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Germany · Episode #121 · 18.10.2024 · 39 Min

Marco Meier, SV Hotel

Marco MeierSV Hotel · Zürich
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Aufgenommen: Renaissance Zürich Tower Hotel, Zürich

Standbild aus der Episode mit Marco Meier Germany39 Min

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„Wir wachsen nur aus dem eigenen Kapital und Bestand, also ohne Fremdfinanzierung. Das heisst, wenn jetzt morgen jemand kommt, hier hast du 20 Standorte, das würden wir nicht machen.“

Marco Meier, 31:17

Marco Meier hat die Leitung von SV Hotel zum 1. Mai von Beat Kuhn übernommen, der das Unternehmen über 20 Jahre aufgebaut hat. Mit Ronald M. Arndt und Katharina Beatriz Varga spricht er in der Sky Lounge im 15. Stock des Renaissance Tower in Zürich über das Portfolio mit Marriott, die Eigenmarke Stay KooooK und die Frage, warum eine Eigenmarke eine eigene Organisation dahinter braucht. Dazu das Wachstumsziel von 4 bis 6 Hotels pro Jahr, finanziert ohne Fremdkapital, getragen von einer Stiftung, die über 85 Prozent der Aktien hält.

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Kernaussagen

  1. Wachstum aus eigenem Kapital: SV Hotel will mit 4 bis 6 Hotels pro Jahr wachsen, realistisch nennt Meier 3 bis 4. Finanziert wird nur aus eigenem Kapital und Bestand, ein Paket mit 20 Standorten würde das Unternehmen ablehnen.
  2. Eigenmarke kostet Struktur: Wer eine Eigenmarke betreibt, braucht laut Meier eine eigene Organisation dahinter, mit eigenen Quality- und HR-Prozessen, die bei Marriott sonst der Franchisegeber steuert. Für 3 oder 4 Häuser lohnt sich dieser Aufbau nicht.
  3. Studio auf weniger Fläche: Stay KooooK sollte den Longstay-Nutzen eines Residence Inn auf kleinerer Fläche bieten, weil 25, 30 oder 32 Quadratmeter an Innenstadtlagen nicht mehr finanzierbar sind. Dafür wurde ein verschiebbares Element entwickelt, dessen vier Rollen auch die vier Os im Logo erklären.
  4. Guest Journey selbst gebaut: Nach dem Versuch, die Guest Journey aus fertigen Lösungen zusammenzusetzen, hat das Team um Beat Kuhn entschieden, die Technik selbst zu programmieren. Meier nennt das einen USP von Stay KooooK.
  5. Stiftung statt Börse: Über 85 Prozent der Aktien der SV Group AG liegen bei der Stiftung, das Unternehmen ist nicht börsennotiert. Dadurch zählen weniger Quartals- und Jahresabschlüsse, und ein Projekt wie Stay KooooK wird nach zwei Jahren nicht beerdigt.
Shownotes zur Episodeaus dem Podcast-Feed

Katharina und Ronald sind zurück in Zürich und sprechen über die Veränderungen bei SV Hotel.

Seit diesem Jahr hat Marco Meier das Ruder von Beat Kuhn übernommen, der die Geschäfte über zwei Jahrzehnte lang geprägt hat.

Zwischen Studium und Militär begann der Schweizer an einer Bar zu arbeiten – heute verfolgt er die ehrgeizige Vision, bis zu sechs Hotels pro Jahr zu eröffnen.

Welche Chancen und Herausforderungen bringt dieses Wachstum mit sich, und wie entwickelt sich die Eigenmarke Stay KooooK? Wann steht die Expansion nach New York an?

Dahinter steht ein einzigartiges Modell, denn die SV Group ist seit 1914 als Stiftung organisiert. Aber was bedeutet eigentlich "SV"?

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Automatisch transkribiert mit AssemblyAI, Sprecher automatisch zugeordnet. Nicht redigiert.

  1. 00:00
    Ronald M. Arndt

    Ja, herzlich willkommen, Marco Meier.

  2. 00:01
    Katharina Beatriz Varga

    Ja, hi.

  3. 00:02
    Marco Meier

    Hi.

  4. 00:02
    Ronald M. Arndt

    Im Hotel-Podcast. Ich muss gerade überlegen, ob ich schon mal ein Hotel oder Unternehmen hier zu Gast hatte, wir hatten, das älter ist als die SV Group, die am Ende ja auch hier dahinter steht. Und ja, es gibt eins im Schwarzwald. Ich glaube, das waren sogar 500 Jahre, 17. Generation.

  5. 00:19
    Marco Meier

    Oh wow, ja.

  6. 00:20
    Ronald M. Arndt

    Aber ich glaube, danach kommt direkt die SV.

  7. 00:22
    Katharina Beatriz Varga

    Von welcher Zahl reden wir denn da?

  8. 00:24
    Marco Meier

    Gegründet 1914, also über 100 Jahre. 110 Jahre, nächstes Jahr 111, und ich hoffe, da gibt's wieder eine gute Feier für die Schnapszahl.

  9. 00:35
    Katharina Beatriz Varga

    2 Jahre noch jung, wir waren 1912.

  10. 00:38
    Ronald M. Arndt

    Ja, ja, Wahnsinn und schön, dass es sowas gibt, dass es auch sowas gibt mit natürlich Bezug zur Hospitality. Und ja, für jeden, der eben noch nicht die SV kennt, ich glaube, da müssten wir, dürften wir 2, 3 Sätze drüber verlieren, Marco. Wie die SV, wo der Name SV, wo die Buchstaben herkommen. Fangen wir mal so an.

  11. 01:00
    Marco Meier

    Wo die Buchstaben herkommen, ja, das ist eine schwierige Geschichte.

  12. 01:03
    Ronald M. Arndt

    Ah, ist nicht geklärt.

  13. 01:04
    Marco Meier

    Ich sag mal umständlich. Es steht für Schweizer Verband Volksdienst. Also das V ist sogar doppelt. Ist heute nicht mehr da im Namen, also war es auch nie. Ursprünglich gegründet während des Ersten Weltkriegs, um an den Grenzen, wo unsere, wir waren ja nicht als Schweiz direkt involviert, aber wir haben natürlich unsere Grenzen bewacht, um Und da wurden Soldatenstuben eingerichtet, damit halt die Soldaten eine gesunde, gute Verpflegung erhalten und nicht nur ihr Sold für Bier und Wein ausgeben.

  14. 01:35
    Katharina Beatriz Varga

    Also der gastronomische Ansatz von Anfang an.

  15. 01:40
    Marco Meier

    Genau, von Anfang an der gastronomische Ansatz. Dann nach dem Ersten Weltkrieg oder erst 1918 die erste Kantine, würde man, oder heute Personalrestaurant, Mit der Begründung eigentlich, das war Bühler übrigens, Bühler in Utzwil, wo es eigentlich der Mehrwert, der da entdeckt wurde, war, dass die Mitarbeitenden nicht mehr nach Hause gingen zum Mittagessen und halt die Mittagspause von anderthalb auf anderthalb Stunden verkürzen konnte. Genau, und das spannende Geschichte oder schöne Geschichte, Bühler Utzwil ist seit 100 Jahren oder seit mehr als 100 Jahren ununterbrochen Unser Kunde. Okay, also da gab es nie— der längste Kunde der Welt, wahrscheinlich der längste Kunde oder einer der längsten Kunden der Welt.

  16. 02:23
    Ronald M. Arndt

    Okay, ja, bevor wir gleich zu den Hotels kommen, natürlich ist Betriebsgastronomie bis heute einfach ein Hauptteil der Schweizer SV Group, da hat sich nichts dran geändert. DNA, ja, die DNA, ganz genau. Und irgendwann kam es dann zur Gründung von SV Hotel.

  17. 02:41
    Marco Meier

    Ja, genau, das ist noch nicht—

  18. 02:42
    Ronald M. Arndt

    so lange bist du noch nicht dabei, Marco, aber du bist auch schon lange bei SV. So lange bin ich noch nicht dabei, das stimmt.

  19. 02:46
    Marco Meier

    Ich bin jetzt jetzt glaube ich in meinem 14. Jahr. SV Hotel wurde vor etwas mehr als 20 Jahren glaube ich gegründet, wenn ich es richtig im Kopf habe.

  20. 02:55
    Katharina Beatriz Varga

    Aber dann auch schon lang, also Großteil der Hotelleriezeit.

  21. 03:00
    Marco Meier

    Ja, also ja, eigentlich ja, aber natürlich in unserer Firmengeschichte ein kurzer Teil. Wir hatten auch vorher, also davor bereits Hotels, aber eher halt dann auch im Mandatsverhältnis, zum Teil halt so Konferenzhotels von unseren Kunden, wo wir auch die Personalrestaurants geführt haben. Und irgendwann kam der Schritt dann, SV Hotel zu gründen, und dann halt auch die nicht mehr nur, in Anführungszeichen, diese Firmenhotels zu führen, also von anderen Firmen, sondern dann wirklich auch selbst so richtig ins Hotelgeschäft einzusteigen.

  22. 03:30
    Ronald M. Arndt

    Und dann dürfen wir an der Stelle den lieben Beat Kuhn grüssen, der hoffentlich hier auch reinschaut, reinhört, dessen Rolle du eben dieses Jahr, glaube ich, dann auch übernommen hast.

  23. 03:42
    Marco Meier

    Ja, das ist richtig. Beat ist sozusagen der Gründer von SV Hotel und der erste Mitarbeiter wahrscheinlich von SV Hotel und hat das über 20 Jahre aufgebaut. Ganze Wachstum mitgeschaltet und hat jetzt in diesem Jahr die Rolle an mich übergeben. Ist immer noch bis Ende Jahr bei uns SV und auch für mich da, aber hat sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Und jetzt darf ich das Unternehmen leiten, genau, seit dem 1. Mai.

  24. 04:07
    Ronald M. Arndt

    Wir schauen gleich mal uns an, was SV Hotel macht, wie das Portfolio ausschaut etc. Spannend immer die Frage im Hotel-Podcast: Wie kam jemand selbst in die Hotellerie? Und du hast gerade schon gesagt, du bist ja aus Zürich, ne? Gebürtig wahrscheinlich sogar, und hast dann die Hotelfachschule in Luzern besucht.

  25. 04:24
    Marco Meier

    Ja, ich habe ursprünglich ein Gymnasium gemacht, also bei euch Abitur.

  26. 04:29
    Katharina Beatriz Varga

    Ja, ich komme aus Österreich, bei uns heisst es auch Gymnasium bzw. Matura.

  27. 04:33
    Marco Meier

    Ja, genau, Matura gemacht mit dem Wirtschaftshintergrund. Dann in der Schweiz kommt ja dann meistens für die Männer das Militärjahr oder Halbjahr, natürlich dann orientiert. Und eigentlich war für mich klar, ich gehe an die ETH, die Eidgenössisch-Technische Hochschule. Bauingenieur, das habe ich auch gemacht, Studium begonnen. In dem halben Jahr zwischen Militär und Studium brauchte ich Geld und habe begonnen, in der Bar zu jobben, Stundenbasis. Im Nachhinein für die ETA-Karriere nicht förderlich, weil ich habe dann begonnen zu studieren, aber nicht aufgehört, an der Bar zu arbeiten. Und das hat sich sehr stark auf meine studentischen Leistungen ausgewirkt. Und da war auch nicht mein Ding, muss man fairerweise sagen. Und dann bekam ich unverhofft eigentlich die Chance.

  28. 05:22
    Katharina Beatriz Varga

    Das Studium war nicht dein Ding, aber der Barjob schon.

  29. 05:25
    Marco Meier

    Ja, leider war das Bar, die Bar mehr mein Ding. Und plötzlich bekam ich das Angebot, Vollzeit als Chef de Bar da zu arbeiten. Und ja, war für mich eine einfache Entscheidung, für meine Eltern damals wahrscheinlich nicht. Also diesen akademischen Weg aufzugeben und auf Barkeeper zu werden. Sie stellten dann die Bedingung, dass ich mir einen Plan mache, warum oder was kommt als Nächstes, weil man ja nicht fürs Leben lang Barkeeper sein sollte oder will. Und so musste ich mich dann für eine Weiterbildung oder für Karriere in der Hotellerie entscheiden, oder durfte ich mich entscheiden. Also sehr viel Support gekriegt, aber natürlich auch gechallenged. Und damals lief gerade die Fernsehsendung, die Dokumentation, mehrteilig über die Hotelfachschule Luzern. Und das hat mir irgendwie gefallen und dann da gestartet. So kam ich zur Hotellerie.

  30. 06:13
    Ronald M. Arndt

    Ja, und seitdem die Hotellerie nicht mehr verlassen. Und auch die— wann kam die Verbindung zur SV dann auf? Auch relativ bald, oder?

  31. 06:21
    Marco Meier

    Ja, ich habe während der— ich habe wieder dann in den letzten Semestern während der Schule begonnen zu jobben, weil ich Geld brauchte, und habe dann im Managementbüro in Luzern, im kleinen Büro, begonnen. Und da zum ersten Mal so mit Projektmanagement, Bauprojekten, Hotelprojekten in Verbindung gekommen. Und dann kurz nach der Schule zur SV, weil diese Stelle ausgeschrieben wurde, oder eine ähnliche Stelle ausgeschrieben wurde. Genau, bin aber da wieder eigentlich wieder ins Bauprojektmanagement gerutscht.

  32. 06:48
    Ronald M. Arndt

    Ja, ja, genau.

  33. 06:49
    Marco Meier

    Also eigentlich fast wieder aus der Hotellerie raus und wieder dahin, wo ich mal gestartet hätte, vielleicht über die OTA. Also ja, manchmal die Wirren des Lebens, und irgendwie hat es einen roten Faden, wenn man zurückblickt.

  34. 07:00
    Ronald M. Arndt

    Also ja, wie du gerade sagst, im Baubereich dann, aber so richtig im Hotel operativ Fast nur Gastronomie. Ja, genau.

  35. 07:11
    Marco Meier

    Ich habe kurzzeitig mal als Kombination Restaurantleiter und von einem kleinen Hotel Assistant Hotelmanager gearbeitet. Ich kannte die Prozesse, aber das war ein kurzer Auftritt. Ich habe es an der Hotelfachschule vermieden, oder versucht, um das Rezeptionspraktikum herumzukommen, weil es mich damals gar nicht interessiert hat.

  36. 07:30
    Katharina Beatriz Varga

    Hast du es geschafft?

  37. 07:31
    Marco Meier

    Ja, ich habe es geschafft. Ich habe ein Jahr an der Hotelfachschule selbst gearbeitet. Und das war dann so wie dieses Frontoffice-Praktikum-Ersatz. Also es war ein offizielles Praktikum natürlich. Aber so wirklich im klassischen Hotel ein Check-in gemacht, kam selten vor in meinem Leben. Heute vielleicht bereue ich es ein bisschen. Die Erfahrung hätte gutgetan.

  38. 07:55
    Katharina Beatriz Varga

    Wenn wir über Challenges sprechen, die du gerade benannt hast, was für Challenges sind dir so begegnet?

  39. 08:03
    Marco Meier

    Meinst du jetzt in meiner ganzen Karriere oder allgemein?

  40. 08:06
    Katharina Beatriz Varga

    Ja, genau. Hast du da irgendwie eine Story, die wirklich hängen geblieben ist, wo du denkst, wow, also das hat es echt geprägt, oder da musste ich—

  41. 08:17
    Marco Meier

    Am Schluss sind es viele kleine Dinge. Ich glaube, in einer beruflichen Karriere, und die ist trotzdem schon lang, auch wenn wir noch eher jünger sind, gibt es immer wieder Momente, oder bei mir vor allem Personen, die prägen. Sei es mal ganz früher einer meiner Lehrer natürlich. Dann im Arbeitsbereich, man trifft immer wieder auf Menschen, die einen fördern oder die einen challengen, um zu sehen, ob man für die nächste Aufgabe bereit ist. Das kriegt man in dem Moment gar nicht mal so richtig mit.

  42. 08:47
    Katharina Beatriz Varga

    Es ist oft unbewusst. Im Nachhinein weisst du dann, dass es die Challenge war.

  43. 08:51
    Marco Meier

    Genau. Da gab es sicherlich Challenges, auch zum Teil einfach Aufgaben. Man wird ins kalte Wasser geworfen und versucht zu schwimmen. Da gab es die Welt. Aber das kann von der ersten Kündigung, die man aussprechen muss, über ein grosses Projekt, was man plötzlich auf dem Tisch hat, oder über Nacht irgendein Team umorganisieren muss. Ich glaube, meine grösste Challenge war, als wir bei SV die Design and Construction Abteilung gegründet haben, oder besser gesagt aus 2 Teams. Man hat ein Design and Construction Hotel und Design and Construction Gastronomie gehabt. Das vereint. Ich war damals Leiter der Design and Construction Gastronomie und dann dieses Team zu vereinen, die eigentlich Ähnliches tun, aber trotzdem ganz anders, auch ganz andere Hintergründe haben, mit dem Entscheid und 2 Monate später voll in den Lockdown. Also ich durfte ein Team übernehmen und ein paar davon habe ich nicht einmal live gesehen in den ersten 3 Monaten. Und dann so Teambuilding, das war schon zäh, aber am Schluss hat es geklappt.

  44. 09:50
    Ronald M. Arndt

    Ja, springen wir uns heute. Was macht SV heute 2024? Wie sieht das Portfolio ein bisschen aus? Ihr habt ja einen Großteil natürlich der Hotels, die unter einer Marke von Marriott laufen. Zu StayCook kommen wir dann im nächsten Schritt. Sag da ein bisschen was dazu.

  45. 10:14
    Marco Meier

    Also SV heute hat SV Hotel, komme ich gleich dazu, und natürlich den öffentlichen Bereich, also die öffentliche Gastronomie und die Gemeinschaftsgastronomie.

  46. 10:20
    Ronald M. Arndt

    Wir können gerne auch direkt bei SV Hotel bleiben.

  47. 10:22
    Marco Meier

    Genau, ich denke, sonst wird der Podcast etwas zu lang. Bei SV Hotel—

  48. 10:26
    Katharina Beatriz Varga

    Haben wir dann im nächsten Teil.

  49. 10:28
    Marco Meier

    Ja, das können wir gerne noch machen. Aber vielleicht braucht es dann jemand anderes, der mehr von der Gastronomieseite kommt. Nein, heute sind wir 2024, wir haben 3 Hotels eröffnet. Wir haben eins, StayCook, und unser nächstes Marriott eröffnet, das Residence Inn in Genf. Das erste Residence Inn in der Schweiz. Ein weiteres nach einer gewissen kleineren Pause wieder mit Marriott. Wir sind aktuell etwa 2 Drittel, etwas mehr als 2 Drittel unserer Hotels sind Marriott Hotels in Deutschland und der Schweiz. Der Rest sind Eigenbrands oder No Brands, also Einzelmasken. Ja, das ist eigentlich ein Fortsetzen der Strategie oder ein Fortschreiben der Strategie von SV Hotel von Anfang an. Wir waren sehr früh mit Marriott zusammen. Wir haben das erste Residence Inn schon damals in ganz Europa mit Marriott gemacht. Sind dann viel mit Marriott gewachsen, haben immer so die, ich sage mal, 3, 4, 5 ähnlichen Brands verfolgt. Waren dann auch wieder eine der ersten Firmen, die mit Marriott zusammen zum Beispiel die Marke Moxy in Europa lanciert haben. Also immer wieder so.

  50. 11:35
    Ronald M. Arndt

    Womit hat es zu tun? War das eben unternehmerischer Mut, der die SV Group am Ende auch auszeichnet? War das der Beat als Person? Oder hat es gar nicht schiefgehen können? Doch, doch, kann man auch, ne?

  51. 11:49
    Marco Meier

    Also ich glaube, so sind zwei Dinge. Das eine ist, ich entscheide für Marriott. Das ist, ich würde jetzt nicht sagen unternehmerischer Mut, man hat auf eine bestehende Marke gesetzt. Trotzdem, ich glaube, diesen Schritt aus der SV Group rauszutun war ein großer Schritt. Dann haben wir ja vor allem Courtyards und danach das Renaissance, wo wir heute sind, gebaut. Und dann gab es wirklich einen größeren Strategie-Change, als dann Moxie aufs Tapet kam. Natürlich auch, wir haben hier mit, glaube ich, Das war übrigens das Jahr, als ich zur SV kam, haben wir den Tower hier, Renaissance, und München eröffnet. Ich glaube, innerhalb von— die Zahl hätte jetzt Beatrice besser im Kopf, aber ich glaube, innerhalb von einem Jahr unsere Zimmeranzahl mehr als verdoppelt. Und das braucht auch eine gewisse Verdauungszeit dann. Und dann kam Marriott mit Moxy und wir haben auch gesehen, so Full-Service-Hotels ist schon noch mal eine andere Liga. Also nicht eine andere Liga, aber es ist ein ganz anderer Bedarf und ist auch weiter weg als ein Moxy von unserem Kerngeschäft. Dafür dieses effiziente Führen, etwas nicht, dass eine Kantine oder ein Personalrestaurant einfach wäre, aber es ist schon eine andere Komplexität als ein öffentliches Restaurant oder eine andere Art von Komplexität, was eher um Prozesse und Strukturen geht. Und da sind wir stark drin. Und da hat Moxie gut reingepasst. Und dann sicherlich immer wieder Mut. Und Beat hat viel Neues angerissen, immer wieder. Das bewundere ich auch sehr. Ja, sicher getrieben von ihm und auch von unserer Geschäftsleitung, damals auch mit Patrick. Ja, sicherlich, dass man das auch zugelassen hat.

  52. 13:14
    Katharina Beatriz Varga

    Aber die Kompetenz im Team ist ja da als Stärke, in so einem Konzept dann das auch zu übernehmen. Deswegen bezeichnest du es wahrscheinlich nicht als Mut, sondern eigentlich als logischen Schritt, oder?

  53. 13:29
    Marco Meier

    Ja, und natürlich auch etwas herauszufinden, was von der Hotellerie passt zu unserer DNA, zu unseren Strukturen. Wir sind, wie richtig gesagt, wir sind keine Hotel Company. Und die Komplexität von vielleicht, keine Ahnung, 20 verschiedene Brands zu operaten, ist auch hoch. Wir haben zusätzlich noch Gemeinschaftsgastronomie und öffentliche Gastronomie. Also für unsere zentralen Dienstleistungen ist die Komplexität sehr hoch. Und dann haben wir schon auch gesehen, wir wollen auch uns auf gewisse Sachen fokussieren und die dann gut machen.

  54. 14:00
    Ronald M. Arndt

    Und die Zahl müssen wir uns, glaube ich, auch mal noch vor Augen halten: Wie viele Menschen arbeiten für die SV Group, wenn wir hier noch mal alles in Gänze sehen?

  55. 14:07
    Marco Meier

    Das sind gar nicht die heutigen, das sind zwischen von 6000.

  56. 14:11
    Ronald M. Arndt

    Genau, also ich hatte vielleicht sogar schon mal 7000 irgendwo gelesen, aber auf jeden Fall so in der Richtung. Alles klar.

  57. 14:17
    Marco Meier

    Ja, wir waren mal, glaube ich, sogar über 8000, aber da ist in den letzten 4 Jahren einiges passiert.

  58. 14:21
    Ronald M. Arndt

    Ich habe vorher mal nachgeschaut auf der Webseite vom Hotel-Podcast, es war die Episode Nummer 14, da führte mein Weg nach Wankdorf, Bern-Wankdorf. Ich war da privat auf dem Weg nach Lausanne und ein Bekannter hatte gesagt, als ich ihn fragte, kann ich mal in Bern dann noch irgendwo einen Podcast aufzeichnen, meinte er, geh doch mal bei StayCook vorbei. Also so lange kenne ich das Haus eben auch schon. Und Wankdorf ist ja auch so das Stammhaus, sage ich mal, von StayCook.

  59. 14:48
    Marco Meier

    Ja, zumindest das erste.

  60. 14:49
    Ronald M. Arndt

    Das erste.

  61. 14:50
    Marco Meier

    Eigentlich der Prototyp.

  62. 14:51
    Ronald M. Arndt

    Der Prototyp, genau. Und ich erwähne es auch an der Stelle, weil ja auch da schon, sage ich mal, eine Marriott-Marke und eben dann, jetzt kommen wir mal zur Eigenmarke von SV, eben StayCook, in einem Haus eben zusammen Platz finden. Ja, genau, war die auch wieder logisch, ja.

  63. 15:10
    Marco Meier

    Oder was heißt logisch? Am Schluss, wir haben, oder damals Beat hat eine Nische gesehen oder ein Bedürfnis im Markt, wo unsere Franchise-Partner und auch andere potenzielle, vielleicht weitere Franchise-Partner kein richtiges Konzept hatten oder nicht den passenden Brand. Das ist dann gerade Bern wurde, ja, das ist dann manchmal auch Zufall, weil es muss ja dann auch ins Bauprojekt passen, der Eigentümer muss mitmachen. Aber die Entwicklung hat schon früher begonnen. Und dann hat man mit Bern natürlich relativ kurzfristig die Chance gehabt, einen Prototypen zu machen. Und dann halt, wie es so oft ist, während dem Entwickeln oder schon während dem Bauen noch weiterentwickelt und da sehr, sehr viel gelernt. Und zum Glück ist es gut gekommen. Das Hotel funktioniert gut. Das Hotel hat auch, also StayCook hat auch während Covid besser performt als andere von dieser eher Long-Stay-Ausrichtung und passt auch heute gut ins In welchem Jahr ungefähr hat so das erste Mal der Name StayCook auf dem Papier gestanden?

  64. 16:11
    Ronald M. Arndt

    Also ging es so konzeptionell los? Was, du kannst dich daran erinnern?

  65. 16:14
    Marco Meier

    Der Name kam später, Konzeption losging, ich glaube, irgendwann 2016 oder 2017. Aber da, wie gesagt, da wäre Beat der Richtige. Da war ich noch sehr stark fokussiert auf Kantinen und Personalrestaurants.

  66. 16:28
    Ronald M. Arndt

    Ja, dann.

  67. 16:29
    Marco Meier

    Aber ja, die Entwicklung dauert von so einem Konzept dauert Jahre. Das ist so, sowohl zuerst inhaltlich, aber dann, wie gesagt, Dann brauche ich das richtige Bauprojekt. Ein Bauprojekt dauert zwischen 2 und 4 Jahren auch, im Normalfall in der Grösse, bis du dann mal wirklich was am Start hast. Und dann geht es in die Weiterentwicklung. Für das machen wir Prototypen.

  68. 16:48
    Katharina Beatriz Varga

    Ich habe mal gehört, dass die Anzahl der Os bei StayCook auch eine Rolle gespielt hat. Wie viele Os sind da jetzt? Genau, es sind 4 im Endeffekt. Es sind ja auch 4 verschiedene Köpfe in dem Logo. Aber das war auch mal ein Thema: Machen wir 3, machen wir 4? Je nachdem, wie wir es dann kommunizieren oder wie es dann halt auch auf welche Gastart oder welches Ziel, welches Publikum angesprochen werden möchte. Ich sage schon wir. Welche Gäste halt.

  69. 17:17
    Marco Meier

    Ob wir 3 oder 4 haben, ob das zur Diskussion stand, da war ich noch nicht dabei. Ich kam so einen Schritt später dann auch in die Projektentwicklung mit dazu. Wir haben 3 Geschichten zum Logo und eine davon ist, dass ja eigentlich Ein Signature Piece vom Stay Cook ist das verschiebbare Element. Und die 4 Rollen von diesem Schiebeelement oder Rollelement sind halt auch die 4 Räder, die 4 Osen. Natürlich, wie gesagt, es gibt noch 2 weitere Stories dazu. Für mich war es immer klar, dass es 4 sind.

  70. 17:46
    Ronald M. Arndt

    Die Story kenne ich zumindest auch, dass es eben die 4 Rollen von diesem modularen, beweglichen Innenleben sind am Ende, die so ein Stay Cook Apartment eben da in Wankdorf direkt ausgemacht haben. Aber lass gleich dabei bleiben, weil Da hat man ja Neuland betreten, definitiv. Erzähl ein bisschen was, wie so ein StayCook-Apartment von Anfang an gedacht war.

  71. 18:08
    Marco Meier

    Also die Grundüberlegung vom Zimmerkonzept war eigentlich, also vom Studiokonzept war, dass wir dieselbe oder dieselben Nutzen oder Bedürfnisse eines Gastes, die er zum Beispiel im Residence-Inn hat, also für Longstay, und die Residence-Marke kennen wir, auf kleinerer Fläche haben wollten. Weil Residence Inn ist, wie fast alle Brands von Marriott, eine amerikanische Entwicklung. Und da geht man anders mit Flächen um. Und um wirklich an gute Lagen in Innenstädte zu kommen, sind halt alles mit 25, 30, 32 Quadratmetern irgendwann einfach auch nicht mehr finanzierbar oder dann am Schluss für den Gast bezahlbar. Und ja, so ist man rangegangen und hat versucht, wie können wir konzeptionell mit verschiedenen Agentur-Pitches, Designideen. Wie kriegen wir diese Funktionalität hin? Oh ja, wir haben uns überlegt, übereinander zu stapeln, verschiebbare Sachen, elektronisch verschiebbar, manuell, mechanisch. Ja, viel getüftelt, viel, viel ausprobiert, auch wahrscheinlich 3, 4 Mal den Partner wechseln müssen, um, um die richtigen Ideen dafür zu kriegen. Am Schluss geht es darum, dass man mit einer selbsterklärenden Art, weil wir haben ja, wollen keine Menschen vor Ort und auch nicht hochtechnisiert, sondern logisch intuitiv, die sich diese Raumerlebnisse schaffen zu können. Und das Ganze dann kombiniert mit einer, halt nicht einer Lobby wie in Hotels, sondern mit einer Public Area, also eigentlich einer Wohnung, die wir alle gemeinsam nutzen. Ja, das sind so die 3, 4 wichtigen Punkte. Dieses, dieses Signature im Zimmer, dann dieses wirklich diese Nutzbarkeit, und das soll auch über den ganzen Tag leben, von die, von der Public Area, nicht eine Lobby, die nur zum Check-in da ist, da stehen ein paar Sofas rum. Und das, und halt auch, was für uns auch von Anfang an klar war, dass Personal vor Ort ist, nicht viel Personal, sondern einfach für den Gast da, dass der Gast die Technik nutzt, um vieles alleine zu machen, aber immer jemand da. Ich glaube, das unterscheidet uns auch zu gewissen Long-Stay-Apartment-Konzepten heute.

  72. 20:11
    Ronald M. Arndt

    Ja, eben wie du sagst, dieser Wohnbereich, der mich direkt, ich erinnere mich sehr gerne an den Termin damals, begeistert hat, wie sich da eben die Gäste aufgehalten haben. Und hast jetzt du gerade schon gesagt, nicht viel Personal vor Ort, aber das Personal, der Gastgeber, die Gastgeberin sind trotzdem mitten im Getümmel. Und da kommen wir jetzt zum nächsten Thema, was natürlich StayCook ausmacht, einfach ein hoher Digitalisierungsgrad, den ihr nachher dann inhouse, sage ich mal, abgebildet habt.

  73. 20:41
    Marco Meier

    Ja, genau, auch da ja hoch digital, damit sich die Hosts, nennen wir sie, die wir vor Ort haben, wirklich auf den Gast und seine Bedürfnisse konzentrieren können. Aber auch nicht so digital, dass es dann halt ein digitales Hotel wird. Deshalb habe ich vorher erwähnt, die Verschiebbarkeit. Wir wollen nicht irgendwo einen Knopfdruck und dann passiert alles elektronisch und das Zimmer gestaltet sich um, sondern ich glaube so, das waren lange Diskussionen und das gesunde Mittel, dass es nicht überfordert und trotzdem verstanden wird. Genau, es muss jeder verstehen, aber ich glaube so dieses Outsourcen von Check-in-Prozess, von Meldeschein, von auch der Kommunikation mit dem Host, wenn er nicht vor Ort ist, bis zum Checkout, die ganze Guest Journey haben wir als Key-Element gesehen, damit dann wirklich auch vor Ort diese Hosts das machen können, was sie sollen, nämlich die Leute, diese Community zu fördern, auch nicht nur im Haus, sondern auch in der Stadt persönliche Tipps zu geben, ja, was man so macht, eigentlich wie so ein cooler, moderner Concierge. Und haben dann natürlich auf dem Markt auch da wieder, das glaube ich, das kann man wirklich auch als Pionierarbeit bezeichnen, von Beat und seinem Team damals gesagt, wir, wir bauen uns aus verschiedenen Lösungen unsere Guest Journey für den Prototypen und hat dann in der Entwicklung festgestellt, aus diversen Gründen, ohne jetzt hier zu fest ins Detail zu gehen, wir müssen das selbst so programmieren, wie das für uns da ist, weil viele technische Anbieter, die haben oft, die können alles, man muss aber alles customizen, und das ist erstens eine Preisfrage und zweitens sind dann auch viele Schnittstellen da. Und wir haben dann irgendwann entschieden, wir müssen das genau auf unsere Bedürfnisse selbst aufsetzen, und ich glaube, das war im Nachhinein ein sehr, sehr guter Entscheid und auch heute ein USP von StakeUp.

  74. 22:25
    Ronald M. Arndt

    Ja, ausgehend vom ersten Haus in Wankdorf war ich dann später zu einem anderen Podcast beim Cedric Maderer in der Berner Innenstadt, wunderschön. Hier ein, kein Neubau, sondern klar Conversion, 18., 19. Jahrhundert.

  75. 22:38
    Marco Meier

    Denkmalgeschützt.

  76. 22:39
    Ronald M. Arndt

    Denkmalgeschützt, sieht man, aber war entsprechend eine Challenge, wenn die Katharina das vorher so gefragt hat. War das eine Challenge? Ein Steg hoch?

  77. 22:51
    Marco Meier

    Für uns eine Challenge auf der Baustelle auf jeden Fall, weil denkmalgeschützt sind einfach noch deutlich mehr Parteien involviert und auch Da sind halt keine digitalen Pläne vorhanden, sondern da muss man mal eine Wanderung rausnehmen, um zu sehen, was dahinter ist. Das ist zum Glück, ja, wir sind nicht Eigentümer und wir sind auch nicht Bauherr. Also das haben wir einfach sehr stark mitgekriegt, weil wir sehr adaptiv dann auch sein mussten. Für uns war die Challenge eher, dass wir da wie gleich im zweiten Standort halt dieses Studio nicht eingesetzt haben, sondern eigentlich einen Short-Stay-Typ des Zimmers oder des Aufenthalts generiert haben. Die Lobby hat sich verändert, also The Flat nennen wir das heute, hat sich vom Design noch mal verändert. Und wir haben kein einziges Studio, sondern nur Zimmer, also nur auf Short Stay ausgerichtet. Zum einen geschuldet der Lage, aber auch dem Denkmalschutz. In so einem Haus hättest du nicht in jedes Zimmer eine Küche einbauen können. Das hätte die Strom-Wasserleitungsthematik komplett überborden lassen. Also auch da, die Challenge war da halt wieder in einem laufenden Projekt, noch ohne fix fertiges Konzept. Gleich was zu realisieren. Aber so kommt man voran, da hat man schön Zeitdruck. Und das Produkt, glaube ich, heute ist ja nicht— also passt und ist auch sehr würdig zu diesem wirklich schönen Denkmalgeschichte.

  78. 24:11
    Katharina Beatriz Varga

    Und jetzt bei StayCook allgemein, was steht so an? Was habt ihr vor?

  79. 24:16
    Ronald M. Arndt

    Da muss ich erstmal sagen, dass StayCook dieses Jahr nach Deutschland kam. Ja, auch da die Landesgrenzen verlassen.

  80. 24:22
    Katharina Beatriz Varga

    2, 3 Projekte mittlerweile in Deutschland. Hamburg, Leipzig, Hamburg, München.

  81. 24:27
    Marco Meier

    Ja, Hamburg und München sind noch Projekte. Leipzig ist eröffnet seit ein paar Wochen. Wir sind übrigens auch diesen Sommer in die Westschweiz, also, oder muss man, kann auch sagen, zum ersten Mal aus Bern raus. Also wir haben Genf eröffnet vor dem Sommer, jetzt nach den Sommerferien Leipzig. In Leipzig zum ersten Mal die Kombination zwischen Studios und Zimmer, also Short- und Longstay. Und ja, jetzt steht München an, steht Hamburg an, steht Mannheim an.

  82. 24:56
    Katharina Beatriz Varga

    Hamburg ist es ja auch eine Immobilie mit Hyatt zusammen.

  83. 25:01
    Marco Meier

    Also das, ja genau, wir werden wieder ein Double Brand haben, dieses Mal mit Hyatt, nicht mit Marriott. Genau, an einer wunderbaren Lage. Und für uns auch da wieder das erste Hyatt, wieder ein erstes Mal. Wir haben ab und zu mal so Erstes-mal-Geschichten dabei. Ein Hyatt Centric, ich glaube das zweite oder dritte erst in Europa, das erste in Deutschland. Und dann auch die Kombination, es sind ungefähr 190 Hyatt Studios und um die 70 Sorry, Hyatt Zimmern, oben drauf, 70 Staycook.

  84. 25:31
    Ronald M. Arndt

    Ja, und einfach wahnsinnig interessant, dass am Ende natürlich SV-Personal, Menschen eben beide Marken irgendwo bespielen in einem Haus. Ja, und die eine Marke eben Eigenmarke ist und die andere eine Franchisemarke.

  85. 25:46
    Marco Meier

    Ja, wie gesagt, in Bern haben wir das auch schon. In Leipzig haben wir beides gemischt, weil wir halt kein Short-Stay-Brand von einem Franchisegeber daneben haben. Wir gehen auch in Innenstadtlagen, wo dann nur ein Steakhook stehen wird. Die Entwicklung ist nicht abgeschlossen. Wir haben jetzt schon länger 2 am Start, jetzt neu 4. Ich glaube, jetzt ist wirklich noch mal die Phase, um das Beste, so die Essenz noch mal rauszuholen. Was funktioniert wirklich für die Multiplikation? Und wie das eben für jede neue Marke oder junge Brands gilt. Am Anfang, wie gesagt, Prototyp 1 in Bern, fast ein Prototyp 2. Leipzig wieder was anderes mit der Kombination. Wir müssen jetzt diesen Schritt machen, und da sind wir dran. Das wirklich skalierfähig zu kriegen, multiplizierfähig. Man kann es sich nicht leisten, also niemand kann sich das leisten, jedes Mal wieder mit dem Prototypen zu starten, sondern dass wir jetzt in diesen Rollouts kommen.

  86. 26:36
    Katharina Beatriz Varga

    Oder halt nicht jedes Mal irgendwas Neues dabei haben.

  87. 26:39
    Marco Meier

    Genau, wissen, was funktioniert, auch mal das weglassen, was vielleicht nicht funktioniert hat. Ja, weiter wachsen. Der Brand, glaube ich, wird vor allem, oder ein Hotelbrand wird vor allem durch gute Standorte bekannt und nicht nur durch Marketing. da sind wir ja, ich glaube, im Moment 7 bis 8 sind gesichert in den nächsten 2, 3 Jahren, dass wir dann also total so viel haben. Und Ziel ist, dass pro Jahr 1, 2, 3 dazukommen, und dann sind wir bereit. Das wäre zumindest der Plan.

  88. 27:08
    Ronald M. Arndt

    Jetzt weiß ich nicht, ob es bei euch irgendwo auf dem Papier steht, aber der Beat meinte ja mal, dass er von einem StayCook in New York träumen würde. mal gucken, wo auf der Timeline. Ja, träumen darf man, ja, aber Das wäre natürlich was. Und dann nähert man sich natürlich auch wieder den Partnern Marriott und Hyatt allmählich örtlich an, wenn man auf einmal mit StayCook in New York andockt. Aber ich sehe schon, du reagierst nicht drauf.

  89. 27:35
    Marco Meier

    Nein, ich glaube, die 100-jährige Firmengeschichte hat ja auch, dass es uns so lange gibt, heißt ja auch, dass wir konstant sind, dass wir vielleicht nicht immer die Schnellsten sind und nicht immer das größte Risiko eingehen, sondern versuchen, mit dem, was wir können, überschaubar mit einer guten Strategie zu wachsen. Das ist auch unsere Verantwortung mit einer Firma mit dieser Tradition, also da einfach irgendwas zu machen. In ein anderes Land zu gehen ist immer ein Schritt. Die Gedanken haben wir natürlich, das Steak Hook soll nicht nur in 2 Ländern bekannt werden. Aber ich glaube, bevor man nach New York geht, hat es andere Metropolen, die uns näher liegen, wo ich auch genauso mich freuen würde, wenn es London oder Paris wäre. Auch da keine Pläne und oder keine konkreten Pläne, aber wir schauen uns das an, die Dynamik Dynamik jetzt im Wachstum wird sich zeigen, wohin der Weg geht. Einfach nur, damit man eins in New York hat, das würde nicht zu unserer Entscheidungsfindung bei SV passen.

  90. 28:30
    Ronald M. Arndt

    Habe ich auch eher als Anekdote gemeint.

  91. 28:32
    Marco Meier

    Aber schön wäre es.

  92. 28:33
    Ronald M. Arndt

    Schön wäre es.

  93. 28:33
    Marco Meier

    Ich würde mich sehr freuen, das nächste Mal in New York ins Delcourt zu gehen.

  94. 28:37
    Ronald M. Arndt

    Ist das ein Trend als Hotel, als Betreiber, auch eine Eigenmarke zu konzipieren, wie ihr das eben gemacht habt bei SV?

  95. 28:48
    Marco Meier

    Nein, als Trend würde ich es nicht bezeichnen. Es ist halt ein anderes Businessmodell. Und wir haben vorher kurz über Komplexität gesprochen, und es ist wahrscheinlich einfacher, einfach Franchisenehmer zu sein. Wenn ich eine Eigenmarke habe, dann brauche ich wie eine— ich würde nicht sagen Schattenorganisation, aber ich brauche für diese Organisation eine ganz eigene Identität, eine andere Kompetenz. Ich muss eine Marke bilden oder eine Marke pflegen, gestalten, weiterbringen, was ich mich ja beim Franchise nehmen will, wenn ich Franchise nehmen will, einfach auf Marriott verlasse oder auf Hyatt. Und wenn dann für 3, 4 Häuser diese Kompetenz aufzubauen, lohnt sich dann irgendwie, also ich irgendwie nicht. Das heißt, plötzlich hat man andere Quality-Prozesse, die sonst von Marriott gesteuert wurden, andere HR-Prozesse vielleicht. Also es ist sicherlich ein Luxus, was man sich, was wir uns geleistet haben, würde ich behaupten, aus glaube ich, aus sehr guten Gründen. Aber ob jetzt das ein Trend wird, glaube ich eher nicht. Ich sehe im Moment in der Branche eher, dass sich die Leute wieder auf das konzentrieren, was sie gut können, eher Konsolidierungen stattfinden, vielleicht eher mal eine Marke weniger, dafür mehr von derselben Marke. Image-mässig ist natürlich eine super Story, aber es ist auch, wie gesagt, es bringt eine Komplexität mit rein, die nicht zu unterschätzen ist.

  96. 30:12
    Ronald M. Arndt

    Und am Ende muss man eben eine gewisse Größe damit erreichen, sonst lässt sich die Schattenorganisation, wie du es genannt hast, eben gar nicht finanzieren.

  97. 30:23
    Marco Meier

    Genau, nicht finanzieren. Und das hat natürlich auch den Preis, dass man sich dann zum Beispiel von seinen Franchisegebern auch gewissermaßen entfernt. Also wir haben sehr gute Beziehungen zu Marriott weiterhin. Wir sind einer ihrer größten Partner in der Schweiz und in Deutschland, in ganz Europa. Aber ja, dann ist natürlich schon—

  98. 30:39
    Katharina Beatriz Varga

    der Coop ist ja auch ein ganz anderes Produkt als das, was ihr im Franchise macht.

  99. 30:41
    Marco Meier

    Wenn ich halt im Jahr 3 Projekte machen kann und und ich entscheide mich dann gerade im Startup, weil ich halt die Marke bekannt machen will, alle Projekte werden StayCook, wenn immer möglich. Das merkt das Gegenüber auch, das ist ja auch völlig okay. Und ich glaube, diesen Weg jetzt zu finden wieder und dann wieder etwas näher, nicht nur geografisch, sondern wirklich näher wieder an Marriott ranzukommen. Und ich glaube, den Weg parallel zu gehen, das wird der Schlüssel von unserem Erfolg sein.

  100. 31:08
    Ronald M. Arndt

    Ist das öffentlich? Also was für eine Anzahl an StayCooks über die nächsten Jahre denkt ihr? Kann man ein bisschen was zu sagen?

  101. 31:17
    Marco Meier

    Also wir haben gesagt, dass wir insgesamt mit 4 bis 6 Hotels pro Jahr wachsen wollen.

  102. 31:26
    Ronald M. Arndt

    Pro Jahr 4 bis 6?

  103. 31:27
    Marco Meier

    Ich sage jetzt mal, ja, im Moment ist der Development-Markt etwas schleppend noch. Ich denke, dass da kommt wieder mehr Dynamik rein. Lass es mal 3 bis 4 Hotels pro Jahr sein. Ich glaube, das ist eine realistische Zahl. Was noch wichtig ist, wir wachsen nur aus dem eigenen Kapital und Bestand, also ohne Fremdfinanzierung. Das heißt, wenn jetzt morgen jemand kommt, hier hast du 20 Standorte, das würden wir nicht machen. Also sowohl auch von Risikoeinschätzung, eher eines, lieber eins weniger, dafür gut, aber auch von, von der Menge auch einmal, was wir aufnehmen können auch. Und deshalb, ja, wenn, wenn wir jetzt sagen, wir wollen zwei mit auf zwei Standbeinen, also Franchise und Onbrand wachsen, dann sind wahrscheinlich von den vieren sind zwei bis drei StayCook. Vielleicht ist dann auch umgekehrt, das hängt sehr von den Projekten ab. Aber da wollen wir auch so mal die konstante Wachstumsstrategie haben. Ich glaube, es gibt, wenn wir in der DACH-Region bleiben, wird es irgendwann mal ein Limit geben. Durch das, dass wir aber eher kleinere Einheiten machen können, also mit so 60, 70, 80 Zimmern, kann auch eine grössere Stadt, und davon gibt es viele in Deutschland, deutlich mehr als hier bei uns, und auch viel grössere Städte, da mag es gut in einer grossen Stadt auch mal 4, 5 StayCook, wenn die gut verteilt sind, leiden. Also ich würde da nicht eine Obergrenze setzen. Aktuell, also zumindest nicht in den nächsten paar Jahren, die wir uns da setzen.

  104. 32:43
    Katharina Beatriz Varga

    Welche nächsten Städte und Länder wünschst du dir, wenn du es dir wünschen könntest? Was wäre da so dein Ziel?

  105. 32:50
    Marco Meier

    Kommt auf den Brand an, aber ich, in Lausanne, in Genf sind wir jetzt neu, also in Genf sind neu vertreten, aber zum Beispiel weder mit dem Moxie in Genf noch kein StayCook in Lausanne. In Zürich kommt ja jetzt zum Glück endlich das erste Moxie, aber noch kein StayCook. Also da möchte ich sicherlich auch hin mit StayCook. In Deutschland ist noch sehr unbesetzt. Wir haben leider heute noch kein Hotel, zum Beispiel in Berlin, wo ich glaube, sowohl ein Moxie von uns als auch ein StayCook super Platz hätte. Beim Ausland, ehrlich gesagt, ich habe am 1. Mai diese Rolle übernommen, da ist jetzt noch nicht mein Fokus gewesen. Es gibt so die Frage, geht man in ein Land und versucht, da eine Dichte hinzukriegen, oder sagt man, wie es 25 Hour gemacht hat, ich will einfach London, Paris und Dubai besetzen für die Marke, so etwas plakativ gesagt. Da habe ich noch, wäre zu früh, frag mich das vielleicht nächstes Jahr noch mal.

  106. 33:45
    Katharina Beatriz Varga

    Okay, ich merke mir die Frage.

  107. 33:49
    Ronald M. Arndt

    Aber einem Immobilieneigentümer dürfte es ja gefallen, wenn da so ein Hybrid aus Hyatt, wie es in Hamburg, und StayCook in eine Immobilie reingeht.

  108. 33:56
    Marco Meier

    Ist es, ist es Marc, oder ist es eher von vorne, von nach, wie kann man das, ich glaube, das Eigentümer gegenüber, also wenn du jetzt Hamburg anschaust, wo es halt zusammen dann irgendwo 250 50 bis 300 Zimmer sind, ist dann immer die Frage, ist das zu viel für einen Brand? Ist ein Split gut? Rein aus einer Baukostensicht, ich brauche halt alles zweimal, nicht alles, aber ich brauche vieles zweimal. Sei es dann Aufzug, Aufzüge zum Beispiel, wenn man das wirklich trennt. Und da zum Beispiel, das ist ja logisch, ein Marriott sagt natürlich, das ist getrennt von einem StayCook, nicht ein Lift für beide, ein Aufzug für beide. Da könnten auch mehr Kosten kommen. Natürlich, irgendwann rechnet es sich, weil ich eine höhere Auslastung mit 2 Konzepten kriege. Also das ist, das würde ich sagen, ist nicht per se oder pauschal zu beantworten. Plus auch, wenn er sich dafür entscheidet, und natürlich haben wir langfristige Verträge, aber eine Immobilie steht im Normalfall länger als unsere 20-jährigen Verträge. Halt das später umzunutzen, ist dann vielleicht wieder eine größere Herausforderung. Wenn es sowieso wieder zurück zu Büro geht, kommt es nicht drauf an. Ich glaube, das ist sehr hypothetisch. Aktuell ist es von Standort zu Standort unterschiedlich. Wir sind bereit, in einem Markenmix wahrscheinlich etwas höhere Mieten zu bezahlen, weil wir das Risiko verteilen können. Wenn du dann plötzlich 300, 400 Zimmer von einem Brand hast, wenn der dann nicht performt oder schwankend ist, dann wird es schwierig.

  109. 35:28
    Ronald M. Arndt

    Du hast es vorher erwähnt, natürlich als Stiftung. Die SV arbeitet gänzlich mit eigenem Kapital. Wie unterscheidet sich da das Arbeiten vielleicht von anderen Playern im Markt?

  110. 35:40
    Marco Meier

    Ja, wir sind eine Aktiengesellschaft, also die SV Group AG, aber wir gehören zu, glaube ich, über 85%, die sind die Aktien im Besitz unserer Stiftung. Und das heißt, wir haben einen anderen Aktionärsdruck, als wenn du börsennotiert bist. Also wir sind nicht börsennotiert, das muss man dazu noch sagen. Man arbeitet Da habe ich jetzt den Eindruck, dass das so ist, weniger auf Quartals-, Halbjahres- oder Jahresabschlüsse und versucht dann immer da noch, ja, halt einfach seine Aktionären ruhig zu halten oder zufriedenzustellen, sondern es ist langfristiger. Und wie gesagt, das passt, glaube ich, sehr gut zur Tradition. Dann kann man sich auch mal etwas mehr Zeit nehmen, oder man, ja, vielleicht kann man so ein Risiko wie StayCook eingehen oder ein Projekt eingehen, was vielleicht nach 2 Jahren in einer aktien- oder börsennotierten Firma vielleicht wieder beerdigt würde. Ich weiß es nicht. Ich glaube, das ist so eine andere Art zu arbeiten. Und man sieht es ja auch, wenn— ich weiß nicht, ob ich bei einer aktien- oder börsennotierten Unternehmung 13 Jahre geblieben oder hätte bleiben dürfen, muss man vielleicht eher sagen.

  111. 36:47
    Ronald M. Arndt

    Nee, das ist natürlich auch eine Story in der Story. Einfach, Beatrice hat es vorgemacht, keine Frage. Du und andere machen es nach. Aber natürlich auch für den Arbeitnehmer ist es ein anderes Arbeiten.

  112. 37:03
    Marco Meier

    Ja, und ich glaube, man kann Strategien über mehrere Jahre diskutieren, auch immer wieder rollierend anpassen und nicht plötzlich links, rechts, weil man etwas nicht so läuft vielleicht, wie man es geplant hat. Es ist sicherlich konstanter und ruhiger. Das schlägt sich normalerweise nieder in entweder Stimmung oder in weniger Fehler, wenn man nicht immer schnell agieren muss.

  113. 37:25
    Ronald M. Arndt

    Wenn man aber diese DNA eben hat einer Stiftung, dann ist auch erstmal ausgeschlossen, dass man da von extern Kapital noch reinholt, ne?

  114. 37:35
    Marco Meier

    Ja, da bin ich jetzt wahrscheinlich nicht der Experte. Das wäre wahrscheinlich nicht unmöglich. Man kann ja zum Beispiel auch ein Hotel, wo wirklich nur eines, wo wir selbst der Immobilienbesitzer sind, ich meine, das ist, da kann man natürlich, da spricht man über Fremdkapital, wenn man das kaufen will. Das würde gehen. Im Moment sind wir, stehen wir gut da finanziell und es macht ja, es ist der Bedarf nicht da. Ich würde es nicht ausschließen, aber wenn wir jetzt zum Beispiel, wir haben vorher über Wachstumspläne gesprochen, wenn wir 20 Hotels pro Jahr eröffnen würden, dann müssen wir diese Möglichkeit öffnen. Ich glaube aber, das wird, ist im Moment weder nötig, weil gar nicht so viele Projekte auf dem Markt sind, noch würde das zu uns passen.

  115. 38:15
    Ronald M. Arndt

    Ja, Schritt für Schritt. Sehr, sehr spannende Geschichte.

  116. 38:20
    Katharina Beatriz Varga

    Ja, ich glaube, wir haben eh ein paar Themen, die wir auch für die nächste Folge noch aufbewahren wollen.

  117. 38:27
    Ronald M. Arndt

    Ja, hier sind wir gerade in der Sky Lounge. Man sieht es ja eigentlich schon, ja, mitten in den Wolken. Vielleicht hier noch ein paar Wörter dazu.

  118. 38:37
    Marco Meier

    Ja, wir sitzen hier in der Executive Lounge, ehemaligen, wir nennen sie heute Sky Lounge, im 15. Stock des Renaissance Tower Hotels in Zürich. Wir haben die Lounge letztes Jahr umgebaut, nicht umgebaut, wir haben sie ehrlich gesagt vom Erdgeschoss hier nach oben gebracht und natürlich dann umbauen müssen für die Marriott-Members, die hier über den Tag Zugang haben, was halt zum Brand gehört, zur Marke gehört. Wir schauen, ja, ich glaube, man weiß, wo sieht man unser Moxie, was nächstes Jahr an den Start kommt. Deshalb habe ich gedacht, ist eine coole Location für diesen Podcast.

  119. 39:09
    Ronald M. Arndt

    Ja, ganz lieben Dank, Marco, dass wir vorbeikommen.

  120. 39:13
    Marco Meier

    Ja, danke für die Einladung.

  121. 39:14
    Katharina Beatriz Varga

    Danke für deine Zeit.

  122. 39:16
    Ronald M. Arndt

    Und ja, sehr gerne.

  123. 39:17
    Marco Meier

    Dann nächstes Jahr.

  124. 39:18
    Ronald M. Arndt

    Bis zum Update 2025. Bis dahin alles Gute.

  125. 39:22
    Katharina Beatriz Varga

    Danke, Marco.

  126. 39:22
    Marco Meier

    Beste Firma.

  127. 39:23
    Ronald M. Arndt

    Bis dann. Ciao.