Arne Döbbert, The Cloud One Hotel Hamburg - Kontorhaus
Aufgenommen: The Cloud One Hotel Hamburg - Kontorhaus, Hamburg
Germany29 Min Das Video kommt von YouTube und lädt erst, wenn du auf Abspielen klickst.
„Da ist ein Pool auf dem Dach auf einmal, und das passt nicht zu Motel One. Und diese Flexibilität haben wir mit The Cloud One.“
Arne Döbbert, 14:37
Arne Döbbert führt das erste The Cloud One in Europa, das Haus im Hamburger Kontorhausviertel mit 457 Zimmern. Er geht mit Ronald M. Arndt durch Lobby, Bar, Boardroom und Zimmer und erklärt, warum die Motel One Group neben der bestehenden Marke eine zweite gestartet hat: mehr Flexibilität bei Gebäuden mit Pool, Restaurant oder Gym und bei der Preisstruktur. Dazu Wein als F&B-Thema, regionale Lieferanten und sein Weg von Rostock über 16 Jahre Accor nach Hamburg.
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Kernaussagen
- Flexibler als Motel One: Bei Übernahmen von Bestandshotels passen Pool auf dem Dach, Restaurant oder Gym nicht zu Motel One. The Cloud One nimmt solche Objekte auf, auch mit anderer Preisstruktur, und trägt damit die Wachstumsziele mit. 13 weitere Häuser sind angekündigt.
- Wein statt Gin: Wein ist das zentrale F&B-Thema. Für die Karte hat Döbbert Maximilian Wilm geholt, Sommelier des Jahres 2019, Briefing waren deutsche Weine in Bioanbau. Es wurden über 60 Weine, mehr als 20 davon im offenen Ausschank.
- Local Heroes am Buffet: Das Frühstücksbuffet ist um regionale Lieferanten herum gebaut, unter anderem Marmeladen von Blattfrisch, Hamburger Pastrami in Bioqualität, frisches Brot von Bäckerei Bade und Biokäse aus Schleswig-Holstein. Auf der Rooftop-Terrasse zieht im März oder April ein Bienenvolk ein.
- Familien als neues Klientel: Die größte Kategorie Roomy Clouds hat bis zu 20 Quadratmeter, Sofa oder Schlafsessel und oft eine Terrasse, teils bis zu vier Schlafgelegenheiten. In der ersten Januarwoche waren auffallend viele Kinder im Haus, für Döbbert nach seiner Motel One Zeit ein neues Bild.
- 16 Jahre Accor: Döbbert jobbte als Page im Steigenberger in Rostock, machte die Ausbildung zum Hotelfachmann bei Ibis in Hamburg und blieb 16 Jahre bei Accor. Der Wechsel zu Motel One vor über vier Jahren fiel ihm nicht leicht.
Shownotes zur Episodeaus dem Podcast-Feed
Erst gestern erreichten uns spannende Neuigkeiten von der Motel One Group. Schon heute nehmen wir das erste Haus der The Cloud One Hotels in Europa genauer unter die Lupe.
Ideal zwischen Mönckebergstraße und Speicherstadt gelegen, fällt sofort das großzügig gestaltete Erdgeschoss auf. Hier wird nicht nur eingecheckt und gefrühstückt, sondern (wer möchte) auch gearbeitet und der ein oder andere Drink bestellt.
Wir ziehen den Vergleich zur Schwestermarke, schließlich war der gebürtige Rostocker Arne Döbbert dort über 4 Jahre tätig. Und erfahren, dass Familie Müller immer schon von einem Hotel in New York geträumt hat, bevor dies Ende 2022 in Erfüllung ging.
Aber warum überhaupt nochmal was ganz Neues und was erwartet nun den Gast vor Ort?
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Transkript öffnenTranskript schließen29 Min · Ronald M. Arndt und Arne Döbbert
Automatisch transkribiert mit AssemblyAI, Sprecher automatisch zugeordnet. Nicht redigiert.
- 00:05 Ronald M. Arndt
Die Wolke ist weitergezogen, hat es über den Atlantik geschafft. Ich glaube, ein Jahr hat sie gebraucht. Stimmt, von New York nach Hamburg.
- 00:17 Arne Döbbert
Wo soll es auch anders hingehen als nach Hamburg?
- 00:19 Ronald M. Arndt
Wollte ich gerade sagen. Mit Arne Döbbert habe ich hier ein Nordlicht, glaube ich, vor mir sitzen.
- 00:23 Arne Döbbert
Stimmt, genau, gebürtig aus Rostock, aber jetzt schon mit ein paar Unterbrechungen hauptsächlich in Hamburg unterwegs seit 2003. Und ja, würde mich schon fast als Hamburger betiteln, aber ich glaube, da hat meine Frau was dagegen, weil ich bin nicht gebürtiger Hamburger. Das ist ein großer Unterschied in ihren Augen, aber nördlich definitiv, ja.
- 00:45 Ronald M. Arndt
Ja, und der Wolke auch schon eine Weile verbunden, denn wenn wir von der Wolke sprechen, gibt's ja nicht nur eine Hotelbrand, eine Lovebrand, wie man sogar sagen kann, richtig? Da ist es dann entweder Motel One oder jetzt The Cloud One. The Cloud One, ganz genau, richtig, genau.
- 01:03 Arne Döbbert
Ja, schon seit jetzt über 4 Jahren bei Motel One. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. 4 tolle Jahre, 4 aber auch sehr, sehr, ja, herausfordernde Jahre. Wir hatten Corona, aber dennoch sehr, sehr froh, für diese Firma tätig zu sein.
- 01:21 Ronald M. Arndt
Und jetzt noch mal ein ganz neues Kapitel, nicht nur für Sie, persönlich, natürlich auch für das Unternehmen Motel One, ja, da eine zweite Marke rauszubringen?
- 01:32 Arne Döbbert
Total. Also die Aufgabe, die hat sich ja auch erst entwickelt, erst dieses Jahr. Wir haben hier ein neues Motel One in Hamburg und dann wurde aus Motel One The Cloud One und das hat das für mich einfach noch mal viel, viel attraktiver gemacht. Es ist viel Arbeit gewesen in dem letzten halben Jahr und es ist immer noch viel Arbeit, aber es hat unglaublich viel Spaß gemacht und es ist ein Stück weit auch ein Privileg für Motel One, da diese neue Marke hier mit zu etablieren, ins Leben zu rufen, zu entwickeln. Und ganz allein habe ich es natürlich nicht geschafft. Ich hatte viele, viele, die mir dabei geholfen haben und die jetzt auch noch hier im Haus arbeiten. Also ja, und jetzt freuen wir uns auf das Gästefeedback sozusagen die nächsten Wochen und Monate, um einfach den Feinschliff dann auch zu bekommen.
- 02:25 Ronald M. Arndt
Also meins können Sie schon mal haben. Letzte Nacht habe ich hier geschlafen und es ist einzigartig geworden. Klar, ich meine, besonderen Lobbybereich kannte man auch von Motel One, gar keine Frage. Aber hier, und ich glaube auch, die Idee hat man einfach dem Ganzen noch mal, der Idee da einen draufgesetzt, die Krone aufgesetzt. Vielleicht können wir jetzt im Podcast so ein bisschen nach und nach durchs Haus gehen. Klar, wir können jetzt nicht alles zeigen hier, dafür müsste der Gast, der Interessent, dann hier im Kontor-Hausviertel dann vorbeikommen in Hamburg. Aber was wir auf jeden Fall schaffen werden, ist ein bisschen Appetit zu machen.
- 03:07 Arne Döbbert
Da versuchen wir, die richtigen Worte dafür zu finden.
- 03:09 Ronald M. Arndt
Das machen wir. Genau, also das erste Haus Ende 2022 in New York eröffnet, jetzt das zweite Haus in Hamburg, gar nicht weit weg von der HafenCity. Da war ich gestern Abend auch noch, habe mir mal da alles by night noch angeschaut.
- 03:27 Arne Döbbert
Ja, wir sind hier tatsächlich so ein bisschen auf der Achse zwischen Innenstadt, Mönckebergstraße und HafenCity, Speicherstadt. Also auch das ist, glaube ich, eine sehr, sehr spannende Lage, wo wir auch, glaube ich, ganz viele Neider haben, dass wir diese Lage hier haben dürfen. Und unsere Gäste sind letztendlich diejenigen, die davon profitieren jeden Tag und die das sehr, sehr gut bewerten gerade. Also die Wahl, zu jeder Seite haben wir auch den Eingang entsprechend gewählt. Wo man gerne hin möchte.
- 03:53 Ronald M. Arndt
Ja, wenn man jetzt reinkommt, hat man wirklich einen sehr, sehr großen— wie kann man es denn sagen? Es ist so ein Lobby— startet man gleich in der Lobby, oder ist es Rezeption, Lobby, Frühstück?
- 04:05 Arne Döbbert
Am Ende ist es natürlich auch die Idee, so wie beim Motel One, einen großen Raum zu schaffen, wo man verschiedene Sachen einfach auch machen kann. Also klar, man kommt rein und sieht natürlich die große Rezeption mit dem großen Kunstwerk von unserer Künstlerin Janine Platz und hat aber auch gleich angrenzend den Frühstücksbereich, der aber auch zum Arbeiten total sinnvoll gestaltet worden ist mit den kleinen Nischen und Buchten, wo man wirklich sich so ein bisschen reinkuscheln kann, wo natürlich eine Steckdose ist, um den Laptop aufzuladen, wo man so ein bisschen auch—
- 04:39 Ronald M. Arndt
Habe ich da heute Morgen frühstücken dürfen? Ich habe es gemacht. Ja, okay. Habe mich reingekuschelt.
- 04:46 Arne Döbbert
Sie dürfen sich überall zum Frühstück hinsetzen, genauso wie bei Motel One. Da, wo Sie sagen, fühlen sich gerade am wohlsten, und da dürfen sie gerne Platz nehmen. Und das nutzen unsere Gäste natürlich aus. Sie haben, jeder hat so ein bisschen seinen Lieblingsplatz. Und dann angrenzend so ein bisschen mit dieser Treppe, das hat so ein bisschen was Erhabenes, von oben nach unten zu gehen und Überblick über die untere Lounge zu haben. Das sind Perspektiven, die auch für uns total neu sind. Und dann diese Großzügigkeit der Lounge mit fast 5 Meter hohen Decken, das Das hat eine Wirkung. Und ja, die Großzügigkeit, die kommt natürlich sehr, sehr positiv bei den Gästen an.
- 05:25 Ronald M. Arndt
Dann haben Sie gerade schon gesagt, geht man ein paar Stufen runter und auf der linken Seite erblickt man dann gleich die Bar.
- 05:34 Arne Döbbert
Ja, totaler Eyecatcher.
- 05:36 Ronald M. Arndt
Totaler Eyecatcher, ganz genau.
- 05:37 Arne Döbbert
Auch die Spiegelungen, die Lampen, die wir da bewusst eingesetzt haben, beziehungsweise die unsere Designerin sich so auch überlegt hatte, das tolle Farbenspiel der Spirituosen, wo einfach die komplette Bandbreite abgebildet ist und was, glaube ich, auch für unsere Barmanager tatsächlich oder unsere Barmitarbeiter einfach eine Aufgabe war. Ihr dürft mal frei überlegen, was ihr alles so für Drinks da gerne anbieten möchtet. Und ja, das Ergebnis dürfen unsere Gäste Tag für Tag hier genießen und sehen.
- 06:11 Ronald M. Arndt
Ja, jetzt kennt man Rezeption, Frühstücksbereich und auch noch Bar von einem klassischen Motel One. Und wir versuchen natürlich so ein bisschen mal zu schauen, was ist jetzt neu bei The Cloud One. Was man nicht kennt, ist ein Boardroom wie hier beispielsweise, wo wir gerade sitzen.
- 06:27 Arne Döbbert
Ja, wir haben tatsächlich auch bei den letzten Neueröffnungen bei Motel One auch immer wieder versucht, Boardrooms mit reinzubringen, da wo sie Sinn gemacht haben, weil wir damit wirklich auch positive Erfahrungen gesammelt haben. Und so war es auch klar, dass wir auch bei The Cloud One hier einen Boardroom für 8 Personen gestaltet haben, der auch schon sehr, sehr gut angenommen wird von unseren umliegenden Nachbarn. Wir haben ja relativ viele Büros ja auch umliegend, und aber der auch für uns, auch fürs Hotel natürlich, für Internetzwecke auch ein großer Mehrwert ist und der einfach optisch wieder phänomenal geworden ist.
- 07:05 Ronald M. Arndt
Absolut, ja. Und der Boardroom, aber auch die Bar, wir haben überall diesen Bezug zum Maritimen. Ja, also hier Pfeifen, ist es was Nordisches auch?
- 07:16 Arne Döbbert
Ja, na ja, das Thema oder die Geschichte dahinter ist, dass unsere Designerin, die Anja Kaubisch, gesagt hat, Kontorhaus und auch so ein bisschen diese alten Zigarrenläden, die im Kontorhaus waren, die möchten wir hier irgendwie auch mit sichtbar machen. Und hier ist sozusagen die Entstehungsgeschichte einer Pfeife ausgestellt, also vom Stück Holz bis zur fertigen Pfeife kann man das hier quasi sich ansehen. Und es passt hervorragend, auch das Farbspiel dazu, absolut gelungen.
- 07:44 Ronald M. Arndt
Genau, und ich glaube, die Bar ist mit Fliesen verkleidet, so in Fischschuppenoptik.
- 07:49 Arne Döbbert
Ja, genau, das ist so ein bisschen die Anlehnung an den Hafen, auch die Beleuchtung und in Szene setzen der Bar, dann halt auch die Lampen so ein bisschen dieses glimmende Licht auch geben, dann auch diese Fassaden der Schränke mit dem Kontorhaus, den ganzen Schubladen, so ein bisschen an eine alte Apotheke auch erinnernd. Das ist ja alles ganz individuell für uns angefertigt worden mit viel, viel, ja, Tischlerhandwerk. Also ich habe, wie ich das so, die Baustelle auch beobachtet habe, großen Respekt vor diesem Handwerk und vor dieser detailgetreuen Umsetzung. Wirklich toll geworden.
- 08:29 Ronald M. Arndt
Ja, und alles wird überragt eigentlich von einem Kunstwerk, was wir jetzt noch gar nicht besprochen haben. Ist eine Hafensilhouette. Das sind schon ein paar Meter, wenn man das zusammennimmt.
- 08:39 Arne Döbbert
16 Meter ungefähr. Ja, das Bild ist auch von der Janineplatz und ist so die Skyline der großen Hafenkräne, die man ja auch von unserer Rooftop-Terrasse sehen kann. Und das Farbenspiel greift so die Farben auch der Möbel auf, der Dekoration auf und ist natürlich imposant. Und ich glaube, die dieser Höhenversatz, den wir haben, den hätte man nicht besser irgendwo in Szene setzen können als mit diesem Bild. Übrigens mit Händen und Füßen gemalt, okay, nicht mit Pinseln.
- 09:13 Ronald M. Arndt
Also da muss ich dann gleich noch mal hinschauen.
- 09:18 Arne Döbbert
Okay, genau. Und das ist einfach auch gerade ein Motiv, wo ich immer wieder sehe, dass Gäste davor stehen bleiben und ihr Handy zücken und das einfach fotografieren. Und ich glaube, das ist das beste Feedback, was man haben kann.
- 09:30 Ronald M. Arndt
Mhm, mhm. Ja, Zigarren, Pfeifen haben wir gerade angesprochen. Hier so dieser Frühstücksbereich, da natürlich auch unmittelbar mit Hamburg verbunden, alle möglichen Utensilien rund ums Thema Kaffee. Da, Boven, sehe ich immer, der ja auch Partner vom Hotel-Podcast ist, hat natürlich sehr erfreut, Auch unser Lieferant für unseren Kaffee. Auch das noch? Genau, richtig.
- 09:57 Arne Döbbert
Also es ist ein Hamburger Traditionsunternehmen und das ist ja auch das, was wir bei The Cloud One, wo wir noch mal sehr, sehr viel Wert drauf legen, regionale Produkte bei uns zu finden und unseren Gästen anzubieten. Und da, BofM ist ein langer Partner von Motel One und da lag es natürlich nahe, ihn auch für The Cloud One einzusetzen. Und ja, die Dekoration Speicherstadt, so diese alten Lagerstätten für Tee und Kaffee. Das wollten wir damit auch mit diesen ganzen Regalfächern dem Gast noch mal hier mit ins Haus mit reinbringen.
- 10:31 Ronald M. Arndt
Und ich glaube, ihr nennt eure Partner auch Local Heroes. DaWoven ist einer, aber so das ganze Frühstücksbuffet, sage ich mal, wird ja noch von ein paar mehrern—
- 10:40 Arne Döbbert
Ja, tatsächlich. Das war auch so ein bisschen die Aufgabe am Anfang, wie wir mit dem F&B-Konzept angefangen haben, so ein bisschen diese Heroes zu finden und darum herum sozusagen das Frühstücksbuffet dann aufzubauen. Und da gibt es zum Beispiel die Firma Blattfrisch, die uns mit Smiling Fruits ganz viele tolle Marmeladen für unsere Gäste liefert. Die unterstützen dabei einfach auch die Biolandwirtschaft mit jedem verkauften Glas. Dann halt die Bio-Fleischerei Fricke, die uns die Hamburger gekocht. Das ist ein bisschen so eine Hamburger Spezialität, eine Wurst, die sehr würzig, aber auch gehaltvoll ist. Also da hat man wirklich was auf dem Brot. Und natürlich auch das Pastrami für unser Pastrami-Sandwich, alles in Bioqualität, liefert Bäckerei Bade, die uns die frischen Brote jeden Morgen zur Verfügung stellt. Und die werden wirklich von unseren Gästen sehr, sehr stark gefeiert, wie man so schön sagt. Also frisches Brot ist, glaube ich, das, was auch Deutschland irgendwo auszeichnet, irgendwie das Brotland. Und da wollten wir wirklich keine Abstriche in der Qualität machen und haben gesagt, das muss frisch aus der Region hier kommen und soll symbolisch für unser Frühstücksbuffet sein.
- 11:58 Ronald M. Arndt
Und all das zahlt natürlich auf das Thema Nachhaltigkeit ein, und ist ja so ein Pfeiler, sage ich mal, im Konzept von The Cloud One.
- 12:05 Arne Döbbert
Ganz genau.
- 12:07 Ronald M. Arndt
Das heißt, man kann auch annehmen, dass es dann in New York, sage ich mal, auch lokal, sage ich mal, richtig.
- 12:13 Arne Döbbert
In New York haben wir ja damit angefangen und haben da auch den, den Pastrami aus Brooklyn. Da kommen die, haben wir die Honigbienen vom Dach, die bei uns auch noch einziehen werden. Also wir haben auch ein Bienenvolk, was bei uns auf der Terrasse oben, auf der Rooftop-Terrasse, wahrscheinlich im März, April einziehen wird und uns frischen Honig produzieren wird. Und genauso war es auch in New York. Also wir haben da auch unsere 99 Miles versucht einzuhalten, und die uns sozusagen die regionalen Produkte aufs Buffet geben. Und das ist eine der wichtigen Säulen, die wir bei The Cloud One haben.
- 12:46 Ronald M. Arndt
War das noch mal was Besonderes auch für Sie zu sagen, ja, das Haus, diese neue Marke hatte erst das Haus New York in so einer großen Weltstadt einfach, das war ja, ich darf jetzt hier in Europa weitermachen, und Ja, total. Das Hähnchen reinstecken.
- 13:01 Arne Döbbert
Diese Story von New York nach Hamburg.
- 13:04 Ronald M. Arndt
Was steckt dahinter? Was hat das für das Team, für die Mitarbeiter für ein Gefühl?
- 13:10 Arne Döbbert
Ich glaube, das war einmal genau dieser Sprung von New York nach Hamburg. Hamburg ist das erste Haus in Europa. Das ist ein Privileg, eine große Verantwortung, aber auch das Team hat das mit einer großen Freude umgesetzt. Und dann halt Motel One als, als Erfolgsprodukt noch mal eine, eine neue Marke zu machen, ist, ist nach, glaub, nach 22 Jahren, ja, 2000. Ja, 2000 haben wir mit Motel One angefangen und '22 kam dann der, die Verwirklichung des großen Traumes der Familie Müller, irgendwann mal ein Haus in New York zu haben.
- 13:49 Ronald M. Arndt
Okay. Und Und dann, mein Traum ist ja immer ein Podcast in New York, und vielleicht bin ich ja gar nicht mehr so weit weg.
- 13:56 Arne Döbbert
Ich glaube, das ist ein ganz guter Start heute, dass wir das auch irgendwann mal nachholen können. Also ich kann da gerne vermitteln. Nein, also das, das war definitiv oder ist immer noch ein, ein, eine große Verantwortung, die wir da bekommen haben, ein Privileg. Und ich fühle mich sehr geehrt, dass ich da den Zuschlag bekommen habe und dieses Haus hier mit meinem Team eröffnen durfte. Und und jetzt einfach auch ja die Marke mit begleiten darf. Das macht unglaublich viel Spaß und wir sind gerade erst angefangen, also da kommt noch ganz viel mehr.
- 14:30 Ronald M. Arndt
Und was erwartet ihr euch so von der neuen Marke generell? Warum macht man nicht einfach mit Motel One, treibt da die Expansion weiter voran?
- 14:37 Arne Döbbert
Ja, Stillstand ist ja immer das, was man irgendwie gar nicht haben möchte, und Motel One ist erfolgreich und wir haben so ein bisschen auch das, was Motel One auch erfolgreich gemacht hat, mitgenommen zu The Cloud One und haben gesagt, wir möchten das ein oder andere mal neu denken und so ein bisschen auch diese Standards, die für Motel One sehr, sehr wichtig sind, noch mal neu denken für The Cloud One. Flexibler sein auch in den Gebäuden, weil wir haben damit auch die Möglichkeit, noch mal in in anderen Gebäuden einzuziehen. Aber wir haben ja auch Hotelübernahmen, immer mehr Bestandshotels übernehmen, renovieren, und dann haben wir dann so Fakten wie, da ist ein Pool auf dem Dach auf einmal, und das passt nicht zu Motel One. Und diese Flexibilität haben wir mit The Cloud One, und da kommen ja jetzt auch 13 neue Hotels, die alle mit The Cloud One gestartet werden oder eröffnet werden. Und dann ist da auch mal ein Restaurant. Auch das haben wir bei Motel One eigentlich nur im Campus, in unserem Head Office, und sonst nirgendwo. Oder da ist ein Gym. Und das sind halt so bestimmte Faktoren, die Motel One irgendwie als Marke dann irgendwie vielleicht— das passt nicht zusammen. Und wir haben auch dann einfach eine Preisstruktur, die zu Motel One nicht passt. Und mit The Cloud One haben wir dann einfach ja, die Möglichkeiten, diese Objekte zu übernehmen, und können unser Wachstum, unsere ehrgeizigen Wachstumsziele auch damit dann weiter erfüllen.
- 16:09 Ronald M. Arndt
Genau, spricht natürlich hiermit eine spitzere Zielgruppe an mit The Cloud One, aber kann ich komplett nachvollziehen. Man kann jetzt eigentlich fast jedes Objekt übernehmen. Beim Boardroom ist bei Motel One Schluss, ja, um da nicht zu übertreiben und seiner Linie eben treu zu bleiben. Und ihr könnt es hier einfach, ja, vom Pool übers Restaurant, Fitnessraum mit allem, und vor allen Dingen das Weiterarbeiten, das gilt natürlich auch bei The Cloud One.
- 16:38 Arne Döbbert
Die Lage ist halt das, was für uns das Wichtigste ist, weil die ist am Ende nicht veränderbar. Die muss man dann für die Zeit des Pachtvertrags, oder wenn es ein Eigentumsobjekt ist, immer irgendwo haben. Und da sind wir, haben wir unsere hohen Ansprüche weiterhin.
- 16:54 Ronald M. Arndt
Genau, und Überschneidungen gibt es ja trotzdem nach wie vor und die werden ja auch gesucht und dann macht es ja auch Sinn, die Synergien da zu heben.
- 16:59 Arne Döbbert
Ich denke mal, das B1 Membership Programm, genau, da wird jetzt kein neues aufgesetzt, sondern das wird, wurde eins zu eins so übernommen, richtig, weil das kommt gut an bei unseren Gästen und das ist auch bei unseren CloudOne Gästen, was ja auch Motel Ones Fans sind, also wir haben so viele Motel One Gäste hier bei uns, die natürlich den Vergleich ziehen und auch neugierig sind, was denn hier verändert worden ist. Und aber B1 ist natürlich auch bei The Cloud One fester Bestandteil unseres Angebots.
- 17:29 Ronald M. Arndt
Mhm, jetzt sind wir schon alle möglichen Leckereien durchgegangen. Ich glaube, zum Rundumsthema Wein gab's noch unbedingt einiges zu erfahren und zu erleben.
- 17:39 Arne Döbbert
Wein ist tatsächlich so das zentrale Thema unseres F&B-Konzepts bei The Cloud Wir haben in Hamburg uns die Unterstützung von Maximilian Wilm geholt, der Sommelier des Jahres in Deutschland 2019 geworden ist, uns bei der Kuratierung der Weinkarte geholfen hat. Da waren so die— das Briefing an ihn: Es müssen deutsche Produkte, deutsche Weine sein, Bioanbau. Und da hat er ganz, ganz hervorragende Weine gefunden. Das sind am Ende über 60 geworden. Worden, wovon wir tatsächlich sogar über 20 als offenen Ausschank, also wirklich auch die Möglichkeit des Probierens da ist. Und Wein ist bei Motel One ja auch ein Thema, aber trotzdem, da haben wir das Thema Gin, und bei The Cloud One, das ist definitiv das Thema Wein, was wir haben. Und wir hatten jetzt vor kurzem eine Veranstaltung bei uns in der Skybar, eine Weinreise, die von unserem F&B-Manager gestaltet worden ist und auch präsentiert worden ist. Und die kam mega gut an. Und da dieser, dieser Wow-Effekt, dieser Überraschungseffekt, weil auch viele sagen, okay, ja, ihr gehört zu Motel One, aber das noch mal dann darzustellen, das hat unglaublich viel Spaß gemacht und die Resonanz war ganz hervorragend. Und ja, Weine, das lädt halt ein, dieses Gesellige, Gemütliche. Dazu halt die passenden Snacks. Wir haben eine tolle Käseplatte, von Bio-Käse aus der Backenholzener Käserei, ist eine Käserei aus Schleswig-Holstein, die auch 2 Awards gewonnen haben. Und diese Käse sind auch tatsächlich auf der Käseplatte. Also unbedingt mal probieren, sehr, sehr lecker.
- 19:16 Ronald M. Arndt
Zeit, bisschen Zeit habe ich noch, bis ich heute Abend dann ICE einsteige zurück nach Stuttgart. Ja, jetzt haben wir vom Dach gesprochen, wir haben ausgiebig hier uns über den Bereich im Erdgeschoss unterhalten. Was spielt sich dazwischen noch ab? Wir sprechen von 457 Zimmern, glaube ich?
- 19:32 Arne Döbbert
Korrekt.
- 19:34 Ronald M. Arndt
In wie vielen Zimmergrößen?
- 19:37 Arne Döbbert
Wir haben ja 3 Zimmerkategorien im Großen. Wir haben auch jetzt eine klassische Einzelzimmerkategorie, wo dann das Bett 1,40 m breit ist, aber auch mit einer kleinen Terrasse. Also auch da noch mal den Tritt nach draußen zu nehmen. Glaube ich viele Gäste unglaublich wichtig und ein Gefühl von Freiheit irgendwo auch morgens aufzustehen irgendwie und noch mal einen Tritt nach draußen zu gehen. Dann die klassische Zimmerkategorie, das von der Größe her jetzt nicht verändert ist zum Motel One. Und dann eine größere Kategorie, das sind unsere Roomy Clouds, wo wir ja bis zu 20-Quadratmeter-Zimmer haben, wo auch mal ein Sofa drin ist, ein Schlafsessel, auch eine Terrasse in vielen Fällen. Wir haben so Innenhofzimmer, wo man wirklich auch eine große Terrasse hat, wo man auch mal einen Liegestuhl hat und wo man tatsächlich, wenn man im Innenhof steht, gar nicht das Gefühl hat, dass man mitten in Hamburg ist. Also so ein bisschen so eine kleine Ruheoase sozusagen hat. Und aber auch geht auch anders. Man kann auch eine Terrasse Richtung über die Brandstraße haben, wo man dann den Blick über die Dächer der Speicherstadt und bis hin zur Hafenseite City hat. Und auch da kann man, glaube ich, sicherlich sich mal im Sommer sehr nett irgendwie nach draußen begeben.
- 20:52 Ronald M. Arndt
Ja, Sie haben es gerade schon angesprochen, also großes Zimmer mit, glaube, bis zu 4 Schlafgelegenheiten, richtig? Ja, was natürlich einen Familienvater wie mich mit 2 Kindern auch interessiert und anspricht.
- 21:02 Arne Döbbert
Wir haben in der Stadt, wir haben viele Anfragen von Familien. Wir hatten gerade in der ersten Januarwoche, wo noch in einigen Bundesländern ja auch Ferien waren, extrem viele, viele Kinder bei uns. Und das war für uns auch eine neue Erfahrung, weil so viele größere Zimmer oder Aufbettungszimmer kannte ich vorher auch nicht. War ja auch vorher in einem Motel One tätig, wo wir eigentlich immer nur so einen Schlafsessel hatten. Und das war ein neues Bild, was wir da gesehen haben, tatsächlich. Und ja, bietet einfach noch mal neue Gäste, Klientel anzusprechen damit.
- 21:35 Ronald M. Arndt
Ja, haben wir was vergessen?
- 21:36 Arne Döbbert
So, bei der, ja, bei den Zimmern, das sind die 3 Größen, die wir haben, und ausstattungstechnisch, klar, sind wir da auch noch mal, haben wir da auch noch mal neu gedacht. Und das Thema Nachhaltigkeit ist ja bei The Cloud One auch eine zentrale Säule, und wir haben bei der Kosmetik noch mal uns mit Stop the Water, also auch ein Hamburger Unternehmen, reingeholt, die Biokosmetik anbieten. Und haben da noch mal die Bandbreite erhöht mit Haarwaschmittel, Duschlotion, Bodylotion und einer Handseife. Also wirklich eine Bandbreite, die für Motel One Gäste neu ist und bei uns fest dazugehört. Genau, und so ein bisschen farblich haben wir es auch ein bisschen mal anders gestaltet, mal das klassische Weiß weggelassen und haben auch die Möbel noch mal mit einer anderen Holzstruktur gegeben und so ein bisschen so dieses Kokongefühl in dem Zimmer ist sehr, sehr gut gelungen. Und ja, wie gesagt, wir haben beim Motel One ein sehr erfolgreiches Zimmerprodukt, was sehr gut ankommt, und das haben wir einfach ja aus meinen Augen sinnvoll ergänzt, wirklich. Also, und bodentiefe Fenster sind immer ein Gefühl von Freiheit, und wenn man reinkommt ins Zimmer Das sieht schon, sieht schon sehr, sehr gut aus.
- 22:57 Ronald M. Arndt
Ich glaube, es wird an der Zeit, dass Ihre Frau Sie auch als Hamburger dann irgendwann anerkennt, ne? So viel, wie Sie der Stadt jetzt wieder zurückgeben.
- 23:06 Arne Döbbert
Da kämpfe ich noch für, aber das wird schwierig. Also ihre Kriterien, ihre Messlatte ist sehr, sehr hoch, aber sie sagt immer, alles, was irgendwie südlich der Elbe ist, ist eigentlich schon Bayern. Also da ist sie auch ganz fest. Ich glaube, da ist sie auch nicht allein mit der Meinung. Ja, aber so nach 20 Jahren kann man dann schon mal sagen, dass man sich glaube ich ganz gut als Hamburger hier auskennt.
- 23:26 Ronald M. Arndt
Wie haben Sie Ihren Einstieg in die Hotellerie gefunden?
- 23:31 Arne Döbbert
Das war ja, ich komme aus Mecklenburg-Vorpommern von der Ostsee, bin dann, und Mecklenburg-Vorpommern ist ja das Tourismusland irgendwo in Norddeutschland, und da kommt man nicht um den Tourismus herum, und Bin auch früher als Kind mit meinen Eltern immer viel verreist und, und habe so ein bisschen auch dieses Hotelleben so ein bisschen auch immer hinterfragt und habe mich dafür interessiert und wie man das so macht. Dann war irgendwann Praktikumszeit in der Schule und da gab's, ja, ich mache mal ein Praktikum im Hotel, guck mir das mal an. Und das hat mich dann ja irgendwie festgehalten. Und dann sind die Sommerferien gewesen und bin dann hat man einfach mal 3 Wochen in den Sommerferien auch als Page gejobbt, damals im Steigenberger Hotel in Rostock. Und dann war irgendwann die Schule vorbei, und dann hat man— habe ich einfach eine Ausbildung gemacht als Hotelfachmann, ganz klassisch. Bin dafür nach Hamburg gezogen, habe sozusagen so das kleine Dorf hinter mir gelassen. Ich hatte sowieso eine große Sehnsucht nach mehr Infrastruktur und nach mehr, nach ja, große Stadt, ne. Und, und da lag Hamburg irgendwie als Nächstes. Und habe dann ganz klassisch 3 Jahre die Ausbildung gemacht, und dann ging die Karriere so langsam los. Also ich habe, ich bin bei Ibis die Ausbildung gemacht. Also Accor war damals so mein, mein Ziehvater, und, und am Ende wurden es tatsächlich sogar 16 Jahre, die ich für Accor gearbeitet habe. Ist heutzutage, glaube ich, auch eine lange Zeit für eine Firma zu arbeiten und ist mir auch nicht leicht gefallen, sage ich auch ganz ehrlich, nach 16 Jahren irgendwie den Arbeitgeber zu wechseln. Da überlegst du auch schon 2, 3 Mal, ob das jetzt so der richtige Schritt ist. Aber jetzt sind auch schon wieder 4 Jahre, wie wir gesagt haben, bei Motel One, und insofern waren es auch gute 16 Jahre bei Accor. Und mit viel, viel Förderung, mit viel, ja, auch Mentoren gehabt, die mich irgendwie auf meinem Weg begleitet haben und mir immer ein Stück weit was in meinen Korb gepackt haben, was mir jetzt irgendwie hilft, hier dieses Haus zu führen zusammen mit meinem Team und erfolgreich zu sein.
- 25:50 Ronald M. Arndt
Ja, das werden Sie sein, da bin ich sicher. Eine Gefahr besteht natürlich, wenn ich mal so— ich habe ein bisschen recherchiert, wo es noch hingehen soll. Sie haben vorher auch schon angesprochen, 13 Häuser bis 2026, glaube ich. Und da war Berlin dabei, aber auch Wien, Brüssel, Lissabon, Nizza, Chicago, Miami. Ja, wenn man es hier gut macht, ne?
- 26:14 Arne Döbbert
Mal gucken, da muss ich auch mit meiner Frau drüber sprechen, weil da der Sprung natürlich größer ist als wie von Rostock nach Hamburg, gell? Das stimmt, das stimmt. Also ich habe die Destination letztens auch mit ihr geteilt und sagte sie auch, ja, Miami kann man gut Urlaub machen, waren wir auch schon mal, oder so halb-halb, ja, im Winter in Miami. Ich würde nie, nie sagen, aber ich glaube, sie ist da jetzt auch nicht kategorisch dagegen. Aber mit, mit 2 Kindern ist natürlich der Schritt auch wohlüberlegt. Momentan sind die alle noch nicht schulpflichtig, aber mal gucken, was, wo mich, wo mich die Wolke hinbringt dann, ne.
- 26:50 Ronald M. Arndt
Aber genau, genau, wo, auf welcher Wolke Sie, Sie vielleicht noch weiter fliegen mit Ihrer Familie. Und ich spreche das natürlich an, weil es immer genau die schönen Geschichten, aber auch Perspektiven sind, die die Hotellerie mit sich bringen.
- 27:02 Arne Döbbert
So ist es.
- 27:02 Ronald M. Arndt
Also ist ja nicht so, dass die Welt bei einem hier zu Gast ist, sondern man selbst kann auch einfach in der Welt hier und dort zu Gast sein.
- 27:09 Arne Döbbert
Ja, das stimmt.
- 27:10 Ronald M. Arndt
Und das ist eine großen einem großen Unternehmen wie Motel One, Motel One Gruppe eben am Ende auch sehr, sehr unkompliziert wahrscheinlich möglich ist. Ja, und das nicht nur als Hoteldirektor, sondern natürlich auch auf verschiedenen Positionen.
- 27:25 Arne Döbbert
Das ist richtig. Also klar, unser Netzwerk wächst und wächst und die Optionen für uns wachsen damit auch. Und ich habe das jetzt auch gemerkt mit der Eröffnung. Ich habe Bewerbungen aus Frankfurt, Berlin, Bonn bekommen und auch Leipzig und das die Leute sind fasziniert von neuen Hotels, neuen Konzepten, und so geht es mir ja auch. Also ich würde jetzt auch nicht sagen, dass ich bis in die Rente jetzt hier in Hamburg bleibe. Das sind spannende Aufgaben, und davon lebt auch die Hotellerie, diese Perspektiven zu schaffen. Und das ist kaum in einer anderen Branche so möglich wie in der Hotellerie. Und ich hatte zum zwar auch immer den Traum, irgendwie noch mal international zu arbeiten. Es hat dann nur zum internationalen Studium gereicht, aber ich bin noch mittendrin und wer weiß, was noch passiert. Und klar, wenn die Chance da ist, dann denkt man drüber nach.
- 28:19 Ronald M. Arndt
Super. Jetzt, wo die Zimmer so groß sind, denke auch ich über einen Familienurlaub nach in Hamburg. Mal schauen, wird nicht so lange dauern. Und bedanke mich, Arne Döbbert. Sehr gerne, dass ich hier Gast sein durfte und Sie mir einfach einen Einblick gegeben haben in das erste The Cloud One in Europa. Und wir sind alle gespannt im Hotel-Podcast, wie es weitergeht.
- 28:42 Arne Döbbert
Unbedingt. Dankeschön, dass Sie mein Gast hier heute waren, und danke für die Möglichkeit.
- 28:46 Ronald M. Arndt
Danke, bis zum nächsten Mal. Wie sagt man auch Tschüss auf Hamburgisch? Was, Moin kenne ich, und zum Abschied einfach Tschüss. Dann sage ich Tschüss.