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Germany · Episode #145 · 26.05.2025 · 45 Min

Dr. Jörg Frehse, MHP Hotel AG

Dr. Jörg FrehseMHP Hotel AG · München
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Aufgenommen: München

Standbild aus der Episode mit Dr. Jörg Frehse Germany45 Min

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„Wir müssen uns gemeinsam aus diesem Image, dieses, wie ich immer sage, 100-Euro-Lands rausbewegen.“

Dr. Jörg Frehse, 15:24

Dr. Jörg Frehse, Vorstand der MHP Hotel AG, spricht mit Ronald M. Arndt über den Weg von der Betreiberrolle beim Le Méridien Hamburg zum Co-Investor in Stuttgart und Basel. Er erklärt, warum MHP die Pandemie genutzt hat, um das Portfolio zu verdoppeln, Häuser wie den Königshof in München und das vormalige Park Hyatt in Hamburg zu übernehmen und Marken wie Conrad erstmals nach Deutschland zu bringen. Dazu kommen Zahlen zum Börsengang, zur Zielrate im Luxussegment und zum Aufbau der Eigenmarke Mooons.

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Kernaussagen

  1. Gekauft, um Betreiber zu bleiben: Union Investment wollte das Le Méridien Stuttgart verkaufen, MHPs Vertrag hatte keine lange Laufzeit mehr. Statt das Haus über einen neuen Investor zu verlieren, ist MHP mit einem Family Office aus Hamburg selbst als Co-Investor eingestiegen.
  2. Luxus funktioniert in Deutschland: Frehse will mit dem Königshof bei einer Durchschnittsrate zwischen 800 und 1000 Euro landen und in der Liga von Rosewood und Mandarin Oriental mitspielen. Die Branche müsse sich aus dem Image des 100-Euro-Lands herausbewegen.
  3. Pandemie als Umschaltpunkt: Nach dem ersten Covid-Jahr hat MHP den Schalter umgedreht und das Portfolio seitdem verdoppelt. Dazu kamen Markenwechsel, Refurbishments und komplette Repositionierungen sowie die Zentralisierung von Buchhaltung, Administration, IT und Revenue Management.
  4. Franchise bei Luxusmarken: MHP bekommt von Marriott und Hilton Marken im Franchise, die normalerweise nicht im Franchise vergeben werden. Conrad bringt MHP damit erstmals nach Deutschland, Eröffnung ist für den Sommer geplant.
  5. Eigenmittel, keine Finanzinvestoren: Den Equity-Anteil bei Co-Investments bringt MHP aus Eigenmitteln auf, nur die Ankaufsfinanzierung der Immobilie läuft über Partner. Private Equity ist nicht an Bord, deshalb lässt MHP Deals auch sausen, wenn sie sich nicht rechnen.

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Automatisch transkribiert mit AssemblyAI, Sprecher automatisch zugeordnet. Nicht redigiert.

  1. 00:00
    Ronald M. Arndt

    Wie kann es denn sein, dass du VfB-Fan bist, Jörg? Was ein Einstieg.

  2. 00:06
    Dr. Jörg Frehse

    Seit meiner Kindheit VfB-Fan. Ich fand damals in den 80er Jahren war das natürlich noch die ganze Truppe einfach super. Die waren sehr jung, die waren ambitioniert, die sind ja auch damals erst in die Bundesliga wieder aufgestiegen, also mit den Förster-Brüdern, Hansi Müller, Walter Kelsch, Thor Rohleder. Also ich kenne die ganze Truppe noch und ich bin dem auch treu geblieben. Also jetzt natürlich wohnhaft in München. Kannst dir vorstellen, meine Kinder natürlich durch und durch Bayern-Fans, aber ich habe mir das immer bewahrt.

  3. 00:37
    Ronald M. Arndt

    Schmerzt dann manchmal ein bisschen wahrscheinlich.

  4. 00:38
    Dr. Jörg Frehse

    Wir hatten schwierige Zeiten, wie du auch weißt, in den letzten Jahren mit dem VfB, und insofern hat sich das ja zum Glück stabilisiert. Und ich glaube, der Hoeneß macht da auch einen super Job, und jetzt hoffen wir mal, dass sie vielleicht doch noch in die Champions League kommen.

  5. 00:50
    Ronald M. Arndt

    Ja, und vielleicht kommt der Hoeneß ja auch irgendwann zum Onkel zurück.

  6. 00:53
    Dr. Jörg Frehse

    Zum Fußballthema, das für unser Business in Stuttgart auch extrem Extrem wichtig.

  7. 01:00
    Ronald M. Arndt

    Da kommen wir gleich drauf zu sprechen. Ich freue mich wirklich sehr, sehr, sehr, dass das heute mal klappt mit unserem gemeinsamen Hotel-Podcast. Es wurde Zeit, denn wir haben den VfB, der uns verbindet. Ich komme aus Stuttgart. In Stuttgart tut sich ja gerade viel. 2028 wird dann wahrscheinlich in aller Voraussicht nach das Schlossgartenquartier wieder in Betrieb genommen.

  8. 01:20
    Dr. Jörg Frehse

    Man weiß das in Stuttgart ja nie so genau.

  9. 01:22
    Ronald M. Arndt

    Da sieht es ja gerade noch recht wild aus in der Ecke da. Ich traue mich aber schon gar keinen, niemanden gerade irgendwie nach Stuttgart zu holen. Aber irgendwann ist der Bahnhof fertig und dann geht es auch mit MHP da weiter. Und da sind wir schon beim Thema.

  10. 01:38
    Dr. Jörg Frehse

    Ja, also wir finden den Markt Stuttgart extrem gut, er ist extrem gesund. Wir hoffen natürlich auch, gucken natürlich auch da mit Spannung in die USA, was da gerade passiert. Gerade das Military-Government-Business ist für den Stuttgarter Markt extrem hilfreich. Wir gucken natürlich auch die Automobilindustrie. Aber wie du schon eben angemerkt hast, dass das Hotel, was wir 2017 übernommen haben, das Le Meridien, und was wir jetzt eben auch als, als Co-Investment selber akquiriert haben, hat sich bei uns im Portfolio extrem etabliert. Und wir mögen das Hotel. Und obwohl es, wie du eben auch schon angerissen hast, ja wirklich, seitdem wir es übernommen haben, in einer extremen Baustellensituation sich bewegt, im wahrsten Sinne des Wortes, weil dauernd die Straßen umgelegt werden. Also ich sage mal scherzhaft, muss schon mit dem Gast mitfiebern, dass er überhaupt lebend ins Hotel kommt. Und dafür ist es wirklich schon fantastisch. Und deswegen glauben wir auch an den Standort. Und wenn dann das Umfeld hoffentlich irgendwann mal neu gestaltet und fertig ist, wird das super.

  11. 02:47
    Ronald M. Arndt

    Also nicht nur großer VfB-Fan, sondern auch Fan, wie du gerade gesagt hast, vom Markt an sich. Ich freue mich ja immer, Stuttgart, dass wir da noch in diese Top 7 immer so reinrutschen, sich das hoffentlich auch nie ändern wird, denn Stuttgart ist und bleibt ein spannender Hotelmarkt in Deutschland und somit einer einer der größten. Wie bist du denn damals überhaupt zur Hotellerie gekommen, Jörg? Da mal ein bisschen, ein paar Kapitel zurückzublättern.

  12. 03:10
    Dr. Jörg Frehse

    Wie es so schön heißt, wie die Jungfrau zum Kind. Ich habe ganz normal, bei uns war das klassisch damals, also nach dem Abitur Bundeswehrzeit. Wir haben damals alle noch eine Banklehre gemacht, dann BWL-Studium an der Uni gemacht, und ich bin dann erstmal mit den Schwerpunkten Air Finance gemacht und bin dann klassisch damals, was viele gemacht haben, im Venture-Capital-Bereich eingestiegen nach dem Studium hier in München für eine, wenn du so willst, Beteiligungstochter von Roland Berger. Und da musste man irgendwie, wenn man einigermaßen in die Zukunft gucken konnte, dann konnte das eigentlich mit der New Economy nicht gut gehen. Und da habe ich dann irgendwann die dunklen Wolken am Himmel schon gesehen, habe gesagt, ich will mich eigentlich umorientieren und hatte eben zufällig während meines Studiums auch eine Diplomarbeit damals im Hotel Hotelbereich geschrieben. Das hat mich, das hat mich sehr fasziniert. Ich hatte da sehr viele Praxisgespräche bei Steigenberger. Ich saß immer da in der Lioner Straße zu irgendwelchen Interviews im 17., 18. Stock, und das fand ich ganz cool, imposant, und habe gesagt, das macht bestimmt Spaß, und habe dann nebenbei, neben meinem Job, promoviert über ein Hotelthema und habe dann so den Zugang in den Hotelbereich gefunden. Und das ist für mich auch absolute Passion. Also ich bin einer der der, der Menschen, die einfach wahnsinnig gerne morgens aufstehen. Und das ist für mich eine absolute Erfüllung, dieser Job.

  13. 04:46
    Ronald M. Arndt

    Okay, wunderbar. Ja, da hast du 2012 mit MHP gestartet, und da sagt ihr heute bei euch, ihr seid eine Hotel-Investment-, aber natürlich auch eine Managementplattform, ne, nennt ihr das Ganze.

  14. 04:58
    Dr. Jörg Frehse

    Ja, weil wir natürlich einfach auch mit der Idee eigentlich gestartet sind, vielmehr selber in Hotels zu investieren. Und wir sind dann eigentlich durch mehr oder weniger auch da wieder durch einen Zufall in diese Betreiberrolle damals beim Le Meridien Hamburg gekommen.

  15. 05:16
    Ronald M. Arndt

    Und ging es ja zack auf zack, oder waren es dann 4, 5 Hotels? War das wie schnell?

  16. 05:19
    Dr. Jörg Frehse

    Dann haben wir sozusagen, das war damals eben diese Starman-Gesellschaft, die schon, also es war eine, ein Pachtvehikel, was seinerzeit geschaffen wurde zwischen Starwood Capital einerseits und dann eben Lehman Brothers, Gott hab sie selig, die damals eben dieses ganze Portfolio von Limousinen ja übernommen und gekauft haben. Und dann gab es eben für den deutschsprachigen Raum entsprechende Pachtvehikel. Und naja, und dann haben wir eben genau, wie du sagst, in Hamburg angefangen, und das fanden wir dann sehr, sehr spannend. Und so haben wir dann diese ganze Limousinenwelle geritten, eben über Frankfurt, Stuttgart, Wien und München, und sind so eben wie ich gesagt habe, in diese Betreiberrolle gerutscht, aber freuen uns natürlich jetzt, dass wir eben auch jetzt mit den Aktivitäten— wir haben ja das ehemalige Swiss Hotel in Basel dann gekauft mit HRG, was wir rebrandet haben als Marriott Hotel, und dann eben jetzt auch mit in der Partnerschaft mit HWS Family Office aus Hamburg eben jetzt die Akquisition im Le Méridien in Stuttgart und Wir wollen dann wieder als Co-Investor, wieder als Co-Investor, und wir wollen gerne in beide Richtungen einfach weiter wachsen. Wir wollen klassisch eben über Mietverträge oder Pachtverträge wachsen. Wir wollen aber auch sehr stark über Co-Investments wachsen, weil wir glauben, da kommt auch noch einiges in naher Zukunft auf den Markt.

  17. 06:46
    Ronald M. Arndt

    Warum betreibt man ein Hotel über längeren Zeitraum wie jetzt in Stuttgart und steigt dann auch ein als Co-Investor? Was ist da die Motivation dahinter?

  18. 06:54
    Dr. Jörg Frehse

    Die Situation dahinter war ja, dass wir dieses Hotel eben als Betreiber sehr, sehr lange und ich behaupte auch sehr erfolgreich Union Investment eben den bisherigen Eigentümer, genau, als Eigentümer betrieben haben. Und irgendwann kam natürlich dann der Wunsch oder das Interesse bei Union Investment auf, das Hotel selbst zu verkaufen. So, und dann haben wir gesagt, bevor wir Gefahr laufen, über einen anderen Investor, also unser Vertrag hatte auch nicht mehr eine lange Laufzeit, dann selber dieses Hotel zu verlieren, haben wir halt gesagt, okay, dann kaufen wir es lieber selber. Und das haben wir dann eben auch in einer guten Zusammenarbeit mit Union Investment realisiert.

  19. 07:33
    Ronald M. Arndt

    Ich glaube, Familie Schommartz, ne, die da dahinter steckt. Und jetzt nehme ich mal an, dass sie da als Minderheitsgesellschafter mit reingeht. Ja. Ist es dann der Wunsch auch von so einer Familie, dass der Betreiber auch noch mit investiert? Es gibt auch dem Haupteigentümer das noch eine gewisse Sicherheit, oder?

  20. 07:48
    Dr. Jörg Frehse

    Ja, das ist natürlich schon mal ein Anker.

  21. 07:50
    Ronald M. Arndt

    Also ich finde das Modell super.

  22. 07:50
    Dr. Jörg Frehse

    Wenn man so Neudeutsch hat, wenn man eben, im Englischen heißt das ja Skin in the Game hat, oder Deutsch könnte man fast sagen, irgendwie wenn man noch mal seinen Scalp da irgendwie selber auf den Tisch legt, dann ist das natürlich immer wünschenswert. Das hängt aber natürlich immer von der Struktur ob die auch ein Investor selber umsetzen kann. Ja, also jemand, der natürlich flexibel ist wie ein Family Office, der nimmt sehr, sehr gerne noch mal einen Partner mit rein und freut sich über das Commitment. Aber wenn ich jetzt zum Beispiel von einem großen institutionellen Investmentfonds rede, wie von der DEKA oder auch von der Union Investment oder Commerz Real, dann sind die ja eben gar nicht in der Lage, solche Strukturen eben zu implementieren.

  23. 08:33
    Ronald M. Arndt

    Ja, das könnte heute eine relativ ausführliche Episode werden, weil es gibt wirklich ja sehr, sehr viel zu berichten. Und ich habe auch das Gefühl, dass wir jetzt wirklich in der letzten Zeit einfach noch mal richtig Geschwindigkeit noch mal reingekommen ist.

  24. 08:46
    Dr. Jörg Frehse

    Ja gut, wir haben, ich meine, ich möchte die Zeit natürlich, also ich erzähle immer die Anekdote, dass ich ja dann irgendwie auch 2020 sozusagen ungewollt mal ins Heute-Journal geschafft habe, wo ich gar nicht hin wollte, um dann eben gerade am Anfang der Pandemie über das zu erzählen, was gerade in den Hotels passiert ist. Und das möchte ich nie wieder in meinem Leben erleben. Und ich habe vorher schon in der Industrie September 11 erlebt oder auch dann natürlich die Lehman-Krise. Aber das stand natürlich in keiner Relation zu dem, was wir dann durchlebt haben und durchkämpft haben. Und irgendwann haben wir für uns halt selber realisiert, okay, wir schaffen das, wir kommen dadurch. Und dann haben wir gesagt, jetzt müssen wir mal den Schalter umdrehen und vielleicht versuchen, die Pandemie eben auch als Chance für uns zu sehen. Und das ist dann eben auch aufgegangen, sodass wir genau, wie du gesagt hast oder angesprochen hast, eben noch mal richtig Fahrt aufgenommen haben und unser Portfolio dann eben verdoppelt haben seitdem.

  25. 09:50
    Ronald M. Arndt

    Ja, also Flucht nach vorne.

  26. 09:53
    Dr. Jörg Frehse

    Flucht nach vorne. Und was für uns eben auch eine ganz neue Erfahrung war, du hast das eben angesprochen, vor Covid haben wir eben diese ganze Le-Meridien-Welle geritten und dann hatten wir eben auch noch das Sheraton in Düsseldorf am Airport. Übernommen. Und was wir jetzt nach Covid gemacht haben, sind eben komplette Repositionierungen. Also wir haben Marken gewechselt, wir haben investiert, wir haben Refurbishments, Repositionierungen gemacht. Und das ist natürlich noch mal viel, viel aufwendiger, macht aber auf der anderen Seite auch einen Riesenspaß und ist für uns natürlich schön, auch dem Markt zeigen zu können, dass wir das hinbekommen haben.

  27. 10:31
    Ronald M. Arndt

    Um da so das Portfolio noch mal ein bisschen kurz einzukreisen: In Hamburg tut sich gerade was.

  28. 10:39
    Dr. Jörg Frehse

    Ja, also Hamburg ist ja auch eine wunder-, wunderschöne Stadt, ja, also, und der Markt ist auch sehr, sehr stabil. Er ist nicht so international wie beispielsweise Frankfurt oder auch München, aber er hat natürlich einen sehr starken Leisure-Anteil, er hat ein starkes Weekend-Business, und für uns war das natürlich auch jetzt eine ganz, ganz tolle Geschichte, auch so ein Hotel wie das vormalige eben Park Hyatt übernehmen zu können oder auch übernehmen zu dürfen. Und hättest du mir mal vor, was weiß ich, 5 Jahren gesagt oder in Covid, dass wir mal irgendwie das Jumeirah in Frankfurt oder das Hyatt in Hamburg oder auch hier den Königshof in München übernehmen werden, da hätte ich dich wahrscheinlich für komplett verrückt erklärt. Insofern gehen wir da mit einem Riesenrespekt dran und für uns war es natürlich auch mal eine ganz, ganz tolle Geschichte, einfach auch mal so einen Vertrag jetzt mit einer tollen Luxusmarke von Hilton unterschreiben zu können. Und wir hoffen, dass wir im Sommer aufmachen. Das ist das Ziel. Und wir freuen uns sehr darauf und sind auch sehr gespannt.

  29. 11:51
    Ronald M. Arndt

    Genau, ihr bringt Conrad eben aus dem Hause Hilton nach Deutschland, auch erstmalig. Seid da sozusagen Türöffner. Königshof, gerade schon erwähnt, natürlich auch Absoluter Hammer. Auch da haben sich, glaube ich, die, hat sich alles gut entwickelt seit der Eröffnung. Ist ja immer so die Frage, kommt da mal Ultra-Luxury in so eine Stadt. Die Deutschen meckern ja da immer generell, dass es immer schwierig ist, da eine gute Rate zu bekommen.

  30. 12:19
    Dr. Jörg Frehse

    Aber also es gibt so Dinge im Leben, die muss man einfach machen. Ich habe von vornherein zu dem Michael Wagner, meinem Partner und auch Vorstandskollegen, wir haben uns das Haus damals angeguckt. Und das war im September '21, und wir haben uns tief in die Augen geguckt und gesagt, Michi, das müssen wir einfach hinkriegen. Und insofern ist das natürlich für uns eine schöne Geschichte, dass wir dann den Vertrag mit der Familie Inselkammer unterschrieben haben und das Hotel dann natürlich auch in einem fantastischen Moment pünktlich zum Eröffnungsspiel der Europameisterschaft in München eben eröffnet haben. Und das war für uns natürlich gerade am Anfang ein toller Support, auch mit diesen ganzen Konzertreihen, Adele etc., diese Phase zu nutzen. Das Restaurantkonzept, was wir etabliert haben, Greta Otto, läuft hervorragend, wird auch, was für uns immer als MHP wichtig ist, auch von der lokalen Community brutalst angenommen, im positiven Sinne, und da freuen wir uns drüber. So, jetzt sind wir natürlich wie immer noch in der sauren Gurkenzeit. Jetzt kommen wieder die starken Messen und wir schielen auf den Sommer und das Produkt ist fantastisch. Die Bewertungen sind gut und ja, wir Wir sind sehr zuversichtlich, was den Königshof angeht.

  31. 13:40
    Ronald M. Arndt

    Ich hatte früher mal die Gelegenheit, da war es noch Baustelle, durchs Haus zu laufen. Das war spannend. Eine Suite hat es mir besonders angetan. Ich glaube, da war sogar ein Pool mit eingebaut. Hast du überhaupt schon mal im Königshof geschlafen?

  32. 13:53
    Dr. Jörg Frehse

    Ich habe schon mal geschlafen, ja klar. Ich habe schon mal geschlafen, ja. Aber nicht in der Poolsuite.

  33. 13:59
    Ronald M. Arndt

    Wollte ich jetzt gerade fragen. Was kriegt man da so im Schnitt auf die Nacht? Kann man so ein bisschen, ja, das hängt natürlich wie immer ab.

  34. 14:08
    Dr. Jörg Frehse

    Also wenn ich natürlich jetzt eine Sicherheitskonferenz habe, dann fahre ich natürlich ganz andere Raten, als wenn ich jetzt natürlich einfach Mitte, Ende Februar mich bewege, wo kein Druck auf der Stadt ist. So, das wird sich ändern. Aber wir, ich will jetzt keine Zahlen nennen, aber natürlich, wir haben jetzt erst 8 Monate auf, ja, wir sind natürlich immer noch komplett in der Anlaufphase, aber unser Ziel ist es natürlich, natürlich dann irgendwo in der Liga Rosewood und Mandarin Oriental mitspielen zu können.

  35. 14:43
    Ronald M. Arndt

    Jetzt wolltest du keine Zahlen nennen, aber ihr seid ja 2021 auch an die Börse gegangen, und das bringt ja eine Menge Pflichten auch in Richtung Transparenz mit sich. Ja, wie ist dieser Börsengang noch mal so einzuordnen? Klar, wir hatten Corona und Covid. Wie hat das deine, deine, dein Unternehmen die Durchschnittsrate vom Königshof angeht.

  36. 15:08
    Dr. Jörg Frehse

    Aber natürlich wollen wir uns mit einem Königshof irgendwann auch im Bereich, kann ich ja auch ganz klar sagen, zwischen 800 oder 1000 Euro natürlich bei der Durchschnittsrate bewegen.

  37. 15:20
    Ronald M. Arndt

    Ich will einfach hören, dass das in Aussicht ist, dass es funktioniert in der deutschen Stadt.

  38. 15:24
    Dr. Jörg Frehse

    Ja, weil sonst, wir glauben, jetzt weichen wir von der Fragestellung ab, aber wir machen das ja, weil wir davon überzeugt sind, dass auch Luxury in Deutschland einfach möglich ist. Ja, und ich predige das ja auch auf verschiedensten Veranstaltungen, Panels etc. Wir müssen einfach auch uns gemeinsam aus diesem Image, dieses, wie ich immer sage, 100-Euro-Lands einfach rausbewegen. Und gerade in unserem Segment, und das ist ja der große Vorteil, sind wir ganz klar fokussiert, auch als MHP, zu sagen, okay, wir machen Premium Luxury. Und das ist ja auf dem Börsengang ich gleich zurück. Und das ist ja auch sicherlich Teil unseres Erfolgsmodells, dass wir auch jetzt nach Covid in diesem Bereich, wir haben gerade darüber gesprochen, in der Lage sind, Raten durchzusetzen, die vielleicht vor Covid noch gar nicht durchsetzbar waren. Das heißt, wir sind viel mehr auch in der Lage, diesen Kostendruck, der auch jetzt in der Vergangenheit entstanden ist, Energiekosten, Mitarbeiterkosten, Wareneinstandskosten, eben auch über die Preispolitik ganz anders zu kompensieren, als das vielleicht im Midscale-Bereich einfach der Fall ist. So, und insofern war das auch für den Börsengang sehr stringent, dass wir natürlich diese Story hatten, dass wir eine ganz klare Positionierung haben, dass wir sagen, okay, wie wir im Englischen sagen, we are the crazy ones. Also wir sind wirklich diejenigen, die auch in dem Bereich Franchise-Verträge machen und machen wollen und freuen uns auf der anderen Seite natürlich auch, dass wir von Marriott oder auch jetzt von Hilton Marken im Franchise bekommen, die normalerweise eben nicht im Franchise vergeben werden. So, und irgendwann haben wir gesagt, okay, wir wollen weiter wachsen, wir wollen einfach natürlich, und Bonität, Reputation, finanzielle Stärke war natürlich in Zeiten von Covid ein ganz klares Differenzierungspotenzial. So, insofern hast du absolut recht, mit dem Börsengang ist natürlich viel verbunden, was wir an Aufwand haben. Auf der anderen Seite hat er uns aber auch einen Booster sozusagen gegeben, wo viele Dinge einfach auch dann für uns einfacher da waren. Ja, wir sind mit einer ganz anderen Eigenkapitalbasis ausgestattet, wir sind börsennotiert, wir sind transparenzgenau, wie du gesagt hast, wir sind gläsern, und das hilft natürlich auch gegenüber potenziellen Vertragspartnern extrem.

  39. 17:53
    Ronald M. Arndt

    Jetzt nehme ich mal an, dass man auch nach so einem Börsengang als Unternehmer immer noch ein paar Anteile hält. Ja, also das Management.

  40. 18:01
    Dr. Jörg Frehse

    Ja, absolut. Also das, was ich schon gesagt habe, ich hoffe, das kommt mir aus jeder Pore, das macht mir extrem Spaß, dieser Job. Und das ist ja auch auf Deutsch gesagt, diese Story MHP, auch mein persönliches Baby. Und dieser Börsengang, weil das kam natürlich auch am Anfang auf, ist das jetzt für euch so eine Art Exit-Szenario? Oder wollt ihr darüber MHP verkaufen, liquidieren? Nein, Überhaupt nicht. Also wir wollen weiter wachsen, wir wollen die Story fortschreiben, und selbstverständlich sind wir natürlich alle 4 Gründer von MHP weiterhin mehrheitsaktionäre und in dem Unternehmen investiert als Aktionäre.

  41. 18:50
    Ronald M. Arndt

    Also Transparenz ist gegeben. Ich habe mal ein bisschen nachgeguckt, Performance von Q4 2024, war ja schon sehr positiv, wieder auch im Vergleich zu 2023. Und dann steht schon im April wahrscheinlich wieder die Performance Q1 an. Was, wie sieht so ein bisschen da das tägliche Tun aus? Also es gibt diese monatlichen, quartalsweise.

  42. 19:14
    Dr. Jörg Frehse

    Ja, also wir haben ja einen sogenannten, also als börsennotiertes Unternehmen Finanzkalender, den wir auch publizieren müssen, wo wir eben auch diese Sachen publizieren müssen. Auf der anderen Seite challenged das einen natürlich, auf der anderen Seite macht auch einen großen Spaß. Und genau wie du gesagt hast, wenn man, wenn man gute Zahlen natürlich zeigen kann, umso mehr. Ich meine, wir kommen ja nun alle aus dem Tal der Tränen, und insofern sind wir sehr happy darüber. Und '24 war natürlich einfach auch ein sehr, sehr gutes Jahr, natürlich mit diesem Sondereffekt, über den wir eben gesprochen haben, insbesondere natürlich auch mit der Europameisterschaft, wo das ja auch überraschend war, dann im Nachhinein zu lesen, okay, in manchen Städten wie zum Beispiel Hamburg hat jetzt die Europameisterschaft im Hotelbusiness lange nicht so angeschlagen wie beispielsweise in Stuttgart, ja, um mal bei jetzt nicht München oder Frankfurt zu bleiben. Und das fand ich sehr, sehr interessant. Aber wir gucken auch auf 2025 extrem positiv und sieht alles gut aus. Wie gesagt, wir hoffen natürlich, dass alles stabil bleibt. Das ist ja momentan eine Phase, die wir noch nie alle so erlebt haben. Auf der anderen Seite lesen wir natürlich auch tagtäglich, dass der internationale Tourismus boomt. Der Dollarkurs ist ja sehr gut für sich aus Sicht des amerikanischen Reisenden. Das ist für uns eigentlich das Kerngeschäft, das internationale Geschäft. Da erzielen wir natürlich auch die Raten, die wir, die wir uns wünschen und erträumen. Wir haben guten Mix Leisure und Business. Und ja, also toi toi toi, und bis jetzt auch für '25 sind wir sehr zuversichtlich.

  43. 21:02
    Ronald M. Arndt

    Und es die Stadtdestination dann schafft, internationales Publikum in die Stadt zu bringen, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass diese solvente Klientel dann auch in einem eurer Häuser am Ende mit der Premium-, mit der Luxusstrategie, sage ich mal, unterkommt.

  44. 21:17
    Dr. Jörg Frehse

    Ja klar, absolut. Und das wird jetzt natürlich hier in München, wo wir gerade sind, ist es natürlich immer gerade auch das Middle-East-Geschäft, was wir hier, was wir sehen, was sehr, sehr wichtig ist. Aber natürlich hat es mich jetzt auch wieder gefreut, wir haben darüber gesprochen, auch wenn ich jetzt persönlich nicht super Bayern-Fan bin, aber auch dieses Geschäft tut der Stadt natürlich extrem gut. Ja, also auch Champions-League-Weiterkommen, Champions-League-Finale am 31. Mai, sind wir jetzt schon komplett ausverkauft in den Häusern. Und das sind natürlich diese Events, die wir uns alle wünschen.

  45. 21:55
    Ronald M. Arndt

    Für die man sowas dann auch hinstellt und die man braucht. Super. Jetzt haben wir viel von Franchisemarken gesprochen, mit denen ihr zusammenarbeitet, aber es gibt auch eine Eigenmarke bei euch.

  46. 22:08
    Dr. Jörg Frehse

    Ja.

  47. 22:08
    Ronald M. Arndt

    Das Moons mit 3 O.

  48. 22:10
    Dr. Jörg Frehse

    Ja, das Moons mit 3 O. Auch das war eine Anekdote. Wir haben uns das Moons Hotel in Wien im November 2020 angeschaut, also wirklich im tiefsten Covid, und sind da rübergefahren, der Ralf Selke und ich. Wir hatten den Zug für uns alleine. Also ich habe immer gesagt, wir kamen uns vor wie Kim Jong-il. Es fehlt nur noch vorne die MHP-Fahne in dem Tür vorne drin in der Lok. Und wir fanden das irgendwie super cool.

  49. 22:45
    Ronald M. Arndt

    Das Haus oder die Marke? Oder beides? Haus oder Marke? Oder beides?

  50. 22:49
    Dr. Jörg Frehse

    Beides. Beides. Und wir haben uns schon lange mit dem Gedanken beschäftigt, einfach auch mal Hotels übernehmen zu wollen, wo wir der Meinung sind, okay, das ist vielleicht eine Toplage, aber von der Zimmeranzahl vielleicht zu klein für ein großes Brand, Internutzungsbrand. Für uns ist das ja immer auch eine klassische Kosten-Nutzen-Frage. Was zahlen wir über den Franchise-Vertrag für die Systeme und was kriegen wir natürlich über die Systeme auch geliefert? Und dann haben wir uns gesagt, Mensch, das ist eigentlich das, was uns noch fehlt. Und dann haben wir das Hotel übernommen und ich habe es schon immer, das war so ein bisschen auch für uns selber so eine Spielwiese mal zu zu gucken, okay, wie können wir selber eine Systemwelt aufbauen, wie funktioniert das. Und das haben wir dank fantastischer Mitarbeiter bei uns auch im Team hinbekommen und sind sehr, sehr happy mit der Performance und haben natürlich auch mit der Realis als ja 100-prozentige Tochter der Bayerischen Landesbank da gemeinsam diesen Deal gemacht. Also die Realis hat das Gebäude gekauft, wir haben die Betriebsgesellschaft gekauft, wir haben die Marke gekauft, wir haben dann wieder sozusagen in der logischen Sekunde gleichzeitig mit der Realis einen langfristigen Pachtvertrag abgeschlossen, und wir wollen mit der Marke unbedingt weiterwachsen. Wir haben mit der Franziska Weisbach jetzt jemand ganz Fantastisches in unserem Team, der sich auch zusätzlich um das Development von Moons kümmert, und wir wollen weiterwachsen und haben viel Arbeit jetzt in die Entwicklung der Marke auch investiert und sind jetzt so weit, dass wir ja, Rollout aufsetzen wollen und hoffen noch, das eine oder andere Moons umsetzen zu können.

  51. 24:43
    Ronald M. Arndt

    Ja, weil da, was gerade gesagt, das dauert, das kostet viel Geld, deine Eigenmarke zu betreiben, aufzubauen. Ist da schon ein zweites, ein drittes Haus in Aussicht für Moons? Ja, okay, ein klares Ja, aber mehr nicht. Ja, aber klingt auf jeden Fall einer guten Story. Ihr sagt, glaub am Ende nennt das dann so Full-Service-Conversion-Brand. Das heißt, ja, also jetzt passt dann, das sehen wir, ne.

  52. 25:05
    Dr. Jörg Frehse

    Wir wollen hier schon, irgendwie gesagt, wir wollen einfach uns auch treu bleiben, bleiben. Wir wollen einfach in diesem Full-Service-Bereich uns bewegen. Weiß nicht, ob wir da noch drauf zu sprechen kommen, aber wir lieben ja auch F&B.

  53. 25:17
    Ronald M. Arndt

    Ja, und das ist ja, ihr habt ja immer Hotels, Gastro, was uns auch differenziert sicherlich.

  54. 25:22
    Dr. Jörg Frehse

    Du weißt selber, wenn ich, wenn jetzt die Augen zumachst und ich sag zu dir, du, wie sieht denn so ein normales Hotelrestaurant aus, dann sind das genau diese Restaurants, die wir eben nicht machen wollen. Und deswegen ist da eben auch das Differenzierungspotenzial von Moons, dass wir auch eben mit Moons auch coole F&B-Konzepte umsetzen wollen.

  55. 25:44
    Ronald M. Arndt

    Aber bei einer Eigenmarke bleibt es dann erst mal.

  56. 25:47
    Dr. Jörg Frehse

    Da bleibt es dabei.

  57. 25:47
    Ronald M. Arndt

    Da bleibt es dabei. Okay. Gibt es eigentlich noch so Städte, sage ich mal, in Deutschland oder auch— ihr seid jetzt in Deutschland und Österreich. Schweiz haben wir noch. Basel haben wir vorhin erwähnt.

  58. 26:00
    Dr. Jörg Frehse

    Natürlich wollen wir unbedingt weiter wachsen. Also wenn wir jetzt, du hast es eben selber erwähnt, wenn wir jetzt von den Top 7 bleiben, dann ist Köln der einzige Standort, den wir, den wir noch nicht besetzt haben. Da hatten, da gucken wir uns natürlich auch das ein oder andere an, oder auch in der Vergangenheit. Aber wir würden liebend gerne natürlich auch mal aus der DACH-Region rauskommen.

  59. 26:25
    Ronald M. Arndt

    Wo würde der Jörg denn gerne mal hinreisen?

  60. 26:28
    Dr. Jörg Frehse

    Also ich habe, bin ja, ich, also ich reise grundsätzlich so unfassbar gerne, dass du mir da jede Stadt sozusagen vorsetzen könntest. Aber natürlich sagen wir, was unser Wachstum aus der DACH-Region angeht, wollen wir gerne mit unserer Struktur wachsen und, sage ich mal so, sozusagen grenzüberschreitend wachsen. Wir würden wahnsinnig gerne nach Amsterdam gehen, wir würden wahnsinnig gerne auch natürlich ein Hotel in London machen, genauso Städte wie Kopenhagen, natürlich Paris. Wir haben uns in der Vergangenheit alles schon mal angeguckt. Vielleicht waren wir auch in Covid bei der einen oder anderen Sache noch zu defensiv aus der Retroperspektive. Ja, das ist halt immer so, dann kannst du dich natürlich aus heutiger Sicht auch mal gerne in den Hintern beißen. Aber so ist das nun mal im Businessleben. Gibt's immer den schönen Spruch, den ich mal in der Banklehre gelernt habe: Der Kaufmann denkt nie an das Vergangene oder an das Gewesene. Und dann muss man nach vorne gucken. Aber genauso auch Central Eastern Europe. Ja, wir würden auch wahnsinnig gerne was in Prag machen. Wir haben uns mal ein ganzes Portfolio auch in Ljubljana angeguckt, was wir wahnsinnig gerne auch in der Partnerschaft mit Marriott gemacht hätten. Also wir sind da überhaupt nicht limitiert und würden sehr, sehr gerne weiter wachsen. Wir haben es eben selber angesprochen, wir sind eben nicht zum Wachstum verdammt. Es ist unser Geld, was wir hier investieren. Also wir sind auch keine Finanzhasardeure. Wir haben auch keine, was jetzt nicht despektierlich klingen soll, aber wir haben jetzt aber auch keine Finanzinvestoren, Private Equity oder ähnliche Institutionen bei uns, die uns jetzt jeden Tag die Pistole auf die Brust setzen und sagen, so macht es so, macht es so. Und wir sind eben in unserer unternehmerischen Entscheidung völlig frei. Lassen dann auch eher mal den ein oder anderen Deal sausen, wenn wir nicht hundertprozentig davon überzeugt sind, dass er sich für uns rechnet.

  61. 28:26
    Ronald M. Arndt

    Ja, das war jetzt eine große Auswahl an Städten und Ländern oder Regionen. Das heißt, da war jetzt nichts dabei, wo du sagst, dieses Land wäre jetzt irgendwie das nächste, wo es Sinn machen würde, was logisch wäre, wo wir schon irgendwie Verbindungen, Präferenzen haben, mal stärkeren Fokus draufzulegen?

  62. 28:41
    Dr. Jörg Frehse

    Nein, habe ich jetzt keinen, also keine Präferenz.

  63. 28:43
    Ronald M. Arndt

    Keine Präferenz. Gut, also gerade jetzt so in unserem Gespräch, ist ja auch nicht bei jedem Hotel-Podcast der Fall, interessiert mich natürlich schon so ein bisschen die, die Finanzstruktur im Hintergrund. Das heißt, wenn da jetzt irgendwo ko-investiert wird, wie in Stuttgart oder auch woanders, da wird aber dann schon auch Geld von extern natürlich aufgenommen von der Bank?

  64. 29:03
    Dr. Jörg Frehse

    Nein, da wird kein Geld extern von der Bank aufgenommen, sondern wir versuchen das alles aus Eigenmitteln erstmal hinzukriegen. Natürlich hast du jetzt, du musst halt differenzieren, ja. Also geht es jetzt darum, dass wir sagen, was wir wir jetzt als Equity Share sozusagen in einen solchen Deal rein investieren, das machen wir wirklich aus Eigenmitteln. Aber natürlich, wenn wir jetzt eine komplette Ankaufsfinanzierung der Immobilie machen, dann machen wir das natürlich in der Partnerschaft. Also muss man ein bisschen differenzieren zwischen dem, was wir selber eben als Equity in den Deal reinpacken, und dann, was wir im nächsten Schritt gemeinsam—

  65. 29:45
    Ronald M. Arndt

    die Eigenmittel. Aber in Stuttgart, glaube ich, ist jetzt auch dann ein Update auf jeden Fall noch mal vom Meridian notwendig. Das ist ja ESG-konform etc. zu bringen, ne, die nächsten Jahre.

  66. 29:58
    Dr. Jörg Frehse

    Das ist ja auch das, was wir immer, was so ein bisschen problematisch war auch in der Vergangenheit. Wir wollten immer in dieses Hotel investieren, ja. Okay, wir haben auch mit Union Investment als, als Voreigentümer immer wieder drüber gesprochen, lass uns doch hier gemeinsam mal, aber noch mal Um da einfach langfristig im Hotel auch bleiben zu dürfen als Betreiber? Okay, ja klar, also langfristig.

  67. 30:22
    Ronald M. Arndt

    Motivation, eine andere Motivation gibt es erstmal gar nicht, ne? Sondern um da einfach langfristig an Bord bleiben zu können.

  68. 30:27
    Dr. Jörg Frehse

    Aber es war immer auch meine, mein persönliches Anliegen, dass ich immer gesagt habe, wir haben ja in alle Hotels, egal ob das jetzt Le Meridien Hamburg war, Frankfurt war, Wien, München, weil wir haben immer in alle Häuser extrem investiert und die salopp ausgedrückt alle frisch gemacht. Und das Einzige, wo wir das eben gemacht haben, war wirklich Stuttgart. Also, und es hat mir immer auch für das Team so leidgetan, weil die haben immer gesagt, Mensch, und überall macht ihr da neue tolle Konzepte. Und ich meine, in Hamburg auch mit der Rooftop-Bar, mit dem Anbau, in Wien haben wir alles komplett gedreht, hier in München mit der Irmi, mit dem Restaurant und alles. Und da ist eben nichts passiert. So, insofern haben wir da nicht nur einen großen Nachholbedarf zu investieren, sondern ich fühle mich da auch persönlich verantwortlich. Und wir sind das dem Team da auch extrem schuldig. Und da freue ich mich auch schon drauf, die, die Investitionsmaßnahmen da umzusetzen.

  69. 31:27
    Ronald M. Arndt

    Ja, und dann nur ein paar Meter entfernt dann ein zweites Haus im 5-Sterne-Segment in Stuttgart, in diesem, wie wir gelernt haben, spannenden Markt zu haben, ist natürlich unternehmerisch auch hoch, hoch interessant.

  70. 31:39
    Dr. Jörg Frehse

    Ja, also absolut. Und aber genau wie du gesagt hast, man muss natürlich momentan, wenn man sich die Locations anguckt, oder gerade, sage ich mal, die Bindegegend, wenn ich sie so mal formulieren darf, dann ist das natürlich pures Chaos gerade. Und da muss man schon Fantasie mitbringen. Und das ist so ein bisschen, wo wir auch hinwollen. Also wir unterstellen natürlich alle irgendwann mal, dass Stuttgart 21, betone 21, mal fertig wird. So, da müssen wir wieder bei der Fertigstellung ja differenzieren zwischen unterirdisch und oberirdisch. Und so, und wir planen momentan, also in unserer Businessplanung, dass wir hoffentlich das Schlossgartenhotel dann 28 übernehmen bzw. eröffnen dürfen. Und dann sieht unser Businessplan vor, dass wir dann eben auch mit dem Limeridian voll refurbished sind. So, und dann in Kombination mit einer hoffentlich schön gestalteten neuen Oberfläche ist das genau, wie du sagst, sehen wir dann natürlich auch dadurch, dass die beiden Hotels dann eben am Schlossgarten liegen, nicht weit auseinander liegen, sehen wir natürlich auch Synergien und Und wollen die natürlich auch so ein bisschen konzeptionell miteinander ergänzen.

  71. 32:56
    Ronald M. Arndt

    Wenn wir da jetzt noch mal auf den Markt zu sprechen kommen, hast du vorher schon gesagt, Automobil, da waren die letzten Nachrichten, sage ich mal, von den ansässigen Autobauern nicht so gut. Löst das noch mal ein Gefühl für dich aus oder sagst du, hier ist eher das internationale Publikum, Amerikaner etc., wo ihr drauf wettet?

  72. 33:18
    Dr. Jörg Frehse

    Also wir haben, wir haben den, den ganz großen Vorteil in Stuttgart, dass wir jetzt momentan mit dem Le Meridien und zukünftig dann auch mit dem Autograph, ohne dass ich jetzt, wir haben vorhin darüber gesprochen, Radisson zu nahe treten möchte, aber das sind eigentlich die einzigen beiden großen International Brands eben in dem Full-Service-Premium-Bereich. So, das heißt, das ganze internationale Geschäft was nach Stuttgart kommt, geht dahin. Ja, so, das geht wirklich, wie wir gesagt haben, von Paris Saint-Germain über Entertainment Business, wenn Konzerte da sind. Und das geht eben, wie ich auch schon gesagt habe, genauso im Bereich US Military etc. So, und das darf ich jetzt eigentlich nicht laut sagen, aber ich sag das trotzdem, auch wenn es so ein bisschen unter vorgehaltener Hand ist. Aber du hast die Automobilindustrie angesprochen, und wir waren auch da mit dem Hotel Hotel ein totaler Krisengewinner im Zuge dieses ganzen Dieselgate. Ja, du weißt selber, da ist also wirklich viel Reiserei gewesen. Da sind viele auch amerikanische Anwaltskanzleien nach Stuttgart einfach, die waren alle bei uns. So, insofern kann ich jetzt nicht sagen, die Krise ist die Krise, zumal ja auch eben durch die, diese starke Industrie, die ja eben in Stuttgart ja immer schon da ist und auch sicherlich bleiben wird, auch sehr, sehr viel Beratungsgeschäft da ist. So, wir haben ein sehr starkes Special Corporate Business, und das ist eigentlich auch in Stuttgart so unser, ich nenne es mal, Brot-und-Butter-Geschäft, und wo wir dann eben eben auch sehr gut in der Lage sind, dann eben nach oben weiter zu yielden mit den Hotels. Also ich bin da absolut zuversichtlich. Wie gesagt, mein Pain Point wäre wirklich, und das war ja eben in der letzten Trump-Episode ja schon so ein bisschen so angedroht, wo eben schon gesagt wurde, okay, man zieht das Military eben aus Stuttgart ab, verlegt die ganzen Truppen nach Polen. So, da muss jetzt mal abgewartet werden und ich hoffe natürlich, dass das alles so stabil bleibt, wie es momentan ist.

  73. 35:47
    Ronald M. Arndt

    Das heißt dann am Schlossgarten sich für Autograph entschieden zu haben, macht auch Sinn, um da einfach wieder das Publikum entsprechend—

  74. 35:56
    Dr. Jörg Frehse

    Ja, also wir wollen, also für uns war erstmal wichtig, dass wir natürlich dieses ganze Schlossgartenquartier, du hast es eben selber angesprochen, es ist ja nicht nur das Hotel, sondern das Hotel ist ja jetzt eben Teil Teil einer ganzen Quartiersentwicklung, die da eben von der Landesbank Baden-Württemberg umgesetzt wird. Und insofern wollten wir natürlich auch einen Ansatz finden, diese Story des Hotels weiterzuführen. So, und das wird ja, die Fassade wird zwar neu gestaltet, aber das Hotel an sich bleibt ja bestehen. Und das ist ja wirklich auch ein Leuchtturmprojekt in Stuttgart, das weißt du selber.

  75. 36:36
    Ronald M. Arndt

    Der erste richtige Hotel-Podcast hat übrigens da stattgefunden.

  76. 36:39
    Dr. Jörg Frehse

    Das hat ja auch eine, das hat ja auch eine Riesenbedeutung. Und deswegen war uns wichtig, etwas zu finden, wie wir diese Story des Hotels auch weiterschreiben können. Und dann muss ich ehrlich sagen, Autograph ist für mich einfach eine Marke, das macht mir unheimlich viel Spaß. Also auch das Lykke in Berlin zu entwickeln, diese ganze Story mit dieser, ich sag mal, augenzwinkernden preußischen Historie. Das Hotel ist wunderschön gewesen, geworden, das ist ein Traumplatz, oder? Und so was stellen wir uns natürlich auch für Stuttgart vor, weil Stuttgart natürlich auch sehr viel Erfindergeist hat, sehr viel Design auch aus Stuttgart kommt und in die Welt getragen wird. Und weil da freue ich mich schon drauf, das gestalten zu können.

  77. 37:31
    Ronald M. Arndt

    Das klingt alles, also die Freude, die schwappt über. Auch wie du vorher gesagt hast, so eine Krise überstanden zu haben, das macht demütig, aber irgendwo löst auch, auch mutfrei, ne.

  78. 37:47
    Dr. Jörg Frehse

    Also ja, ja, aber das ist genau, wie du sagst, also das lernt man in der Krise. Und das ist auch, ich glaube, nicht nur für das Business, sondern für die ganze Situation, für den Menschen an sich, für den Unternehmer, ne, sich einfach extrem— ich möchte gar nicht von der hilfreichen Erfahrung sprechen, weil es einfach auch eine extrem harte und schwierige Erfahrung natürlich auch im, nicht nur im Geschäftsleben, sondern auch im Privatleben etc. war. Du wusstest ja gar nicht, was sind jetzt die Konsequenzen. Und insofern genau wie das, muss man immer mit einer gewissen Demut, Zurückhaltung, Bodenständigkeit an die Dinge reingehen. Und ja, da bin ich eben auch von meiner Natur. Ich komme aus Westfalen und da hat man das, und das habe ich mir auch irgendwie beibehalten. Und ich glaube, das ist ein guter Zug, dass man immer auch jetzt, auch wenn man vielleicht nur ein paar Jahre zurückguckt, das alles noch mal reflektiert und sagt, okay, wo kommen wir eigentlich her und was war das eigentlich für eine Situation? Und hoffe, natürlich, dass wir das nicht in welcher Form auch immer noch mal erleben müssen.

  79. 38:52
    Ronald M. Arndt

    Jetzt macht es ein bisschen den Anschein, dass diese ganzen tollen Namen zuletzt über die letzten Jahre so einfach kamen, so eines nach dem anderen.

  80. 39:03
    Dr. Jörg Frehse

    Aber was meinst du jetzt mit tollen Namen?

  81. 39:05
    Ronald M. Arndt

    Naja, Königshof Stuttgart, das ist einfach immer gehört zu haben, okay, das macht das MHP. Das ist ja schon auch eine Besonderheit, sage ich mal. In der Entwicklung. Ja, also diese, diese sind alles riesige Meilensteine. Das ist das eine Haus fürs andere.

  82. 39:19
    Dr. Jörg Frehse

    Da musst du dich aber manchmal auch eben selber kneifen und ja, einfach.

  83. 39:25
    Ronald M. Arndt

    Aber ihr kennt euer Alleinstellungsmerkmal einfach.

  84. 39:28
    Dr. Jörg Frehse

    Na ja, also wir kennen sicherlich unser Alleinstellungsmerkmal, aber wir haben uns eben das auch erarbeitet und wir haben uns ja eben auch diese Reputation erarbeitet, die wir natürlich einerseits eben einmal in der, in der Brandwelt genießen, was wir schon besprochen haben, dass wir solche Sachen, aber natürlich auch die wir uns sicherlich auch in der institutionellen Welt erarbeitet haben. Das ist natürlich auch für uns einfach eine schöne Geschichte, eben unsere Hotels eben in unserem Portfolio einfach auch im Bestand von tollen großen institutionellen Fonds zu sehen.

  85. 40:09
    Ronald M. Arndt

    Jetzt magst du ja so ein bescheidener Westfale sein, aber hat man nicht irgendwo dann doch eine recht große Vision irgendwo im Kopf oder irgendwo stehen, oder wo man sagt, da möchte man in 5, in 10 Jahren sein, oder?

  86. 40:24
    Dr. Jörg Frehse

    Also ich habe keine Vision in dem Sinne, dass ich sage, ich muss jetzt im Jahr X so und so viele Hotels haben, ja. Ich habe natürlich schon schon eine Vision oder ein Traum, wie wir eben schon gesagt haben, dass du natürlich einfach das Portfolio noch mal grenzüberschreitender, internationaler, auch so ein eigenes Baby wie Moons eben entsprechend weiterentwickelst. Aber ich werde einen Teufel tun, und das werde ich auch immer auch gefragt, egal ob das bei Investorenkonferenzen ist, also ich werde jetzt nie sagen, ich muss jetzt im 3, 4, 5 oder 10 Hotels machen. Und du weißt es selber, gar nicht passend zur Unternehmenskultur. Man muss auch immer die Kirche im Dorf lassen. Und auch das gleiche Thema haben wir ja gesehen bei— ich will jetzt keine Namen nennen, aber du weißt selber, was da teilweise angekündigt wurde an Wachstumsfantasien bei gewissen Hotelgesellschaften. Geschaffen, wo dann einfach gar nichts von übrig geblieben ist. Und das ist ja einfach, Entschuldigung, mit Verlaub gesagt, völliger Blödsinn.

  87. 41:35
    Ronald M. Arndt

    Ja, also ich freue mich, Jörg, die Reise weiter zu begleiten, begleiten zu dürfen. Bin gespannt, wie es weitergeht, und wünsche dir da, deinem Team und den Mitarbeitern— wie viele Mitarbeiter mittlerweile so bei MHP?

  88. 41:53
    Dr. Jörg Frehse

    Mit allem? Ja, wenn man alle zusammenzählt, 800 Mitarbeiter mittlerweile. Aber das ist genau, wie du sagst, dass das Team Und ich glaube, wir haben sehr, sehr viel auch gemacht und in Mitarbeiter investiert, und da wollen wir weiterarbeiten. Wir haben uns mit manchen Entscheidungen auch teilweise eben in der Vergangenheit in der Industrie nicht gerade beliebt gemacht. Wir waren die Ersten, die zum Beispiel gesagt haben, so, wir wollen keine unbefristeten, wir wollen keine befristeten Verträge, wir wollen unbefristete und sowas. Und das ist heute einfach Marktstandard, ja, sonst bekommst du die Leute gar nicht mehr. Und was wir eben darauf auch investiert haben. Und ich glaube, das war sehr, sehr gut und sehr wichtig. Und die Mitarbeiter sind natürlich gerade in unserem Bereich, wo du eben den Kontakt auch hast immer zum Gast, extrem wichtig. Und das wollen wir weiter fördern. Und wir arbeiten daran, dass sich auch jeder bei MHP wohlfühlt. Und wir sind auch sehr stolz darauf, und ich hoffe, du kannst das bestätigen aus deiner externen Sicht, dass wir auch MHP sozusagen als Marke etabliert haben. Also wir sind, wenn die, als wir angefangen haben, haben die Leute immer gesagt, so, ich arbeite jetzt fürs Le Meridien Hamburg, der hätte halt nie einer gesagt, ich arbeite für MHP. Und das hat sich, und das macht mich auch unheimlich stolz, das hat sich komplett gedreht in den letzten Jahren, so dass die Leute einfach sagen, wie habt ihr das geschafft?

  89. 43:17
    Ronald M. Arndt

    Weil das muss man ja auch irgendwie kommunizieren, ne?

  90. 43:18
    Dr. Jörg Frehse

    Natürlich auch durch die Größe, aber durch das, was wir gemacht haben, was wir investiert haben, auch in Mitarbeiterbindung. Also wir haben schon es geschafft, eben auch das Mindset der Mitarbeiter, glaube ich, so, ja, zu drehen, sie sagen, Mensch, das ist einfach ein toller Arbeitgeber. Und am Ende des Tages ist es vielleicht wichtiger, für einen guten Arbeitgeber zu arbeiten, anstatt jetzt irgendwie auf der, ich sag jetzt mal, auf dem Zeugnis, was ich am Ende kriege, irgendwo eine Marke oben auf dem Briefkopf zu haben. Und das ist uns gelungen, und da arbeiten wir auch weiter dran. Und das macht auch sehr, sehr viel Arbeit. Aber wir haben eben auch auch nicht nur in den Hotels, sondern eben auch hier im Corporate Office, in allen Bereichen tolle Teams. Wir haben ja auch da Covid, das heißt, war als Chance genutzt, sehr viel zu zentralisieren, ja. Also sehr, sehr viel auch, was normalerweise On-Property ist, haben wir eben geschafft zu verschlanken, zentralisieren, sei es jetzt im Bereich Buchhaltung, Administration, IT. Und da ist auch ein ganz anderer Spirit noch mal in der Zentrale zusammengewachsen, auch in den einzelnen Bereichen. Das gilt genauso für Commercial, für Sales, für Revenue Management. Und da, da ziehen alle an einem Strang und ja, und freuen sich genauso, wenn die Story eben weitergeschrieben wird. Und da arbeitet auch jeder mit.

  91. 44:46
    Ronald M. Arndt

    Ja, da kann man die Synergie natürlich dann mit dem wachsenden Portfolio immer besser ausspielen und auch noch nebenher eine Eigenmarke mit aufbauen. Freut mich sehr zu hören, auch schon schön, dass wir jetzt noch mal auf den Punkt gerade eingegangen sind, auf die, die Mitarbeitermarke irgendwo, ne. Das ist ja wirklich manchmal so ein bisschen die Schwierigkeit gewesen, auch in der Vergangenheit für viele White-Label-Operator, einfach dem Team, den Mitarbeitern klarzumachen, für wen sie da eigentlich tätig sind. Und cool, super. Dann besten Dank, Jörg, alles Gute.

  92. 45:18
    Dr. Jörg Frehse

    Gerne, hat mir viel Spaß gemacht.

  93. 45:20
    Ronald M. Arndt

    Freut mich.

  94. 45:20
    Dr. Jörg Frehse

    Danke dir.

  95. 45:20
    Ronald M. Arndt

    Bis zum nächsten Mal.

  96. 45:21
    Dr. Jörg Frehse

    Ciao.