppen. Ist ja noch mal, das habe ich jetzt noch nicht gehört. Okay, spannender Ansatz.

  45. 14:35
    Ronald M. Arndt

    Begriff Pains oder so was, kommt das dann daher?

  46. 14:37
    Moana Raphaela Sax

    Also überlegst du bei den, wir haben uns erst die Lebenszielgruppen überlegt, die hießen Toni und mir, haben irgendwie von uns auch diverse Fragen gestellt bekommen, die wir dann beantwortet haben gemeinsam und überlegt haben, was brauchen die im Hotel, was sind deren Grundbedürfnisse, worauf ruht deren Lebensstil. Haben wir auch mit dem Zukunftsinstitut gearbeitet, mit der Studie, die da rausgekommen ist. Die haben ja damals 18 Lebenszyklen formiert, wo du quasi, wo ich mich selbst in gefühlt 5 oder 6 wiedergefunden habe, was nicht heißt, dass ich eine multiple Persönlichkeitsstörung habe, aber dass ich quasi je nach Situation, ob ich, egal mit wem ich reise oder was gerade mein Ziel ist der Reise, ja unterschiedlich agiere und unterschiedliche Bedürfnisse habe. Und letztlich haben wir uns für 2 im Kern entschieden, die wir zentriert ansprechen wollten, und das ist eben Toni und mir. Und Mia ist Urban Matcha, nennt man diese Zielgruppe. Das bedeutet, sie, exakt in der Studie stand auch, sie will Stadt und Land. Deswegen, also besser konnte man keine Lebenszielgruppe definieren. Und das ist eben, ja, könnte man sagen, eine jung gebliebene oder junge Bloggerin, die im Sustainable-Fashion-Bereich zum Beispiel unterwegs ist oder sich zumindest mit Sustainability auseinandersetzt. So das Musterbeispiel einer echten Bloggerin wäre zum Beispiel Daria Daria. Die ja auch in dem Bereich stark unterwegs ist. Aber es gibt ja mittlerweile ganz viele, die sich in dem Bereich auch über ihre Influencer-Tätigkeit orientieren. Und die hat eben die Bedürfnisse, dass auch Nachhaltigkeit im Urlaub eine Rolle spielt, auch wenn Urlaub per se mit einer Reise verbunden ja nicht nachhaltig in der Form sein kann, aber man kann einen Fokus setzen.

  47. 16:09
    Ronald M. Arndt

    Wenn du rübersurfst, dann vielleicht schon.

  48. 16:10
    Moana Raphaela Sax

    Genau, so wie Christian, der hergekitet ist. Das ist tatsächlich sehr nachhaltig. Das sind gute Wege. So kann man uns auch erreichen.

  49. 16:19
    Ronald M. Arndt

    Letztens hat mir ein Kumpel erzählt, also der auch mein Friseur ist, seit ich 7 bin, ja, wow, und der sein Leben lang gereist ist. Das war für mich immer der Ober— Ober— wie soll ich sagen, also der hat da auf nichts Rücksicht genommen. Und jetzt wird es allmählich weniger die letzten Jahre, und dann frage ich ihn, und wo geht's als Nächstes hin? Ja, wir machen eine Golfkreuzfahrt. Er fliegt nach Marseille und dann steigt er ins Schiff ein und dann fährt man mit dem Schiff so im Mittelmeer Golfplätze ab.

  50. 16:53
    Moana Raphaela Sax

    Mit dem Segelschiff oder mit dem Kreuzfahrtschiff?

  51. 16:54
    Ronald M. Arndt

    Nee, nee, natürlich wieder mit dem alten Kreuzfahrtschiff. Deswegen, die Idee mit dem Kitesurfing ist natürlich nicht schlecht.

  52. 17:02
    Moana Raphaela Sax

    Ja, da könnte man ja an der Welle hinterhersurfen.

  53. 17:05
    Ronald M. Arndt

    Ganz genau, ja.

  54. 17:06
    Moana Raphaela Sax

    Ja, und genau, Toni ist ist unsere zweite Lebenszielgruppe. Das, wir haben tatsächlich Tony Hawk genommen als Bild, um uns daran zu orientieren, weil es gibt ja genügend Surferhotels in Sankt Peter, Kitehotels und alle, die sich unbedingt mal hoch, also ja, also es ist echt enorm. Ich bin da mal, ich war ja überhaupt kein Nordsee-Ostseekind, nachdem ich in München aufgewachsen bin. Genau, da war das nicht so die Urlaubsblase. Aber als ich das erste Mal dort war, war ich mega baff. Also es war unendlich schön, dort zu sein, und diese Weite habe ich nie irgendwo je gespürt.

  55. 17:41
    Ronald M. Arndt

    Also klar, wenn man aufs Meer auf dem Horizont schaut, also verglichen mit der Côte d'Azur, oder meinst du, oder nee, das gibt's da nicht.

  56. 17:48
    Moana Raphaela Sax

    Also nicht, dass ich es gefunden hätte. Was in Sankt Peter-Ording so besonders ist, dass du so unendliche Weiten hast. Das sind gefühlt verschiedene Unendlichkeiten, die du aneinanderknüpfst, und dann entsteht so eine riesige Unendlichkeit, weil du das erstmal gefühlt kilometerweise Salzwasser diesen Kilometer. Dann kommt noch mal die ewige Ebbe und dann fängt irgendwann da hinten das Meer an. Und so weit habe ich glaube ich noch nie gesehen. Eigentlich, ja, da können die Gedanken halt ewig treiben. Und das passt halt auch super zum Konzept, sich eben mit sich selbst auseinanderzusetzen, wo man Platz und Weite hat. Funktioniert natürlich gut.

  57. 18:22
    Ronald M. Arndt

    Okay, spannend. Ja, und Tony, um zu Tony, müssen wir zum Tony Hawk zurück. Der ist ja auch sehr nachhaltig unterwegs auf seinem Skateboard.

  58. 18:30
    Moana Raphaela Sax

    Das stimmt, ja, also das ist auch eine gute Strecke. Und wir haben uns eben überlegt, eben nicht uns auf die Surfer zu fokussieren, weil da gibt's das Beach Motel und ganz viele Konzepte, die das schon hervorragend machen, und haben eben gesagt, dass bei uns irgendwie das Skateboard im Vordergrund steht, weil das diesen urbanen Charakter hat und auch für eine Community steht. Und Skaten ist ja ein sehr individueller Sport, weil du ja immer an dir und deinen Tricks arbeiten musst, aber gleichzeitig auch für eine Gemeinschaft steht, die du ja im Skatepark, sei es ob du skaten konntest oder nicht, aber da hat man sich früher immer getroffen, sei es in der Stadt oder in der Stadt oder auch am Dorf. Also bei mir war das auch so, alten Waggon halt, ne? Genau, und hat sich unterhalten, bis die Sonne unterging. Und dieses Gefühl wollten wir irgendwie auch durch Toni repräsentieren. Und der ist quasi per unserer Definition Game Designer, aber natürlich geht er jede freie Minute, um kreativ zu sein, ins Skatepark. Und war eben unsere zweite Lebenszielgruppe. Und die haben wir eben versucht, so zielgerichtet, wie es geht, anzusprechen. Natürlich gibt es eine größere Bubble, die dann entsteht, aber das ist nach wie vor das Ziel, eben darauf einzugehen. Und Leidenszielgruppen ist nochmal ein Ansatz, der das schärfer forciert. Also, zuerst überlegt man sich quasi Lebenszielgruppen. Wir haben jetzt intern ganz viel über Leidenszielgruppen gesprochen. Da habe ich auch nochmal extrem viel lernen können von von Hannes bei uns intern.

  59. 19:45
    Ronald M. Arndt

    Der Begriff passt so gar nicht zur Hotellerie, aber es ist tatsächlich super, weil man überlegt sich sozusagen, wer leidet so sehr, dass er zu uns kommen muss.

  60. 19:56
    Moana Raphaela Sax

    Und jetzt ein Beispiel für Travel Charme zum Beispiel, wo wir auch im Greift, also reifere Zielgruppen ansprechen, wäre beispielsweise, dass man an Weihnachten zusammensitzt und die ganze Familie kommt aufeinander mit all den Konflikten, die es da teilweise vielleicht auch gibt. Und dann hat man vielleicht die Schwiegermutter im Haus beispielsweise und überlegt sich eben ein Konzept, wie man auch da Spaß und Freude reinbringen kann, oder die eigene Mutter beispielsweise. Und man sitzt ja da so viel aufeinander und da wäre ein Hotel zum Beispiel ein super Punkt zu sagen, hey, verbring doch 25., 26. bei uns und dann schenken wir dir 2, 3 Nächte, dann kannst du dich so richtig um dich kümmern. Und das klingt fies, weil man sie quasi wegschickt, aber eigentlich tut man sowohl sich selbst, weil man Freiraum hat.

  61. 20:40
    Ronald M. Arndt

    Du meinst jetzt die Schwiegermutter wegschicken oder?

  62. 20:41
    Moana Raphaela Sax

    Oder die Mutter. Also ist jetzt nicht auf mich bezogen.

  63. 20:45
    Ronald M. Arndt

    Ich habe eher gerade dran gedacht, hey, kommt mal als Familie ins Hotel.

  64. 20:49
    Moana Raphaela Sax

    Ja, als Familie würde auch gehen.

  65. 20:50
    Ronald M. Arndt

    25. oder 26., da hockt er nicht zu Hause, muss nicht immer nur Ein- und Abwasch machen und wieder auftischen und Gang von Gang zu Gang.

  66. 20:57
    Moana Raphaela Sax

    Aber ja, die Krux ist, dass die Leidende nicht die Schwiegermutter ist, weil der fällt das Leiden vielleicht gar nicht auf, oder die Mutter. Sondern die Leidende ist man sozusagen selbst in dem Fall. Und wir würden dann quasi Töchter ansprechen mit einem Angebot für Schwiegermütter oder, oder Mütter. Das ist jetzt ein sehr intensives Beispiel, aber gerade ist mir nichts anderes eingefallen.

  67. 21:19
    Ronald M. Arndt

    Okay, ja, super. Das heißt, so Know-how, was du da jetzt aufbaust über Urban Nature, das ist ja auch dann super spannend, das im nächsten Schritt dann auf die ganze Firma Hospitality-Gruppe wieder zu übertragen, da irgendwo zu bündeln.

  68. 21:34
    Moana Raphaela Sax

    Ja, du meinst Konzeptionierung?

  69. 21:36
    Ronald M. Arndt

    Genau, Know-how im Bereich Konzeptionierung etc. Also alles, was sich ja auch irgendwo die— du sagst ja, ist neues Feld. Früher war es immer Immobilien, jetzt ist es immer Hospitality. Da muss ja, da entsteht ja jetzt einfach ganz viel Know-how, ne?

  70. 21:48
    Moana Raphaela Sax

    Das stimmt.

  71. 21:49
    Ronald M. Arndt

    Das zu übertragen auf Travel Charme, wie du sagst, auf reifere Zielgruppen etc.

  72. 21:54
    Moana Raphaela Sax

    Genau, und das ist auch der spannende Learning-Prozess für mich, weil es natürlich einfach irgendwie für Urban Nature ein Konzept zu entwickeln, wo ich mich voll im Lebensstil sehe. Aber spannender finde ich es noch, mich auch in andere Lebensstile hereinversetzen zu können und da auch das Bewusstsein zu erweitern, was sind eigentlich deren Bedürfnisse, wenn ich sie gar nicht selber vielleicht so spüre.

  73. 22:13
    Ronald M. Arndt

    Weil mit mir und Toni, da bist du jetzt noch so ein bisschen in deiner Welt auch irgendwo, oder total sogar unterwegs. Aber spannend ist natürlich dann auch, in andere Leidens— Lebens- und Leidensgruppen reinzuschauen.

  74. 22:29
    Moana Raphaela Sax

    Okay, wir haben auch bei Travel Charme damals vor Corona noch einen großen Prozess ange— also gestartet, wo wir uns auch Stories für die Häuser überlegt hatten. Ist dann über Corona durch die reisebedingt durch den Stopp sozusagen ein bisschen eingeschlafen, aber auch die Themen sind uns nach wie vor wichtig, uns dazu überlegen, wie wie können wir auch für diese ganz besonderen Häuser, die wir haben, die—

  75. 22:52
    Ronald M. Arndt

    ich glaube, 9 Stück sind es ungefähr, ne?

  76. 22:54
    Moana Raphaela Sax

    Genau, also wir haben 5 an der Ostsee, eins im Harz und 3 in Österreich. Wenn ich mich jetzt nicht verzähle, sollten es 9 sein. Und die haben alle ganz besondere Geschichten zu erzählen und auch wirklich langjährige Mitarbeiter, die teilweise 15 bis 20 Jahre schon im Unternehmen arbeiten, die so viel auch erlebt haben und berichten können. Und das wollen wir eben auch wieder hervorbringen und uns überlegen, wie wir die Geschichten auch ja aufs Papier bringen können und an den Gast dann letztlich auch weitererzählen können.

  77. 23:21
    Ronald M. Arndt

    Ja, ich habe mal gelesen vom Christian Hirmer, also ein Zitat, wo er gesagt hat, Waren verkaufen kann jeder, also Mode, Männermode ist also der Hintergrund der Familie, Gefühle aber nicht. Und da brauchst du Leute wie dich, ein Team wie eben das deines, und vor allem auch die Mitarbeiter vor Ort, ne. Also Ja, in der operativen. Ich kann mir vorstellen, dass es natürlich auch, wenn man so ein, so ein, so eine, so ein Produkt hat, so eine scharfe Zielgruppe und so eine klare Aussage, dass es dann auch wieder ein Ticken leichter fällt, sage ich mal, Mitarbeiter für sich zu begeistern, oder?

  78. 23:55
    Moana Raphaela Sax

    Das stimmt.

  79. 23:56
    Ronald M. Arndt

    Also sich darüber Gedanken zu machen, ist glaube ich immer das A und O, weil auch andere, also auch da wieder auf Mitarbeiterseite, finden sich ja Tonys und, und Mias.

  80. 24:05
    Moana Raphaela Sax

    Ja, also das ist auch besonders wichtig, auch gerade in den, ich sag mal, in den Main Positions Leute zu finden, die das im Herzen mittragen und die auch verstehen, wie ein Toni oder eine Mia tickt und sich im besten Fall auch damit identifizieren können, um das eben auch in jede Ebene zu tragen. Also wir haben dann eben, ich finde dieses Beispiel immer so schön, weil das diese Connection aus Konzept und Mitarbeiter sehr gut widergespiegelt hat, unser Uniformkonzept. Wir haben das entwickelt mit einer Sustainable Fashion Designerin, also quasi Mia, und hatten damals dann eben den Schritt gewagt zu sagen, okay, bei uns gibt es keine neu produzierte Kleidung, sondern wir haben Second Adventure, nennt man das mittlerweile, nicht mehr Secondhand. Und all die Kleidung, die sich zusammenstückelt, ist individuell für jeden Mitarbeiter. Das heißt, es gibt kein T-Shirt zweimal, es ist total variabel. Und die Gemeinschaft haben wir aber über Patches geschafft. Das heißt, du findest dann immer wieder eine Zugehörigkeit auch in der Diversität. Aber die Mitarbeiterkleidung ist auch sehr divers, also jeder fühlt sich darin wohl, jeder sieht darin gut aus. Und ja, das ist auch ein cooles Konzept, sieht aus, als würde man einfach in der Freizeit rumlaufen und in den Skatepark gehen. Also so ein bisschen ist das Konzept. Also, und auch eben Housekeeping hat auch richtig tolle Uniformen bekommen, die ich auch selber gerne tragen würde, wenn ich könnte. Also Ich würde sie mir glaube ich auch bald bestellen, weil das echt super aussieht.

  81. 25:32
    Ronald M. Arndt

    Und ist ja dann irgendwie vielleicht ein Merch-Bereich auf der Webseite.

  82. 25:36
    Moana Raphaela Sax

    Genau, das wäre toll.

  83. 25:38
    Ronald M. Arndt

    Und jetzt läuft das Hotel Urban Nature seit April letzten Jahres. Bist du jetzt so in deinem Arbeitsalltag eher schon wieder am nächsten Urban Nature dran, oder kannst du sagen, es entfällt noch relativ viel Arbeitsaufwand auf das Bestehende und auch vielleicht mal erst sicherzustellen, dass es alles auch so in diesem Brand, das alles so ein bisschen da auch bleibt, wie es, wie es mal gedacht war. Ja, also es ist ein Jahr lang, da kurz, der, ich habe einen Podcast gemacht mit Daniel Schneider von Monoplan, und der sagt auch, also sobald du halt ein Hotel übergibst, der ist Architekt und auch Innendesigner, danach geht's eigentlich los, dass sich das alles so ein bisschen verselbstständigt.

  84. 26:21
    Moana Raphaela Sax

    Ja.

  85. 26:22
    Ronald M. Arndt

    Was leider oft auch eben zum Negativen hin der Fall ist.

  86. 26:26
    Moana Raphaela Sax

    Also es ist ein Jahr lang ein bisschen ruhig geworden drum, weil wir mit Salon Backastein natürlich auch zwei große—

  87. 26:32
    Ronald M. Arndt

    stimmt, also genau, das war die Frage. Und da geht's ja genau, jetzt da ging es da jetzt für dich weiter und weiter intensiv weiter.

  88. 26:37
    Moana Raphaela Sax

    Aber wir sind zum Beispiel jetzt in 2 Wochen wieder in Sankt Peter-Ording und schauen uns an, was das Jahr gebracht hat, was sich verändert hat, welche Druckartikel überhaupt nicht funktionieren, welche operativen Prozesse angepasst werden müssen. Müssen und setzen uns da auch noch mal mit Christian und Sarah zusammen und überlegen da, wie wir weiter dran arbeiten können, weil ich glaube, das ist ganz wichtig.

  89. 26:55
    Ronald M. Arndt

    Aber dieses Jahr sich setzen zu lassen und eben auch mal die Erfahrungen zu machen und auch die beiden mal machen zu lassen und das Team, gell, das war besonders wichtig.

  90. 27:04
    Moana Raphaela Sax

    Und jetzt schauen wir eben nach einem Jahr einen Clearcut zu machen und zu überlegen, okay, was ändern wir, was passen wir an und wie können wir noch besser werden. Und die weiterentwickeln zusammen.

  91. 27:16
    Ronald M. Arndt

    Marke weiterentwickeln am Standort, oder ist da wirklich, kann man da sagen, dass da auch mal noch irgendwo ein Urban Nature entstehen wird?

  92. 27:22
    Moana Raphaela Sax

    Also Urban Nature war ursprünglich eben als Dachmarke konzipiert und ist auch weiterhin der Plan.

  93. 27:27
    Ronald M. Arndt

    Dann müssten aber die Investoren ja mitgehen, ne, an andere Standorte.

  94. 27:30
    Moana Raphaela Sax

    Nicht unbedingt, nicht unbedingt, nicht unbedingt. Also wir planen eben, die Dachmarke ist über Hilton Hospitality aufgehängt, und gerade sind wir eben in der Entwicklung, wie wir aus dem Also Learnings ziehen aus dem ersten Projekt, was so wiederkehrende Markentouchpoints sind, die jedes Hotel braucht. Wie zum Beispiel ist der Spa immer im Dachgeschoss? Das wäre zum Beispiel ein Thema, woran man dann Urban Nature erkennt. Wie würden wir das Interior Design eben weiterentwickeln, weil das ja auch immer standortabhängig ist? Wo werden Punkte, wo wir regionalisieren? Weil klar ist es ein Konzept, das man da relativ leicht überstülpen kann, aber es ist ja auch wichtig, sich mit dem Standort zu identifizieren. Und in Sankt Peter-Ording haben wir das ja auch recht stark gemacht. Und all diese Themen. Also ja, es ist auf jeden Fall geplant, da weiterzugehen oder zu skaten.

  95. 28:14
    Ronald M. Arndt

    Muss ich gerade so ein bisschen noch mal an anderen Hotelpodcast denken mit Cocoon Hotels, Herrn Eckelmann, der dann sein Zimmer, also in der Stadt hier um die Ecke im Stadthotel, dann auf einmal eine Seilbahn hat oder eine Berghütte oder was auch immer. Also, oder was war da?

  96. 28:32
    Moana Raphaela Sax

    Und die Kuh.

  97. 28:32
    Ronald M. Arndt

    Und die Kuh, genau, das hat mir auch so ein bisschen diesen Urban-und-Nature-Gedanken, andersrum sozusagen, andersrum, genau, andersrum. Ja, super.

  98. 28:41
    Moana Raphaela Sax

    Ja, wir planen auf jeden Fall, in der Ferienhotellerie zu bleiben und eben ja den urbanen Vibe aus der Stadt mit aufs Land zu bringen. Also das ist, wir versuchen es nicht umzustülpen, weil es würde einen Ticken verwässern zum aktuellen Zeitpunkt, sondern da tatsächlich straight in der Ferienhotellerie weiterzuagieren.

  99. 28:59
    Ronald M. Arndt

    Ganz, ganz, ganz spannend. Ja, wie sieht die Roadmap aus für Bad Gastein? Ich habe mich da jetzt nicht so reingearbeitet vorab, aber Sommer, im Sommer. Okay, und da geht es jetzt um 2 Häuser in Bad Gastein, die beide im Sommer dann eröffnen sollen, oder?

  100. 29:14
    Moana Raphaela Sax

    Die sind auch an einem Platz, okay, quasi gegenüber, und spiegeln auch ganz unterschiedliche Geschichten.

  101. 29:20
    Ronald M. Arndt

    Also ich war mal als Kind in Bad Gastein, seitdem nicht mehr. Und deshalb ist so der Zeitpunkt, wo da relativ viel auch der schönen großen Häuser, die früher, die es früher mal waren, irgendwie schon verfallen waren. Und ich glaube, es wird mal Zeit, da mal wieder vorbeizugehen und genau mit dem Hotel-Podcast nach Bad Gastein zu kommen.

  102. 29:37
    Moana Raphaela Sax

    Ja, das wäre auch sehr spannend. Also es sind ja auch viele Konzepte, die jetzt dort auch schon den Ort weiterentwickelt haben, sei es Celina oder Komodo hat jetzt auch kürzlich aufgemacht, wo man sich auch sehr viel anschauen kann und sehr viel Inspiration Inspiration holen kann, weil das wirklich coole Konzepte geworden sind. Wir eröffnen im Sommer, genau, ohne jetzt einen Monat zu nennen, man weiß ja, wie das bei Hoteleröffnungen oft so ist, aber Sommer ist geplant und Sommer ist nach wie vor realistisch. Und ja, es sind 2 Konzepte, einmal das Badeschloss und das Straubinger. Und Badeschloss ist sogar einen Ticken älter, das ist seit 1740 knapp, und das Straubinger auch schon seit 18 60, wenn mich jetzt nicht alles täuscht, und haben eine Wahnsinnsgeschichte. Also wir sind damals vor mittlerweile auch schon wieder 3 Jahren das erste Mal durchgegangen, und es war, als würden die Wände Geschichten in dein Ohr flüstern. Also es war irre. Dann lagen noch alte Gästeakten am Boden, wo dann irgendwie stand, Frau Müller mag nur Schwarztee und solche Themen. Und die Duschen, also wirklich so irgendwie mal abgeschlossen oder mal umzäunt, und dann, also es war, als hätten liegen und stehen gelassen, gefühlt coronabedingt schlagartig verlassen, als wäre irgendwie eine Pandemie passiert. Und es waren noch Schlappen, es waren noch Klamotten teilweise in den Schränken oder ganz alte Schwarzkopfflaschen auf der Badewanne gestanden und die Betten noch bezogen. Also es war irre, es war Wahnsinn. Ja, es war ganz, ganz morbiden, aber sehr positiven Charakter, den das Haus ausgestrahlt hat.

  103. 31:05
    Ronald M. Arndt

    Okay, also für dich ja noch mal eine ganz andere Erfahrung. Auf der einen Seite hast du da zwei Schlagwörter Stadt, Land, und hier gehst du in eine begehbare Geschichte eigentlich herein, in eine Art Museum. Und die Frage, wie kann man das wieder zum Leben erwecken?

  104. 31:23
    Moana Raphaela Sax

    Ja, wir haben uns damals eben überlegt, dass so viel Geschichte keine neue Geschichte braucht. Plakativen Rahmen.

  105. 31:31
    Ronald M. Arndt

    Ja, nee, nee, also genau, braucht es die nicht, oder sagt man immer, muss man was Altes, was früher gut war, neu interpretieren. Was ist der—

  106. 31:41
    Moana Raphaela Sax

    okay, ja, also das auf jeden Fall. Wir haben uns damals auch eben die Agentur Mutli mit an die Seite genommen, die den ganzen Ort Bad Gastein ja auch mitentwickelt haben, und hatten mit denen diverse Workshops vor Ort, weil es so viel Geschichte gab und auch im Ort so viel Geschichte steckt, die man ja nutzen kann dafür, und haben dann ja verbindende Elemente für jedes Haus gefunden. Die eine Geschichte, die Geschichte neu erzählen können. Und im Straubinger ist es eben, weil es ein ehemaliges Grand Hotel ist, ist es eben die Idee, dass— also wir haben leider nie ein Gästebuch gefunden, das ist quasi verschollen. Und die Idee ist eben, die Geschichten über die Gästinnen und Gäste der damaligen Zeit neu zu erzählen. Also das heißt, da waren Kaiser, Könige, Sissi hat Gedichte geschrieben, aber auch das einfache Volk, die dort ganz viel Verbundenheit aufgebracht haben für das Haus. Und all diese Geschichten wollen wir eben in einem neuen Rahmen wieder ans Licht bringen und durch verschiedene kleine Elemente erlebbar machen. Und im Badeschloss wiederum ist es ein sehr junges Konzept. Da wird ja auch ein Turm dazu gebaut, ein Neubau. Das heißt, wir haben ein Suitenkonzept im alten Badeschlossbau mit verschiedenen Suiten, die das Thema Wanne, also Bad und Schloss quasi neu aufgreifen. Das heißt, da gibt es dann zum Beispiel eine Poetry-Wanne, wo ich drin sitzen kann und lesen kann, oder eine Partnerwanne, die aber nicht klischeehaft wie in den Magazinen abgedruckt ist, sondern das sind zwei schöne Wannen nebeneinander, wo ich quasi Händchen halten kann und jeder aber auch für sich sein kann.

  107. 33:08
    Ronald M. Arndt

    Jeder in seinem Wasser sitzt.

  108. 33:09
    Moana Raphaela Sax

    Ja, genau. Hat auch manchmal Vorteile. Und da haben wir uns verschiedene, also mit BBM auch ein Hammer-Interior-Design-Partner an der Seite, Architektenpartner. Die das auch richtig toll umgesetzt haben und wo du auch durchs Interior Design die Geschichte einfach ständig erleben kannst und die Schichten der Geschichte sozusagen aufdecken kannst.

  109. 33:28
    Ronald M. Arndt

    Und da arbeitet ihr aber auch wieder mit anderen Investoren, sage ich mal, vor Ort, oder wird das aus eigenen—

  110. 33:33
    Moana Raphaela Sax

    das ist also Bad Gastein, ist im Eigentum und wurde auch vor 2, 3 Jahren dann erworben. Und ja, wir haben Interior Design Partner BWM und Moodly als Brandagentur, die uns da zur Seite stand und 2019 schon das Konzept entwickelt hat. Also es ist schon eine Weile in the Making, aber es ist tatsächlich die Geschichte, die ist, also die wird nicht alt. Das heißt, du kannst—

  111. 33:58
    Ronald M. Arndt

    nee, nee, genau, richtig. Ja, das, bevor es natürlich, man muss erstmal gucken, wie man die Geschichte, wenn du sagst, da waren noch Betten bezogen und es lagen da noch Akten, wie man das dokumentiert. Ja, weil man es ja später auch wieder braucht irgendwo. Also hat man da erstmal ein Fototeam wahrscheinlich durchgeschickt, ne? Ja, also Foto- und Videoteam, diversester Natur.

  112. 34:16
    Moana Raphaela Sax

    Teilweise sind Fototeams auch selber einfach schon über die Jahre reingegangen und haben das als Lost Place illegal entdeckt.

  113. 34:23
    Ronald M. Arndt

    Ja, das war der Begriff, den ich jetzt immer so gesucht habe, noch Lost Place, sowas. Genau, ja, also total, also mich hat das so fasziniert, die Tür aufmacht und dann der Staub so irgendwie von der Decke fällt. Ja, okay.

  114. 34:33
    Moana Raphaela Sax

    Und es ist halt so spannend, weil nach und nach entdeckt man immer weitere Geschichten. Also jetzt hat zum Beispiel das Interior-Team im Haus Sanierungsarbeiten gehabt und hat hinter dem übermalten Stuck Gold, echtes Gold gefunden, womit das damals verziert war. Also es sind wirkliche Schätze, die man da bergen kann. Total spannendes Projekt.

  115. 34:55
    Ronald M. Arndt

    Es macht mir mehr und mehr Spaß, auch so die Geschichten der verschiedenen Hotel-Podcasts miteinander zu verweben. Wenn du das jetzt wiederum sagst, gerade haben wir schon Cocoon, aber jetzt machen wir kurz einen Sprung nach Zürich ins Europ, ein superschönes Hotel in einem alten Schloss. Und da wurde dann auch während der Pandemie renoviert, das Restaurant restauriert, und hat man auch irgendwie was von der Säulen, so von der Wand natürlich abgeschlagen. Und unten drunter kam dann ein Artikel aus Zeiten des Weltkrieges zum Vorschein, eine Zeitung, eine Zeitungsseite, und drauf abgedruckt eine Werbung für Gasmasken. Und das war natürlich dann auch wieder im Kontext der Pandemie, wo dieses Thema Masken und dann aufkam und so, auch wieder ein komischer Moment. Aber natürlich am Ende auch wieder nichts anderes als Storytelling.

  116. 35:49
    Moana Raphaela Sax

    Ja, man muss es nur versuchen, dann positiv zu vermitteln. Ja, und das, also das Spannende am Ort Bad Gastein ist einfach der Wasserfall. Also das ist ein fast betäubender, eine betäubende Geräuschkulisse, die aber nicht störend wirkt, wie man es oft vielleicht denkt, wenn man da so nah dran sondern das ist berauschend. Also man, ich gehe da jedes Mal total inspiriert aus dem Ort, einfach nur weil man dieses Geräusch im Hintergrund hört. Ja, ja, total spannend.

  117. 36:15
    Ronald M. Arndt

    Und jetzt hast du von der Agentur vorher gesprochen, wo du sagst, die hat Bad Gastein irgendwie neu zum Leben erweckt und neu erfunden, und ihr arbeitet mit denen zusammen. Das kann ich mir vorstellen, dass die auch für andere Hotels schon tätig sind oder noch tätig sind. Gibt's denn da, ihr kamt jetzt irgendwie neu dazu als Unternehmer, aber schon irgendwie so verbindende, verbindende Elemente zwischen den, zwischen Hoteliers und zwischen Hotels? Oder macht erstmal jeder so sein Ding und guckt, wo er noch seinen Platz hat, sein in diesem, in diesem Markt?

  118. 36:48
    Moana Raphaela Sax

    Bei uns jetzt im Unternehmen meinst du?

  119. 36:49
    Ronald M. Arndt

    Nee, nee, also ihr jetzt als Hoteliers in Bad Gastein, die dazukommen.

  120. 36:53
    Moana Raphaela Sax

    Ja, okay, nee, da gibt's schon verbindende Elemente auf jeden Fall.

  121. 36:56
    Ronald M. Arndt

    Also das ist ja eigentlich die Chance. Ja, also traditionell denkt man ja, okay, Das eine 5-Sterne-Haus schaut aufs andere, jetzt hier in München oder so, ja. Und Triangle of Sadness, aber eigentlich gar nicht miteinander sprechen, darum beäugt sich natürlich, ja. Wenn man jetzt aber hier so eine Destination irgendwie neu zum Leben erweckt wie Bad Kastein, da gibt's ja dann auch die Chance, dass wirklich dann die, die Hoteliers von der ersten Stunde an eben eher geschlossene Sache machen, ne.

  122. 37:22
    Moana Raphaela Sax

    Ja, also das, das wäre schlecht tatsächlich, weil ich glaube, der Ort ist eine Riesenchance, ja. Und das, also es gibt ja so viele Veranstaltungen, die ja auch jedes Hotel betreffen und total spannend zu verbinden.

  123. 37:34
    Ronald M. Arndt

    Ja, genau, super.

  124. 37:35
    Moana Raphaela Sax

    Ja, und also nicht nur darüber, aber ich glaube auch in Sachen Mitarbeiterrecruiting und Co. könnte auch das absolut, ja klar, gerade wo das ja mit die größte Herausforderung ist. Das finde ich total, total wichtig auf jeden Fall. Wir haben auch mit Michael Posch, der ist schon tätig als Direktor bei uns vor Ort und sehr charismatischer, Kerl, der das auch schon in die Umsetzung bringt und das auch lebt.

  125. 37:58
    Ronald M. Arndt

    Wie passt, was macht ihn aus, dass er dann zu diesem historischen Gebäude passt? Der Gentleman mit Taschenuhr und Dreiteiler.

  126. 38:06
    Moana Raphaela Sax

    Ja, aber in die Moderne transportiert. Also er ist, ja, ich finde, er hat so ein ganz—

  127. 38:12
    Ronald M. Arndt

    Wir sprechen ja von einem Grand Hotel, von einem ehemaligen.

  128. 38:14
    Moana Raphaela Sax

    Ja, er hat einen total, also so einen richtigen charmanten, eine richtig charmante Art. Aber eine Straightness dabei. Also mit ihm zusammenzuarbeiten macht total viel Freude, und ich glaube, er passt perfekt ins Straubinger, weil er eben das genau lebt, was es braucht, auch eben mit Gästen in diese Interaktion zu gehen. Weil das Straubinger eben auch davon leben wird, dass wir wenig branden, sondern hauptsächlich über Gespräche Geschichten erzählen. Und da braucht es ganz viel Feingefühl, und das bringt er auf jeden Fall mit. Und er hat so eine, so eine Keckheit irgendwie, Media auch an den Tag legt, die es braucht, um sie in die Moderne zu bringen. Ja, und im Badeschloss, da ist eigentlich ja die Idee quasi, dass der Direktor der Bademeister ist. Ich habe ihn jetzt noch nicht in der Uniform gesehen, als Bademeister unterwegs zu sein, aber da werden auch, glaube ich, verschiedenste Mitarbeiter und eine Community, die man da aufbaut, das widerspiegeln können, dass es da eher um einen Swimclub-Gedanken geht oder um eine große Gemeinschaft, die man schafft, und ja, über einen gemeinsamen Spirit, der das auch wieder tragen kann. Und er wäre quasi der Bademeister, der das dann, der pfeift und anleitet und sagt, wann man jetzt, dass man ja vom Beckenrand springen soll und eben nicht.

  129. 39:26
    Ronald M. Arndt

    Und der am Ende dann auch die Seepferdchen verteilt.

  130. 39:28
    Moana Raphaela Sax

    Genau. Ich habe leider keins.

  131. 39:30
    Ronald M. Arndt

    Ich bin auch sehr spät zum Schwimmen gekommen. Ich muss gerade überlegen, vielleicht war das sogar in Bad Gastein. Sein. Das wäre jetzt richtig witzig.

  132. 39:40
    Moana Raphaela Sax

    Das wäre tatsächlich—

  133. 39:41
    Ronald M. Arndt

    weil ich habe—

  134. 39:42
    Moana Raphaela Sax

    gerne kennenlernen, oder die Bademeisterin.

  135. 39:45
    Ronald M. Arndt

    Ich bewerbe mich noch als Bademeister, jetzt kann ich es ja. Das wäre dann wieder die Storytelling-Geschichte, ne?

  136. 39:50
    Moana Raphaela Sax

    Ja, wir haben auch überlegt, irgendwie Bad Kastein schwimmen gelernt hat. Ja, genau.

  137. 39:54
    Ronald M. Arndt

    Und auch zu überlegen, weil es war ein irgendein Hotelpool. Ich habe es mich nie getraut, im Hallenbad zu Hause in Stuttgart zu schwimmen. Ich bin immer der Sache, dem, dem Thema Wasser aus dem Weg gegangen. Und dann war ich mal mit dem Kumpel, so war das genau, im Skiurlaub. Wir hatten abends den Pool für uns, kein anderer hat zugeschaut, und wir konnten beide nicht, da waren wir 10, 11, 12 oder 14, ich weiß nicht mehr, konnten beide nicht recht schwimmen und haben uns mal zu zweit da die Ruhe genommen. Und wie war das jetzt? Und so bewegen und so.

  138. 40:23
    Moana Raphaela Sax

    Ach echt?

  139. 40:23
    Ronald M. Arndt

    Hat geklappt?

  140. 40:24
    Moana Raphaela Sax

    Selbst beigebracht? Das ist auch gut. Und im Hotel hattest du Vertrauen auf das Hotel? Da hatten wir beide das gleiche Leiden Ah ja, genau, entstehen auch Freundschaften aus Leiden heraus oder Bindungen. Ja, so witzig. Das war auch die Überlegung, zu schauen, welche Bademeister oder Bademeisterinnen gab es denn im Backastein und wie kriegen wir denn die Kontakte wieder her, oder welche Geschichten haben die zu erzählen, oder auch generell, was sind so die most famous Bademeisterinnen of the world.

  141. 40:53
    Ronald M. Arndt

    Und David Hasselhoff, ja, quasi, der wird doch gut passen, oder?

  142. 40:58
    Moana Raphaela Sax

    Ja, tatsächlich, vielleicht eine jüngere Version, ich weiß es nicht.

  143. 41:04
    Ronald M. Arndt

    David und Pam in der Partnerbadewanne.

  144. 41:10
    Moana Raphaela Sax

    Ja, die Lebensstilgruppen im Badeschloss heißen The Young, The Raw, The Free, und das ist quasi eine Mischung aus Abenteurern, jungen Unternehmern, aber in der kreativen Natur, die sich vernetzen wollen. Also schon auch ähnlich zu zum Urban Nature, aber tatsächlich noch mal einen Ticken gereifter und einen Ticken ausgabefreundlicher vielleicht noch mal.

  145. 41:31
    Ronald M. Arndt

    Mich reizt ja dieser Begriff des Grand Hotels so. Hat er dann irgendwie, bleibt er erhalten, oder?

  146. 41:37
    Moana Raphaela Sax

    Also es ist das Straubinger Grand Hotel.

  147. 41:40
    Ronald M. Arndt

    Okay, ja, das heißt dann auch so.

  148. 41:41
    Moana Raphaela Sax

    Lange diskutiert, ja, kann mir vorstellen, diskutiert. Er ist weggefallen, er kam wieder her, also weggefallen, und letztlich haben wir uns dazu entschieden, dass wir das leben, weil auch zum Beispiel dieser Film Grand Hotel Budapest, der ja auch von Bad Gastein inspiriert wurde, der steht auch eben genau für das Gefühl, dass diese alten Geschichten diesen Staub auch widerspiegeln können, aber den man auch neu interpretieren kann. Und letztlich kommt ja Storytelling aus den Grand Hotels. Also die Grand Hotels waren ja eigentlich dafür verantwortlich, dass es Geschichten oder dass es Hotels in der Form zumindest meines Erachtens gibt, weil dort eben so viel passiert ist und die ja auch längere Zeit dort geblieben sind. Und ganz viele Geschichten und Serien und Filme drehen sich ja immer um Grand Hotels, weil das ja immer diesen Zauber oder diesen Reiz mitgebracht hat.

  149. 42:28
    Ronald M. Arndt

    Ja klar. Und Grand Hotels sind die, die am längsten Bestand hatten. Und ich glaube, früher gab es wahrscheinlich eher die Grand Hotels und den kleinen Gasthof, wo dann eben der Postkutscher dann halt gemacht hat. Aber klar, die Geschichten sind im Hotel entstanden.

  150. 42:45
    Moana Raphaela Sax

    Ja, gut, weil die Alte Post ist gegenüber vom Straubinger und vom Badeschloss, also verbindet. Wollten wir auch entwickeln, aber wird sich ein bisschen verzögern, dass wir da auch was integrieren. Aber da war eben die Idee, wo schon immer Nachrichten in die Welt ein- und ausgehen, diese auch wieder stattfinden zu lassen in Form von einem Kiosk zum Beispiel, oder so Internet-Corner reinzumachen.

  151. 43:04
    Ronald M. Arndt

    Also Kann mir vorstellen, dass das riesig Spaß macht. Und ich finde es aber auch toll, Monte ist auch wieder aufgewacht. Monte merkt, es geht, neigt sich dem Ende zu. Nein, nein, aber bei der ganzen Sache und bei den ganzen Projekten finde ich es einfach schön zu wissen, dass du dir das alles irgendwo selbst erarbeitet hast. Werkstudentin, Integration, Travel Charme. Und jetzt tut sich deine Welt auf in der Hirmer Hospitality, die es eben in der Form davor noch nicht gab und die du mitgestalten kannst. Ja, und ja, denke, man sollte da einfach dann noch mal so Wochenenden, sage ich mal, in Kauf nehmen und ein bisschen mehr machen und mal nicht auf die Uhr gucken.

  152. 44:01
    Moana Raphaela Sax

    Das ist das Schönste an der Arbeit, wenn man das nicht machen muss.

  153. 44:04
    Ronald M. Arndt

    Ja, ja, genau. Aber auch da in Vorleistung gehen, denke ich mal. Auch das kann man mitnehmen jetzt aus dem Gespräch, das wir hatten.

  154. 44:10
    Moana Raphaela Sax

    Und trotzdem sich Pausen gönnen, um das noch mal einzubringen.

  155. 44:13
    Ronald M. Arndt

    Na ja, klaro.

  156. 44:14
    Moana Raphaela Sax

    Das waren auch 3 Jahre.

  157. 44:16
    Ronald M. Arndt

    Na ja, aber dieser, in dieser krassen, ist ja auch eine andere Generation, aber wo man einfach sagt, diese klare Trennung Work-Life und so weiter. Und das eine ist die Arbeit und das andere ist das Privatleben.

  158. 44:27
    Moana Raphaela Sax

    Aber ja, ich glaube, es ist in der Hotellerie generell schwierig. Weil man immer die Inspiration mitträgt, wenn man leidenschaftlich dabei ist. Und auch wenn ich in Urlaube gehe, dann schaue ich mir meistens keine Sightseeing-Spots an, sondern Hotels, Konzepte, weil das irgendwie das ist, was mich am meisten reizt. Und kriegt da auch viele tatsächlich damit berührt in meinem Umfeld, die mit mir reisen, die dann das auch gut finden. Ja, und ich denke aber trotzdem, also was mir Corona zum Beispiel gelernt hat, und mein Hund, der dann dazu kam als Corona-Baby sozusagen, ist, dass es auch auch total wichtig ist, sich die Freizeit zu nehmen und auch das Handy mal nicht mitzunehmen und wirklich den Wert von einem Leben, das auch manchmal parallel von der Arbeit laufen darf, mitzuintegrieren, um wieder genug Energie zu haben, die Leidenschaft auch täglich leben zu können. Das fand ich ein ganz wichtiges Learning, weil man ja auch so in der Leistungsgesellschaft aufwächst. Also wir sind jetzt, ich zumindest gerade noch, diese Grenze zwischen Leistung und dann Generation TikTok, aber da auch ja, den Wert mitzunehmen, sich auch mal wirklich die Pause von, von der Leidenschaft zu gönnen.

  159. 45:31
    Ronald M. Arndt

    Und auch mal, haben wir das verlernt, unsere Generation? Oder, weil du sagst Leistungs— ist ganz spannend, weil ich war gestern Abend mit meiner Frau zu Abendessen und hatten uns jetzt, hat wenig mit Hotel-Podcast zu tun, aber da ging es um die Generation, unsere Generation und dann die TikTok-Generation. Und bei unserer Generation meinte sie, sie würde, sie stellt fest, dass es in der Generation relativ viele Leute gibt, die halt irgendwie psychisch oder wie auch immer Schwierigkeiten haben. Und da sage ich, ja, aber ist es jetzt repräsentativ, weil der und der was hat? Na ja, sie sagt schon, das ist halt eine Generation gewesen, die leistungsgetrimmt ist. Ich habe mir noch gar keine Gedanken gemacht bis dato. Aber du sagst es auch so, ja.

  160. 46:17
    Moana Raphaela Sax

    Ich sehe es auch so, ja.

  161. 46:18
    Ronald M. Arndt

    Ja, und waren unsere Eltern dann entspannter oder noch leistungsgetriebener?

  162. 46:23
    Moana Raphaela Sax

    Also ich denke, es war damals—

  163. 46:24
    Ronald M. Arndt

    beantworten wir gerade eine Frage, die gestern Abend aufgekommen ist.

  164. 46:27
    Moana Raphaela Sax

    Sehr gut, vielleicht hilft's. Also aus eigener Reflexion heraus, ich denke, es war früher halt einfacher, einfach einen Job zu machen.

  165. 46:35
    Ronald M. Arndt

    Und genau das hat meine Frau gesagt. Genau, da hast du einen Job gemacht, und unter Umständen war es halt ein, ein Ehepartner, der überhaupt nur gearbeitet hat, hatte. Also es war alles ein bisschen ruhiger.

  166. 46:45
    Moana Raphaela Sax

    Aber meine Eltern haben mir immer den Wert mitgegeben, also ich war eine Ultra-Streber in der Schule, also war ein cooler Streber, es gibt ja solche und solche. Also ich war nicht unbeliebt oder so, aber ich hatte wahnsinnig viel gelernt und meine ganze Freizeit darauf, auch in der Uni. Also es hat sich gelohnt und ich würde es auch wahrscheinlich wieder so machen, weil ich einfach auch ein sehr zielstrebiger Mensch bin vom Charakter. Aber mein Dad hat immer gesagt zu mir, ihr und euer Leistungsdruck, jetzt lebt doch mal. Und das war tatsächlich ein Wert, den ich dann lange gebraucht habe, um ihn zu verstehen, und dann mit Corona und dem Vorleben eines Hundelebens dann irgendwie auch wertschätzen konnte, was das bedeutet, tatsächlich auch mal nicht das Handy mitzunehmen und nicht jedes Wochenende und jeden Abend daran zu sitzen, sondern ruhen zu lassen. Und habe dann auch gemerkt, die Ideen werden viel breiter und viel spannender, die man entwickelt, wenn man auch tatsächlich sich die Zeit nimmt.

  167. 47:42
    Ronald M. Arndt

    Ja, man muss der Sache Zeit geben und Raum. Und Matthew Bellum, der das Interior Design bei Ruby Hotels verantwortet, hat gesagt, man muss die, die, die Energie, den Motor auch mal wieder, das Auto auffüllen mit Benzin, damit der Motor dann im richtigen Moment, wenn man halt braucht, auch zündet. Ja, sehr guter Punkt. Da lernt man doch immer mehr im Hotel-Podcast, das freut mich.

  168. 48:06
    Moana Raphaela Sax

    Sehr gut.

  169. 48:07
    Ronald M. Arndt

    Aber ja, einfach hier diese Lebenswege zu sehen und wie jemand wohin gekommen ist und mit welcher Freude er dabei ist. Ja, das, ja, da möchten wir ja auch einfach Signale ausstrahlen an die Audience vom Hotel-Podcast, wie schön es halt ist, in diesem Bereich der Hospitality tätig zu sein.

  170. 48:26
    Moana Raphaela Sax

    Ja, und total wichtig, dass auch die täglich vorgelebt zu bekommen. Und Edith Gerhard ist halt so ein, ja, Vorzeigebeispiel von Leadership meines Erachtens, weil ich muss mein Handy nicht in den Urlaub mitnehmen, ich muss am Abend nicht erreichbar sein. Aber es ist halt eine Vertrauensarbeit, wo man weiß, man leistet. Und manchmal halt hat man Phasen, wo es besser funktioniert, und Phasen, wo es schlechter funktioniert. Aber es ist einfach dieses Grundvertrauen da, und das ist total schön. Schön unter der Führung, ja, eine Leidenschaft leben zu können.

  171. 48:57
    Ronald M. Arndt

    Super. Moana Raphaela Sax, ich habe es hinbekommen. Ja, ich habe es mir vorher nicht getraut, aber jetzt reicht ja nur Moana. Aber schöner Name.

  172. 49:10
    Moana Raphaela Sax

    Vielen Dank.

  173. 49:11
    Ronald M. Arndt

    Ja, ganz, ganz lieben Dank, dass du heute dabei warst, und dir weiterhin alles Gute. Und ich lasse mich auf jeden Fall mal blicken, Moin, Moin. Podcast-Time.

  174. 49:19
    Moana Raphaela Sax

    Salut, Martha.

  175. 49:20
    Ronald M. Arndt

    Seepferdchen, wie gesagt, muss ich noch nachmachen.

  176. 49:21
    Moana Raphaela Sax

    Ja, vielleicht können wir das zusammen machen.

  177. 49:22
    Ronald M. Arndt

    Können wir zusammen machen, wenn du dann deinen Bademeister gefunden hast. Genau. Ja, ist das ein letztes Mal noch Bezugnahme auf einen anderen Hotel-Podcast. Witzig, Öschberghof hat ja einen Aldi-Background und der Herr Albrecht damals, einer der beiden Gründer von Aldi, hatte sich da einen Pool ja mit einem Pool verwirklicht, war wohl ein leidenschaftlicher Schwimmer. Und der war aber am Ende nur 24,9 Meter lang, hat Herr Eisenfrei gesagt, weil ab 25 Meter ein Bademeister gebraucht hätte.

  178. 49:55
    Moana Raphaela Sax

    Ja, das ist wie mit der Tiefe.

  179. 49:57
    Ronald M. Arndt

    Wie mit der Tiefe, genau.

  180. 49:57
    Moana Raphaela Sax

    Ich glaube ab so 30 oder so was.

  181. 49:58
    Ronald M. Arndt

    Ja, genau, tief ist er nicht, glaube ich. Nee, nee, bin ein paar Mal schon geschwommen, tief ist er nicht. Lang, aber eben nur 24,9.

  182. 50:04
    Moana Raphaela Sax

    Lang genug für eine Bahn schwimmen.

  183. 50:05
    Ronald M. Arndt

    Weil nach Aldi-Manier hat er halt auf den Kostenpunkt dann noch verzichtet.

  184. 50:10
    Moana Raphaela Sax

    Ja, aber auch gut. Vielleicht sollten wir uns da mal unterhalten.

  185. 50:13
    Ronald M. Arndt

    Genau.

  186. 50:14
    Moana Raphaela Sax

    Das klingt spannend.

  187. 50:15
    Ronald M. Arndt

    Moana, ganz lieben Dank. Vielen Dank. Hat sehr großen Spaß gemacht. Ja, ciao.