Weihnachten in der JUNG Gründervilla
Aufgenommen: JUNG Gründervilla, Schalksmühle
Germany59 Min Das Video kommt von YouTube und lädt erst, wenn du auf Abspielen klickst.
„Die Hotels mit schlechterer Bewertung haben schlechtere Raten, weil der Markt ist 100% transparent.“
Robert van der Graaf, Timo Patte & Moritz Wolfshöfer, 32:25
Ronald M. Arndt und Katharina Beatriz Varga zeichnen den Jahresrückblick in der Gründervilla der Firma Jung auf. Robert van der Graaf (IHG), Timo Patte (Lindner Hotel Group) und Moritz Wolfshöfer (The Chocolate on the Pillow Group) sprechen über die Franchise-Partnerschaft mit NOVUM, die Verschiebung von Neubau zu Conversion und darüber, warum der Weg zur Unterschrift länger geworden ist. Dazu Loyalty, Kostendruck und die Frage, was am Ende ein Hotel erfolgreich macht.
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Kernaussagen
- NOVUM-Deal während des IHIF: Robert van der Graaf berichtet, dass die strategische Franchise-Partnerschaft mit NOVUM Hospitality das IHG-Portfolio im deutschen Markt verdoppelt hat. Unterschrieben wurde während des IHIF im April, das erste Haus kam im Juni dazu, inzwischen sind über 50 Hotels integriert, im Takt von zwei bis drei pro Woche.
- Von Neubau zu Conversion: Als van der Graaf bei IHG anfing, lag das Verhältnis bei 85 Prozent Neubau und 15 Prozent Conversion, zum Zeitpunkt der Aufnahme bei rund 30 zu 70. Es gehe vor allem um Hotelbestand aus den 60er und 70er Jahren in Toplagen, der neue Lösungen braucht.
- Längerer Weg zur Unterschrift: Timo Patte sagt, der Weg bis zur Unterschrift dauert deutlich länger als früher, weil beide Seiten viel tiefer in die Spezifikationen gehen. Dafür gibt es später weniger Diskussions- und Streitpotenzial, und Hotels werden bedarfsgerechter an ihrem Standort entwickelt.
- Bewertung und Rate hängen zusammen: Van der Graaf sieht eine direkte Verbindung zwischen Gästebewertung und Rate: Häuser mit hohem Guest Love erzielen höhere Raten, getrieben wird das vom Personal und der Dienstleistung, nicht nur vom Produkt.
- Lieber organisch wachsen: Lindner betreibt 38 Hotels und hat knapp 9 in der Pipeline. Patte hält nachhaltiges organisches Wachstum für den besseren Weg und warnt davor, die hart erarbeitete Ratensteigerung im Wettbewerb um wenige Standorte über die Miete wieder abzugeben.
Shownotes zur Episodeaus dem Podcast-Feed
Weihnachten in der JUNG Gründervilla: Zu Gast sind Robert van der Graaf (IHG Hotels & Resorts), Timo Patte (Lindner Hotel Group) und Moritz Wolfshöfer (The Chocolate on the Pillow Group).
In dieser festlichen Runde sprechen wir über die Highlights des Jahres: Wie etwa die Verdopplung des deutschsprachigen Portfolios der IHG Hotels & Resorts durch die strategische Franchise-Partnerschaft mit NOVUM Hospitality. Wer weiß eigentlich, wo dieser Deal unterzeichnet wurde?
Einig sind sich alle, dass die Branche zwar einen starken Puls hat, aber oft nur auf die Umsatzseite schaut, während der Kostendruck immens ist.
Wie teilen sich aktuell Neubau und Conversion auf? Und was passiert mit den alten Hotels in Top-Lagen, die nach neuen Lösungen suchen?
Der Weg zur Unterschrift dauert heute länger als früher. Doch am Ende zählt immer: nachhaltiges, vernünftiges Wachstum.
Was erwartet uns im Bereich „Loyalty“? Robert sieht darin einen zentralen Baustein der Zukunft. Timo gewährt spannende Einblicke in die Partnerschaft mit Hyatt – am Beispiel Mallorca.
Nun wünschen wir unserer gesamten Community und den großartigen Teams bei unseren Partnern J.J. Darboven, DAZN und JUNG frohe Weihnachten und freuen uns darauf, uns bald aus der größten Suite Wiens zurückzumelden.
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Transkript öffnenTranskript schließen59 Min · Ronald M. Arndt und Robert van der Graaf, Timo Patte & Moritz Wolfshöfer
Automatisch transkribiert mit AssemblyAI, Sprecher automatisch zugeordnet. Nicht redigiert.
- 00:00 Katharina Beatriz Varga
Willkommen bei uns in der Junggründervilla. Total schön, dass ihr alle hergekommen seid, weiß ich sehr zu schätzen. Wir sind ja gefühlt am Ende der Welt, aber, oder am Nabel der Welt. Und der Ronald und ich haben uns überlegt, nach den ganzen Folgen, die wir jetzt schon zusammen aufgenommen haben, dass wir einen Jahresrückblick oder einen Ausblick der Hotellerie machen wollen. Und deswegen haben wir uns 3 Exzellenzen aus der Branche eingeladen. Einmal den Godfather of Development.
- 00:33 Robert van der Graaf
Danke.
- 00:34 Katharina Beatriz Varga
Ich sage jetzt nicht, wen ich gemeint habe. Fühlt euch alle angesprochen. Magst du mal vorstellen, wer schon da ist, Ronald?
- 00:44 Ronald M. Arndt
Sehr gern, Katharina. Robert van der Graaf von IHG, Timo Patte von Lindner Hotels& Resorts und Moritz Wolfshöfer von der Gesellschaft mit dem vielleicht schönsten Namen Chocolate on the Pillow.
- 01:00 Moritz Wolfshöfer
Vielleicht, es ist doch ganz bestimmt so.
- 01:04 Katharina Beatriz Varga
Ja, besser als Gotel ist es wohl.
- 01:06 Ronald M. Arndt
Ja, ja, du hast schon gesagt, in der Gründervilla sitzen wir hier von der Firma Jung. 1912 wurde die Firma gegründet, habe ich gut aufgepasst, denn wir hatten vorher schon, sind in Genuss gekommen einer Werksführung, durch die Produktion gelaufen, da glaube 100.000 Steckdosen pro Tag laufen dadurch in einer Affengeschwindigkeit, 100 Takte. Und ja, heute kurz vor Weihnachten, wie du gesagt hast, ein wunderschöner Moment, um hier mal ein bisschen zu rekapitulieren, was passiert ist in diesem Jahr. An der Stelle möchte ich mich bedanken, muss auch mal sein, natürlich bei euch, bei der Firma Jung, für die Partnerschaft im Hotel-Podcast, aber auch DAZN. Und heute Abend geht es noch für uns ins Stadion zu Borussia. Als natürlich auch dann Darboven aus Hamburg, die ja in puncto Kaffee einen sehr, sehr guten Namen in der Hotellerie haben. Katharina, was war denn so dein Highlight auf dem bisherigen Weg im Hotel-Podcast?
- 02:13 Katharina Beatriz Varga
Gut, dass du mich das am Anfang von dieser Folge fragst und nicht danach. Also mein Highlight war ehrlich gesagt meine erste Folge, die wir aufgenommen haben, und zwar auf dem Weingut vom Herrn Althoff, mit dem Herrn Althoff zusammen. Das war schon sehr beeindruckend, also der Herr Althoff.
- 02:31 Moritz Wolfshöfer
Und die Weine nicht?
- 02:33 Katharina Beatriz Varga
Doch, die waren auch sehr lecker. Wir haben sogar ein paar Weine mitbekommen. Ich habe da noch was davon gehabt. Und auch das ganze Setting, also wir haben ja da auf der Terrasse, haben wir die Aufnahme gemacht, und was der einfach erzählt hat, wie das, wie er angefangen hat in der Hotellerie und warum und mit welchen Struggles. Und ja, das war so Meine erste Aufnahme war eigentlich auch das Highlight bisher. Also strengt euch an in dieser Runde.
- 03:00 Robert van der Graaf
Geben wir alles.
- 03:02 Ronald M. Arndt
Und Moritz, um dich mal ein bisschen noch besser kennenzulernen, ich glaube, du hast sogar bei Althoff in der Familie schon gearbeitet, ne?
- 03:07 Moritz Wolfshöfer
Das ist richtig. Also für die Familie jetzt vielleicht nicht direkt, aber ich habe meine Ausbildung im damals neu eröffneten Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach gemacht. Und ja, man bleibt ja dann irgendwie dann zumindest mal emotional noch so ein bisschen weiter verbunden mit dem Lehrbetrieb. Und deswegen finde ich das immer schön, darüber nachzudenken, zurückzudenken und natürlich auch dann sehr daran interessiert, wie es da läuft und funktioniert und was der Althoff so alles geschafft hat in seinem Lebensweg.
- 03:35 Ronald M. Arndt
Also hast du dir die Episode schon durchgehört?
- 03:37 Moritz Wolfshöfer
Ja, selbstverständlich.
- 03:38 Ronald M. Arndt
Das freut uns natürlich.
- 03:40 Katharina Beatriz Varga
Es war ja auch eine Ehre, weil der Herr Althoff ja medial überhaupt nicht so präsent ist. Also den sieht man ja nicht in den Zeitungen und hört man auch nicht viel von ihm. Also das ist schon das, was auch sehr beeindruckt hat, dass er das gemacht hat. Aber wir reden jetzt nicht über den Herrn Althoff, sondern über das Jahr 2024 und 2025.
- 04:01 Ronald M. Arndt
Und ich wundere mich, warum der Timo hier noch so ein Me and All Hemdchen anhat. Was ist dahinter? Wie ist da die Verbindung gerade zwischen Lindner und Me and All?
- 04:11 Timo Patte
Die Verbindung ist eigentlich nur weiter gewachsen. Also man muss sich das so ein bisschen vorstellen: Wir haben die Marke im Laufe dieses Jahres an Hyatt veräußert, sind aber weiterhin der einzige Franchisenehmer der aktuell offenen Me and All Hotels. Hat, und ich denke, das wird sich auch so schnell nicht ändern. Ich glaube, das ist eine große Anerkennung auch zu sagen, man hat so eine Marke entwickelt, die dann irgendwie einen größeren weiteren Weg geht. Also ich meine, wenn man jetzt mal zurückguckt auch in die deutsche Hotelleriegeschichte, ist es eigentlich so die erste, zweite wirkliche Lifestyle-Marke nach 25hours, die auch so einen Weg in so ein, sagen wir mal, größeres Markenkonstrukt gegangen ist und durchaus auch ein Achievement ist. Und ich habe das Hemdchen da angezogen, weil ich natürlich auch sage, hey, wenn wir jetzt rückblickend 2024 in den Rückspiegel gucken, war das natürlich für uns als Lindner Hotel Group, du hast ja eben gesagt Lindner Hotels and Resorts, ist ja auch da ein bisschen Firmierung und ein bisschen Neupositionierung passiert. Also wir sind jetzt die Lindner Hotel Group, eigentlich so das große Event gewesen, was uns eigentlich mit begleitet hat.
- 05:14 Ronald M. Arndt
Ja, und morgen geht's schon in die Schweiz für dich, habe ich gehört. Was passiert da gerade?
- 05:20 Timo Patte
Da haben wir das The Hyatt Hotel in Flims im vergangenen Jahr übernommen. Erstmal in unser Althoff Collection, was wir eigentlich als Vehikel nutzen, zum einen für Häuser, die vielleicht nicht direkt Lindner, nicht Me All und nicht Seven Pines sind. Also da ja auch haben wir mit Seven Pines eigentlich mit den Kollegen von der 1218 jetzt noch mal eine weitere Marke reinbekommen, was ja irgendwie auch mit zum Lindner-Familienuniversum gehört, und hatten das Haus aber akquiriert mit dem Hintergrund zu sagen, es soll Me All werden, weil wir glauben, diese Marke auch im Leisure-Segment stärker zusammen auch mit Hyatt positionieren zu können. Und wie Robert es sicherlich auch kennt in großen Organisationen, manchmal ist so ein schneller Turnover dann manchmal gar nicht so schnell möglich. Und deshalb ist es nicht so blöd, dass man auch eine eigene Solution hat, erstmal selber reinzugehen, dann sich das vernünftig zu organisieren und dann gemeinschaftlich mit dem Partner in dem, um die Frage noch abschließend zu beantworten, in dem nun Franchise-Verhältnis dann auch sauber so ein Rebranding aufzusetzen. Und da haben wir jetzt am Freitag das Go-Live. Habe jetzt gesehen, die Kollegen haben fleißig Schilder abgeschraubt, neue geschraubt und die FLS-Begehung bestanden und gucken wir uns morgen an. Und dann ist es das erste Me All außerhalb von Deutschland und das erste im Leisure-Segment.
- 06:39 Katharina Beatriz Varga
Robert, von Schildern, neuen Schildern kannst du auch was erzählen, glaube ich, oder? Im Jahr 2024.
- 06:46 Robert van der Graaf
Ja, da können wir ein Liedchen von singen, tatsächlich, weil ich glaube, dass das bahnbrechende Ereignis für uns in 2024 war tatsächlich die Verdopplung vom Portfolio im deutschen Markt. Über die strategische Franchise-Partnerschaft mit der Novum Hospitality. Ihr hattet ja den David vor ein paar Wochen auch schon mal im Podcast, wo er geschwärmt hat über die Partnerschaft und wie es dazu gekommen ist. Ich habe das mit viel Vergnügen gehört, aber das war eine Menge Arbeit. War zum Glück selber nur am Rande beteiligt, um nicht zu sagen, ich war es kaum.
- 07:17 Katharina Beatriz Varga
Aber es ging auch sehr schnell.
- 07:19 Robert van der Graaf
Aber dann ging es tatsächlich sehr schnell. Der erste Teil ist sehr unterm Radar passiert. Wahrscheinlich so in dieser Phase genau vor 12 Monaten im Run-up zum IHIF. Ich glaube, es wurde, glaube ich, nie erzählt, aber ich darf das hier wahrscheinlich erzählen, dass wir darauf gewartet haben, das auf der Bühne auf dem IHIF vom CEO announcen zu lassen. So weit ist es leider nicht gekommen, weil es dauerte noch ein paar Minuten und er war schon von der Bühne runter und dann ist der Deal unterschrieben worden. Also er ist tatsächlich während dem IHIF dieses Jahr unterschrieben. Und Stand heute, ich kann es gar nicht sagen, aber ich glaube, wir haben schon mehr als 50 Häuser integriert. Das erste war dann im Juni, also der Deal war im April, das erste Haus im Juni, und wir sind jetzt bei 50 Hotels komplett integriert auf dem System und sind beim Takt von etwa 2 bis 3 Hotels jede Woche, die bei uns aufs System rüberkommen gerade.
- 08:16 Katharina Beatriz Varga
Und der David hat erzählt, dass ihr als Letztes euch von Interconti vorgestellt habt bei Novum. Hast du da was mitbekommen? Kannst du da was dazu erzählen?
- 08:25 Robert van der Graaf
Wahrscheinlich saved the best for last. Ich weiß nicht, das kann Fluch oder Segen sein. Ich meine, die beiden Herren hier am Tisch wissen das. Meistens agiert man im Development möglichst, gerade in den ersten Phasen, möglichst schnell. Ja, wir sind als Letzte an den Tisch gekommen und haben dann das, was auf dem Tisch lag, mitgenommen. Und er hat alles dazu gesagt eigentlich, also ich würde das jetzt hier nicht noch mal, noch mal, noch mal ausführen, aber das war tatsächlich bahnbrechend, natürlich auch fürs bestehende Portfolio, wo es, wo die Aussicht ist, dass wir über die nächsten 2 bis 3 Jahren tatsächlich auf 40.000 Zimmer in der Region oder in Deutschland gehen, und was das bedeutet, kann man sich, kann man sich ausrechnen, ne.
- 09:10 Ronald M. Arndt
Ja, mein Podcast damals noch alleine mit dem Erik ist schon ein Weilchen her. Was war so dein Highlight 2024?
- 09:20 Moritz Wolfshöfer
Na, ich glaube, meins, unser Highlight hat wie gesagt auch eigentlich dann in 2023 eben angefangen mit dem großen Relaunch, quasi halt eben weg von dem GoHotel-Brand hin zu dem Split on the Pillow. Und natürlich ist das etwas, was uns ja dieses Jahr auch noch mitverfolgt. Wir haben jetzt in diesem Jahr nicht ein Riesenportfolio an Land gezogen, Aber haben natürlich eben in der Struktur unserer Gesellschaft weitergearbeitet. Wir haben im letzten Jahr zum Ende hin auch noch den Sprung in die Schweiz gemacht und dann das erste Haus in der Schweiz, in Zürich, eröffnet. Und ja, werden auch jetzt im Jahresendspurt noch das eine oder andere verkünden können. Aber eben jetzt als verglichen mit den spektakulären Entwicklungen bei IHG und bei der Lindner Hotel Group haben wir uns etwas zurückgehalten, was aber auch gar nicht so schlimm ist. Natürlich hat eben unsere Struktur ja auch einfach eine etwas andere ist und die Größe sind natürlich auch eine ganz andere als mit 23 Hotels, die wir aktuell betreiben. Das heißt, wir haben ja auch gar nicht jetzt diese dringende Eile, dass jetzt irgendwie jedes Jahr ein Paukenschlag passieren muss.
- 10:24 Ronald M. Arndt
Ja, ich habe so immer mal wieder gehört, das heißt so Durchhalteparolen, überleben 2024, 2025 wird alles besser. War es jetzt wirklich so anspruchsvoll dann 2024?
- 10:38 Timo Patte
Ich glaube tatsächlich, dieses, ich kann mich noch sehr gut an die Expo, ich glaube es war 2023 oder 2022, erinnern, wo jeder so gesagt hat, dieses so Survive till 25. Und irgendwie muss man, glaube ich, überlegen, wenn man überlegt, was kam 2022, 2023, Ukraine-Krise etc., dann jetzt auf einmal Israel, also auch geopolitische Themen, dass ich glaube, was wir sicher wissen nach 2024, 2025, ist, dass eigentlich nichts mehr so sicher ist. Auch wir konnten uns alle auch nicht mehr vorstellen, dass Trump noch mal Präsident wird etc., wir hier in Deutschland eine neue Regierung bekommen. Was das aber für die Hotellerie bedeutet, ist eigentlich ganz interessant, weil just heute die AHGZ noch mal wieder Übernachtungsrekord in Deutschland im Oktober, neue Zahlen. Also man merkt, die Branche hat einen starken Herzschlag und hat auch, sagen wir mal, viel hinter sich gelassen. Aber das ist natürlich auch sehr, sehr stark immer rein auf der Umsatzseite betrachtet. Also gleichzeitig haben wir extreme Kostensteigerungen in jedem Bereich. Und das geht natürlich auf die Bottomline, das ist ganz klar. War 24 jetzt so schlimm? Also ich glaube persönlich, 24 war ein sehr gutes Jahr und hat sich auch gut entwickelt. Und ich glaube, was tatsächlich bei 24 so das erste Mal jetzt angefangen hat, was zum Beispiel bei uns im Development, glaube ich, auch wirklich wichtig ist: Du vergleichst dich nicht mehr mit den Vor-Covid-Zahlen. Also deine neue Benchmark ist spätestens seit es 23 gibt immer das volle Jahr 2023 und hast wieder eine neue Basis. Und das, glaube ich, gibt allen so ein bisschen die Thematik auch wieder ein bisschen mehr Certainty in vielen sichern. Und du kannst halt auch wieder nach vorne schauen und daraus natürlich jetzt auch wieder viel für 2025 lernen. Wir hatten die Fußball-EM auch hier gehabt, das war irgendwie klasse. Und ich glaube, das alles gibt Kraft aus 2024.
- 12:29 Ronald M. Arndt
Mit welchem Gefühl gehst du in die Weihnachtsferien, Robert?
- 12:33 Robert van der Graaf
Ein bisschen aufgeregt noch, weil es müssen tatsächlich noch ein paar Sachen passieren bis Jahresende, wie das halt immer so ist.
- 12:38 Katharina Beatriz Varga
Hast du noch 2 Wochen.
- 12:40 Robert van der Graaf
Danke. Das wird schon. Nein, ich glaube, die große Kunst war tatsächlich, sich nicht allzu sehr von den großen Nachrichten ablenken zu lassen und trotzdem auch das Brot-und-Butter-Geschäft gerecht zu werden. Das geht leicht verloren, ja, weil wir sind in der luxuriösen Situation, dass wir zum Beispiel mit Chocolate on the Pillow, aber auch mit, mit der PrimeStar, mit der Tristar, mit Gorgeous Smiling Hotels, mit der Borealis, Bierwirt und Klud, Odyssey eine relativ breite Palette an Betreibern haben, die es wahrscheinlich tatsächlich in den letzten Jahren gar nicht einfach gehabt haben. Der Kostendruck wurde schon mal angesprochen, andere Betreiber, die über die Inflation ihre Mieten horrend in die Höhe haben gehen sehen. Ja, wir sind wieder zurück bei 2019 oder über 2019. Die Inflation mal kurz ausgeklammert, darf man nicht vergessen. Auf der Kostenseite ist sie definitiv da, aber wir sehen, wir sehen Wachstum, wir sehen auch wieder Neubauprojekte. Gerade die Woche ein oder zwei wieder in der Presse gehabt, somit Zuversicht. Das wird ein spannendes Jahr, und ich stimme dem Timo voll und ganz zu. Es wird eine Erleichterung sein, tatsächlich mit 24 und nicht mehr mit 19 oder ähnlich zu vergleichen. Ja, und 24 war gar nicht so verkehrt, was das angeht.
- 14:13 Katharina Beatriz Varga
Moritz, was habt ihr denn für Trends oder Entwicklungen mitbekommen aus 24 von der Development-Seite? Du bist ja nicht so weit in den Projekten drinnen wie jetzt du, Timo. Ich glaube, du bist, Robert, auch noch ein bisschen mehr immer involviert in den Projekten. Du hast vorhin erzählt, Moritz, dass du eigentlich nur diese Vorabphase machst und dann zur Eröffnungsparty eingeladen wirst.
- 14:36 Timo Patte
Das schaffe ich auch noch, ja.
- 14:39 Katharina Beatriz Varga
Wer möchte da nicht hinkommen? Aber was sind denn so die Trends und Entwicklungen, die man auch in 2025 mitnehmen kann?
- 14:48 Moritz Wolfshöfer
Also dadurch, dass wir uns ja sehr stark auf unser White-Label-Geschäft eben konzentrieren. Ronald hat jetzt ja schon darüber gesprochen, was mit der GoHotel als Marke passiert, und man merkt da den Fokus, der aktuell eben klar darauf liegt, mit den Franchise-Partnern zu wachsen. Und ich fand es mal lustig, eine Zeit lang gab es so eine Phase, da hatte ich mal auch mit einem der Kollegen vom Robert gesprochen, da gab es mal wieder die nächste Marke auf dem Markt, und dann die Frage, kennt ihr eigentlich noch alle eure Hotelmarken, die ihr gerade an den Start bringt? Und das ist, glaube ich, etwas, was natürlich jetzt auch eben mit dem Launch von Ghana und Handwritten von Accor natürlich immer in diese Richtung geht und, glaube ich, auch ein Trend wird und bleiben wird. Natürlich, wie schaffen es die großen Franchisegeber, ein weiteres Wachstum darstellen zu können? Das geht darüber, eine Marke anzubieten, die es ermöglicht, natürlich in Bestandsimmobilien besser reinzukommen. Und das sehen wir, wie gesagt, bei unseren Franchise-Partnern. Wir arbeiten mit IHG, aber auch mit Accor und mit Marriott zusammen, das natürlich halt in diesem Segment jetzt auch immer mehr um die Ecke kommt, wo natürlich auch gerade im Bereich der Conversion natürlich auch dann die Anforderungen vielleicht auch im Vergleich zu vorher ein bisschen gelockert sind, dass natürlich halt eben dann Wachstum ermöglicht werden kann und das natürlich für uns als Betreiber das natürlich auch möglich und einfacher macht, eben in bestehende Verträge einzutreten. Und ich glaube, das wird etwas sein, wo wir eigentlich auch schon fairerweise auch zu und nach Corona darauf gewartet haben, dass halt eben der Markt halt überflutet ist, ist das falsche Wort, aber natürlich, dass sich da, glaube ich, im Development doch dann Potenziale und Wachstumsmöglichkeiten ergeben werden. Und ich glaube, das ist etwas, was uns in 2024 anfänglich begleitet hat und aber auch dann sicherlich die nächsten Jahre auch weitergehen wird.
- 16:37 Katharina Beatriz Varga
Gehst du das mit als Partner?
- 16:39 Robert van der Graaf
Definitiv. Ja, ich habe das Glück, dass ich unsere Marken noch alle auflisten kann. Ich kann auch noch die Unterschiede erklären. Im Vergleich zu wem? Möchte ich hier nicht namentlich erwähnen. Nein, Spaß beiseite, aber das ist tatsächlich so. Es ist ein bisschen inflationär gewesen über die letzten Jahre, was die Markenlandschaft angeht. Wir sind dann noch relativ bescheiden mit den Marken, die wir im Markt zur Verfügung haben. Vielleicht witzige Geschichte, weil wir haben ja zum Beispiel VOKO gelauncht in 2018. Das war eigentlich eine Conversion-Marke. Die wurde allerdings so gut angenommen, dass es fast mehr um Neubau als Conversion letztendlich gab. Dann sind wir in Corona reingerauscht, alle in 2020. Da war das Thema Neubau kurz sehr, sehr ruhig oder eigentlich länger sehr, sehr ruhig. Dann haben wir auch operativ einiges aus den Häusern rausgenommen, was auch nicht wieder zurückgekommen ist. Und ich glaube, das war echt eine gute Aktion. Wir sind sehr nah an unseren Partnern gestanden und für das Wachstum erheblich flexibler geworden, als ich angefangen habe in 2020 bei IHG. Hieß es, Robert, wenn du einen Holiday Inn Express machen willst oder einen Holiday Inn, hier sind die Ordner, so wird's gemacht. Ja, und wir waren natürlich auch in der luxuriösen Situation, dass wir irrsinnig viel Neubau im Markt haben und hatten, die alle auch teilweise während Corona aufgemacht haben. Und laut nach Standard. Für einen Entwickler war das optimal. Gib mir die Ordner, ich baue das Ding so, wie du es haben willst. Für einen Betreiber Einwandfrei. Ich brauche nicht noch einen Interior Designer mit dazu zu nehmen. Ich kann Jochen Weishaupt bei der Trista anrufen, um ein Holiday Inn Express zu machen. Da brauche ich nichts erklären.
- 18:20 Katharina Beatriz Varga
Machst du heute.
- 18:20 Robert van der Graaf
Ja, mache ich heute. Geht leider nicht mehr ganz so einfach wie damals.
- 18:23 Katharina Beatriz Varga
Der Name ist Programm: Express.
- 18:25 Robert van der Graaf
Es geht tatsächlich fix, aber das Thema Neubau ist ein bisschen ruhiger geworden und darauf haben wir uns einstellen müssen. Wir sind näher an unsere Partner gerückt, wenn man mich fragen würde, auch näher an den Landlords rangerückt, um als extended Arm von beiden in solche Entwicklungen reinzugehen und wirklich zu schauen, was macht Sinn und was wird ein Gast wiedererkennen in der Marke, was muss er wiedererkennen und wo, wenn wir was vorfinden, wo können wir sagen, okay, das hat noch eine Lebensdauer. Das hat auch einen ESG-Hintergrund zu sagen, ich muss den Fußboden jetzt nicht rausreißen, vielleicht hält er noch 5 Jahre und dann machen wir ihn dann laut Markenstandard. Da sind wir erheblich pragmatischer geworden. Heißt nicht, dass alles geht, ja, trotzdem noch bestimmte Standards einhalten und bestimmte Guidelines folgen, aber es eröffnet schon, es öffnet schon einige Türen.
- 19:16 Katharina Beatriz Varga
Und das würde ich gerne anknüpfen, Hashtag Newbuild und Conversion. Wie ist so die Richtung bei IHG?
- 19:25 Robert van der Graaf
Also als ich angefangen habe, war es mit Sicherheit 85 Newbuild, 15 Conversion.
- 19:31 Katharina Beatriz Varga
Ich glaube, das geht den meisten jetzt hier so, oder?
- 19:33 Robert van der Graaf
Also es war eine Zeit lang komplett umgedreht. Jetzt kommt wieder ein bisschen mehr Newbuild langsam. Es kommt langsam wieder das eine oder andere Projekt, was reaktiviert wird, was gestrandet ist, was, wo der Entwickler es nicht geschafft hat durch Corona und die Projekte dennoch als Hotelstandorte wieder zurückkommen. Also das sind dann noch Neubauthemen. Aber ich würde jetzt mal sagen, gut, die Portfolios kurz ausgeklammert, weil es gibt auch ein paar Portfolios im Markt im Moment. Die klammern wir mal kurz aus, dann sind wir bei 40, 60, 40%, nee, 30, 30% Neubau würde ich sagen, 70% Conversion, also mit Bestand umgehen, und hauptsächlich Hotelbestand. Ja, auch ab und zu mal Büro und ab und zu auch mal Retail, aber das meiste Hotelgebäude. Es gibt genug Hotelgebäude aus den 60er, 70er in Toplagen, in absolute Toplagen, wenn man sich die Finger nachlecken, aber man muss halt die, die Mittel haben, die Dinge zu drehen.
- 20:29 Timo Patte
Ich glaube tatsächlich, das, was du gerade gesagt hast, die Frage der Conversion oder auch Entwicklung und auch mit Entwickler, die es eventuell mit Corona nicht geschafft haben. Was wir gemerkt haben, ist, dass der Weg zu einem Projekt, und zwar auch alleine der zur Unterschrift, der ist deutlich länger geworden als früher. Also du gehst mittlerweile eigentlich fast auch aufgrund dieser Kostenfrage ganz, ganz tief in die Spezifikationen der Hotels dabei, weil es ja bei uns gerade auch, sei es bei Me and All als auch bei Lindner, halt nicht nur, ich sage Schema F ist, ja, wenn wir jetzt über so sagen wir mal gerade den Core-Marken von euch spricht, wo ihr alles wirklich sehr klar durchdefiniert habt, dann kann ich natürlich am Anfang noch nicht sagen, wie viel Quadratmeter Parkett jetzt da gelegt ist, weil es sein kann, wenn wir uns das Interior Design anschauen an einem Standort, das vielleicht doch eher Steinklasse wäre oder Ähnliches. Und das führt halt dazu, dass du deutlich mehr investierst, auch im Vorfeld zu den Produkten, aber auch den Eigentümern damit natürlich einen Komfort gibst, dass du im Zweifel der richtige Partner für die bist. Und Trotzdem, wenn wir Neubau gesehen haben, zuletzt zumindest, dann war es immer aus einem Bestand raus. Das heißt, das Grundstück war schon im Besitz eines Projektentwicklers, oder es ist eine Nachverdichtung oder Ähnliches. Und das ist ja auch das, was auf der anderen Seite der Transaktionsmarkt uns ja gerade sagt. Dieser klassische Ankauf von Greenfields-Entwicklung und die Weiterveräußerung, das steht noch oder kommt jetzt so langsam wieder, aber dann eher in Form von von größeren Quartiersentwicklungen, weil, um da an Robert noch mal anzuknüpfen, ja, es gibt viele alte Hotels in Top-Lagen, die eine neue Antwort brauchen, und es gibt aber auch sehr, sehr viele neue Hotels in C-Lagen, die vielleicht hätten rückblickend gar nicht so gebaut werden sollen, aber halt jetzt da sind, aber trotzdem Supply in dem Markt geben. Und ich glaube, das führt dann—
- 22:13 Katharina Beatriz Varga
Die werden jetzt Büros?
- 22:14 Timo Patte
Vielleicht, ja. Also sicherlich haben wir uns da auch mal ganz selbstkritisch teilweise auch keinen großen Gefallen getan in der Branche, was wir da im Bauboom entwickelt haben. Aber das gehört auch mit dazu.
- 22:29 Robert van der Graaf
Ja, ich glaube, kann ich nur zustimmen. Wenn was passiert ist in den letzten 3 Jahren, es haben sich Spieler vom Markt verabschiedet, die da möglicherweise nicht hingehört haben, weil sie auf den, also als Trittbrettfahrer-Entwickler gesagt haben, oh, High Yields, das ist wunderbar, die Dinger sind schon verkauft, bevor sie gebaut sind. Mach mal, und dann entstehen teilweise Hotels an Standorte, die man jetzt zu Recht wahrscheinlich mehr hinterfragt, als dass man das damals auf diese große Welle gemacht hat. Man darf auch nicht vergessen, dass wir jetzt die, die es jetzt noch machen, ob das jetzt die Betreiber sind oder die Entwickler oder die Eigentümer, sind schon sophisticated. Die wissen schon, wovon sie sprechen. Und deswegen kriegst du viel mehr Fragen. Es wird viel mehr ins Detail gefragt, es wird viel mehr hinterfragt, zu Recht. Und dadurch sind die Prozesse halt länger, als sie das vor Corona waren oder anfangs noch waren. Jetzt dauern so Prozesse schon ein bisschen länger als damals noch.
- 23:26 Timo Patte
Aber sie sind auch besser geworden. Also es ist nicht nur, dass es länger ist, sondern tatsächlich, du nimmst ja auch ansonsten, wenn du jetzt tiefer ins Detail gehst, auch am Ende viele Fragezeichen auch in der weiteren Entwicklung. Also wenn du früher auch mal dann angerufen wurdest so nach dem Motto: Hey, Das habe ich aber damals nicht so verstanden in eurer Baubeschreibung. Ihr habt jetzt irgendwie x Paneele an der Wand und die seht ihr nicht im FfD, sondern im Bau. Finde ich schwierig. Dann ist es heute, umso tiefer du halt vorher schon drin bist, umso klarer ist es am Ende für alle Seiten, umso weniger Diskussions- und Streitpotenzial hast du auch. Und ich glaube, das führt dann auch dazu, dass Hotels wieder bedarfsgerechter an den jeweiligen Standorten entwickelt werden und auch, sagen wir mal, als Produkt wieder passender in den Gesamtmarkt integriert werden können.
- 24:15 Ronald M. Arndt
Chocolate on the Pillow, kannst du vielleicht was sagen, auch als Arbeitnehmer?
- 24:19 Katharina Beatriz Varga
Moritz!
- 24:20 Ronald M. Arndt
Habe ich nicht gesagt.
- 24:21 Moritz Wolfshöfer
Hey Schokolade!
- 24:22 Ronald M. Arndt
Hey Schoki!
- 24:23 Robert van der Graaf
Hey Schoki!
- 24:24 Ronald M. Arndt
Sag doch mal was.
- 24:28 Timo Patte
Ich merke es auch gerade.
- 24:30 Ronald M. Arndt
Moritz, Vielleicht kannst du mal ein bisschen aus Arbeitnehmersicht auch sagen, was dieses Rebranding jetzt nach über einem Jahr ein bisschen aus dir, aus euch Kollegen gemacht hat. Welche Auswirkungen hat das gehabt?
- 24:47 Moritz Wolfshöfer
Ja, also gerade ich glaube, wenn man sich noch mal den Podcast mit dir und dem Erik in Erinnerung ruft, da gab es dann die Aussage, dass es ja tatsächlich in der Zentrale von der Goethe Bewerbungen gab von Mitarbeitern, die in einem Hotel gearbeitet haben, was lustigerweise schon zu uns gehört hat, es halt eben nur keiner wusste. Das war ja auch ein Grund zu sagen, okay, wir müssen ja dann eben auch da markenkonzeptseitig halt eben auch dann arbeiten, um natürlich genau da auch ein entsprechendes Branding herzustellen. Und das ist, wie gesagt, natürlich auch kein Sprint. Das ist etwas, was halt konstant läuft und dem wir glauben, dass wir halt eben in vielen Bereichen einen sehr, sehr großen Schritt da auch gemacht haben. Eben dann auch unsere Mitarbeiter mittlerweile auch dann wissen, wer die Chocolate on the Pillow Group ist und da halt eben, ja, sagt man da Korpsgeist zu, natürlich, dass sie das halt eben auch zu entwickeln. Dass natürlich Leute auch sich dann auch emotional mit dem Arbeitgeber auch dann identifizieren können. Und natürlich geht es halt immer noch weiter. Wir sind jetzt gerade im Begriff und haben jetzt eine Kooperation mit der Hochschule in München gestartet, wo es darum geht, auch dann eine eigene Akademie für uns halt eben zu starten. Also wo wir eben den Mitarbeitern auch die Möglichkeit für Weiterbildung, für Trainings, natürlich eben auch für eine Erhöhung der Identifikation halt eben anzubieten. Und da, es geht in kleinen Schritten immer weiter. Aber da sind wir auf einem guten Weg und glauben auch eben, dass wir da jetzt uns gut als Arbeitgeber gebrandet haben und auch weiter branden werden.
- 26:20 Timo Patte
Ist es eigentlich 90% The Chocolate on the Pillow Group oder COPTD?
- 26:27 Moritz Wolfshöfer
Also der Firmenname ist The Chocolate on the Pillow Group und das war natürlich gerade am Anfang des Launches natürlich das große Thema. Sag den Namen bitte einmal ganz. Und dann kam natürlich die Rückfrage, wie machen wir es denn am Telefon, wenn ich jetzt jedes mal: Schönen guten Tag, die Is It Chocolate On The Pillow Group GmbH, wie kann ich Ihnen weiterhelfen? War schwierig. Also gab es dann irgendwann eine Regelung, wir nennen uns dann COTP als griffigen Claim, wie wir dann eigentlich heißen.
- 26:53 Katharina Beatriz Varga
Oder die längste Adresse nach dem Ihr kriegt keine E-Mails mehr.
- 26:59 Moritz Wolfshöfer
Ja, deswegen war das glaube ich ein ganz guter Schachzug, das dann eben auf die 4 Buchstaben abzukürzen. Und ich finde eben genauso wie der Firmenname, ich unterstelle jetzt mal, jeder, der ihn einmal gehört hat, vergisst ihn so schnell nicht wieder.
- 27:10 Ronald M. Arndt
Den geht es aber eben auch für das COTP.
- 27:13 Moritz Wolfshöfer
Als solches.
- 27:14 Katharina Beatriz Varga
Ja, auch so die Buchstabenreihenfolge, gell, Timo?
- 27:18 Ronald M. Arndt
Also für die Bewerbung musst du es noch ein bisschen üben, aber OpenAI kann ja helfen.
- 27:27 Timo Patte
Also glücklicherweise komme ich aus der Generation, die ja Anschreiben noch ohne OpenAI oder Ähnliches erstellen kann. Nein, aber um da auch noch mal generell, ich glaube, anzuschließen, ist es wichtig, dass du dich einfach schärfst. Und das ist auch, glaube ich, das, was Robert gesagt hat. Alle Marktteilnehmer, die jetzt irgendwo auf diesem Markt unterwegs sind, haben auch noch mal, obwohl sie lange dabei waren, diese Jahre extrem in sich professionalisiert, noch mal katalysiert, auch noch mal alles wirklich geschaut und auch angeschaut. Und ich glaube, das ist einfach ein wichtiger Prozess, den man sich auch selber fragen muss, gerade auch, wenn man länger am Markt ist. Ja, ich meine, Lindner hat auch, es hat jetzt 50 Jahre Firmenhistorie, viele der White-Label-Operator oder Firmen, die am Markt unterwegs sind, die vielleicht teilweise sogar ein größeres Portfolio haben wie wir, die gibt es noch gar nicht so lange. Und ich glaube, das ist dann immer gerade in so einem auch Familieneigentumsverbund dann auch noch mal wichtig, sich da auch noch mal sehr stark zu feilen. Wir gehen jetzt in die dritte Generation mit auch Adrian und Jonas Lindner. Das ist einfach wichtig, dass man da Identifikation schafft und das auch dann auch für die Arbeitnehmer irgendwie schafft. Und deshalb klar auch Du hast draufgeschrieben die Lindner Hotels and Resorts, ja, aber Lindner ist auch spätestens seit 2016, seit Me and All angefangen hat, so viel mehr. Und auch generell ist auch die Lindner Unternehmensgruppe so viel mehr. Und ich glaube, das ist was, was man gut vorantreiben kann. Und dann kommt es zu so netten Sachen, dass wir jetzt mit allen Teilen der Lindner Unternehmensgruppe und mit 1218 zusammen dann auch die Weihnachtsfeier gefeiert haben und nicht mehr jede Division für sich. Und ich glaube, das ist ein wichtiger Weg. Und das führt dann zu dem gleichen Thema, dass du halt einfach mit Leuten da auch noch Gespräch kommst und das auch klar fokussierst und damit dich auch selber als Arbeitgeber gut positionierst.
- 29:17 Moritz Wolfshöfer
Absolut.
- 29:19 Ronald M. Arndt
Ja, bei der Werksführung vorher hast du gesagt, du magst Familienunternehmen einfach, wie hier Jung eben in Schalksmühle, so auch Lindner. Hast du gerade schon ein bisschen was dazu erzählt, aber welche Gefühle verbindest du mit Familienunternehmen?
- 29:33 Timo Patte
Gut, ich bin ja zum einen selber in einem aufgewachsen. Ich glaube halt einfach, dass Familienunternehmen ihre ganz eigene Dynamik haben. Und auch ihre ganz eigene Entscheidungskultur besitzen. Und die ist einfach immer besonders und auch jeden Tag irgendwo neu. Also du hast zwar klare strategische Ausrichtungen, aber am Ende ist es immer noch ein Bauchgefühl und ein People's Business. Und deshalb sind diese Leute so schnell so lange da, weil es halt auch oft nicht aktionärsgetrieben oder Ähnliches ist, die das einfach aufbauen Stück für Stück. Und das gibt mir zumindest persönlich immer eine sehr, sehr gute Möglichkeit, halt mit den Leuten dann auch dort zu arbeiten und einfach so ein Backbone zu haben in dem Moment und Identifikation. Aber da ist jeder unterschiedlich. Also ich kann mich auch nicht sperren davor, dass vielleicht noch mal irgendwann es nicht das Familienunternehmen ist. Aber trotzdem, grundsätzlich muss ich sagen, es gibt einem etwas, wenn man es vor allem im Zweifel vorher noch nie gekannt hat.
- 30:36 Katharina Beatriz Varga
Das End Resort steht ja auch bei Interconti dabei. Jetzt Express oder Resorts? Wohin geht's?
- 30:43 Robert van der Graaf
Das ist ein bisschen regionabhängig.
- 30:45 Katharina Beatriz Varga
Resorts in Express Time.
- 30:49 Robert van der Graaf
Also ich würde tatsächlich super, weil das ist tatsächlich ein Segment, was aus unserer Perspektive in vielen Resort-Locations fehlt. Man hat ein paar Versuche gesehen von anderen Marken oder kleineren Marken, auch im deutschsprachigen Raum, aber es fehlt grundsätzlich. Ja, weil wir sehen im Moment noch, dass die Resort-Nachfrage eher in den höheren Segmenten, die Nachfrage für Produkt da ist. Aber ich glaube, es wächst auch eine irrsinnige Welle an Nachfrage für Midscale-Produkte, vernünftige Midscale-Produkte, wo man weiß, was man erwarten kann, wo alles funktioniert. Das heißt nicht, dass wir ein Holiday Inn Express aus der Stadt nehmen und das in die Berge stellen oder an den Strand stellen. Das muss man dennoch anpassen. Aber wenn man weiß, was man bekommt, ist das gar nicht so verkehrt.
- 31:40 Katharina Beatriz Varga
Das passt ja für Resorts genauso wie für Units.
- 31:43 Robert van der Graaf
Die Marke Holiday Inn ist ja eigentlich hauptsächlich auch für Familien ausgelegt. Also auch die würde sich super dafür eignen.
- 31:52 Timo Patte
Hat ja auch den Namen Ferien auch direkt mit drin. Also von daher gesehen.
- 31:55 Robert van der Graaf
Eben, ja.
- 31:57 Ronald M. Arndt
Ja, auch dieses Jahr haben wir natürlich wieder im Hotel-Podcast die verschiedensten Segmente kennengelernt oder waren ein weiteres Mal vom guten Budget bis hin zu Familux, fällt mir gerade ein, wo wir da vor der Bergkulisse saßen mit den beiden Mayer-Jungs. Wie entwickelt sich der Gast so? Was glaubst du, Robert? Ist es weiter gutes Budget und sehr individuell oder? Gibt es so Trends?
- 32:25 Robert van der Graaf
Also vor Jahren habe ich das immer mal verglichen mit, weil wir eben ja davon gesprochen haben, dass der Markt betreiberseitig und auf der Investmentseite sehr sophisticated ist, aber der Gast ist auch extrem sophisticated. Da haben wir vorletztes Jahr auf einer Bühne mal in den Saal reingefragt, wenn du jetzt nach Afrika reisen würdest, nach Ruanda, wo gehst du hin? Welches Hotel suchst du dir aus? Ja, und dann ist die, suchst du eine von den Top 3, ja, unsere, oder, oder gehst du individuell oder privat oder Boutique, oder, ja, die Antwort ist relativ klar, sind alle auf die großen Marken. Jetzt sind wir hier in einem Markt mit viel mehr Produkt, mit viel mehr sehr unterschiedlichem Produkt, mit sehr hochwertigem Produkt, auch ohne Marken, aber auch von den Marken. Das macht es ein bisschen schwieriger für, für alle Marken jetzt tatsächlich den Gast zu ziehen. Wir machen das relativ erfolgreich mit, mit unserem Loyalty-Programm. Das, das ist tatsächlich, glaube ich, ein Großteil der Zukunft. Der Gast ist anspruchsvoller geworden. Wir sehen in einem sehr ratensensiblen Markt, wie Deutschland eigentlich immer schon gewesen ist, und gerade wenn das internationale Geschäft nicht noch überall schon wieder da ist, dass der ratensensible Gast tatsächlich viel erwartet. Und entweder er setzt sich dann nach unten ab im Sinne von, da weiß ich genau, was ich bekomme, und Da zahle ich auch für. Dennoch sind da auch die Raten jetzt mal endlich mal auf dem Niveau, wo wir sie haben wollten und wo sie auch im internationalen Vergleich endlich mal sein sollten. An der einen oder anderen Stelle ist da noch Luft, wenn man mich fragt, aber da erwartet der deutsche Gast sehr viel für. Dann ist in der Mitte so ein Spannungsfeld im Full-Service-Hotel und dann ganz nach oben gehen die Erwartungen wieder durch die Decke. Unten und im 5-Sterne-Segment wunderbar. In der Mitte, da muss man sich wirklich seine Nische finden, und da muss man wirklich auch als, als Kettenhotel schauen, dass man sich positioniert. Und das, das kann man über die Marken, so ist es nicht, aber das kann man hauptsächlich auch über Personal. Haben wir auch vorhin gesprochen. Die Hotels, wo bei uns der Guest Love richtig hoch ist, das ist getrieben von Personal, ja. Und da sehen wir, dass die Bewertungen höher sind, und wir sehen, da wo die Bewertungen höher sind, sind die Raten auch höher. Das ist, da ist eine direkte Verbindung. Die Hotels mit schlechterer Bewertung haben schlechtere Raten, ja, weil der Markt ist 100% transparent. Der Gast hat alle Auswahl, der hat in den Großstädten alle Auswahl, der kann gucken nach 4-Sternchen-, 5-Sternchen-Beurteilungen und was hast du nicht gesehen. Ja, er orientiert sich teilweise auch an der, an der Loyalty-Karte, die er in der Tasche hat, aber dann wird er schon gucken. Und wir sehen eine ganz klare Connection zwischen Guest Love, so wie wir das bei uns nennen, und Rate. Und Guest Love sehr gesteuert Produkt. Produkt ist 1A, aber die Soft-Komponente im Produkt, das Personal, die Dienstleistung, spielt da eine extrem große Rolle.
- 35:27 Ronald M. Arndt
Ja, Loyalty ist spannend, definitiv. Natürlich auch ein Move bei euch mit Hyatt. Gibt's da schon erstes Feedback? Was das Ganze gebracht hat loyaltyseitig?
- 35:40 Timo Patte
Also natürlich haben wir nicht nur die ersten Erkenntnisse gemacht, sondern sind mittlerweile eigentlich an dem Punkt, dass wir anfangen können zu messen. Und das ist jetzt eigentlich spannend, dass wir jetzt eigentlich seit Oktober 2022, jetzt sind wir 2023 rüber, so jetzt sogar in die ersten wirklich messbaren Zeiträume kommen. Und das gehört natürlich zum einen dazu, dass wir jetzt auch Guest Voice noch mal anders messen und dann natürlich auch ähnlich wie Robert und die IHG das auch macht. Bei uns ist dann jetzt Medallia von Hyatt, die verschiedene Scorecards sich anschauen, was ist den Gästen wichtig und Co. Und trotzdem, was das Schöne daran ist, ist, dass eigentlich immer noch die Lindner-DNA überall klar zu spüren ist. Und das ist halt diese Thematik, was Robert gerade gesagt hat, nämlich die Software. Das ist das Thema, dass du aus der Lindner-Zeit raus immer ein sehr, sehr starkes Verständnis für F&B und für Frühstück hattest. Ja, dann ist das halt Frühstück halt eine Buffet, Standard, sage ich mal, wie man das vielleicht sonst im Mid-Scale-Bereich erwarten wollen würde. Und ich glaube, das bleibt dann bei Gästen hängen und das hilft dann. Und zum anderen halt auch irgendwo diese Reise zu zeigen: Wir sind jetzt zwar, sagen wir mal, internationaler angebunden, behalten aber unsere DNA. Das ist zum Beispiel auf Mallorca wichtig. Ich meine, es ist ganz klar, auf Mallorca haben wir, seitdem wir den Hyatt-Anschluss mit JDW haben, die Gästeklientel sehr stark gedreht. Das war früher 85, 90 deutsch, zwischen 50 und 70, Golfspieler. Das war das Geschäft im Lindauer Hotel Mallorca. Jetzt haben wir auch ganz viel teilweise Asia, wir haben Americas seitdem auch, natürlich auch geopolitisch wieder, seitdem United den ersten Direktflug aus den Staaten nach Mallorca hat, ist das ein ganz anderer Markt und da zieht natürlich so ein Loyalty-Programm auch ganz anders und zieht andere Gäste an. So, und dann hast du natürlich da auch klar, das Das wisst ihr als Franchisee genauso. Das ist natürlich dann immer auch zwei Seiten der Medaille. Zum einen hast du die höhere Rate, zum anderen hast du die Punkteeinlöse und die Redemptions. Das gehört mit dazu. Das eine geht nicht ohne das andere. Und trotzdem ist es natürlich eine ganz andere Power, wie jetzt vorher das Linden an der Aitz hatte. Also brauchen wir nicht drüber reden, das ist ganz klar.
- 37:59 Ronald M. Arndt
Ja, der nächste Podcast, der dann rauskommt, der führte uns wohin? Nämlich ins Park Hyatt nach Wien. Das war was Besonderes, Katharina. Können wir schon einen kleinen Ausblick geben?
- 38:07 Katharina Beatriz Varga
Park Hyatt Vienna. Und das war strikt erklärt, wie man das ausspricht.
- 38:16 Ronald M. Arndt
Ja, ja. Und das war die größte Suite Wiens, vielleicht sogar Europas. Wir wissen es nicht. Weißt du noch, wie viele Quadratmeter? 820 Quadratmeter. Da haben wir einen Podcast gemacht, erscheint dann in Kürze.
- 38:29 Katharina Beatriz Varga
Auf 2 Etagen.
- 38:31 Ronald M. Arndt
Ja, und wir haben uns verlaufen, ne? Auf dem Weg zur Toilette, haben uns nicht mehr gefunden, mussten wir rufen: Katharina, wo bist du?
- 38:42 Katharina Beatriz Varga
Timo, du hattest vorhin was angesprochen, Deutschland und die Welt. Also in Deutschland ist es noch immer schwieriger als im Ausland?
- 38:52 Timo Patte
Ja, also leider ja. Also wenn man auch mit den europäischen Kollegen spricht und auch mal sieht, wenn so die größeren Maklertender oder Ähnliches kommen, da kommt deutlich mehr schon aus Iberia, da kommt mehr aus Frankreich. Das ist Benelux, war viel Bewegung, auch gerade was Portfolien oder Ähnliches angeht. Wir haben ja beispielsweise mit Lindner schon immer so ein bisschen Verbindung zu Central Eastern Europe gehabt. Das merkt man auch, dass da einfach mehr Movement ist als hierzulande. Natürlich auch andere Baukostenthematik, aber auch grundsätzlich noch eine andere Mentalität, was dieses, was das Thema Dealmaking angeht. Ja, also sind auch oft, sagen wir mal, Entscheidungen, und dann kann es auch relativ schnell gehen. Und wenn du dich ja ganz gut positionierst, kann das auch gut funktionieren. Hier in Deutschland, wie gesagt, tun wir uns schwer. Oder aber, ich meine, das ist dann eher auf unserer Seite bei den Pächtern der Fall, wir sind eigentlich schon wieder so weit, dass wir uns teilweise, sagen wir mal, auch wieder gegenseitig ausstechen, um die wenigen vorhandenen Standorte zu sichern, und spielen eigentlich damit den Immobilienentwicklern wieder in die Karten, was die Mieten angeht. Also da ist sicherlich auch echt Schwierigkeiten drin, wo wir auch wieder aufpassen müssen, dass wir uns das, was wir uns hart erarbeitet haben nach Covid, nämlich die Ratensteigerung, nicht mehr oder weniger gleichzeitig in der Miete wieder abgeben. Also dann bleibt am Ende auch wieder für die Bottomline nichts übrig. Und deshalb glaube ich, dass der Outlook in 25, 26, zumindest was jetzt auch die Lindner Hotel Group angeht, ein, sage ich mal, nachhaltig organisches Wachstum sicherlich eher der Weg vorwärts ist, wie mit weiterhin Fullstream Deals zu unterzeichnen. Also ich glaube, da muss man sich, muss man einfach auch fair sein. Wir haben aktuell 38 Hotels im Betrieb, wir haben Stand heute knapp 9 in der Pipeline. Wenn du, sagen wir mal, dann mal 30% deines Portfolios rund um die Ecke auch in der Pipeline hast, dann musst du das auch deiner Organisation, sagen wir mal, auch erstmal Stück für Stück auch möglich machen, diese Projekte dann auch zu managen und auch einzuintegrieren. Also das ist schon, schon wichtig.
- 41:10 Katharina Beatriz Varga
Ja, Moritz, ihr habt ein Haus in der Schweiz, das erste war in Zürich, richtig? Und geht es weiter außerhalb von Deutschland bei COTP, oder?
- 41:21 Moritz Wolfshöfer
Definitiv. Also ja, das Wachstum ist ganz klar auf den deutschsprachigen Raum ausgelegt, und jetzt sind wir kurz vor Weihnachten. So sieht's aus. Und wir haben auch die Hoffnung, dass wir noch gerade für den Markt in der Schweiz auch noch was announcen können kurz vor Toresschluss. Und also wollen halt eben auf jeden Fall weitermachen. Und grundsätzlich ist da voll von der Zustimmung zum Timo, dass wir halt eben wirklich aufpassen müssen. Und was wir halt eben gerade jetzt in Deutschland bei den Projekten halt merken, dass halt dieser Wettlauf gerade bei den Projekten, die halt eben am Markt sind, sehr stark wieder zugenommen hat. Und wer ja eigentlich aus 2019 alle was gelernt haben, ja, und uns natürlich schon langsam in so eine Richtung wieder entwickeln, wo wir dann wirklich vorsichtig sein müssen. Und das, für uns gilt das Gleiche bei der COTP, dass das ein vernünftiges, nachhaltiges Wachstum sein soll, man sich halt eben aber auch dann da merkt und fairerweise dann auch einfach ärgert natürlich, dass man halt von sich überzeugt ist, ein tolles Produkt, tolles Konzept, tolle Idee, tollen Mieter als COTP halt eben auch anbieten kann. Dass halt eben dann ja die Projekte weggehen zu Preisen, wo man nachher dann steht und denkt, wie soll sich das im Nachgang eigentlich rechnen, ja. Und das spielen wir halt eben nicht mit. Und das ist, glaube ich, halt das Wichtige. Und da sollten wir uns wahrscheinlich alle noch drauf besinnen, dass halt eben da auch Grenzen gesetzt sind, weil über allem steht halt die Tatsache, dass wir dann auch an allen Seiten irgendwie mit den Projekten dann auch Geld verdienen müssen und wollen, ne. Also sowohl auf der Betreiber- als auch auf der Entwicklerseite. Und da muss es irgendwie einen Mittelweg halt eben geben, der halt auch dann Bestand hat.
- 43:06 Ronald M. Arndt
Kann man zur Vision von IHG global so ein bisschen was sagen, Robert? Paar Sätze?
- 43:10 Robert van der Graaf
Oder würde ich mich gerne raushalten, tatsächlich.
- 43:13 Ronald M. Arndt
Das ist ja schon einfach ein Einblickplayer.
- 43:17 Robert van der Graaf
Ja, ich glaube, es ist nicht so schwierig, wenn man schaut, was die jüngste Vergangenheit und auch die etwas längere Vergangenheit gezeigt hat. Wir haben vorhin auch eine Anzahl Marken gesprochen. Wir haben in den letzten 1, 2 Jahrzehnten massivst in dem oberen Segment investiert, indem wir Six Senses gekauft haben, indem wir Regent gekauft haben, indem wir Kimpton gekauft haben. Alles als Zusatz zu Intercon. Da ist leider die 75-Jahre-Feier während Corona etwas untergegangen, aber die Marke gibt es auch schon 75 Jahre und ist eine der Top-5-Sterne-Marke weltweit. Und wir wollten das einfach ausweiten. Wir haben jetzt unten wieder ein bisschen ausgeweitet. Ich glaube nicht, dass wir da noch sehr viel mehr sehen werden, weil wir haben jetzt im Grunde genommen auf jeder Sparte des Leiters, haben wir vom Leiter, haben wir eine Marke und teilweise einen, der so ein bisschen Overlap hat mit Conversion. Wir haben jetzt auch eine zweite Long-Stay-Marke oder Extended-Stay-Marke mit Kennewood Suites in den Markt gebracht. Mit Ghana im Midscale-Segment sind wir gut unterwegs. Also eigentlich haben wir sowohl für einen Gast als für einen Betreiber als für einen Entwickler auf jeder Stufe eine— vielleicht sieht der eine oder andere das als anderthalb Marken, weil Voco wahrscheinlich so ein bisschen zwischen Holiday Inn und Indigo sich bewegt, standortabhängig. Aber damit sind wir sehr, sehr zufrieden, und das erlaubt es uns noch, mit relevanten Marken relevanten Märkten zu wachsen und jetzt in Deutschland mit, ja, was sind es, 40.000 Zimmer und über 200 Hotels dann demnächst auch in B- und C-Standorten mit den Marken und dann eher im unteren Segment zu wachsen und in den Großstädten eher mit den Marken im oberen Segment wieder unsere Position zu finden.
- 45:14 Ronald M. Arndt
So als Beobachter auch des Marktes, Timo, gibt es für dich noch so Themen in der Hotellerie, wo du sagst, da müsste es mal eine Marke für geben?
- 45:24 Timo Patte
Also ich glaube, eine echte Marke brauchen wir gerade für nichts mehr im Neuen, um es ganz offen zu sagen. Ich glaube, es gibt eine Markenlösung für fast alle Fragestellungen, die der Gesamtimmobilienmarkt uns anbietet. Ob es immer die richtige ist, sei dahingestellt. Ich glaube aber, dass— und das wird, glaube ich, auch der— was Robert ja auch gesagt hat, und wenn das die Korrelation ist, woran ich fest auch glaube, wenn die Software trotz Marke immer wichtiger wird, weil sie das am Ende der Differentiator ist, womit du die Rate in Verbindung mit deiner Marke pushen kannst und damit den Businessplan pushen kannst, dann werden wir deutlich, also jetzt als Gesamtbranche gesprochen, werden wir noch mal wieder deutlich mehr in das Thema People and Culture investieren, weil das am Ende das ist, was die Leute mit Markenbacking, mit Arbeitgeberbacking sozusagen dann ausmachen, weil ich bin am Ende nicht der, der den Businessplan, den ich geschrieben habe, in dem Haus durchsetzen muss. Ich kann alle Parameter, alle Schrauben drehen, dass ich sage, ich glaube daran, mit den und den Covern, mit den und den Average-Checks, mit den und den Maßnahmen zusätzlich im Eventsegment, Ähnliches. Aber dann geht es darum, dass wir die Leute da, also die Leute haben, halten, entwickeln und auf dieser Reise mitnehmen, dass sie das auch am Ende auch schaffen können. Da gehören natürlich dann auch so jetzt wieder Flims im Lescher-Segment, also das Me All dort, das ist kein Selbstläufer. Das musst du dir hart erarbeiten. Da musst du lokal sehr viel arbeiten. Da ist jetzt am 20. eine Eröffnung angesetzt. Nicht mit Branchen, noch nicht mit dem Makler oder Ähnliches, sondern da lädst du erst mal wieder ganz klassisch, so wie meine Eltern auch angefangen haben, dann lädst du den örtlichen Sparkassendirektor ein, dann lädst du den Ortsvorsteher ein, dann lädst du die Feuerwehr ein. Damit machst du, mit diesen Verbindungen machst du dann dort wieder an diesen Orten Geschäft, indem auch da mal abends auch mal der Einheimische kommt. Da ist ein Kino mit drin, das muss belebt werden. Das sind alles Sachen, das ist nicht unser Brot, also unser Geschäft. Unser Brot-und-Butter-Geschäft ist eigentlich Zimmer verkaufen und gutes Restaurantessen machen, ja, und ein tolles Erlebnis machen. Aber du kommst ja immer mehr dazu, dass du auch das wieder mit einspielen musst, und das wird, glaube ich, der große Spagat. Das, was ja Deutschland auch noch, das hat Robert eben angesprochen, sehr stark hat: die Stärken eigentlich der privat geführten Hotellerie mit all dem Individualismus irgendwie in einen zukunftsfähigen Markenrahmen zu bringen, und damit dann eigentlich nachhaltig auch wirtschaften zu können, weil das wird auch die große Sache sein. Wir kommen teilweise in Privathotels, wir sehen Historicals, wo wir sagen: Ey, Respekt! Und dann guckst du drauf und sagst: Können wir das eigentlich wirklich besser? Und dann fragst du dich schon manchmal, wenn du dir das anguckst, und dann sagst du dir vielleicht: Nee, ganz ehrlich, der Businessplan muss sich rechnen, indem ich sage, ich verdiene eigentlich weniger, als sie das vorher gemacht haben, weil ich kann das gar nicht besser als als die. Und da glaube ich, werden wir uns alle teilweise halt mehr wieder besinnen müssen und fragen müssen, was macht Hotellerie erfolgreich? Und dann geht es meines Erachtens am Ende immer wieder auf den Menschen zurück.
- 48:33 Katharina Beatriz Varga
Ja, und ich meine, wer kennt auch den Unterschied zwischen Privathotels und Ketten besser als du, Robert? Du hast ja auch eine Historie zwischen Privathotels und Ketten.
- 48:45 Robert van der Graaf
Ja, tatsächlich war ich fast 11 Jahre in der Privathotellerie und auch mal indirekt für Lindner tätig und freue mich jetzt tatsächlich, dass die, dass die Welten sich so ein bisschen annähern. Wir machen das über die Vignette Collection. Foco ist möglicherweise, Indigo ist möglicherweise ein Thema dafür, Garner könnte eins sein, indem wir auch— ich nehme jetzt mal die Vignette Collection kurz raus als Collection-Marke, wo wir ein privat geführtes Haus reinnehmen. Und da bin ich voll und ganz bei dir. Ich kriege im Team auch regelmäßig die Frage, können wir das denn besser Ja, teilweise können wir das ein oder andere besser, aber hauptsächlich in der internationalen Distribution. Und wenn du dann Häuser hast, die, sage ich jetzt mal, in eine Klemme kommen zwischen, ist ja auch von uns letztendlich markengeführte Häuser in einer Stadt, im Sinne von, ja, ich bin eigentlich bis jetzt immer independent, aber ich habe jetzt da einen Hilton, ich habe da ein Marriott oder mehrere Marriotts und da mehrere Hiltons und noch ein paar IHGs im Hintergrund. Die Häuser haben eine absolute Daseinsberechtigung, aber sie verdienen es auch, auf die richtige Plattform gehoben zu werden, um zu zeigen, was die eigentlich können. Und da sehen wir, sehe ich persönlich dann viel mehr unsere Rolle, ja, zu sagen, ja, es gibt Guidelines, ja, es gibt bestimmte Standards, aber die Vignette Collection wird ein ganz bunter Blumenstrauß an Design und an Historical und Modern und Small und Large und whatever, ja. Da kommt im Grunde genommen, kann da alles rein, was sich in so einen Anfangs-5-Sterne-Bereich Bereich bewegt. Und da sehe ich super Möglichkeiten in Deutschland, auch das eine oder andere vermeintlich privat geführte Hotel tatsächlich auf die Plattform zu heben, international sichtbar zu machen, profitieren zu lassen von Distribution, von Loyalty-Programmen und so weiter, vielleicht ein bisschen Einkauf. Aber andererseits, was das Menschliche angeht und was das Führen des Hauses angeht, einfach das weitermachen zu lassen, was du schon jahrelang richtig gut gemacht haben. Aber das verdient es, gezeigt zu werden und dadurch dann gemeinsam die Ergebnisse zu verbessern.
- 50:53 Katharina Beatriz Varga
Also ich für meinen Teil könnte euch ewig zuhören.
- 50:57 Timo Patte
Wir könnten wahrscheinlich auch noch ewig so weitermachen, aber wir haben ja auch noch einen Roséwein von der Nase.
- 51:02 Katharina Beatriz Varga
Aber mir ist auch noch was eingefallen. Ich habe vorhin ganz vergessen, dich nach deinem Highlight zu fragen, Ronald.
- 51:11 Ronald M. Arndt
Mein Highlight mit dir oder? Ja, der erste Weg, der erste, der erste Weg führte zum Herrn Althoff. Da ging es um Wein, aber um Wein ging es auch mit dem Hassan von Happymak. Es war ein Sonntagabend am Ufer des Zugersees, wo er uns eingeladen hat zum Abendessen bei einem guten Glas Wein. Das war schon ein besonderer Hotel-Podcast-Moment mit dir, Katharina.
- 51:37 Katharina Beatriz Varga
Am Sonntagabend gestartet.
- 51:39 Ronald M. Arndt
Sonntagabend gestartet, Montagvormittag die Aufzeichnung. Mein Highlight war das, wo vieles zusammenkam. Ja, sag mal, wer hat schon sein Wasser ausgetrunken und der kann jetzt noch einen Schluck vom 6th TIAE bekommen? Das ist mein kleines Projekt noch gewesen dieses Jahr. Halt mal bitte.
- 52:01 Timo Patte
Ich gebe wieder zurück, es bleibt Hotellerie und People's Business.
- 52:05 Katharina Beatriz Varga
Ja, also Teering and People's Business.
- 52:12 Robert van der Graaf
Essen.
- 52:12 Ronald M. Arndt
Ich bin ja vor 7 Jahren mal nach Aix-en-Provence gezogen, für 2 Jahre wiederum, habe da einen Winzer kennengelernt in Orelhan, mit dem ich jetzt eben 7 Jahre später hier dieses kleine Weinlabel aufgemacht habe, noch Sextiai, das alte Wort für Aix-en-Provence. Lasst es euch schmecken. Ich muss noch, guck mal, hier auch noch.
- 52:34 Katharina Beatriz Varga
Haus weg!
- 52:35 Ronald M. Arndt
Wir wollen ja keinen Schorle draus machen wie die Schwaben. Also ganz lieben Dank, tschüss, zum Wohl!
- 52:48 Katharina Beatriz Varga
Prost!
- 52:50 Ronald M. Arndt
Und dann lassen wir das ja. Jetzt heute Abend noch schön beim Champions-League-Spiel ausklingen mit euch zusammen.
- 53:04 Robert van der Graaf
Jetzt hast du einen Wein ausgegeben. Wir sind kurz vor Weihnachten. Deswegen habe ich euch mal was mitgebracht.
- 53:11 Katharina Beatriz Varga
Das ist das Tolle, mit Gastgebern zu arbeiten. Jeder bringt irgendein Geschenk mit.
- 53:16 Robert van der Graaf
Dann reiche ich euch das mal so. Danke, Robert. Ladies first. Und dann, wenn du das weitergeben magst.
- 53:21 Moritz Wolfshöfer
Vielen Dank.
- 53:22 Timo Patte
Jetzt bin ich ja gleich mal gespannt, ob ich das überhaupt mitnehmen kann.
- 53:28 Ronald M. Arndt
Bild von Robert.
- 53:29 Robert van der Graaf
Ein, zwei Sachen zu erzählen. Ich glaube, wir hatten neulich mal so eine Geschichte. Ich meine, die Form gibt es vielleicht ein bisschen her. Es ist tatsächlich ein Buch, ein Buch, was ich vor gefühlt 100 Jahren mal gelesen habe. Das Buch, genau. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen. Für die, die mal im Hotel gearbeitet haben, die werden wissen, ja, das passiert alles im Hotel, was da drin steht.
- 53:52 Katharina Beatriz Varga
Timo, du wirst es lieben. Du darfst das mitnehmen.
- 53:54 Robert van der Graaf
Wenn ihr mal jemand erklären müsst, was ihr macht und in welche verrückt geile Branche wir eigentlich arbeiten, dann leihe das Buch mal aus, aber trag es um Himmels willen wieder zurück, weil es ist großartig zu lesen. Und jemand, der die Hotellerie nicht versteht, soll das mal lesen. Und dann hoffe ich, dass wir damit wieder ein oder zwei richtig gute Talente in die Branche reinholen. Die Branche hat es verdient, nur die Besten zu bekommen. Das Buch soll sowohl— soll nicht abschrecken, soll Motivation sein, da reinzukommen. Nein, es ist nicht Be My Guest bei Conrad Hilton. Es ist auch nicht Bill Marriotts Buch. Es ist ein anderes Buch, aber ich lasse es euch im Nachgang ruhig auspacken.
- 54:38 Katharina Beatriz Varga
Das ist Lektüre für die Weihnachtszeit.
- 54:39 Timo Patte
Auf jeden Fall.
- 54:40 Ronald M. Arndt
Falls das Spiel nicht so spannend wird heute Abend.
- 54:42 Timo Patte
Ja, aber ich glaube, das kriegen wir auch hingeguckt.
- 54:45 Ronald M. Arndt
Kriegen wir hin, oder?
- 54:47 Katharina Beatriz Varga
Was wünscht ihr euch denn so von Christkindchen 4? Ich frage das jetzt mal meine 4 Männer hier am Tisch.
- 54:54 Timo Patte
Was kriegt denn deiner zu Weihnachten?
- 54:59 Robert van der Graaf
Brauchst du Inspiration oder was?
- 55:03 Ronald M. Arndt
Also ich habe schon eine, meinen 2 Jungs, 3 und 6, bringt das Christkind eine Carrera-Bahn.
- 55:12 Moritz Wolfshöfer
Denn das ist doch ein Geschenk für dich selber, oder?
- 55:14 Ronald M. Arndt
Ach so.
- 55:15 Katharina Beatriz Varga
Was ihr euch wünscht vom Christkind. Ja, das ist halt.
- 55:19 Timo Patte
Es ist eigentlich Ronalds Wunsch, verpackt in seinen 2 Kindern.
- 55:24 Katharina Beatriz Varga
Ja, das sind die egoistischen Elternwünsche im Leben. Da muss man anfangen mit so einem Thema.
- 55:26 Moritz Wolfshöfer
Das ist genau richtig.
- 55:29 Katharina Beatriz Varga
Fangen wir mal bei dir an. Was ist denn dein persönlicher Wunsch, Moritz?
- 55:33 Moritz Wolfshöfer
Zu Weihnachten? Grundsätzlich wird man ja bescheiden nachher über die Jahre. Deswegen, also ich glaube, mir würde es schon reichen, wenn es ein paar schöne und ruhige Tage sind im Familienkreis und halt natürlich insbesondere Frau und Kinder eine schöne Zeit haben und schöne Geschenke kriegen, die sie dann auspacken, erleben können und ja diesen Glanz in den Augen, den man ja eigentlich dann sich wünscht, dass halt eben alle sich freuen und eine schöne Zeit haben. Zeit haben. Das ist das Wichtigste, was ich mir für die Weihnachtstage wünsche.
- 56:07 Katharina Beatriz Varga
Das Schönste an uns ist doch unsere endlose Bescheidenheit, oder?
- 56:11 Moritz Wolfshöfer
Kommt, Timo, jetzt hau einen raus!
- 56:15 Timo Patte
Nein, tatsächlich, also ich glaube rückblickend für mich, 2024 war privat ein bisschen was los. Sehr schöne Sachen wie meine Hochzeit, sehr traurige Sachen wie einige Verluste. Deshalb würde ich mich tatsächlich auch an diese, an diese ruhige Zeit tatsächlich anschließen, mit einem Unterschied, dass ich, sagen wir mal, dieses Jahr ein Highlight habe, wo ich mich sehr drauf freue, und das ist, dass man ja normalerweise immer Weihnachten zu seinen Eltern gefahren ist und dieses Jahr meine Eltern Weihnachten das erste Mal zu uns kommen. Und ich glaube, das wird das Ganze auch für die Zukunft ganz anders positionieren, und dass wir dann Weihnachten zum ersten Mal in Stuttgart verbringen, wird glaube ich eine ganz tolle Sache. Und wenn mir da dann das Rinderfilet gelingt, als großer Wunsch, was nicht das Problem sein sollte, wäre ich sehr zufrieden.
- 57:08 Ronald M. Arndt
Ja, ich fahre von Weihnachten bis Silvester und länger Karrierebahn mit meinen Jungs. Alles.
- 57:15 Katharina Beatriz Varga
Robert?
- 57:17 Robert van der Graaf
Ja, ich glaube, es ist schon viel gesagt tatsächlich. Glänzende Augen bedeuten mir sehr, sehr viel. Wir haben ja fast alles. Wir sind echt, was wir machen, manchmal jammern ist Jammern auf einem hohen Niveau. Deswegen für Für mich, Reisen finde ich sehr bereichernd. Deswegen wollen wir auch nächstes Jahr wieder die eine oder andere Reise machen. Ich gehe sehr gern sehr gut essen und damit macht man mir Riesenfreude, die größte Freude. Einen Gutschein für E-Trainerlin habe ich schon bekommen dieses Jahr, also der muss noch eingelöst werden. Darauf freue ich mich riesig. Ich bin sehr gespannt, wie das sein wird. Aber so einzigartige Erlebnisse, gemeinsame Erinnerungen schaffen, Ich glaube, das ist das meiste wert eigentlich.
- 58:05 Katharina Beatriz Varga
Ja, in Michelin war ich auch schon.
- 58:07 Robert van der Graaf
Nicht sagen, bin gespannt. Ich lass mich überraschen.
- 58:10 Katharina Beatriz Varga
Ja, da kann ich mich nur anschließen. Also wir haben eigentlich alles, wir müssen eigentlich nur das Beste draus machen. Bevor wir jetzt anfangen zu heulen und uns in den Armen liegen, dann sagen wir jetzt einfach danke.
- 58:24 Ronald M. Arndt
Danke an Jung. Ich muss sagen, es fühlt sich sehr, sehr gut an hier und schön, eine Aufzeichnung gemacht zu haben. In der Gründe wieder, macht Lust auf mehr in 2025. Ja, und lieben Dank an nicht nur dich, Katharina, als meine Co-Host hier im Hotel-Podcast, und auch an den Joerg, der heute hier die Kamera gemacht hat, und den Dennis aus dem Marketing. Alles Menschen, die hier bei Jung in einem Familienunternehmen arbeiten und sich da einsetzen und eben solche Projekte wie Hotel-Podcast auch unterstützen und am Ende ermöglichen. Möglichen.
- 58:57 Robert van der Graaf
Dann danke für die Einladung.
- 58:57 Timo Patte
Danke für die Einladung.
- 58:58 Ronald M. Arndt
Ab auf die Straße Richtung Westfalenstadion.
- 59:04 Timo Patte
Genau, geht gut. Vielen Dank.
- 59:05 Ronald M. Arndt
Merci. Danke euch.