Suche
Germany · Episode #100 · 21.03.2024 · 75 Min

Das große Jubiläum

Britta & Hannes BareissHotel Bareiss
Episode hören75 Min Läuft weiter, während du auf der Seite stöberst

Aufgenommen: Hotel Bareiss, Baiersbronn

Standbild aus der Episode mit Britta & Hannes Bareiss Germany75 Min

Das Video kommt von YouTube und lädt erst, wenn du auf Abspielen klickst.

„Das kann man nicht aufsetzen, das kann man nicht kaufen, das kann man nicht kopieren. Entweder es ist da, dieses Feeling, oder nicht.“

Britta & Hannes Bareiss, 05:37

Zur 100. Episode sitzt Ronald M. Arndt mit Britta und Hannes Bareiss im Familienstübchen des Hotel Bareiss in Baiersbronn. Sie erzählen, wie Hannes’ Großmutter das Haus 1951 als kleine Pension gründete, wie Britta 2005 nach dem Abitur hier ihre Ausbildung zur Restaurantfachfrau begann und wie aus dem Betrieb ein Resort für Familien und Stammgäste wurde. Außerdem geht es um 40 neue Auszubildende, um Hermann Bareiss, der mit 79 weiter mitarbeitet, und um den Umbau der Penthouse-Etage ab Mitte Februar.

Die Audiodatei kommt beim Abspielen von Spotify for Creators. Vorher wird nichts geladen.

Kernaussagen

  1. 40 Auszubildende eingestellt: Für das neue Lehrjahr hat das Bareiss 40 Auszubildende in fünf Ausbildungsberufen eingestellt. Hannes nennt die Ausbildung keinen kleinen Mosaikstein, sondern eine Säule des Hauses, viele Führungskräfte und Geschäftsleitungsmitglieder haben hier mit der Lehre begonnen.
  2. Für den Gast kein Nein: Der Satz kommt aus der Familie und gilt als Maßstab für Dienstleistung. Mitarbeiter werden nach Hannes nicht in ein Korsett gedrückt, sondern mit der eigenen Passion angesteckt und korrigiert, wenn es nötig ist.
  3. Gästekreis verjüngt: Streichelzoo, Reiterhöfle, Reitkoppel, Reitunterricht und Ponyclub sind unter anderem mit Britta entstanden. In der Ferienzeit kommen viele Familien, in der Nicht-Ferienzeit die Stammgäste.
  4. Hermann Bareiss arbeitet mit: Mit 79 ist er weiter im Haus: wöchentlicher Jour fixe mit Britta und Hannes, eigener Gästestammtisch, samstagabends Begrüßung der Gäste und sonntags die Mittagsrunde.
  5. Schließung für den Umbau: Ab Mitte Februar wird das Haus geschlossen. Die komplette Penthouse-Etage wird saniert, inklusive Änderungen am Grundriss und familientauglicher Suiten, das Drei-Sterne-Restaurant Bareiss bekommt einen neuen Auftritt.
Shownotes zur Episodeaus dem Podcast-Feed

Feierlaune pur im Hotel Bareiss.

Hier lernten sich meine Gastgeber Britta und Hannes nicht nur kennen, sondern auch lieben. Aber wie lief es genau ab?

Als kleine Pension im Nordschwarzwald im Jahre 1951 gegründet, steht der Name "Bareiss" heute für Familienurlaub der Extraklasse. Familiengeführt und Luxus, wie kann das funktionieren?

Welche Bedeutung haben Stammgäste und was macht einen echten „Bareissianer“ eigentlich aus?

Ein solcher ist Claus-Peter Lumpp definitiv. Hochleistung Tag für Tag, drei Sterne Jahr für Jahr.

Mit am Tisch: Jörg Böckeler, Wilhelm Luxem, Marcus Smola, Arno Schwalie, Prof. Dr. Christian Buer und Max Luscher. Auch wir sehen uns bald wieder!

Hinter der Kamera: Patrick vom Berg, großes Kino!

Alles undenkbar ohne die großartige Unterstützung von J.J. Darboven und DAZN, auf weiterhin gute Zusammenarbeit!

Keine Episode verpassen

Folge HOTEL-PODCAST dort, wo du sowieso hörst. Neue Episoden aus sechs Ländern kommen dann ganz von selbst. Oder tritt unserer WhatsApp-Community bei, um über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden zu bleiben.

Weitere Episoden

Alle Episoden

Transkript

Transkript öffnenTranskript schließen75 Min · Ronald M. Arndt und Britta & Hannes Bareiss

Automatisch transkribiert mit AssemblyAI, Sprecher automatisch zugeordnet. Nicht redigiert.

  1. 00:07
    Ronald M. Arndt

    Wir richten gleich noch mal ein bisschen die Kamera auf den Herrn, der uns heute das Bild und auch den Ton einfängt, aber begrüßen erstmal hier am Tisch Britta und Hannes Bareiss. Freue mich!

  2. 00:17
    Hannes Bareiss

    Wir freuen uns auch.

  3. 00:19
    Ronald M. Arndt

    Ich bin zurück im legendären Bareiss im Schwarzwald und ja, Bisschen stolz doch auch, dass ich es geschafft habe. Geschafft habe, nicht von Stuttgart hierher, denn die Strecke ist ja nicht allzu weit, aber geschafft habe, von der 50. Episode es bis zur 100. Episode zu schaffen. Und vielleicht war das auch ein bisschen so die Idee und der Anlass, warum ich das eben bei der letzten Aufnahme mit Hannes gesagt habe: Hannes, heute ist 50. Jubiläum bei dir, bei euch, und dann, wenn es ein 100. geben soll, wieder bei euch. Und ja, hat funktioniert.

  4. 00:57
    Hannes Bareiss

    Das ist richtig angestrengt, dass es schnell geht, weil ich habe nicht gerechnet, dass du so schnell wieder auftauchst hier. Ja, wir freuen uns.

  5. 01:04
    Ronald M. Arndt

    Irgendwann hat die Frau gesagt, du, sie hat noch ein paar Urlaubstage frei, gib Gas, gib Gas, gib Gas. Und nein, letztes Mal war man ja noch in weihnachtlicher Dekoration, das war auch weit schöner einfach für uns, um einfach nochmal natürlich zur anderen Jahreszeit jetzt im Herbst zu erleben und zu erfahren.

  6. 01:26
    Britta Bareiss

    Schön, dass ihr da seid und schön, dass wir jetzt die 100. Folge zusammen machen. Freut mich auch sehr.

  7. 01:31
    Ronald M. Arndt

    Dankeschön. Ich habe euch beide die letzten Tage schon mehrmals gesehen, gesprochen. Mit Hannes war ich oben auf dem Morlockhof. Das war so eines, sage ich mal, was ich auf meine To-do-Liste gesetzt habe im Anschluss an den letzten Podcast Nummer 50. Dann habe ich noch mal so viel erfahren über Bareiss. Bareiss ist jetzt nicht nur hier dieses kleine Dorf, sage ich mal, unten, oder unten im Tal sind wir auch nicht, aber am unteren Fuße, sondern es geht ja noch inklusive Morlockhof deutlich weiter bergauf. Haben wir zusammen bewandert, mein Sohn war auch dabei, haben eine nostalgische Kaffeetafel oben gehabt, genossen, bis hin zu, und die Familie Morlock, die waren nachher als Wunderheiler bekannt, ja. Wir haben einige interessante Knollen und Zwiebelchen und sonst was mitgenommen, die dann ab sofort in unserem Stuttgarter Garten Platz finden. Oder habe ich meinem Sohn gesagt, oder meinen Söhnen, der eine kapiert schon, der andere noch nicht. Jetzt haben wir auch ein bisschen Bareiss mit nach Hause genommen.

  8. 02:26
    Hannes Bareiss

    In der richtigen Dosage zu dir nehmen, ja, nicht alles auf einmal. Ja, das sind ja Heilpflanzen.

  9. 02:32
    Ronald M. Arndt

    Das hat die Dame gesagt da oben, genau, die da sehr bewandert im Thema war. Genau. Und wie mit allem halt, gell, immer die Dosis macht's.

  10. 02:41
    Hannes Bareiss

    Ja, genau.

  11. 02:42
    Ronald M. Arndt

    Und das ist eigentlich ein guter Zeitpunkt, gleich wieder hier auf das Briefchen. Und das haben wir letztes Mal schon gemacht.

  12. 02:49
    Hannes Bareiss

    Aber darf ich dir einen Vorschlag machen, dass wir erstmal anstoßen jetzt auf den 100. Podcast? Und wir haben hier, bevor meine Redezeit um ist, herzlich willkommen noch mal, wir freuen uns.

  13. 03:00
    Ronald M. Arndt

    Danke sehr, ich freue mich sehr.

  14. 03:02
    Britta Bareiss

    Vielen Dank.

  15. 03:02
    Ronald M. Arndt

    Dankeschön.

  16. 03:08
    Hannes Bareiss

    Ja, Kompliment und Glückwunsch! Das ist doch schon was, das ist doch ein toller Erfolg und ein tolles Jubiläum. Und wir freuen uns, dass wir den 100. Podcast, dass du uns dafür ausgesucht hast. Und jetzt sind wir gespannt auf deine Fragen.

  17. 03:24
    Ronald M. Arndt

    Fragen gab es wie immer nicht vorab. Ich habe schon die Er wurde schon immer hippeliger von Tag zu Tag. Hatte gedacht, lass mal noch eine Frage raus. Aber so sind wir ja gar nicht. Der Hotel-Podcast, da geht es ja einfach darum, tolle Häuser und noch viel mehr die Familien dahinter zu porträtieren. Und das nicht nur einmal, wie wir eben letztes Jahr damit begonnen haben, sondern schon auch die Idee, mehr und mehr vom familiengeführten Hotel bis zum großen, bis zur Hotelgesellschaft, so Jahr für Jahr einfach mal ein Update einzuholen. Ja, was hat sich getan im Vergleich zu dem, was besprochen wurde? Jetzt so ein Jahr Ende 2023. Was gibt es Neues? Wie ist vor allem der Ausblick aufs nächste Jahr?

  18. 04:09
    Britta Bareiss

    Und ja, es bleibt immer spannend.

  19. 04:11
    Ronald M. Arndt

    Ich denke, ich denke, ich denke, dass es immer spannend bleibt, dass die Themen auch gar nicht ausgehen.

  20. 04:16
    Britta Bareiss

    Da sorgen wir selbst für, dass es da nicht langweilig wird.

  21. 04:21
    Hannes Bareiss

    Aber ich wollte dich nicht unterbrechen. Du warst so Gerade im—

  22. 04:24
    Ronald M. Arndt

    Naja, ich habe natürlich eine gewisse Euphorie hier auch aufgrund unserer Folge mit in den Raum gebracht. Deswegen dieser Redeschwall von gerade. Aber nee, unsererseits, von meiner Familie und mir aus vielen Dank. Nicht nur an euch beiden, sondern an alle Bareissianer. Abermals ein— ja, ich habe gestern Abend mal nachgedacht— ein perfekter Aufenthalt. Ein anderes Wort fällt mir da nicht ein. Ein sehr authentischer Aufenthalt von und mit Menschen, die das hier alles nicht nur als Beruf sehen, sondern die wirklich, glaube ich, den Gastgeber, das Gastgebergen in sich tragen und uns hier vom Schimo, als wir mit dem Auto vorgefahren sind, bis Frühstück, Abendessen, also alle kulinarischen Highlights durchweg immer und jeder das Gefühl gegeben hat, dass er das hier einfach richtig gerne macht. Und Gastgeber hier in dem Moment für uns ist.

  23. 05:19
    Hannes Bareiss

    Schön, tolles Kompliment.

  24. 05:21
    Ronald M. Arndt

    Und von daher muss ich auch sagen, klar, ich habe schon viel jetzt wieder gesehen, die letzten 50 Folgen durch oder insgesamt die letzten 100 Hotel-Podcasts. Und es ist mehr als richtig, eben heute hier zum Jubiläum wieder bei euch vorbeizukommen.

  25. 05:37
    Britta Bareiss

    Vielen Dank. Aber das ist eines der schönsten Komplimente, die du jetzt gerade gemacht hast über die Mitarbeiter, weil das Das kann man nicht aufsetzen, das kann man nicht kaufen, das kann man nicht kopieren. Entweder es ist da, dieses Feeling, oder nicht. Und du hast es jetzt gerade so schön beschrieben. Also vielen Dank. Wir geben das ja auch immer weiter an unsere Bareissianer und da sind wir natürlich sehr stolz, dass das auch so ankommt. Sie leben es und es kommt auch am Gast bei euch an.

  26. 05:59
    Ronald M. Arndt

    Ja, die Frage ist ja natürlich, können wir nachher noch mal ein bisschen drauf zu sprechen kommen. Und es ist ja auch das, was die Hospitality-Branche am Ende immer wissen will. Wie schafft man das? Zwischen Reden und Tun und dann auch vom Gast daraus wahrzunehmen, da liegt eine gewisse Distanz. Eine Besonderheit natürlich, Britta, ist die, dass du auch seit jungen Jahren an eine Bareissianerin bist. Ja, also ich bin auch in anderer Form damals als heute. Heute bist du die Gastgeberin.

  27. 06:29
    Britta Bareiss

    Da bin ich noch ganz klein gestartet, mit 19 Jahren direkt nach dem Abi zum 2005 kam ich ins Bareiss zur Ausbildung und habe dann da meine Ausbildung als Restaurantfachfrau gemacht im FHG-Modell. Und dann habe ich anschließend mein duales Studium an der Ravensburger Hochschule gemacht. Und dann habe ich meinen lieben Mann kennengelernt und der war vorher selber noch im Studium, deshalb war er da nicht so präsent, aber dann war er doch öfters mal da und so kam unsere Kennenlerngeschichte. Und dann habe ich gedacht, jetzt muss ich mal noch was anderes sehen. War dann noch in anderen Häusern, unter anderem auch im Europäischen Hof in Heidelberg. Da warst du ja auch schon bei der Caroline von Kretschmann. Und mit der Hochzeit 2015 bin ich dann wieder zurückgekommen und dann ganz offiziell als Britta Bareiss, als die Frau an der Seite von Hannes Bareiss.

  28. 07:18
    Ronald M. Arndt

    Das heißt, 2005 hast du das Abitur gemacht.

  29. 07:20
    Britta Bareiss

    Ja.

  30. 07:20
    Ronald M. Arndt

    Ich übrigens auch. Eigentlich hätte ich es schon 2004 machen sollen, aber ich bin irgendwo mal hängen geblieben zwischendurch. Da habe ich dann meine Frau kennengelernt, die ihr jetzt auch schon kennengelernt habt. Nur durch dieses ein Jahrgang zurückfallen.

  31. 07:35
    Britta Bareiss

    Ja, so sollte es dann vielleicht sein.

  32. 07:36
    Ronald M. Arndt

    Manchmal hat es auch was Gutes. Genau. Und deine Ausbildung damals lief wahrscheinlich über 3 Jahre, oder wie?

  33. 07:44
    Britta Bareiss

    Ja, genau. Über 3 Jahre, auch im Blockunterricht. Die ganz klassische Restaurantfachfrau-Ausbildung. Und das finde ich ganz wichtig. Also ich habe da sehr viele Abteilungen bzw. fast alle Abteilungen. Manche Abteilungen sind da jetzt nicht so stark, wie jetzt Verwaltung, in dem Bereich nicht so stark. Aber durchlaufen. Das heißt, ich kenne das ganze Haus, ich kenne jeden Winkel, ich kenne jedes Kapuff, ich war auf Etage, ich kenne die Abläufe hinter den Kulissen. Ich kenne viele Stammgäste von früher, die kennen mich wirklich noch von Anbeginn, die heute kommen und dann immer noch erzählen, wie sie mich kennengelernt haben. Und ich glaube, sonst wäre das gar nicht so einfach oder das Verständnis vielleicht auch manchmal gar nicht so da, das man füreinander und für die Branche hat.

  34. 08:25
    Ronald M. Arndt

    Also dann ist das vielleicht schon eine Antwort darauf. Dieses Bareissianergeheimnis, sage ich mal. Denn wie kann die Brücke denn besser gelingen zwischen dem bloßen Arbeitgeber Bareiss und dem Bareissianer, wenn man da einfach so einen Menschen, so ein Profil hat wie das deinige, das am Ende alle Kettenglieder irgendwo zusammenhält?

  35. 08:47
    Britta Bareiss

    Ja, vielleicht sollte das auch so sein. Genau.

  36. 08:49
    Ronald M. Arndt

    Ja, das wird sich nicht in jeder Hoteliersfamilie ermöglichen. Bei euch hat es funktioniert. Freut mich sehr. Und 3 wunderbare Kinder sind heute auch schon noch nicht mit im Betrieb, dafür sind sie zu klein. Ich glaube, die Größte kam jetzt gerade in die Schule, richtig?

  37. 09:07
    Britta Bareiss

    In die 2.

  38. 09:08
    Ronald M. Arndt

    Klasse. Die 2. Klasse schon?

  39. 09:09
    Britta Bareiss

    Die Mittlere kommt nächstes Jahr in die Schule und der Kleine kommt jetzt im Januar in den Kindergarten. Aber am Samstagabend haben die 2 Mädels mir wieder geholfen. Da verteile ich immer traditionell meine Rosen an die Damen im Haus. Und da helfen die Zweier schon. Also sie machen das noch ein bisschen zaghaft, aber sie wollen dabei sein und helfen mit, und das kommt von ihnen aus. Also sie freuen sich daran. Also sie lieben es auch, wenn sie hier sind und wenn sie in ihrem Stübchen sitzen. Wir sitzen ja hier in unserem Familienstübchen. Die sind hier zu Hause, die wachsen mit dem Haus auf, so wie du auch. Du bist ja auch hier im Haus groß geworden.

  40. 09:41
    Hannes Bareiss

    Es war immer eine positiv besetzte Erfahrung, und die Kinder wachsen hier mit im Hotel auf, und da bewahren wir sie natürlich vor totalen Hotel, aber sie sind gern hier, sie dürfen immer wieder hier sein und ja, das freut uns natürlich. Und so wachsen die rein und wir hoffen, dass es dann auch eine Nachfolge gibt, aber das entscheidet sich dann vielleicht in 15, 20 Jahren irgendwann. Und ohne Druck, so war es bei mir auch. Und ja, es hat mich immer begeistert und dann gab es eigentlich nur den Wunsch, das Hotel mal zu übernehmen und fortzuführen, die Familientradition Generation fortzuführen. Und unser größter Wunsch und Vision ist natürlich auch, dass das so bei einem unserer Kinder ist, mindestens.

  41. 10:29
    Britta Bareiss

    Ja, das wäre schön. Aber bei 3 haben wir ganz gute Chancen.

  42. 10:32
    Ronald M. Arndt

    Bei 3 liegen die Chancen relativ weit oben, überdurchschnittlich. Am Ende muss dieses Gastgeber-Gen eben einem drinstecken, da kann man einem noch so viel zeigen. Und ich glaube, dein Vater hat es auch im aktuellen Interview in eurem Journal nochmal gesagt. Da ging es um einen Award, den ihr gewonnen habt. Entweder man ist halt dieser Gastgeber oder man ist er nicht. Er selbst konnte und kann da jetzt auch gar nicht viel zu erklären.

  43. 11:01
    Hannes Bareiss

    Einen erfüllen am Ende, das ist das Allerwichtigste. Weil wenn einen das nicht erfüllt, Gastgeber zu sein, wenn einem das nicht die Freude macht, dann wird es schwer und wird es zäh. Weil damit ist ja viel, viel verbunden. Viele Verpflichtungen auch viele Entbehrungen teilweise. Aber die sind alle klein, wenn einem das große Freude bereitet und viel auch zurückgibt. Das ist auch das, was er immer sagt. Und das hat mich schon immer begeistert. Und das ist auch ganz authentisch. Das kann man nicht erzwingen. Das muss einfach Spaß machen. Aber irgendwann muss man den Zugang dazu haben und vielleicht auch von der Pike auf lernen. So, Britta hat es hier bei uns die Leidenschaft für die Branche, für den Beruf und für das Bareiss als Bareissianerin hier schon von ganz früh auf erfahren und ist dadurch auch geprägt worden. Bei mir hat es natürlich ein bisschen eine längere Geschichte, aber bei ihr war es ja eine intensive Prägung durch die Lehre. Haben wir beide unsere Leidenschaft jetzt für das Unternehmen. Und deswegen denke ich schon grundsätzlich, in unserer Branche ist es, von der Pike auf zu lernen, ganz entscheidend.

  44. 12:20
    Ronald M. Arndt

    Also egal ob Familie, reingeboren oder eben—

  45. 12:24
    Hannes Bareiss

    Ja klar, also ich habe den Beruf auch lernen müssen als Koch in der Kochlehre. Das finde ich schon entscheidend, weil man muss ja auch Ahnung haben vom Metier.

  46. 12:36
    Ronald M. Arndt

    Natürlich, hängt bei euch natürlich extremst eng beieinander, die Kulinarik und das Schlafen, die Hotellerie etc. Schon extrem schönes Thema, gell? Wir sagen immer zu den Azubis, jetzt weiß ich auch, warum ich jetzt bei der 100. schon bin, so ein schönes Thema.

  47. 12:55
    Britta Bareiss

    Wir sagen immer, ihr sucht euch den schönsten Beruf aus der Welt, ihr könnt viel draus machen und ihr habt schöne Momente, ihr habt mit Dingen zu tun, um das Leben zu genießen. Und wir stehen da voll dahinter und lieben es.

  48. 13:09
    Ronald M. Arndt

    Das muss man tatsächlich noch mal ergänzen, denn wir haben natürlich das Hotel, diese schöne Umgebung, diese wunderschöne Umgebung, wir haben die Kulinarik und wir haben auch hier viele junge Menschen. Da spreche ich jetzt im Moment nicht von Bareissianern, sondern von jüngeren Gästen. Ich jetzt auch mit meinen beiden Söhnen da bin und das ist für mich nach wie vor einfach ein bezaubernder Mix aus allem, wie wir da allabendlich sitzen, uns auch zum Teil anstrengen. Aber es hat auch wieder sehr gut funktioniert, ja. Und ich hoffe, dass wir auch dann irgendwann oder nächstes Jahr— den hat es nicht nur in der Villa Kunterbunt gut gefallen, den hat es überall gut gefallen. Gestern Abend gab es noch zum Abschluss den Kindercocktail serviert.

  49. 13:56
    Hannes Bareiss

    Ja, so ein Familienurlaub hat ja auch viele Ansprüche. Man muss vielem gerecht werden, insbesondere den Kindern. Und das ist ja das alles Entscheidende. Und das ist auch das, was wir machen als Familienhotel, als Ferienhotel. Da reicht es nicht aus, wenn es nur den Erwachsenen gefällt oder nur den Kindern. Das bedeutet einen gewissen Spagat. Das bedeutet einen Facettenreichtum. Aber wir haben das in den letzten Jahren auch dahin entwickelt, dass in der Ferienzeit viele Familien kommen, in der Nicht-Ferienzeit unsere Stammgäste kommen. Auch ganz arg wichtig für uns. Also nicht nur das eine, sondern sowohl als auch. Und dass wir einfach uns in den letzten Jahren auch in unserem Gästekreis verjüngen konnten, deutlich verjüngen konnten, darauf sind wir natürlich schon stolz, weil die Angebote, die wir geschaffen haben, auch gerade die in den letzten Jahren auch mit Britta initiiert wurden. Stichwort unser Streichelzoo, unser Reiterhöfle, unsere Reitkoppel, der Reitunterricht, der Ponyclub, den wir machen. Das hat voll eingeschlagen und die Gäste sind da total happy.

  50. 15:03
    Britta Bareiss

    Ja, ja, jung und alt. Also da sind auch immer die Großeltern dabei und auch kinderlose Ehepaare. Also das ist für jedermann ein Tier, das strahlt was aus, es ist eine schöne Umgebung dort oben. Es macht einfach Freude, es schafft viele schöne Momente.

  51. 15:17
    Hannes Bareiss

    Jetzt hast du zwei Jungs, die sind vielleicht mit dem Thema Reiten nicht so, aber für die gibt es ja auch andere.

  52. 15:22
    Ronald M. Arndt

    Meine Frau ist zumindest Tierärztin, wobei sie sich jetzt eher ums Kleingetier kümmert als um die Größeren. Aber ich denke mal so, dass man das das nächste Mal— jetzt hat das Wetter ja nicht ganz so mitgespielt, sage ich mal, mussten wir das Thema Reiten ausklammern. Vieles andere mitgenommen, Kürbisse geschnitzt, Fahrrad gefahren, E-Bike gefahren durchs Thunbachtal. Ja, Morlockhof habt ihr gemacht. Ganz genau. Dann kulinarisch, um das kurz einzuflechten, ist mir natürlich die Forelle oftmals begegnet. Das hatte der Hannes natürlich schon beim letzten Podcast gesagt, die wird jetzt mehr und mehr eben auch auf die Karte rücken.

  53. 15:58
    Hannes Bareiss

    Ja, und auch natürlich ein Stück weit gepusht, klar, von uns, weil wir haben die Fischsuppe auf Basis von Forelle, wunderbar, Räucherforelle. Ja, ist klar, dass wir die Fischzucht und auch dieses nachhaltige Produkt, dieses besondere Profil spielen wollen in all unseren kulinarischen Ebenen, in all den Restaurants. Die Gäste lieben das. Besonderes Highlight ist der Besuch im Forellenhof natürlich. Da kann man die Fischzucht sehen und kann dann mit dem Produzenten dort, also unseren Fischwirten, sprechen. Das ist eine total transparente Situation und dann kann man das Produkt genießen dort. Also das ist einfach ein Highlight und Ja, touristisch attraktiv.

  54. 16:43
    Britta Bareiss

    Es gibt, ich weiß nicht, wo es so eine Zucht, wie wir sie jetzt haben, so geführt wird, so eine Manufaktur in nächster Umgebung gibt. Das ist schon einzigartig.

  55. 16:52
    Ronald M. Arndt

    Eine Fließkanal-Kreislaufanlage.

  56. 16:55
    Hannes Bareiss

    Ja, du hast gut aufgepasst.

  57. 16:57
    Ronald M. Arndt

    Stichwort vom letzten Podcast. Diesmal waren es eher die Knollen, letztes Mal waren es solche technischen Begriffe. Jetzt habt ihr es gerade gesagt, also 3 Generationen, die hier zeitgleich einen Urlaub verbringen. Urlaub natürlich auf einem sehr hohen Niveau und es ist ein Spagat. Und auch das bekommt ihr einfach gut hin, bekommt ihr sehr gut hin. Oder sagen wir es mal so: Ihr bekommt es gut hin und die Gäste spielen doch eigentlich sehr gut mit. Das ist natürlich eine Sache, wie kann das sein? Ich habe hier einmalig und erstmalig selber mein iPhone auf dem Tisch liegen bei der Aufzeichnung Hotel-Podcast. Das passt eigentlich nirgendwo schlechter als bei euch, denn bei euch gibt es sogar beim Abendessen so den kleinen dezenten Hinweis: Lasst doch die Dinger einfach auf dem Zimmer und konzentriert euch, genießt die Zeit auf das, was ihr vor euch habt. Ich habe es jetzt doch mal hier. Denn wir werden auch, das hat Hannes ja vorher schon gesagt, so 2, 3 Stimmen hier mal einfließen lassen. Noch die eine andere Stimme dann an den Podcast anschließen. Aber jetzt mal im Verlauf des Gesprächs 2, 3 Stimmen noch hier abspielen lassen, die mich per WhatsApp erreicht haben. Da sind 2 Herren dabei, die haben beide als Koch begonnen. Der eine, der weiß es, Joerg Boeckeler, heutiger CEO von Dorint. Kochausbildung gemacht und auch hier dem Haus Bareiss sehr verbunden. Wilhelm Luxen, lange, lange Zeit im Beau Lac in Zürich tätig. Mittlerweile genießt er seine freie Zeit. Mit ihm stehe ich auch nach wie vor noch in sehr gutem Austausch. Oder auch dann noch mal eine andere unternehmerische Dimension in die Hotellerie mit reinzuspielen. Markus Smula von BWH, den wir gleich noch einfach so ein bisschen digital mit in die Runde holen. Und wenn ich es jetzt schon hier habe, möchte ich natürlich auch den Patrick vom Berg noch kurz einmal hier einfangen. So frech bin ich jetzt. Da ist er. Der Hut hängt auch direkt neben ihm. Exzellent. Passt super. Patrick vom Berg, ja, 100. Podcast natürlich. Und ich denke, das war jetzt angemessen, ihn mit an Bord zu holen beim Hotel-Podcast.

  58. 19:25
    Britta Bareiss

    Schön, freut uns.

  59. 19:27
    Ronald M. Arndt

    Man kennt ihn, man schätzt ihn. Ich glaube, selbst hat die Ausbildung damals gemacht im— ruf mal kurz rein— im Eschberghof. Also selbst beim Herrn Eisenbrei, der auch schon zu Gast natürlich war. Also auch natürlich aus Donaueschingen kommst du selber. Das hat einen Lebensmittelpunkt, also noch mal ein Schwarzwälder Kind, wenn man so sagen kann.

  60. 19:50
    Hannes Bareiss

    Sehr gut.

  61. 19:51
    Ronald M. Arndt

    Und ja, herzlich willkommen und vielen Dank, dass du uns heute hier mit begleitest. So, jetzt die Frage: Wo fangen wir an, wo hören wir auf heute?

  62. 20:02
    Britta Bareiss

    Das entscheidest du.

  63. 20:03
    Ronald M. Arndt

    Haben wir schon angefangen?

  64. 20:07
    Britta Bareiss

    Ich habe noch ein Schlückchen gefunden.

  65. 20:08
    Hannes Bareiss

    Trinken wir noch mal, genau.

  66. 20:13
    Ronald M. Arndt

    Wir sind im Jahr 2023 und das ist ja auch schon langsam aber sicher am Auslaufen. Recht viel Privates, offener als manchmal gedacht, passiert es manchmal im Hotel-Podcast, muss ich sagen. Haben wir schon erfahren vom Hannes. Also eure ganze Liebesgeschichte natürlich nicht, breitgetreten in Folge 50. Aber so zum Haus haben wir natürlich einiges erfahren. Vielleicht könnt ihr trotzdem noch mal kurz sagen, wie es hier damals losging. Wer hat hier den Grundstein gelegt?

  67. 20:47
    Britta Bareiss

    Bist du vielleicht?

  68. 20:49
    Hannes Bareiss

    Also die Geschichte des Hotels geht auf meine Großmutter zurück, die 1951 das Haus gegründet hat. Sie hatte zwei kleine Kinder, war Kriegswitwe. Und hatte eine Leidenschaft für den Beruf. Das konnte sie sehr gut, war eine gute Köchin und hat alles gemacht hier. Als sie das Haus als kleine Pension dann gebaut hatte, hat sie gekocht, hat die Gäste betreut, hat den Garten gemacht, hat die Betten gemacht. Und so sind wir gestartet als ganz kleiner Betrieb im Nordschwarzwald. Und es hat sich hier in Baiersbronn touristisch gut weiterentwickelt. Und so konnte mein Vater dann 1973 das Haus übernehmen, offiziell vergrößern, weiterentwickeln und dann mit allen Profilen dann auch so strukturieren, dass wir jetzt auch mit uns zusammen in den letzten Jahren daran gearbeitet haben, dass wir ein Resort-Hotel sind mit großem und facettenreichem Angebot. Also unsere Schwerpunkte sind sicherlich die Kulinarik, aber auch das Thema Wellness, das Thema Natur, Wandern, Freizeit und natürlich auch das Thema Familienurlaub. Also die Kinder sind bei uns auch bestens aufgehoben. Wir haben eine ganz differenzierte und individuelle Kinderbetreuung in unseren beiden Kinderhäusern, der Villa Kunterbunt, der Villa Sternenstaub und dem Haus der Spiele für die bisschen Älteren auch. Und all das, was ich vorher auch schon sagte, dann mit dem Streichelzoo, mit dem Reiterhof, Das hat sich in den letzten Jahren so ergeben und da sind wir natürlich stolz drauf. Und wir entwickeln das auch weiter in den nächsten Jahren, sodass dann irgendwann das Hotel Bareiss Resort auch die beste Grundlage bietet für unsere Kinder, erfolgreich in die Zukunft zu gehen.

  69. 22:50
    Britta Bareiss

    Ja, hast du eigentlich so ganz gut zusammengefasst.

  70. 22:53
    Hannes Bareiss

    Das war jetzt in Kürze, ich hoffe, das ist okay, oder wolltest du noch ein bisschen mehr ins Detail.

  71. 22:58
    Ronald M. Arndt

    Das war jetzt ja nicht nur ein Rückblick, sondern auch schon ein kleiner Ausblick, sage ich mal. Und ihr beiden seid das natürlich, die prägenden Personen. Oder wie viel, wie oft, sage ich mal, ist der Hermann noch involviert oder hier unterwegs?

  72. 23:13
    Hannes Bareiss

    Also wir sind stolz und es macht uns auch Riesenspaß, mit meinem Vater Hermann Bareiss zusammenzuarbeiten, der hier wirklich jetzt deutlich über 50 Jahre sich eingebracht hat, mit großer Erfahrung und großem Erfolg das Bareiss auch in den letzten Jahrzehnten zu dem gemacht hat, was es ist. Darüber oder darauf sind wir natürlich stolz, aber auch sehr, sehr dankbar, dass wir ein Haus übernehmen konnten, das so toll, so gut im Markt steht. Und er arbeitet jetzt immer noch mit. Er ist jetzt 79, ist aber gesund und fit, und es ist seine Passion, seine Leidenschaft. Das Bareiss ist mehr als nur ein Hobby für ihn, das erfüllt ihn mit allem.

  73. 24:05
    Britta Bareiss

    Und er sagte mal, er hat noch nie in seinem Leben gesagt, er muss arbeiten. Das ist für ihn keine Arbeit oder keine Pflicht. Er macht es gern, er lebt das so. Also für ihn, wenn er das nicht hätte, dann wäre er nicht vollkommen. Das macht ihn vollkommen und deshalb sind wir auch froh, dass er so noch mit dabei ist, so wie er möchte. Er kann sich so die Rosinen rauspicken, wie er möchte, und unterstützt uns immer und ist mit natürlich Erfahrung bei der Sache dabei. Und ja, freut uns. Wir haben zum Beispiel immer wöchentlich unseren Showfix in der Familie, da treffen sich mein Mann und ich und jeder bringt so ein paar Themen mit, die einem vielleicht auf dem Herzen liegen. Jetzt ich sage jetzt mal keine operativen Geschichten, aber ein bisschen größere Themen. Und dann bespricht man das. Und oder je nachdem, was ist. Jetzt haben wir nächstes Jahr zum Beispiel einen großen Umbau geplant. Dann haben wir Architektenbesprechungen, da er auch mit dabei ist. Und dann bringt man sich da mal wieder alle auf einen Stand. So, das sind so unsere wöchentlichen Sure-Fix. Dann hat er auch noch seinen Gästestammtisch. Da freuen sich auch vor allem die Stammgäste natürlich drüber. Der ist wöchentlich Und Samstagabends ist er mit uns auch immer hier und begrüßt die Gäste abends. Und den Sonntag, da macht er dann auch mittags seine Runde. Da sind viele Stammgäste aus der Region da und da freut er sich, die zu sehen, und sie freuen sich, ihn zu sehen. Und das ist natürlich für uns auch schön, weil wir wissen, es ist immer jemand von der Familie da. Wenn wir nicht da sind, ist entweder mein Schwiegervater da oder Kai Schmalzried. Und das ist natürlich toll. Immer ein Ansprechpartner aus der Familie auch im Haus.

  74. 25:37
    Ronald M. Arndt

    Die besondere Konstellation ist ja heute eigentlich mit dir, Britta, dass dein Bild vom Bareiss ja eigentlich durch den Hermann Bareiss früher geprägt war.

  75. 25:47
    Britta Bareiss

    Ja, das stimmt.

  76. 25:47
    Ronald M. Arndt

    Bis dann er auf sich aufmerksam gemacht hat.

  77. 25:50
    Britta Bareiss

    Ja, die Hermine Bareiss kenne ich leider nicht mehr. Ich kenne nur Geschichten, sehr viele Geschichten von ihr. Und sie muss eine tolle Frau gewesen sein mit einer gewissen Strenge, ich glaube, aber mit ganz viel Herzblut. Und ich glaube, sonst würde das auch heute nicht so hier stehen. Also da muss man natürlich schon auch durchgreifen können. Und als Kriegswitwe, wo sie da bestimmt viel belächelt wurde mit zwei kleinen Kindern, da musste sie sich schon zeigen und ihren Mann stehen. Und wäre sie nicht die Person gewesen, wäre das hier, was jetzt Hermann Bareiss aufgebaut hat, gar nicht möglich gewesen. Aber leider habe ich sie nicht mehr kennengelernt. Da war ich ein paar Jahre zu spät dran. Aber dann hätte ich ja dich wieder nicht kennengelernt. Also alles Alles gut so, wie es ist.

  78. 26:28
    Ronald M. Arndt

    Ist im Leben, hängt im Leben alles miteinander zusammen. Und dann warst du natürlich bei der Caroline von Kretschmann. Ja, und da war ich in Heidelberg, hast dann noch mal eine Frau kennengelernt, die mehr als auch eine tolle Familie, auch eine tolle Familie.

  79. 26:43
    Britta Bareiss

    Ich war da 2012 und da war ich an der Rezeption tätig, weil das war in meiner Ausbildung kein Bestandteil oder kein Hauptbestandteil. Und da habe ich das gelernt. Und es war noch mal was ganz anderes für mich, weil Stadthotellerie und Ferienhotellerie ist noch mal ganz anders.

  80. 26:58
    Ronald M. Arndt

    Sag mal kurz was dazu.

  81. 27:01
    Britta Bareiss

    Die haben natürlich auch viele Stammgäste und auch Wochenends sind auch Feriengäste da, aber unter der Woche ist es natürlich schon ein bisschen, ohne das jetzt wertend zu sagen, anonymer. Weil natürlich sind die Geschäftsreisenden da, die Städtetrips und so. Das ist natürlich eine ganz andere Beziehung zum Gast, die wir haben. Und das ist auch, das passt dort alles so. Aber für mich war dann auch klar, ich liebe die Ferienhotellerie. Zu uns kommen die Gäste freiwillig, die haben hier überhaupt null Zwang, die wollen bei uns Urlaub machen. Und in der Stadthotellerie, jetzt mal ganz allgemein gesprochen, ist es ja so, dass man vielleicht auch mal hin muss, weil man hat einen Geschäftstermin, man muss von, vom Büro aus wegen dorthin. Und es ist noch mal eine ganz andere Intention, dorthin zu gehen. Deshalb war das für mich klar, der Weg zurück in die Ferienhotellerie dann sowieso. Aber ich habe da sehr viel lernen dürfen, auch ein sehr nettes Team, dadurch, dass es halt auch familiengeführt ist, und das merkt man dort auch sehr, und das macht den Charme schon aus. Und deshalb, das konnte ich mir nie vorstellen, in irgendeine Kette zu gehen, da bin ich nicht der Typ für. Jemand anders kann sich vielleicht nichts anderes vorstellen, aber für mich war das ganz wichtig, ein familiengeführtes Haus, und das konnte ich dort erfahren. Und ich hatte da sehr viele schöne Momente und kann nur Positives von der Zeit berichten.

  82. 28:17
    Ronald M. Arndt

    Das heißt, mit Start der Ausbildung oder bevor du sie aufgenommen hast, war für dich schon klar, eher eine familiengeführte Hotellerie?

  83. 28:24
    Britta Bareiss

    Ja, ich meine, wir hatten jetzt zum Beispiel durch Corona, hatten wir jetzt einige Gäste, Stammgäste, die waren 3 Jahre nicht im Haus. Erst dieses Jahr war ja so das erste Jahr, wo jetzt mal wieder ein bisschen Corona in den Hintergrund tritt, zum Glück, und da kamen jetzt Stammgäste und die waren 3 Jahre nicht da und wir haben uns gesehen und haben uns so gefreut.

  84. 28:46
    Ronald M. Arndt

    Oder mehrmals im Jahr.

  85. 28:46
    Britta Bareiss

    Ja, man hat so viel Zeit miteinander verbracht und kennt sich so gut und auf einmal sehen wir die wieder, sehen sie schon auf Anreise, ach guck mal, Familie Soundso kommt und das ist so schön gewesen und das, also das kann man nicht beschreiben, obwohl man sich vielleicht sagt, ja, das ist doch nur ein Gast, für uns ist der ist nicht nur ein Gast, der hat schon so viel hier miterlebt, ist interessiert an der Familie, fiebert mit uns mit, hat Kontakt gehalten während der Corona-Zeit, und das ist schon, ja, das ist einzigartig. Ich weiß nicht, das gibt es in der Kettenhotellerie vielleicht auch, aber vielleicht nicht in der Dimension, wie das jetzt ein familiengeführtes Haus, wie es bei uns gelebt wird, und das ist ja einfach schön.

  86. 29:22
    Hannes Bareiss

    Bei uns auch nicht nur eine professionelle Gastgeberschaft, sondern es ist auch irgendwo eine persönliche und leidenschaftliche, weil es ist unser Haus. Das ist so ein bisschen Gefühl, wie wenn du vielleicht zu Hause Freunde, Gäste empfängst, die 2, 3 Nächte. Einen guten Freund mit seiner Frau, der vielleicht bei euch zu Hause, dann freust du dich, kochst was Schönes, machst es so in der Dimension jetzt mal gedacht oder in dem Gefühl ist es bei uns auch. Also das ist nicht nur ein Hotel hier für uns, nicht nur die Geschäftsstätte, sondern das ist für uns halt, das ist unser Haus. Das heißt auch Bareiss, das trägt unseren Familiennamen, und das muss überall Bareiss drin sein, wo Bareiss draufsteht. Und da stehen wir halt natürlich auch mit unserem Namen für alles, für die Qualität, für alle Abläufe. Und klar muss es professionell laufen, das, was du auch gelernt hast, das, was man auch in der in der Stadthotellerie auch lernen kann, was die sehr, sehr gut machen. Aber das war natürlich im Europäischen Hof, klar, ja, auch noch mal ein besonderes Haus, weil das nicht nur ein Stadthotel ist und nicht ein Kettenhotel, sondern auch noch eins der Häuser, die Familien im Familienbesitz sind und familiengeführt, erfolgreich geführt ist. Und das macht schon die Ausnahme.

  87. 30:42
    Britta Bareiss

    Die haben ja noch eine längere Tradition sogar wie wir.

  88. 30:44
    Ronald M. Arndt

    Längere Tradition, genau. Noch etwas länger, aber auch über mehrere Generationen hinweg, ganz klar. Und um da vielleicht noch mal kurz darauf zu sprechen zu kommen, weil auch immer eine schöne Frage, und der Hotel-Podcast sollte und soll ja auch immer schon noch motivieren, sage ich mal, überhaupt mal sich für die Hotellerie zu interessieren. Was war für dich damals so der Reiz?

  89. 31:08
    Britta Bareiss

    Ich habe ja, viele unserer Azubis kommen auch selber aus betrieben. Meine Eltern haben gar nichts damit zu tun. Mein Vater ist Banker, meine Mutter Apothekerin, und die haben gar nichts mit Hotellerie zu tun. Aber ich habe schon, seitdem ich 14 bin, in der Hotellerie, in der Gastronomie gejobbt, dann immer mehr, und mir hat es immer Freude gemacht. Ich habe das immer gern gemacht. Ich habe das, wenn man an den Tisch kommt und man kann dem Gast was Gutes tun, mir hat es einfach immer Freude gemacht. Deshalb war für mich klar nach dem Abitur, ich möchte in die Hotellerie. Ich weiß noch, damals haben dann Mitschüler gesagt, ja, aber jetzt hast du doch Abi gemacht, was willst du denn in der Hotellerie? Und dann sage ich, das ist jetzt, also damals natürlich unwissend, die waren natürlich unwissend, sagen, du musst doch studieren. Und dann sage ich, nein, also ich, mein Wunsch ist in die Hotellerie und da kann ich immer noch studieren und da kann ich alles drauf machen, aber ich wollte erst mal den Praxisweg und deshalb erst die Ausbildung und das kam einfach von mir heraus. Also es gibt jetzt keinen Hintergrund, familiären Hintergrund, der mich schon geprägt hat. Und das kommt ja einfach raus.

  90. 32:07
    Ronald M. Arndt

    Man kann einfach sagen, du hast das Gastgeber-Gen in dir früh gefunden.

  91. 32:10
    Britta Bareiss

    Ja, vielleicht.

  92. 32:11
    Ronald M. Arndt

    Das ist ja das, was man dem einen oder anderen jungen Menschen dann auch wünscht, dass er das von selber findet.

  93. 32:16
    Hannes Bareiss

    Und andere wissen es ja vielleicht gar nicht. Ich will da jetzt auch der Generation nicht zu nahe treten, aber tendenziell hat man das Gefühl, dass die jüngeren Menschen mehr, als das vor Jahrzehnten war, nicht so ganz klar genau wissen, was sie überhaupt mal machen wollen. Die sind gewissermaßen auch ein bisschen lost. Ich habe jetzt letztens über den FHG, bei dem ich ja auch Vorstand bin, also Förderer der Hotellerie und Gastronomie, ist ein Verein, sind 61 Top-Betriebe in Baden-Württemberg dabei, und da hatten wir eine Podiumsdiskussion zur Generation Z, und eine Vertreterin der Generation Z, und das fand ich markant und interessant, hat gesagt, Es ist halt auch ein gewisser Druck, der auf dieser Generation gewissermaßen lastet. Zum Beispiel auch durch die ganzen Social-Media-Kanäle, was man alles machen soll. Man soll immer top gestylt sein, man soll erfolgreich sein, man soll Urlaub machen, man soll Shopping machen.

  94. 33:12
    Britta Bareiss

    Aber nachhaltig, aber bitte nicht zu viel.

  95. 33:14
    Hannes Bareiss

    Genau, dann soll man sich noch gut ernähren, man soll Sport machen. Also es wird irgendwie so dargestellt, es ist eigentlich fast nicht machbar, was man alles was so der Idealtypus ist von einem jungen Menschen. Und da kommt ein wahnsinniger Druck auf und es ist so facettenreich, dass man die Angebote der Jobs— also es ist ja früher so gewesen, dass man gesagt hat, man bewirbt sich irgendwo. Werde ich da überhaupt angenommen? Kriege ich da überhaupt einen Job? Das weißt du auch noch. Jetzt bewerbe ich mich mal im Bareiss. Da waren wir vielleicht früher früher auch ein bisschen stolz drauf. Und dann, oh, werde ich da genommen? Ja, ich bin da genommen worden und kann meine Lehre dort machen. Ja, heute können die jungen Leute theoretisch sich überall bewerben. Ja, alle Branchen, alle Betriebe, auch die Top-Betriebe gehen auf Recruiting-Messen, machen Mitarbeitermarketing für den Nachwuchs. Und man kann im Grunde genommen mit einer, ich würde jetzt schon sagen, durchschnittlichen Bewerbung eigentlich die Hoffnung haben, überall angenommen zu werden. Das war früher nicht so. Und da wussten wahrscheinlich auch die jungen Leute und mussten das auch wissen, ja okay, ich will Bäcker, Handwerker oder will eine Banklehre machen oder sonst was. Das war eigentlich klar. Und da haben die Eltern natürlich auch einen ganz anderen Druck gemacht. Da haben die Eltern gesagt, so Junge, in einem halben Jahr machst du Abitur, du bewirbst dich jetzt, und bevor du das Abitur hast, hast du schon den nächsten Job. Und da gibt es keine Sabbaticals und, und, und, sondern da gibt es auch überhaupt gar keinen Leerlauf. Zack, zack, zack. Ist ja heutzutage alles anders, ist auch nicht unbedingt schlecht. Und jetzt aufs Bareiss gesprochen, du hast es vorher auch mal gesagt, also Wie bewerten wir das jetzt? Wir bewerten das top. Unsere jungen Leute, wir haben dieses Jahr 40 Auszubildende einstellen können.

  96. 35:16
    Britta Bareiss

    Also in allen 5 Ausbildungsberufen?

  97. 35:17
    Hannes Bareiss

    Genau, in allen Ausbildungsberufen in dem neuen Lehrjahr. 40. Und auch von diesem Lehrjahr sind wir wieder absolut begeistert. Und natürlich ist der Umgang mit denen anders, aber es ist eine andere Generation, es ist anders wie damals und viele Dinge sind auch richtig. Und damals gab es Herausforderungen, sicher auch mit meiner Generation. Wir wollten, wir haben auch gemeint, wir sind die Größten, wir sind die Besten und wir wissen alles und wir stellen uns darauf ein. Und man muss halt wissen, wo, ich sage jetzt mal, wo der Trigger ist, wie man damit umgeht. Da muss man sich einfach mit beschäftigen. Also einfach seinen Stiefel als Führungskraft zu fahren, Das wird nicht funktionieren. Es ist aber komplex. Aber grundsätzlich die jungen Menschen auch, die wir jetzt eingestellt haben fürs Bareiss. Wir sind begeistert tatsächlich. Und deswegen blicken wir auch positiv in die Zukunft und hoffnungsvoll. Und dieses Thema, das die Branche stark beschäftigt und auch vor die größten Herausforderungen stellt, ist damit zwar nicht gelöst, aber ich kann jetzt mal fürs Bareiss sprechen. Wir sind nicht verzweifelt, sondern wir denken, dass klar, jeder Betrieb muss sich gut aufstellen und muss gute Arbeitsbedingungen, muss gute Rahmenbedingungen bieten. Und dann ist man auch, wenn man Ausbildungsbetrieb ist, auch hat die Chance und ist gut aufgestellt, junge Leute zu finden. Aber wann und wie jemand sich für die Branche entscheidet, das ist tatsächlich die Frage. Ja, also da ist auch sicher noch viel Arbeit zu tun. Genau, der Wettbewerb ist riesig.

  98. 37:13
    Ronald M. Arndt

    Ja, Wettbewerb ist riesig, du sagst es. Die Möglichkeiten über alle möglichen Kanäle, sage ich mal, was man alles tun und vor allem werden kann, sind da und sind nicht gewertet, nicht gewichtet. Also wie soll da ein junger Mensch überhaupt noch eine Orientierung oder einen klaren Menschenverstand walten lassen? Und dann, was hast du gesagt, Britta, deine Eltern Apothekerin und Banker. Auch da eventuell nach wie vor früher wie heute die Elterngeneration, die einfach sagt, mach doch mal was anderes noch als das, was du jetzt gerade mit Hotellerie im Sinn hattest. Wohl wissend, dass da wirklich alles drauf aufbauen kann.

  99. 37:54
    Britta Bareiss

    Ja, die jungen Leute sind, also sie werden ja immer jünger. Ich meine, mit durch G8 sind die ja manchmal schon mit 16, 17 mit dem Abitur fertig. Da kann man doch gar keinen Vorwurf machen, dass sie noch nicht wissen, was sie jetzt werden wollen. Also ich wusste das mit 16 auch noch nicht. Vielleicht früher wie manch andere jetzt, weil ich halt die Passion dann entwickelt habe.

  100. 38:10
    Ronald M. Arndt

    Also ich wusste es mit 16.

  101. 38:14
    Britta Bareiss

    Ja, aber viele halt nicht. Und das kann man auch nicht verlangen, da sind die noch zu jung.

  102. 38:19
    Ronald M. Arndt

    Aber das ist eigentlich eine ganz tolle Möglichkeit, wer dann nach 3 Jahren keine Lust mehr hat. Aber da hat er einfach seine, da hat er einfach, ja, da kann man einfach das Aufwachsen noch mal irgendwo abrunden. Eigentlich, wenn man jung startet.

  103. 38:35
    Britta Bareiss

    Es bietet Möglichkeiten, aber es ist natürlich auch schwierig für die jungen Leute. Und selbst wenn die jetzt studieren wollen, die können sich nirgends einschreiben, die sind ja nicht volljährig. Die können keinen Mietvertrag unterschreiben, die können nichts machen. Also es ist so ein bisschen, man muss da schon unterstützend helfen, weil wie auch die junge Dame bei der Podiumsdiskussion erzählt hat, da lastet schon viel Druck auf den jungen Menschen und das darf man nicht unterschätzen. Und wir leisten Hilfestellung.

  104. 39:02
    Ronald M. Arndt

    Ihr leistet Hilfestellung und am Ende ist es ja wie immer mit allem, was irgendwie gut ist, am Ende wird eben auch weiterempfohlen. Und das ist natürlich bei eurer Art, sage ich mal, des Führens etc., des Umgangs mit den Menschen auch am Ende entscheidend, dass dann sich doch wieder auch dieses Jahr so 40 tolle Charaktere eben mit ins Bareiss einbringen. Ja, ja, ja. Jetzt holen wir mal kurz den Wilhelm Luxem mit ins Boot. Wir rufen ihn nicht live an, sondern er hat eben die WhatsApp geschickt. Und vielleicht passt das gerade ganz gut zu dem, was wir besprochen haben.

  105. 39:45
    Hannes Bareiss

    Lieber Ronald Arndt, ich kann es kaum glauben. Jetzt sind es schon 100 Episoden, die Sie abgespielt haben mit dem Hotel-Podcast. Sehr gerne und mit viel Freude erinnere ich mich an unsere ersten Begegnungen, an unseren ersten Podcast. Es war klasse. Aber es freut mich wirklich sehr zu sehen, wie Sie das weiterentwickelt haben und jetzt auch auf internationale Ebene gebracht haben. Dass Sie das 100. Gespräch im Bareiss im Schwarzwald führen, freut mich ganz besonders. Denn es ist wie das Borulac ein familiengeführtes Traditionshaus, das langfristig plant, und eine ganz besondere Position erreicht hat, der sich insbesondere immer auch um die Mitarbeiter gekümmert hat, ein Hort für die Ausbildung, eine regelrechte Kaderschmiede für unsere Branche war und auch ist. Deshalb meine Frage an Hannes Bareiss: Wie sieht er die Herausforderung, diese Kaderschmiede auch in Zukunft sein zu können?

  106. 40:43
    Ronald M. Arndt

    Da können wir mal kurz überlegen. Welche Antworten. Erst mal schön. Und vielen Dank, Herr Luxem. Vielen Dank. Wenn Sie das jetzt sehen und hören, Herr Luxem. Und wäre eigentlich eine gute Idee, um auch Sie mal wieder einzuladen in Hotel Podcast. Mit oder ohne Bohrlack im Hintergrund. Ich komme dahin, wohin Sie mich einladen. Ich freue mich heute schon drauf. Wie halten wir denn da dieses, diese Pace, sage ich mal, als als Ausbildungsbetrieb, als Kaderschmiede, wie der Herr Luxum gesagt hat. Thema Akademie ist natürlich beim letzten Podcast Nummer 50 gefallen.

  107. 41:19
    Hannes Bareiss

    Ich denke mal, dieses Thema Kaderschmiede, klar, oder der Kader, der entsteht dann. Aber wir haben— wir sind ein traditioneller Ausbildungsbetrieb, haben das schon immer gemacht, sehen unsere Verantwortung für die Branche. Wir haben natürlich ein Stück weit auch die Notwendigkeit, auszubilden, damit wir aus dem tollen Potenzial der jungen Leute, wie ich es vorher auch sagte, natürlich dann Fach- und Führungskräfte auch fürs Bareiss entwickeln. Das war aber schon immer so. Viele langjährige Führungskräfte und auch Geschäftsleitungsmitglieder, auch die heutzutage noch hier im Bareiss tätig sind, die haben mit der Lehre begonnen bei uns. Das ist natürlich besonders Tolle Erfolgsstorys.

  108. 42:07
    Ronald M. Arndt

    Das war eine Anekdote. Ich glaube, das ist ein guter Zeitpunkt, mal kurz hier anzuschließen. Er wusste ja damals übrigens auch nicht, weil es ja nicht nur heute so, sondern schon er, Herr Lump, wusste damals nicht so recht, was er machen sollte. Ist dann zum Arbeitsamt und der Herr im Arbeitsamt sagte, Herr Lump, vielleicht gehen Sie mal zum Bareiss, ist ein ganz guter Ausbildungsbetrieb und Vielleicht kommen Sie da unter. Das Beste, was Ihnen passieren kann. So waren die Worte. Und jetzt ist er seit über 35 Jahren, glaube ich, Teil der Familie Bareiss. Und nicht nur das, sondern er hat sich ja im wahrsten Sinne des Wortes hochgearbeitet und heimst hier seit 2007 meines Wissens nach Jahr für Jahr die 3 Sterne. Es muss schwer sein.

  109. 42:57
    Britta Bareiss

    Das war eine große Party, ja, 2005. Da war ich noch in der Ausbildung, kann ich mich noch gut dran erinnern. Als es offiziell war.

  110. 43:02
    Ronald M. Arndt

    Also wenn du 2005 begonnen hast, okay, 2007, ja, ja, da war die Party groß. Okay, da kannst du dich—

  111. 43:09
    Britta Bareiss

    da kann ich mich noch gut dran erinnern. Okay, ja, das war natürlich schon lange erhofft, die 3 Sterne, und schon lange, also, und dann auf einmal waren sie offiziell da. Das war so toll, weil das ganze Team und alle Mitarbeiter haben zusammen gefeiert und die Familie hat was ausgegeben. Und also das war, kann ich mich noch gut erinnern, wie die Stimmung im Office war. Also es war wirklich, wirklich toll. Und seither, wir feiern aber jedes Jahr, wenn wir die 3 Sterne haben. Wir haben nicht nur einmal gefeiert.

  112. 43:36
    Ronald M. Arndt

    Wie kommen denn die Sterne rüber? Ist das ein Schreiben oder gibt es eine Plakette dafür?

  113. 43:41
    Hannes Bareiss

    Es gibt eine Plakette, genau, die wird jedes Jahr überreicht, aber schon vorher bekommt man dann die Information. Es gibt jetzt mittlerweile auch eine tolle Veranstaltung vom Michelin, wo dann die Sternevergabe präsentiert wird. Und deswegen ist es jedes Jahr aufs Neue ja eine große Freude und Stolz auch, dass Herr Lump mit seinem Team, Herr Lump, Herr Brandt, Herr Leitner, auch der Herr Metzger, unser Chef-Sommelier, diese Leistung wieder gebracht haben. Also es beginnt ja auch grundsätzlich in unserer Branche, aber eben auch im Restaurant weiß, jeden Tag alles immer mit der Stunde null. Aber zurück zu den Auszubildenden ganz kurz.

  114. 44:24
    Ronald M. Arndt

    Ist doch ein Dauerbrenner. Also Auszubildende sind einfach die Basis von allem, die Menschen. Kommen wir noch ein paar Mal drauf zu sprechen.

  115. 44:32
    Hannes Bareiss

    Naja, es macht auch die Atmosphäre aus im Bareiss. Wir haben junge Leute, die prägen wir von der ersten Stunde an. Das ist was was anderes. Natürlich freuen wir uns auch über Fachkräftebewerbungen, über Führungskräftebewerbungen, ganz klar. Die bilden wir weiter, die prägen wir auch, und alles klar. Aber einen jungen Menschen ohne Vorprägung, berufliche Vorprägung, gleich auf das Niveau zu bringen, das ist was Besonderes. Aber die Gäste spüren das, dieser Mix auch aus Auszubildenden, Fachkräften, Führungskräften. Und gerade die Auszubildenden sind halt so authentisch und so persönlich und herzlich. Und die Gäste lieben das. Das macht es einfach aus. Auch wenn hier und da ein Fehler passiert. Das ist fachlich, meine ich. Das ist nicht das Entscheidende. Aber es macht einfach Freude. Und viele Gäste sagen das auch, wie schön es ist und wie schön es zu sehen ist, dass dieses Wissen weitergegeben wird und dass sie dann, wenn sie zum Beispiel 3 Jahre kommen, so wie viele Stammgäste meine Frau auch über 3 Jahre erlebt haben, dann sehen, wie die jungen Leute sich so entwickeln. Und dann irgendwann mal von der Britta dann in dem Fall dann zur Frau Bareiss oder eine Fachkraft, dann steht plötzlich der Nachname auf dem Namensschild. Da sind wir natürlich ganz stolz und das kriegen unsere Gäste schon damit. Also das ist das eine. Aber wie gesagt, wir haben auch eine Verantwortung für die Branche als großer Betrieb, und da muss man ja auch was geben. Also das wäre ja seltsam, wenn wir jetzt nur sagen würden, ja, die anderen sollen ausbilden und sollen sich da irgendwie die Arbeit machen, und wir nehmen dann die gut ausgebildeten Mitarbeiter. Ich meine, das ist ja im europäischen und weltweiten Ausland so, dass die deutschen Fachkräfte hoch beliebt sind, weil dieses System gibt es halt hauptsächlich in Deutschland, dieses duale System. Und weltweit werden Fachkräfte, Top-Führungskräfte gesucht, ob das in der Schifffahrt ist, ob das in den großen Urlaubsdestinationen ist, ob das in Dubai ist. Dann sucht man in den Paradiesdestinationen, da braucht man Hotelmanager, da braucht man Küchendirektoren, da braucht man Bäckermeister und so weiter. Ja, und wo werden die ausgebildet? Viele, viele halt in Europa und viele, viele in Deutschland. Natürlich auch in anderen europäischen Ländern noch, aber die Deutschen sind da sehr, sehr beliebt. Und ja, das wissen wir, das ist natürlich ein Vakuum im Ausland, aber wie gesagt, es bleiben auch viele bei uns und die, die ins Ausland gehen, kommen auch mal wieder zurück ins Bareiss. Also wir könnten uns das überhaupt gar nicht vorstellen. Das Bareiss wäre nicht das Bareiss ohne die Auszubildenden, ohne die Ausbildung. Das ist ein Erfolgsbaustein, der ist kein kleiner Mosaikstein, sondern der ist eine Säule des Bareiss.

  116. 47:39
    Ronald M. Arndt

    Schreit doch alles danach, mal so ein Bareiss im Ausland noch irgendwo irgendwo zu platzieren. Aber das sind dann die— vielleicht finden wir dann für die Kinder was.

  117. 47:49
    Britta Bareiss

    Genau.

  118. 47:50
    Ronald M. Arndt

    Wenn dann am Ende alle 3 sagen, unbedingt Bareiss, dann müsste er vielleicht mal sich noch was einfallen lassen, die Landesgrenzen da verlassen. Genau. Ein definitiv, wie ihr gerade angesprochen habt, sehr weit gereister Mann ist eben der Joerg Boeckeler, der als Koch ausgebildet wurde und dann in Australien tätig war, in Südafrika, und wo ich eben auch kürzlich in Köln zum tollen Hotel-Podcast war. Mal schauen, was er hier noch gesagt hatte, und das könnte nämlich genau auch wieder gerade zu dem Thema passen.

  119. 48:27
    Hannes Bareiss

    Hallo Ronald, hier ist Joerg Boeckeler aus Köln. Ich möchte dir ganz, ganz herzlich gratulieren zum 100. Podcast. Den du im grandiosen Hotel Bareiss mit Hannes Bareiss aufzeichnen darfst. Ich möchte dir deshalb gratulieren, weil dein Podcast ein ganz wesentlicher und wichtiger Beitrag in unserer Branche ist. Er ist mal nachdenklich, er ist mal lustig, aber er ist immer super informativ und relevant. Prima. Bleib deiner Linie treu, denn es ist ein wertvoller Beitrag für all die Menschen da draußen, die die Gäste jeden Tag aufs Neue begeistern wollen. So, heute ist der Schwabe bei einem anderen Schwaben und du hast uns gebeten, mal nachzudenken, welche Fragen man dem Hannes stellen kann. Und hier ist eine Frage: Ich kenne Hannes' Oma, ich kenne Hannes' Vater und ich kenne natürlich auch Hannes inzwischen. Und ich wundere mich darüber, wie man es schaffen kann, bereits in der dritten Generation eins der besten Hotels Deutschlands mit einer so exzellenten Servicekultur zu führen. Ich wünsche euch ein tolles Gespräch. Vielen, vielen Dank. Vielen Dank. Das waren schon mal tolle Komplimente vorab.

  120. 49:50
    Britta Bareiss

    Ja, vielleicht noch hinzufügen, und so authentisch. Dein Podcast. Ist sehr authentisch. Du machst das ganz so, was, Alter, natürlich hast du einen Plan, aber es ist einfach ein nettes Gespräch. Also es ist sehr sympathisch mit dir.

  121. 50:03
    Ronald M. Arndt

    Ja, wenn ich ehrlich bin, steckt vielleicht in mir auch so ein kleiner Gastgeber zumindest drin, der seine Berufung schon früh kannte.

  122. 50:12
    Hannes Bareiss

    Eine Stelle haben wir noch vakant.

  123. 50:15
    Ronald M. Arndt

    Das war jetzt die Initiative-Werbung, liebe Britta, lieber Hannes, genau, vielleicht kriege ich es dann doch noch mal hin. Und natürlich ist der Hotel-Podcast so ein bisschen auch mein Format, wo ich dann, jetzt will ich nicht sagen, auch Gastgeber sein kann, vielleicht bin ich dann doch ein bisschen im Hotel-Podcast selbst, aber ich kann natürlich ganz vielen tollen Gastgebern, von denen ich früher immer geträumt habe, die ich auch als Vorbilder, wenn ich sie nur irgendwo gesehen habe, hochgeschaut habe, dass ich denen so ein bisschen hier auf die Pelle rücken kann. Das mache ich ja. Und ja, aber auf sympathische Art und Weise. Dankeschön. Ganz, ganz lieben Dank an der Stelle. Joerg Boeckeler, Servicekultur. Wir haben viel gesagt schon zu dem Thema. Wir haben auch die Generation Z gelobt, sage ich mal. Wir sind begeistert davon. Gibt es denn doch Schwächen, wo ihr sagt, Und was sind die Stärken dieser Generation? Vielleicht da noch mal ganz kurz drauf einzugehen im Vergleich zu Generationen vorab.

  124. 51:19
    Hannes Bareiss

    Also ich denke auf jeden Fall, dass da einfach der Ehrgeiz und der Biss schon da ist. Den muss man ein Stück weit rauskitzeln. Und die Frage zielt ja natürlich schon auch darauf hin, in dritter Generation, wie schafft man das über so einen langen Zeitraum? Ich meine, klar, es gibt halt eine DNA, die in uns steckt, und es gibt den Gründergeist meiner Großmutter, der hier immer noch mitschwingt. Und es ist ein Spruch geprägt worden, der von der Familie kam: Für den Gast gibt es kein Nein. Und das ist schnell zu begreifen. Für uns ist es eine klare Sache. Unsere Vorstellung von Dienstleistung und Servicekultur, von herzlicher Gastfreundschaft, die ist ganz klar. Wie gebe ich das weiter an die Mitarbeiter bzw. Wie schaffe ich das, dass die Mitarbeiter diesen Weg auch mitgehen? Und wir drücken unsere Mitarbeiter nicht in irgendein seltsames Korsett rein, damit sie da als verstellte Servicemitarbeiter nicht authentisch sind, sondern wir versuchen, sie anzustecken mit der Passion, die wir haben, mit der Leidenschaft. Wir korrigieren sie natürlich, wir sagen, was ist unsere Vorstellung von Dienstleistung, von Servicekultur, von herzlicher Gastgeberschaft. Und wir versuchen, sie davon zu überzeugen, dass das der richtige Weg ist. Und das sind auch einige Komponenten, das hast du gelernt von Anfang an, aber das ist zum Beispiel auch eine gewisse Großzügigkeit. Hat nie was zu tun mit verschwenderischer Großzügigkeit, sondern eine Großzügigkeit, die wir als Gastgeber zum Beispiel Und wenn man das gerade bei den Auszubildenden von der Pike auf ungeprägt, von vornherein ungeprägt so lernt, dann steigt man gleich sozusagen auf diesem Niveau ein und man spürt es hier überall. Das wird weitergegeben, nicht nur von der Familie, sondern von Generation zu Generation. Unsere Geschäftsleitung, unser mittleres Management, die Jahre schon bei uns sind, Die leben das eben auch. Und jemand, der das nicht lebt hier, jemand, der das nicht will, der wird selber ganz, ganz schnell merken, er ist hier im falschen Haus. Ich will jetzt nicht sagen, der fällt auf, aber es ist so. Und auch die Gäste, die Gäste sagen uns das dann auch. Also im Extremfall sagen die, da läuft ein falscher 50er rum. Sagen wir es mal so.

  125. 53:52
    Ronald M. Arndt

    Zu ihnen.

  126. 53:53
    Britta Bareiss

    Irgendwas stimmt da nicht.

  127. 53:54
    Hannes Bareiss

    Genau. Und das Menschliche ist das alles Entscheidende. Klar, wir versuchen natürlich auch jetzt die jungen Leute, es ist wie auch immer, ob das ein Auszubildender ist oder eine Fachkraft, wie auch immer das Fachliche ist, das kriegen wir alles hin. Es geht ja nur um die Motivation und um das Menschliche. Also das Menschliche ist das Entscheidende, ganz klar.

  128. 54:19
    Ronald M. Arndt

    Mit dir ins Wort. Ich musste jetzt gerade ins Wort fallen, Hannes.

  129. 54:21
    Hannes Bareiss

    Ja, bitte.

  130. 54:25
    Ronald M. Arndt

    Das ist natürlich auch für mich das Spannende, wenn ich so ein Haus kenne und von den letzten Aufenthalten begeistert war, wieder herzukommen, fortzufahren. Natürlich hast du die Erwartung, es ist mindestens genauso gut oder besser. Und das nicht nur bei den Details, sondern dann auch über diese vielen Mitarbeiter hinweg, die einem am Abend so begegnen, die einem am Tisch vorbeilaufen und hin und her. Und einmal deckt der eine ab und der andere bringt und schickt. Und jeder, das habe ich im letzten bei Nummer 50 schon gesagt, jeder ist da auf seine Art und Weise bei euch selbst Gastgeber. Gäste, war mal einer dabei, der war vielleicht beim Abräumen einen Ticken langsamer als die Kollegin am Tag zuvor. Ja, aber dann bringt er einfach einen Witz da rein und empfiehlt uns da den Nachtisch auf eine Art und Weise, den getränkten Karottenkuchen. Es ging gar nicht anders, weil wenn du mit den 2 Kindern da unterwegs bist mit 2 und 4 Jahren, dann denkst du ja auch kurz, brechen wir jetzt ab? Ja, oder? Aber dann hat er den da offeriert und hat er sich am Ende noch erkundigt, wie er denn so war. Das Ja, ja, und der wird ja auf so einem großen Blech dazu bereitet, gell? Und manchmal bleibt ja am Ende noch was übrig und dann kann er auch noch mal—

  131. 55:44
    Hannes Bareiss

    Darüber wollen wir jetzt nicht reden.

  132. 55:46
    Ronald M. Arndt

    Menschliche da reingebracht. Aber das ist doch genau das.

  133. 55:50
    Britta Bareiss

    Von Herzen authentisch.

  134. 55:51
    Ronald M. Arndt

    Einfach das. Deswegen war das jetzt meiner Meinung nach gerade ein passendes Beispiel.

  135. 55:55
    Hannes Bareiss

    Ja, absolut.

  136. 55:57
    Ronald M. Arndt

    Zwischen ich mache hier meinen Dienst oder ich muss mich hier gegebenenfalls irgendwie in Art und Weise ergeben und Also Dienst nach Vorschrift, das kann man ja vergessen.

  137. 56:05
    Britta Bareiss

    Das ist die Kultur. Und auch gerne gehen und nicht beim zweiten Mal, wenn es halt noch nicht stimmt und der Gast noch nicht zufrieden ist, ins Schnaufen kommt oder man schon genervt ist oder so. Das darf nicht sein, weil man muss es wollen und mögen und perfekt machen wollen. Und unsere Mitarbeiter wollen das auch und die machen das mit Herzen. Deshalb sagen wir ja auch immer, mit dem Herzen dabei.

  138. 56:26
    Ronald M. Arndt

    Mit dem Herzen dabei, ganz genau.

  139. 56:28
    Hannes Bareiss

    Es ist auch ein großes Team, also so ein bisschen, vielleicht kann man sich das auch so ein bisschen als Chorgeist vorstellen. Ja, also da ist schon eine gewisse Eigendynamik, die dann so reinkommt, aber wir versuchen das schon zu prägen und wir versuchen schon die Leitplanken zu geben und die Stimmung muss gut sein und das ist für uns auch das alles Entscheidende, dass unsere Mitarbeiter, die Bareissianer, gerne hier arbeiten, dass sie sich wohlfühlen. Nicht nur, dass ihnen die Arbeit an sich Spaß macht, sondern dass sie auch miteinander gut arbeiten können, dass sie ein Team sind. Dann geht es auch leicht von der Hand und das spüren die Gäste einfach. Weil dann hat man auch die Freiheit und die Muße, in Anführungsstrichen, mal ein bisschen mehr zu machen als nur den Dienst gut abzuräumen und fehlerfrei zu arbeiten, sondern dann vielleicht auch mal was zu offerieren und das mit einer persönlichen Note.

  140. 57:28
    Ronald M. Arndt

    Und ehrlich gesagt, das ist ja auch der Reiz dieses Berufsbildes oder dieser Branche, dass man da auch in sehr jungen Jahren schon die Möglichkeit hat, einfach in eine Welt einzutauchen und nicht nur da zu arbeiten in dieser Welt, sondern auch davon zu partizipieren. Bei euch nochmal in einem ganz anderen Maße. Aber ja, wann kriege ich denn sonst so einen guten getränkten Karottenkuchen? Also nicht, wenn ich bis bei der Mutter zu Hause wohnen und die vielleicht gar nicht kochen kann.

  141. 57:53
    Britta Bareiss

    Jetzt hatten wir erst Anfang, was ist jetzt, eine Woche her, unser Oktoberfest, unser Mitarbeiter-Oktoberfest, unser jährliches. Und das führen wir schon seit sehr vielen Jahren. Ich war da selber schon als Student, da haben wir das angefangen. Und das schenkt die Familie zusammen mit der Geschäftsleitung und den Führungskräften, die das für alle Bareissianer ausrichten. Und das war wieder so schön. Da wurde auf den Tischen getanzt. Also erstmal waren sich alle fest, im Dirndl, in Lederhosen, alle freuen sich drauf. Da gibt es einen Maßkuchen, da gibt es einen Hendlstand, da ist ein Festzelt, da ist Trachtenkapelle, da ist DJ. Also es ist richtig Vollgas und das ist so schön. Und dann alle miteinander, also da ist unsere Leitung vom Juwelier, tanzt mit dem Hauschefhandwerker, mit dem Azubi, mit der Aushilfe vom Kinderprogramm. Und alle feiern miteinander. Da sieht man, das ist so ein schönes Team und das macht so viel Freude. Und also wer zusammenarbeiten kann, kann auch gut zusammen feiern und das ist auch wichtig, also mal so ein bisschen ausgelassen zusammen sein. Und das, ja, so spicken wir dann auch immer den Arbeitsalltag mit ein paar Highlights. Nächstes Jahr ist wieder unsere tolle Weihnachtsfeier, da freue ich mich selber auch immer schon drauf, mit allen Bareissianern zusammen und alle rausgeputzt und immer das erste Lehrjahr Wirte dann, also die übernehmen den Service und die Küche. Und das findet dann hier in den Hausgastrestaurants statt, wo sonst nur die Gäste immer sein können, und in der Bar. Und damit zeigen wir halt auch noch mal die Wertschätzung unserer Mitarbeiter. Und ja, das macht ganz, ganz viel aus. Also, und es macht einfach Spaß. Es ist schön zu sehen, wie das auch angenommen wird.

  142. 59:31
    Ronald M. Arndt

    Das ganze Team Thema Luxus, sage ich mal, ihr seid ja am Ende ein Luxusprodukt, Luxushotel. Hat sich das so die letzten Jahre verändert, oder denkt ihr, da kommen Trends auf uns zu, die für uns auch eine gewisse Herausforderung darstellen?

  143. 59:49
    Hannes Bareiss

    Das Thema Luxus ändert sich ja auch. Es ist nicht nur Luxus alles, was irgendwie teuer ist, sondern die Definition von Luxus, das würde jetzt heute zu weit führen. Da kannst du vielleicht mal einen eigenen Podcast noch mal machen zum Thema Luxus. Aber klar, freie Zeit. Und diese freie Zeit ist nicht nur sinnvoll, sondern vielleicht für manche erholsam, für manche einfach, die wollen was erleben oder nur Familienzeit mit den Kindern. Das ist wertvolle Zeit, das ist irgendwie Luxus. Und wir sind uns der Verantwortung schon bewusst, wenn die Gäste hierher kommen. Wenn zum Beispiel du mit deiner Familie hierher kommst, Ihr habt ein paar Tage im Jahr und die sind meistens knapp bemessen. Und dann wollen wir dem Anspruch auch gerecht werden und wollen in dem Fall euch eine wunderschöne Zeit bereiten. Und diesen Luxus, klar, wir haben natürlich in den letzten Jahren ganz klar für uns erkannt, dass wir nur mit exzellenten Angeboten, sowohl in der Dienstleistung als auch in der Hardware, also im Zimmer, in der Ausstattung, in allem das für uns richtige Gästeklientel ansprechen. Der Schwerpunkt ist definitiv auf der Software im Mitarbeiterbereich. Deswegen hat der Herr Böckeler auch genau so angesprochen. Aber klar, wir haben in den letzten Jahren klar daran gearbeitet, dass das geschärft wird und dass der sogenannte Luxus, der sich auch durchaus in Nachhaltigkeit wichtiger wird und ausprägt, aber auch gesunde Lebensmittel, zum Beispiel auch so eine Forelle zu genießen in dem Ambiente, wie ihr das gemacht habt. Jetzt, das hat auch was natürlich mit Luxus zu tun. Das suchen die Gäste, die suchen auch die internationalen Gäste, suchen das besondere Erlebnis, wenn sie herkommen. Was ist das besondere Erlebnis, wenn ich hier in den Schwarzwald komme, ins Bareiss? Alle Annehmlichkeiten, klar, haben wir so und so viele Saunen. Das finden die Gäste überall in jedem Hotel. Aber die besonderen Profile des Bareiss in Kombination zum Beispiel mit unserem Molokhof-Abend in dem historischen Hof dort einzigartig einen Abend zu verbringen oder dann die Fischzucht zu erleben. Das sind die, nennen wir es mal Magic Moments. Über die haben wir glaube ich beim letzten Mal auch schon gesprochen, über die Magic Moments.

  144. 1:02:27
    Ronald M. Arndt

    Aber mir hat das so gut im Molokhof gefallen, dass ich wirklich über eine Festivität nachdenke privater Natur.

  145. 1:02:34
    Hannes Bareiss

    Deinen 40. Geburtstag Da habe ich auch noch ein bisschen Zeit hin.

  146. 1:02:44
    Ronald M. Arndt

    Aber das könnte, könnte sehr, sehr, sehr gut zu mir passen. Lassen wir mal noch eine weitere Person kurz zur Sprache kommen. Der ist auch Hotelier mittlerweile, aber kam immer so aus diesem akademischen, noch akademischeren Umfeld. Er ist auch Professor Doktor. Für die Hotellerie an der Hochschule Heilbronn. Christian Wur heißt der Herr, im Hotel-Podcast sehr verbunden. Mal gucken, was er uns hier geschickt hat. Und der hatte, glaube ich, den Hermann immer so.

  147. 1:03:17
    Hannes Bareiss

    Lieber Ronald, der 100. Podcast, ich gratuliere dir. Du hast etwas geschaffen, was als solches selbstständig, unabhängig von anderen Medien wenige geschaffen haben. Dazu meine Gratulation, und ich freue mich sehr, dass du Hermann Bareiss dazu gewonnen hast, diesen 100. Podcast mit dir gemeinsam zu feiern. Hermann Bareiss, eine Persönlichkeit, der keiner besser weiß, als Höhen und Tiefen, aber auch Service am Gast zu erleben und lebbar machen. Ich freue mich, dass das Bareiss eine Institution ist, die jedem Sturm und jedem Wind auch trotzen kann. Dazu gratuliere ich der Familie. Mich würde interessieren, was Hermann Bareiss als Luxus definiert. Euch einen erfolgreichen Podcast und viel Spaß.

  148. 1:04:20
    Ronald M. Arndt

    Ja, antworten wir mal.

  149. 1:04:21
    Hannes Bareiss

    Hermann Bareiss ist jetzt nicht da. Nein. Lässt natürlich nett grüßen. Also vielen Dank und herzliche Grüße. Du musst jetzt mit uns vorlieb nehmen, aber ich glaube, wir wissen schon.

  150. 1:04:32
    Ronald M. Arndt

    Genau, ihr wisst damit umzugehen.

  151. 1:04:35
    Britta Bareiss

    Wir hatten ja das Thema Luxus gerade schon, und ich glaube, da würde er uns auch sehr zustimmen. Und jetzt mit seinen fast 80 ist für ihn auch der Luxus, glaube ich, zu wissen, dass wir das in seinem Sinne so weiterführen, dass wir voll das auch leben. Und das ist genauso unser Bareiss, wie es sein Bareiss ist. Und Luxus ist aber auch, dass er jetzt, ich habe es vorhin mal gesagt, die Rosinen rauspicken kann. Er sich jetzt die Momente mit den Gästen, mit den Mitarbeitern nehmen kann, die er möchte. Und Luxus ist für ihn auch seine Familie und seine Enkelchen. Das ist, wenn er jetzt da sitzen würde und von denen erzählen könnte, dann leuchten seine Augen immer. Und das ist so schön für uns zu sehen, wie er da Freude dran hat. Und das ist für ihn Luxus. Dass er jetzt etwas mehr Zeit hat wie früher und das genießen kann, was er früher selber gar nicht so konnte. Und das würde ich sagen, würde er wahrscheinlich jetzt mit als seinen Luxus beschreiben.

  152. 1:05:34
    Ronald M. Arndt

    Also ist er ein Großvater, der sich auch den Enkelkindern so annimmt?

  153. 1:05:37
    Britta Bareiss

    Der macht alles mit. Der macht jeden Blödsinn mit und der lässt sich bestickern und Ding und Ding. Und er genießt es, die Kinder zu beobachten und um sich zu haben. Und die genießen das auch. Auch.

  154. 1:05:47
    Ronald M. Arndt

    Das haben wir damals erfahren. Also das war natürlich bei dir damals, als du Kind warst, eine andere Zeit. Und da waren die Möglichkeiten eben auch für ihn, für Hermann, nicht so gegeben.

  155. 1:05:58
    Britta Bareiss

    Verständlicherweise. Sonst wären wir jetzt heute nicht hier.

  156. 1:06:03
    Hannes Bareiss

    Aber Luxus ist sicherlich die schönste Zeit, die man verbringt. Und der findet, oder diese Zeit findet oft auch im Urlaub statt und zum Glück auch oft in Hotels statt, sodass die Hotels und die Ferienhotellerie und das Bareiss eben auch existieren kann. Und unsere Aufgabe ist es eben, diese Zeit zur schönsten Zeit des Jahres eben zu machen und für die Gäste ihre Wünsche, ihre Erwartungen, ihre Ansprüche zu erfüllen. Das ist unsere Passion, das erfüllt uns auch. Und so ist es, wenn wir in Urlaub gehen. Wir gehen auch manchmal mit meinem Vater in Urlaub, also dann ist es wirklich ein ganzer Familienurlaub. Das sind dann 3 Generationen und das schon was Besonderes. Und das Bareiss ist daher auch besonders, weil es als Hotel diesen 3 Generationen eben die schönste Zeit im Jahr präsentieren kann und bereiten kann. Und das ist doch, kann man schon auch als Luxus definieren. Und wie du sagtest, ich denke, da sprechen wir auch im Sinne von Hermann Bareiss.

  157. 1:07:14
    Ronald M. Arndt

    Ist doch schön, wie wir ihn auch, auch ihn jetzt hier noch so mit an den Tisch geholt haben. Denn dir ist er sehr gut bekannt. Dir sowieso. Ich hatte jetzt natürlich nicht die Ehre bislang. Also das wird sich nachholen. Das wäre ja vielleicht eine Idee, dass wir ihn mal dann im nächsten Jahr mit auf die Bank nehmen. Ganz genau. Ich werde dafür keine Episodenzahl diesmal vergeben, denn ich weiß natürlich nicht, wohin der Weg führt. Wilhelm Luxem hat es ja schon vorher erwähnt bei seiner WhatsApp, dass wir jetzt auch international unterwegs sind. Kürzlich ist eine Episode rausgegangen, Mit, er nennt sich nur Champ, also weniger bescheiden als Ihr Schwarzer. Der Champ von Buzid aus Thailand, auch ein privat geführtes Hospitality-Unternehmen, vor 70 Jahren von der Oma gegründet, mittlerweile zu einer gewissen Größe im Bereich Luxushotellerie herangewachsen, kommt jetzt auch nach Europa mit starkem Fokus auf Wellness. Natürlich auch einen besonderen Mitarbeiteransatz, weil die natürlich auch viel aus dem asiatischen Raum rüberbringen. Und klar, so machen wir als Hotel-Podcast mehr und mehr auch über die Landesgrenzen hinaus.

  158. 1:08:35
    Hannes Bareiss

    Nur zu, her damit! Gespannt.

  159. 1:08:38
    Ronald M. Arndt

    Ja, ansonsten, sollen wir noch ein, zwei Sachen sagen, die passieren werden, bis wir dann wieder zusammensitzen, oder?

  160. 1:08:49
    Hannes Bareiss

    Das ist hoffentlich viel dann, was wir jetzt zu besprechen hätten.

  161. 1:08:53
    Ronald M. Arndt

    Architektonische Projekte, ja, auch letztes Jahr schon angeteasert, die, die kommen.

  162. 1:08:59
    Hannes Bareiss

    Ja, kurzfristig jetzt nächstes Jahr wird es spannende Projekte geben wieder für uns. Möchtest du?

  163. 1:09:06
    Britta Bareiss

    Wir haben eine geplante Schließung nächstes Jahr, weil wir unsere komplette Penthouse-Etage neu renovieren, vielleicht sogar eher sanieren auch, weil es gibt auch grundrissliche Änderungen. Also das ist ein Großprojekt. Gleichzeitig wird unser 3-Sterne-Restaurant Bareiss, kriegt da einen neuen Auftritt, wird umgestaltet und dann noch viele Kleinigkeiten im Haus, die man dann besser bei geschlossenem Haus macht. Aber ich sag jetzt mal, die Penthouse-Etage, das ist schon die größte Baustelle und da geht es schon richtig ran. Also ja, und da sind wir jetzt auch intensiv in der Planung, weil ab Mitte Februar geht's los.

  164. 1:09:45
    Hannes Bareiss

    Und da werden wir uns natürlich auch gerade dem widmen, was wir heute schon besprochen haben, eben dem Familienurlaub. Das werden Zimmer, die werden wunderschön, da freuen wir uns sehr drauf. Es wird im Landhausstil, im eleganten Landhausstil wieder eingerichtet werden, ganz hochwertig. Aber eben auch sehr komfortabel. Und vor allem auch, die Suiten werden familientauglich sein, dass die Familien ideal untergebracht sind. Und das spüren wir auch, wenn wir Urlaub machen mit unseren 3 Kindern, und der Dackel geht auch meistens mit, dass man da einfach gut untergebracht sein muss. Da gibt's Ansprüche, die eine Familie hat, und den wollen wir halt zu 100% gerecht werden. Und so richten wir uns aus, so haben wir in den letzten Jahren auch das Bareiss ausgerichtet, und so konsequent wollen wir das auch fortführen.

  165. 1:10:45
    Britta Bareiss

    Man sollte keine Kompromisse eingehen müssen im Urlaub.

  166. 1:10:48
    Ronald M. Arndt

    Das sind spannende Neuigkeiten, wunderbar, spannende Neuigkeiten. Ich freue mich drauf, freue mich drauf, das nächstes Jahr anzuschauen. Wünsche euch bis dahin als Ehepaar, als Familie Bareiss mit dem Hermann eingeschlossen, dem tollen Großvater, wie ich jetzt erfahren habe, und allen Bareissianern, die ich hier wieder während dem Aufenthalt mit meiner Familie neu kennenlernen durfte. 40 Stück an der Zahl, die im ersten Jahr dabei sind, und allen anderen, die diesen Aufenthalt einfach so perfektionieren, wie ich es einfach nur selten bislang erlebt habe. Ganz, ganz lieben Dank. Wie gesagt, das war eine tolle— es war ein toller Anlass, es bis zu den 100 zu schaffen. Ich fühle mich jetzt motiviert, auch wieder die nächsten 100 ranzumachen. Also es geht weiter, es gibt keine Schließung beim Hotel-Podcast. Und ja, danke an alle, an alle, die zuhören, die zuschauen, die vor allem natürlich auch teilnehmen. Die zum Teil auch schon ein zweites Mal teilnehmen, diese tolle Sprachnachrichten heute reingeschickt haben. Die ein oder andere hängen wir nachher noch mal hinten dran, weil da vielleicht keine Frage an Britta und Hannes Bareiss dabei war. Und dann schauen wir einfach mal, wohin die Reise führt des Hotel-Podcasts. Und einfach, ja, für mich eines der größten Geschenke, die ich bislang im Leben erfahren durfte, dass ich einfach so ein Projekt auch für mich gefunden habe. Und das machen zu dürfen. Ganz, ganz lieben Dank an alle.

  167. 1:12:20
    Hannes Bareiss

    Danke an dich von unserer Seite, hat wieder sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank an alle Zuhörer und Zuschauer, viel Spaß, und wir hoffen, es ist spannend gewesen. Und dir alles Gute und viel Erfolg auf deiner, kann man sagen, Mission bei deinen nächsten Podcasts.

  168. 1:12:37
    Ronald M. Arndt

    Es ist eine kleine Mission. Und den letzten Schluck, da stoßen wir noch mal drauf aus. Herzlichen Dank. Zum Wohl! Ja, lieber Ronald, hier ist der Arno. Du, ich freue mich unglaublich, dass du es jetzt schon bis zu deinem 100. Podcast geschafft hast.

  169. 1:12:56
    Hannes Bareiss

    Das ist großartig.

  170. 1:12:58
    Ronald M. Arndt

    Du tust unserer Industrie einen Bärendienst erweisen, jedes Mal. Jeder Podcast ist großartig.

  171. 1:13:03
    Hannes Bareiss

    Das tut uns allen sehr, sehr gut.

  172. 1:13:05
    Ronald M. Arndt

    Du hältst die Fahne der Hotellerie ganz weit nach oben. Das Format ist toll und ich freue mich wirklich, dass ich einer deiner ersten 100 gewesen bin. Wünsche dir weiterhin nur das Beste, viel Erfolg und freue mich auf alles, was vor uns liegt und auf die gemeinsame Zusammenarbeit. In diesem Sinne alles Gute, viel Spaß und ganz viel Erfolg weiterhin.

  173. 1:13:28
    Hannes Bareiss

    Der Arno.

  174. 1:13:29
    Ronald M. Arndt

    Ciao. Lieber Ronald, hier ist Markus Smola von der BWH Hotel Group. Ich finde es enorm bemerkenswert, dass du heute deine 100. Episode, deine 100. Folge deines Podcasts schon produziert und ausstrahlst. Das ist sehr bemerkenswert und du hast offenbar mit deiner Idee 100 verschiedene Köpfe und Menschen und damit eine ganze Menge Meinungen zusammenbringen können. Es sind enorm viele schöne, begeisternde Folgen entstanden, auch für uns aus der Branche, die viele der anderen eben, die da interviewt wurden, auch kennen. Heute sitzt du mit Hannes Bareiss zusammen, also auch ein adäquater Gesprächspartner für deine 100. Folge, und ich bin sicher, ihr habt ein schönes Gespräch dabei. 2 Fragen hätte ich an euch. Einmal, als Erstes an dich, ob du es schaffen würdest, die 100 Personen, die du interviewt hast, auch alle noch mal ohne nachzuschauen auflisten zu können, ob das gelingen würde. Und an Hannes Bareiss, wenn er da gerade so sitzt, würde mich natürlich interessieren, ob er schon mal drüber nachgedacht hat und Lust hätte, sich damit zu beschäftigen, ob sein Hotel mal ein Westwesternhotel werden könnte. Mit einem Augenzwinkern natürlich. Also euch beiden ein gutes Gespräch und herzlichen Glückwunsch zu 100 Episoden deines schönen und wirklich hörenswerten Podcasts. Viele Grüße.

  175. 1:14:50
    Hannes Bareiss

    Ja, lieber Ronald, ja, liebes Team vom Hotel-Podcast, nun ist es soweit, die 100.

  176. 1:14:54
    Ronald M. Arndt

    Folge.

  177. 1:14:55
    Hannes Bareiss

    Es gibt nur einen Hotel-Podcast. Jedenfalls nur einen mit diesem Namen. Herzlichen Glückwunsch zu eurem tollen Erfolg. Immer wenn er rauskommt, bin ich sofort dabei und höre ihn sehr gerne. Bitte macht weiter so, die Qualität stimmt tiptop. Auf die nächsten 100!

  178. 1:15:11
    Ronald M. Arndt

    Tschüss!