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Germany · Episode #133 · 30.12.2024 · 52 Min

Marek N. Riegger, RIMC Hotels & Resorts Group

Marek N. RieggerRIMC Hotels & Resorts Group · Hamburg
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Aufgenommen: Hamburg

Standbild aus der Episode mit Marek N. Riegger Germany52 Min

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„Ich sage immer, es ist wie eine Ehe. Den Pachtvertrag schließt man, um ihn hoffentlich in die Schublade zu legen, nie mehr rauszuholen, und dann lebt man eine Partnerschaft.“

Marek N. Riegger, 36:03

Marek N. Riegger führt die RIMC Hotels & Resorts Group aus einer Villa in Hamburg. Er erzählt, wie er mit 12 Jahren beschloss Hotelier zu werden, wie ihn seine Frau 2004 zum Einstieg bei RIMC überredete und warum die Gruppe rund 200 Hotels gemacht hat, ohne dass Gäste den Namen kennen. Dazu: der Bunker mit Reverb by Hard Rock, Pachtverträge statt Managementverträge und Hotelimmobilien als eigene Finanzierungsschiene.

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Kernaussagen

  1. Im Hintergrund bleiben: RIMC hat in 34 Jahren rund 200 Hotels gemacht, immer mit fremden Namen auf dem Dach. Riegger hatte zwei schlaflose Nächte, weil der Bunker diese Zurückhaltung beendet.
  2. Nur Pachtverträge: RIMC zeichnet seit der Gründung 1990 Pachtverträge und nimmt dem Eigentümer das Risiko ab. Managementverträge haben das Risiko einseitig auf Investoren verlagert, die kein Hotel-Know-how hatten.
  3. Immobilien finanzieren mit: Eine separate Schiene kauft Hotelimmobilien ein, RIMC steigert in drei bis fünf Jahren den Ertrag und legt einen langfristigen Pachtvertrag darüber. Der Gewinn aus dem Verkauf dient als bankenunabhängige Finanzierung.
  4. Zwei Wege zum Erfolg: Riegger sieht nur zwei funktionierende Modelle: das individuelle Haus, bei dem der Eigentümer selbst hinterm Tresen steht, oder Volumen über eine Gruppe. RIMC hat sich für Volumen und ein bunt gemischtes Portfolio entschieden, das saisonale Schwankungen ausgleicht.
  5. Bestand statt Neubau: Neubauten hält er wegen der Kostensituation für schwer kalkulierbar. Die Expansion der nächsten zwei bis drei Jahre läuft über Bestandsübernahmen in der DACH-Region, Spanien, Portugal und Italien, wo viele Familienbetriebe Generationsthemen haben.
Shownotes zur Episodeaus dem Podcast-Feed

Herzlichen Glückwunsch zum 35. Geburtstag, RIMC Hotels & Resorts Group, und einen guten Start ins neue Jahr an unsere gesamte Community!

Bereits im Alter von 12 Jahren träumte Marek N. Riegger davon, Hotelier zu werden. Heute lebt er diesen Traum – mit voller Leidenschaft. Doch wie kam er zu dem Unternehmen, das er heute führt? Besonders seine Frau spielte eine zentrale Rolle beim Einstieg in das heutige Familienunternehmen.

Im Gespräch erfahren wir außerdem, was es mit den vier Löwen im Logo der Hamburger Hotelgesellschaft auf sich hat und warum die Wahl auf eine Villa als Unternehmenssitz fiel.

Ein weiteres Highlight der Episode: Marek spricht über das REVERB by Hard Rock Hotel im Hamburg BUNKER – ein Herzensprojekt. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit und warum passt das Thema Musik so perfekt in das Gesamtkonzept?

Welche Entwicklungen sieht er in der Zukunft der Hotellerie? Und welche zwei Hotelkonzepte hält er für besonders erfolgversprechend? Wir sprechen außerdem über die spannendsten Märkte und die Schlüsselfiguren, die heute schon die Zukunft der RIMC Hotels & Resorts Group aktiv mitgestalten.

Ein herzliches Dankeschön für diese inspirierende Episode! Wir bleiben natürlich auch weiterhin an Eurer Seite – stay tuned!

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Transkript

Transkript öffnenTranskript schließen52 Min · Ronald M. Arndt und Marek N. Riegger

Automatisch transkribiert mit AssemblyAI, Sprecher automatisch zugeordnet. Nicht redigiert.

  1. 00:00
    Ronald M. Arndt

    Jetzt musste ich gerade überlegen, wo der Name Riegger herkommt. Aus dem hohen Norden eher nicht, oder?

  2. 00:05
    Marek N. Riegger

    Nein, der kommt tatsächlich aus dem tiefen Süden, und zwar aus dem Schwarzwald. Meine Familie kommt aus Villingen. Villingen, nicht Villingen-Schwenningen, sehr großer Unterschied. Und da kommt meine Familie her. Gebürtig bin ich in Stuttgart, bin auch halb-halb aufgewachsen, Villingen und in Stuttgart dann das Abitur gemacht.

  3. 00:23
    Ronald M. Arndt

    Ja, ich habe mich gestern auf den Weg aus Stuttgart natürlich zu Ihnen gemacht und und durfte letzte Nacht im neuen Bunkerhotel verbringen. Vielen Dank dafür. Sehr gern. Aber nicht nur das, sondern ich hatte auch einen tollen Abend mit der Olga, dem Björn und dem Ingo.

  4. 00:39
    Marek N. Riegger

    Jawohl.

  5. 00:40
    Ronald M. Arndt

    Den ich bis dahin noch gar nicht kannte. Heute Morgen wurde ich sehr herzlich beim Frühstück empfangen und dafür auf jeden Fall lieben Dank schon mal, Herr Arndt.

  6. 00:48
    Marek N. Riegger

    Ja, sehr gerne.

  7. 00:49
    Ronald M. Arndt

    Herzlichen Glückwunsch.

  8. 00:50
    Marek N. Riegger

    Und ja, vielen Dank. Und Sie merken schon, das ist was Besonderes für einen Schwaben aus Stuttgart. Wir beide aus Stuttgart. Das ist nicht selbstverständlich, dass mich jemand einlädt. Aber für Sie.

  9. 00:57
    Ronald M. Arndt

    Nein, aber klar. Kugelschreiber, Seife, Block, ist natürlich schon alles eingepackt.

  10. 01:05
    Marek N. Riegger

    Ja, wie immer, wie immer.

  11. 01:10
    Ronald M. Arndt

    Ja, Glückwunsch habe ich gerade schon gesagt, denn er wurde eröffnet. Jawohl, Herzensprojekt, oder?

  12. 01:18
    Marek N. Riegger

    Ja, aber es war eine tatsächlich schwierige Entscheidung, und zwar kommend von der Philosophie der RIMC. Also die RIMC gibt es jetzt seit 1990, also 34 Jahre. Nächstes Jahr haben wir 35 Jahre Bestehen. Und die Philosophie der RIMC ist sehr simpel: Wir machen das Gleiche, Hotellerie. Wir sind eine Hotelgesellschaft wie viele andere Hotelgesellschaften, aber wir stehen nicht im Vordergrund, weil wir nicht im Vordergrund stehen wollen.

  13. 01:41
    Ronald M. Arndt

    Und so ein Bunker ist ja auch eher bescheidenes Objekt.

  14. 01:43
    Marek N. Riegger

    Genau, deswegen komme ich gleich, weil Sie, weil Sie mich ja gefragt haben, Bunkerprojekt, Herzensprojekt. Zum Schluss nehme ich ja, nehme es mal vorweg. Aber durch das, dass RIMC eben eher im Hintergrund steht, das Gleiche tut, dann kam irgendwann der Bunker. RIMC hat jetzt in 34 Jahren rund 200 Hotels gemacht. Keiner weiß so richtig welche, der Gast kennt uns ja gar nicht. Das ist ja auch Sinn und Zweck, immer andere Namen auf den Dächern. Und dann kam eben der Bunker. Und mir war klar, dass die Philosophie der RIMC sich durch den Bunker, weil wir ein Hamburger Unternehmen sind, Hamburger Familienunternehmen, dass sich die Aufmerksamkeit für die RIMC durch das Produkt, das Projekt ändern könnte. Und das hat mich, wo es war ja zuerst im Bunker die NH Hotels drin, und der Bunker gehört ja der Stadt Hamburg, und da gibt's einen Erbbaupachtvertrag mit einem Investor, mit Professor Matzen, und wir sind Mieter von Professor Matzen. Und als wir dann zusammenkamen, dann nachdem NH scheiterte und wir eben merkten, hoppla, wir können da eine Chance haben, weil das haben sich nach dem Aus von NH und 45 Hotelgesellschaften, wenn den Bunker beworben. Aber wir merkten, weil das Wichtigste in der Hotelpartnerschaft ist ja die Partnerschaft, Chemie muss stimmen. Und das hat gut funktioniert. Und dann war auf jeden Fall klar, okay, wir können den Bunker machen, weil Professor Matzen, es ist ja ein Hamburger Projekt letztendlich, Professor Matzen ist aus Hamburg, die Stadt ist Hamburg, wir Hamburg, hat ganz gut gepasst. Und habe ich gesagt, will ich das? Weil durch die Aufmerksamkeit, die wir als Gesellschaft und als RIMC gar nicht haben wollen, wusste ich, es verändert sich.

  15. 03:17
    Ronald M. Arndt

    Also habe ich wirklich 2 schlaflose Nächte gehabt.

  16. 03:22
    Marek N. Riegger

    Und zum Schluss natürlich, weil es ein einmaliges Projekt ist, das wird polarisieren, sei es von der Geschichte, Gegenwart, Zukunft. War ja auch Sinn und Zweck, auch die Zukunft zu gestalten, aber durch das Produkt auch zu polarisieren. War mir dann klar, das müssen wir machen. Und zurück zu Ihrer Frage: Ja, es war ein Herzensprojekt. Ich sag manchmal immer netterweise so ein bisschen unser Masterpiece, weil natürlich ist es ein spezielles Produkt. Ich sage extra nicht Hotel, weil es eben viel mehr ist. Es wäre reduzierend für den Bunker und alles, was im Bunker ist, zu sagen, es ist ein Hotel. Es ist wesentlich mehr. Sie haben es ja hoffentlich kennengelernt, die ganzen Outlets, die wir da—

  17. 03:58
    Ronald M. Arndt

    bin auch dabei, habe erstmal angefangen, bleibe noch eine Nacht.

  18. 04:03
    Marek N. Riegger

    Und es ist natürlich auch irre, was, wenn man gerade beim Bunker sind, was seit der Eröffnung, wir haben am 3. Juli eröffnet, Ab 5. Juli war der Bunker dann für die Öffentlichkeit. Also wir betreiben auf dem Aufbau des Bunkers das Hotel mit 136 Zimmern, alle gastronomischen Outlets. Wir haben das Caro und Paul bei Frank Rosin, wir haben Constant Grind, unseren Coffeeshop, All Day Bakery, dann haben wir unseren Rockshop. Warum ich das schon erwähne? Weil wir auch einen Brand dazu genommen haben, wie üblich bei der RIMC. Wir haben entweder eigene Brands oder per Franchise kaufen wir uns Namen dazu. So arbeiten wir mit allen, mit Marriott, mit Steigenberger und Nunnern zusammen. Und hier für den Bunker haben wir uns eben entschieden, bewusst, und es kam wirklich raus, weil wir gucken uns die Hotelprodukte an und sagen, welcher Name könnte eine gute Ergänzung für uns sein. Und da stand ich vor dem Riesenbunker, da war noch Baustelle, schon Riesenstein. Und so kam ich dann auf das Thema Musik, weil wir immer gesagt haben, wir müssen ja die ganze Phase des Bunkers respektieren. Musik verbindet über Grenzen hinweg. Haben wir gesagt, komm, Hardrock würde gut passen. Haben uns aber bewusst nicht für den Brand Hard Rock direkt entschieden, sondern für Reverb bei Hard Rock, weil Hard Rock richtet sich an die Stars und Reverb heißt ja Nachhall, richtet sich eher an die Fans. So kam dann der Brand dazu, also die ganze Gastronomie, dann wie gesagt das Caro und Paul bei Frank Cousin, ist eine dreistöckige Bar, dann haben wir oben noch das Green Beanies, Hauptrestaurant La Sala, so ein spanisches Konzept.

  19. 05:31
    Ronald M. Arndt

    Da war ich gestern Abend, ausgezeichnet.

  20. 05:34
    Marek N. Riegger

    Vielfältig sein. Und jetzt sollen Gäste und Besucher beurteilen, ob wir was Richtiges gemacht haben. Ich habe immer gesagt, wir werden mit dem Produkt polarisieren, in welche Richtung auch immer. Es wird diskutiert werden. Und man sieht seit Anfang, also seit 5.7., wo die ersten Gäste offiziell rein durften, hatten wir bis dato etwa eine halbe Million Besucher. Und wir haben jetzt gerade vor, ja, letzte Woche die Mediadaten bekommen. Mediadaten zusammen mit Hamburg Tourismus natürlich gemacht. Und wir haben mit den Mediadaten international 1,1 Milliarden Kontakte erreicht. Und Hamburg Tourismus hat auch gesagt, also eigentlich Elbphilharmonie-Level, wenn nicht noch besser. Das war wirklich beeindruckend. Bunker wurde ja auch gewählt. Ich erzähle das nicht, weil wir jetzt sagen, das haben alles wir gemacht. Das war eine Gemeinschaftsarbeit. Es ist neues Wahrzeichen für Hamburg, mit Hamburg zusammen. Ich glaube, macht auch Hamburg noch mal um einiges zusätzlich als Musikstein attraktiver. Aber es ist einfach schön, diese Resonanz zu bekommen. Durch das Gebäude. Jetzt liegt es an uns, das Gebäude richtig zu beleben. Aber es wurde ja auch im New York Times Magazine, wurde der Bunker gewählt als Place to be 24. Und für die kurze Zeit, wo der Bunker jetzt da ist, ist es schon schön, für Hamburg schön.

  21. 06:55
    Ronald M. Arndt

    Also eine Frage der Zeit, dass der Bunker das Miniatur Wunderland ablöst, ja, von Platz 1.

  22. 07:02
    Marek N. Riegger

    Das wollen wir auch gar nicht.

  23. 07:04
    Ronald M. Arndt

    Nein, Spaß.

  24. 07:04
    Marek N. Riegger

    Ja, ja, ich weiß. Aber wir haben so viele schöne Sachen in Hamburg und wir haben einfach viele Jahre Jahrzehnte zurückgucken, Hamburg, war Hamburg vom Tourismus noch nicht so stark, wie es heute ist. Und dadurch sind viele Mosaiksteine gekommen: Elbphilharmonie, Miniatur Wunderland, viele, viele Sachen. Und ich glaube, der Bunker ist jetzt noch mal ein Mosaikstein als Attraktion. Und wir sehen ja, die Tourismuszahlen in Hamburg wachsen. Und wenn Sie mich fragen, hätte ich ein anderes Hotel in Hamburg gemacht? Oft ist ja die Frage gerade in Großstädten: Ach, noch ein Hotel? Und ist es denn nicht langsam genug? Hamburger Markt ist gut, gar keine Frage, aber ein in Anführungsstrichen richtig verstehen. Normales Hotel hätte ich glaube in Hamburg nicht gemacht, weil ich glaube auch die Zukunft der Hotellerie wird sich entwickeln in besondere Produkte, wieder mehr das Atmosphäre, der Trend mehr in die Boutique-Hotellerie. Bunker war für mich was Besonderes.

  25. 07:54
    Ronald M. Arndt

    Wir haben vorher so ein bisschen über das Echte gesprochen, geht eigentlich in Richtung authentisch, echt, ja.

  26. 07:59
    Marek N. Riegger

    Und das war so ein bisschen der Hintergrund, warum wir den Bunker machen mussten, gar keine Frage, ja. Und wir hoffen, wir machen es gut, und das werden wir jetzt die nächsten Jahre sehen.

  27. 08:07
    Ronald M. Arndt

    Ja, und ich war ja vor 2 Wochen schon in Hamburg, und da kommt natürlich auch eine Menge Volumen her. Da bin ich mit meinem 5-jährigen Sohn den Pfad hochgelaufen. Das heißt, jeder hat die Möglichkeit und freien Zugang, bis aufs Dach des Bunkers zu kommen, was ja wirklich eine schöne Sache ist und am Ende auch wieder verbindet, weil es eben so ein Wahrzeichen zugänglich macht.

  28. 08:33
    Marek N. Riegger

    Absolut. Und vor allem, es ist umsonst, was ich auch schön finde. Es hat jeder die Möglichkeit, tatsächlich hochzugehen. Wie ich gerade sagte, seit der Eröffnung etwa eine halbe Million Menschen haben es genutzt. Und es ist auch unglaublich schön. Also ich laufe den Bergpfad lieber von oben nach unten, aber auch von unten nach oben ist es herrlich, weil 360 Grad Hamburg. Und man erlebt wirklich mit jedem Meter, sind 560 Meter insgesamt, erlebt man mit jedem Meter wieder einen neuen Blick auf Hamburg. Und das ist schon was Besonderes. Und ich glaube, deswegen nutzen die Leute es auch. Und deswegen, ja, Wahrzeichen für Hamburg.

  29. 09:03
    Ronald M. Arndt

    Also 5-jähriger Sohn ist hochgelaufen, runter musste ich ihn tragen. Also da wollte er dann nicht mehr. Ja, blicken wir mal kurz ein paar Jahre zurück. RIMC, wie führte Ihr Weg zu RIMC?

  30. 09:21
    Marek N. Riegger

    Lange Geschichte. Also ich bin durch und durch Hotelier, also mit, obwohl das nicht bei meiner Familie vorgekommen ist. Ich habe lange geforscht, woher ich das Gen habe, Hotelier werden zu wollen, weil ich habe den Beschluss, den gefasst mit 12 Jahren: Ich will Hotelier werden. Bei meinem, meinem Vater damals so ein bisschen Aufschrei, weil er hätte sich, glaube ich, eher lieber vorgestellt, dass ich Banklehre mache und BWL studiere. Das war natürlich völlig gegen meine Vorstellung. Dann habe ich mal geforscht, und tatsächlich, mein Großvater, der dann später auch selbstständig war in Villingen, übrigens eine der ersten Wäschereien für Hotellerie gemacht hat mit Zulieferservice in Villingen, der war mal Concierge im Adlon. Habe ich gesagt, also ganz früh im alten Adlon, Und da habe ich gesagt, vielleicht ist da meine Ader für die Hotellerie hergekommen. Aber es war sehr lustig, weil mein Vater hatte ja so einen anderen Lebensweg. Mit 12 ist man ja noch nicht so stabil. Und er sagte, und das war eigentlich mein erster positiver Deal meines Lebens mit meinem Vater, weil er sagte, ja, aber das Abitur musst du machen, weil das hilft dir und das ist wichtig. Und ich wollte natürlich die Schule aufhören, weil für Hotellerie war für mich, brauche ich jetzt kein Abitur. Und haben aber den Deal gemacht, ja, ich mache das Abitur. Aber danach darf ich frei entscheiden, was ich machen möchte. Der Gedanke meines Vaters war ja logisch: Mit 12 bis 18 zum Abitur dreht er mich noch in die Bank, ist aber nicht gelungen. Also ich habe dann das Abitur gemacht, aber parallel eben schon dann mit 14 das erste Mal in Hotels gearbeitet, ganz in Stuttgart. Meine erste Station war das Zeppelin in Stuttgart, wo ich dann viel Praktika gemacht habe, Schülerjob am Wochenende, in vielen Gastronomien in Stuttgart gearbeitet habe. Und eigentlich die Leidenschaft ist immer mehr gewachsen. Dann habe ich das Abitur gemacht und dann durfte ich tatsächlich meinen Vater sich auch dran gehalten, hat gesagt, du darfst selber entscheiden. Dann habe ich klassisch Hotelkaufmann-Ausbildung gemacht, weil praktisch hatte ich schon relativ viel. Habe ich gesagt, Hotelkaufmann ist gut. Damals im, damals war es noch Leading Hotel of the World, im Hotel Bad Schachen in Lindau am Bodensee. War auch schön, weil ich hatte damals Möglichkeit zwischen mehreren Hotels, habe mich bewusst für Bad Schachen entschieden, weil es war eigentümergeführt, familiengeführt durch Familie Schilling, und Herr Kerner war damals Direktor, der von Geminski kam, weil es stand auf der Liste in München, 4 Jahreszeiten, Bachmair, Tegernsee hatte ich noch die Möglichkeit, aber Bad Schachen war für mich das Familiengeführte, das hat mich immer schon irgendwie gereizt. So, dann Ausbildung gemacht, dann klassisch Hotelfachschule und dann raus in die Welt. Raus in die Welt, habe dann viele Stationen gehabt, die in der Hotellerie dazugehören, weil was war für mich damals auch der Anreiz der Hotellerie? Jeder Tag ist anders. Man kann sich nie zu 100% auf den nächsten Tag vorbereiten. Also die Vielfältigkeit, die Abwechslung hat mir Spaß gemacht und natürlich auch die Möglichkeit, viele Länder zu bereisen, dort immer zu arbeiten, immer einen Job zu haben. In der Hotellerie ist es also, wenn man wirklich das gerne macht, schwierig, keinen Job zu haben. Und ich wollte einfach Mentalitäten kennenlernen. Ich wollte die Welt kennenlernen, überall leben und das gleichzeitig mit meinem, in Anführungsstrichen, Hobby, dem Beruf verbinden. Also es war immer schon meine Leidenschaft. Ja, und dann bin ich halt durch die Welt. Stationen waren dann Davos, Belvédère, dann war ich in Frankreich länger, durfte damals noch für Justhouse Forte, also nicht Rocco Forte, dem heutigen Sohn, sondern für Sir Charles Forte arbeiten. Für mich war das eine der tollsten Hotelgruppen, Justhouse Forte früher, und arbeitete. Justhouse Forte hatte 3 Hotels in Paris, arbeitete ich im Plaza Ténéchour Saint-Gon und im Trémoille. Da war ich dann einige Zeit, also dann halt übliche Stationen, wo man sich durchkämpft. Aber Paris war wirklich eine der tollsten Zeiten. Es war eine glamouröse Zeit. Da gab es noch die Zeit Gloria von Tono Taxis mit hohen Haaren, Stammgast bei uns, Alain Delon, Jean-Paul Belmondo. Das war eine irre Zeit.

  31. 13:07
    Ronald M. Arndt

    Also das, von dem man so geträumt hat eigentlich, ne, was die große Hotellerie, Grand Hôtellerie auch für einen—

  32. 13:13
    Marek N. Riegger

    unglaublich schön, hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Aber für mich war es ja auch immer Erfahrung lernen. Dann habe ich irgendwann für mich entschieden, die 5-Sterne-Hotellerie habe ich jetzt kennengelernt, also Business Management, alles gut. Dann habe ich gesagt, aber ich glaube, die Zukunft Zukunft der Hotellerie ist ja auch mal wichtig, dass wir nicht am Gast vorbei arbeiten, weil letztendlich tun wir es ja wie zu Hause, Gäste willkommen heißen. Hotellerie ist ja nichts anderes als, ich bin Gastgeber. Und die ganze Situation Gastgebertum hat sich ja stark geändert. Ich behaupte immer noch, dass die ursprüngliche Gastgeberentwicklung in Europa passiert ist, nämlich dieses herzlich willkommen, Familienbetriebe Italien, Österreich, Schweiz, Deutschland, Dann wurde es irgendwann adaptiert von amerikanischen Konzernen. Wir konnten die Gastlichkeit in Europa, die konnten vielleicht ein bisschen besser Finanz und Marketing. Und dann kamen ja die Brands zurück nach Europa. Wir kennen die Geschichte, die auch nicht nur der Hotellerie gut getan hat, muss man ganz klar sagen. Aber so die Gastlichkeit ist ja unser, unser Credo grundsätzlich und immer der Hotellerie. Ja, und dann habe ich viel Station gemacht und dann habe ich eben gesagt, die Hotellerie, glaube ich, wird sich ändern. Die 5-Sterne-Hotellerie ist ein bisschen zu der Zeit starr gewesen, weil die größte Animation einem 5-Sterne-Hotel damals war, die Sauna an und auszumachen. Mehr gab es nicht. Und mir war bewusst, dass vielleicht die zukünftige Entwicklung mehr dieser Animative, dieser Erlebnischarakter kommen muss. Habe gesagt, ich muss was ganz anderes jetzt machen, ich muss das Erlebnis kennenlernen. Und war dann bei Robinson Club, beim Management bei Robinson, habe Türkeibetriebe eröffnet, geführt. Spannende Zeit, weil das ja extrem anderes war als die 5-Sterne-Hotellerie, aber letztendlich mit dem gleichen Inhalt. Gäste kommen, Gäste wollen zufrieden sein, wollen ein Erlebnis haben. Und so habe ich dann 3 Jahre, war ich bei Robinson, eine riesige Zeit, weil die Mischung hat es, glaube ich, gemacht, was mich auch geprägt hat für die weitere Zukunft, zu sagen, offen sein. Es gibt das klassische 5-Sterne, es gibt die Clubhotellerie, irgendwo in der Mitte wird irgendwann die Zukunft liegen. Und die haben wir ja heute, in der Mitte liegt es, weil Atmosphäre, Erlebnis im Hotel wird ja immer wichtiger für den Gast.

  33. 15:23
    Ronald M. Arndt

    Ja, was habe ich dann gemacht?

  34. 15:23
    Marek N. Riegger

    Dann Dann war ich noch bei Allianz, also ich war dann wie gesagt Türkei, war in Afrika, in Nordafrika, in Westafrika, im Senegal, einmal quer durch die Welt. Und dann muss ich wirklich sagen, hatte ich gesagt, so, jetzt mache ich zurück Deutschland. Kinder waren dann da, ich habe zwischenzeitlich 3 Kinder, alles zwischenzeitlich groß. Und dann war der Einfluss, da waren wir zum Schluss im Senegal, der Einfluss von Deutschland, Elternhaus so ein bisschen, ja Mensch.

  35. 15:53
    Ronald M. Arndt

    Also mit den Kindern im Senegal dann auch? Ja klar, mit dem ersten. Ja, genau, gerade kennengelernt.

  36. 15:59
    Marek N. Riegger

    Der war schon im Senegal unterwegs. Und dann war so der Druck, ja, also ihr müsst jetzt ein seriöses Leben führen, ihr müsst so nach Deutschland, denkt an euer Kind. Das erste Kind war schon da. Dann haben wir gesagt, gut, gehen wir zurück nach Deutschland. Und habe dann in Deutschland ein Hotel als Direktor eröffnet, Pre-Opening gemacht, in der Nähe von Berlin. Wunderschönes Haus, das war das ehemalige Pannonia Hotel Döllensee. Ein wirklich tolles Haus, das war Tagung, aber auch mit dem animativen Charakter, nicht nur Hotel. Da habe ich gesagt, das ist es genau. Und jetzt kommt aber auch das gleichzeitige Problem eines Hoteliers, wenn man so eine Leidenschaft hat, wie ich sie leider habe. Dann hatte ich zu dem Zeitpunkt, ja schon ein bisschen her, 2 Kinder. Und irgendwann kam zum Glück meine Frau, die aus Hamburg ist, auf mich zu und sagte, so wie du die Hotellerie betreibst, passt es nicht zusammen mit einer Familie. Du hast dich auch für Familie und Kinder entschieden. Ja, ein bisschen recht, weil ich war so ein Verrückter. Also eigentlich nicht verrückt, ich wollte jeden Gast am liebsten morgens begrüßen und abends am besten mit dem letzten Gin Tonic ins Bett bringen. Und das 7 Tage die Woche. Und da hatte sie vollkommen recht. Dann sagt sie, ja, musst du mal überlegen, wie man das hinkriegt, weil so kann es nicht weitergehen. Und dann habe ich gesagt, okay, wunderbar, hat sie recht, ich ändere es. Und habe mich dann, als ich das erste Mal selbstständig war, ich bin bei Pannonia, das war damals eine Gruppe, eingestiegen, war dann mit dem Partner zusammen. Pannonia war ursprünglich ungarisch, die Staatshotelgruppe. Wir waren im Prinzip die deutsche Abordnung, hatten dann zum Schluss 20 Hotels in Deutschland. Und dann hat Accor ja die ungarische Mutter gekauft und dann auch aus Versehen beim Durchmarschieren uns gerne gekauft. Und dann war ich die Zeit nach der Phase Selbstständigkeit bei Pannonia, wo ich tatsächlich mal Zeit hatte. Habe ich gesagt, was mache ich denn jetzt eigentlich so? Golf spielt auch nicht, wenn man Hotellerie macht. Und dann auch die Entwicklung letztendlich zur Hotelgesellschaft. Tja, dann saß ich da und jetzt kommt die lustige Geschichte RIMC, weil Sie gefragt haben. Gerd Brandner, der Gründer der RIMC 1990 und ich kennen uns schon lang vor der Zeit, bevor ich in die RIMC eingestiegen bin und sind auch wirklich sehr gut und eng befreundet. Und zwar kennengelernt haben wir uns über die Kooperation Leading Hotels of the World, weil Trust House Forte, die Hotels in Paris damals waren Leading, er war mit den Vier Jahreszeiten, war 25 Jahre Vier Jahreszeiten und auch geprägt des Vier Jahreszeiten Hamburg. Und wir haben uns jedes Jahr mindestens einmal getroffen, eigentlich mehr so zum Kaffee, gequatscht über die Hotellerie, über die Welt, also freundschaftlich oder auf ein Bier getroffen. Und nachdem ich das dann verkauft habe, wir sind auch als letztendlich Konkurrenten, er schon mit RIMC, ich damals mit Pannonia, immer, und das ist in der Hotellerie nicht üblich, immer sehr fair umgegangen. Wenn ich wusste, er ist an einem Hotel dran, habe ich gesagt, komm, mach du es. Wenn du keinen Weg findest, dann komme ich. Also nicht immer in diese Konkurrenz und dieses ewige, wo wir auch immer sind, in vielen Branchen auch in der Hotellerie. Na ja, und dann war ich auf jeden Fall, das war Anfang 2000, ich glaube, es war so 2004, habe ich mich wieder mit Gerd mal getroffen, wie immer. Und dann sagte er plötzlich, so, jetzt hast du ja ein paar neue verkauft, jetzt ist doch Zeit, jetzt musst du ja einsteigen. Und dann habe ich eigentlich gesagt, nee, im Moment habe ich jetzt mal Zeit für mich und Ruhe. Ich will das eigentlich erst mal genießen. Und da kam wieder meine Frau ins Spiel. Wir sind seit 1991 verheiratet, also auch eine lange Zeit stabil. Und habe das abends meiner Frau erzählt, ja, ich war heute wieder bei Gerd und wir haben so gequatscht, er will, dass ich in die RIMC einsteige, aber eigentlich habe ich gar keine Lust. Und da guckte sie mich an und sagte, doch, ich sehe das, du hast Lust. Und wenn du hier die ganze Zeit zu Hause bist, gehst du mir nur auf die Nerven, das halte ich nicht aus. So, und dann habe ich entschieden, bei Gerd einzusteigen in die RIMC. Das war wie gesagt 2004/2005. Und dann, er hat ja schon eine Geschichte mit der RIMC, aber die RIMC war eigentlich immer mehr geprägt, dass man das Gefühl hat, es ist eine Beratungsgesellschaft. Das war aber die RIMC eigentlich nie, wobei der Ursprung tatsächlich in die Richtung geht der RIMC, weil der Ursprung der RIMC war: 4 in Anführungsstrichen Könige der Hotellerie wollten sich nach ihrer aktiven Zeit als Manager oder Geschäftsführer der großen 5-Sterne-Hotels in Deutschland zusammenschließen und eine Beratungsgesellschaft für die Hotellerie machen. Daher kommen auch die Löwenköpfe. Das ist eigentlich eine ganz lustige Geschichte. Und das war Gerd Brandner mit den Jahreszeiten, das war Richard Schmitz, Brenners, das war Torriani, Breitenbacher Hof, und das war, meine ich, noch Nüßer vom Nassauhof. Ich glaube, die 4, die haben die RIMC eigentlich ursprünglich mal gegründet und wollten eben die Luxushotellerie. Dann haben sie gesagt, Mensch, jetzt machen wir ein tolles Logo. Da kommt auch der Name RIMC übrigens her. RIMC heißt nämlich ursprünglich Royal International Management Consulting.

  37. 20:53
    Ronald M. Arndt

    Steckt alles drin.

  38. 20:54
    Marek N. Riegger

    So, jetzt haben wir aber das Problem, weil die waren ja Hoteliers wie ich auch und haben eine große Agentur beauftragt, ein Logo zu entwickeln, RIMC. Und dann wollten sie sich beim Namensrecht, Markenrecht anmelden. Und dann wurde gesagt, ja, das ist, ihr seid ja lustige Vögel, aber Royal kann man nicht schützen. Jetzt haben wir aber so viel Geld ausgegeben, dann lassen wir die Löwenköpfe, und das heißt einfach RIMC. Das ist der Ursprung. Die anderen sind da irgendwann raus. Gerd hat weitergemacht, und dann kamen wir eben zusammen. Und das Schöne an der RIMC und die Ursprungsphilosophie, die ist wirklich von Gerd Brandner geprägt, die habe ich immer geschätzt, ist das Gleiche aus Leidenschaft zu tun, ohne im Vordergrund zu stehen. Weil unser Ego durften wir ja alle mal auf den Hotelbühnen wo wir waren, auf fremden Bühnen letztendlich. Wir tanzen auf Bühnen, durften wir ausleben. Und das ist auch gut. Deswegen, die RIMC ist herrlich. Man kann wunderschöne Hotels machen. Auch der Vorteil, eigennützig ist ja auch, wir können vielfältig Hotels machen. Wir können 5-Sterne-Häuser machen, 3-Sterne-Ferien-Stadthotels. Und ich glaube, von der Strategie ist auch wichtig, das ist auch die RIMC, durch die Vielfältigkeit des Portfolios haben wir immer das oberste Ziel, was jeder Hotelier hat, nämlich eine gerade Linie der Belegung übers Jahr, nicht immer die saisonalen Schwankungen. Und durch das Portfolio, durch die Mischung hat die RIMC das.

  39. 22:12
    Ronald M. Arndt

    Also es ist auch eine Strategie dahinter, aber das wirklich alles dabei: Berge, Meer, Freizeit, Business.

  40. 22:17
    Marek N. Riegger

    Ja, wenn im Juli, August die Stadthotels nicht so gut laufen, je nach Standort, dann laufen bei uns die Ferienhotels. Im Winter laufen die Berghotels und so weiter. So teilen sich die Hotels den Markt auf, und das ist auch Strategie. Und die RIMC, natürlich, RIMC könnte ich jetzt noch 3 Stunden reden, aber ich glaube, da geht Ihnen der Akku aus. RIMC ursprünglich war ja auch international unterwegs, und ich glaube, viele kennen viele Hotels, die die RIMC gemacht hat, aber nicht, dass die RIMC dahinter steckt. Also solche Hotelfachschulen in Chile hat die RIMC gemacht, in Moskau die erste Hotelfachschule, und, und, und. Wir waren ja vorher auch in Indien, wir hatten 8 Hotels in Indien, hatten 7 Hotels in Russland, in Kenia ein Hotel. Es kommt wirklich gleich eine nette Geschichte. Also waren sehr international unterwegs. Und jetzt sind wir ja familiengeführt. Herr Brandner ist ja 2019 altersbedingt dann ausgestiegen, macht jetzt andere Sachen. Wir sind immer noch, Gott sei Dank, in sehr gutem Kontakt und Austausch, weil er ist der Gründer der RIMC, wird schon immer bleiben. Und dann kam die Phase, wo ich gesagt habe, verdammt, ich bin eigentlich nur noch unterwegs in irgendwelchen Fliegern zu irgendwelchen Hotels, weil Indien ist halt ein bisschen weit und Russland, aber so richtig hat man die Häuser dann doch nicht im Griff. Immer wenn ich von Indien zurückkam, hatte ich das Gefühl, ich sitze am Schreibtisch und weiß gar nicht, was da passiert. Und wir hatten ja mal die schöne Leisure Lodge in Kenia, und da musste ich sehr früh morgens an Flughafen nach Mombasa. Und die Straßen in Kenia sind nicht besonders gut, und man hat in Kenia immer Security gerade um die Zeit, weil da gibt's immer Straßenkontrollen, echte und falsche Polizisten. Und ich saß hinten, neben mir saß ein junger Mann aus dem Security, hatte ein Gewehr zwischen den Füßen, und durch die Straßen wackelte immer das Gewehr hin und her. Und ich guckte immer in den Lauf und habe gesagt, jetzt werde ich hier auf irgendeiner netten Staubstraße erschossen, aus Versehen, er hat es nicht mit Absicht gemacht, und keiner kriegt es mit. Und da wurde mir irgendwie so bewusst, dass Zeit, je älter man wird, doch eine entscheidende Rolle spielt. Und dann haben wir uns entschieden, alles außerhalb Europas wirklich zu verkaufen, an unsere Partner zu geben, uns davon zu lösen. Und deswegen seit einigen Jahren machen wir jetzt nur noch Europa, und das ist auch gut so, weil das kann man an einem Tag erreichen, wenn notwendig, und da wird auch die zukünftige Expansion ausgehen. Und wir haben auch die Systematik geändert. Früher waren wir dezentral aufgestellt als RIMC, das heißt, in jedem Land war ein kleines Headquarter. Und heutzutage, sei es durch Automatisierung, durch Systeme, haben wir dann irgendwann vor etwa, ja, 6, 8 Jahren entschieden, nee, wir müssen uns zentralisieren. A Europa und klar bestimmte Bereiche zentralisieren. Und deswegen haben wir auch alles, gesamte Headquarter, was wir jetzt hier haben, alles nach Hamburg gezogen. Von hier wird jetzt die ganze Gruppe gesteuert.

  41. 25:02
    Ronald M. Arndt

    Und hier haben Sie einen Ort geschaffen, der nicht nur zum Einladen, zum Arbeiten einlädt, sondern wirklich irgendwie eine Hotellobby ist. War das so Ihr Traum?

  42. 25:12
    Marek N. Riegger

    Ja, das war tatsächlich— wir hatten ja vorher klassische Büros.

  43. 25:15
    Ronald M. Arndt

    Sieht man jetzt nicht, aber eine Bar hier auf der anderen Seite.

  44. 25:18
    Marek N. Riegger

    Ja, genau, das hat die erzählt. Und ich habe immer den Wunsch gehabt, auch in den Büros eine— für jeden unserer Gäste schaffen wir hoffentlich Wohlfühlatmosphäre in den Hotels. Und die Mitarbeiter sollen eine Wohlfühlatmosphäre— ich glaube, von der Produktivität, gerne ins Büro kommen, lachen, sich wohlfühlen, wichtig. Dann habe ich immer so eine Art Villa gesucht in Hamburg, ist eigentlich so ganz einfach. Und haben wir die gefunden und haben dann komplettes renoviert, 6 Monate. Und was ich gerade vorher schon sagte, jetzt haben wir das alles schön gemacht und es ist toll, aber eigentlich wollte ich nur eine Bar. Das war der Hintergrund. Tatsächlich während Corona, dann sind wir umgezogen und fühlen uns jetzt hier sehr wohl.

  45. 25:59
    Ronald M. Arndt

    Ja, aber ohne dass ich den Ort gestern schon kannte hier, weil da war ich ja noch abends im Bunker mit den dreien, die ich vorhin namentlich erwähnt habe. Da habe ich, die haben schon gesagt, ja, und wenn du dann morgen siehst in dieser Villa und so weiter, habe ich das Funkeln in den Augen gesehen und schon gemerkt, da ist irgendwas Besonderes an dem Ort. Also es ist mehr als Arbeitsstätte.

  46. 26:18
    Marek N. Riegger

    Und ich glaube, es hilft auch, es ist wie so ein magischer Platz, weil letztendlich müssen wir auch für die Hotels kreativ sein, immer schauen, erkennen, wo geht der Markt hin, wo geht die Reise hin. Wir kennen, die Hotellerie ist anstrengend. Ich sage, es gibt nur 2 Arten von Hotellerie, um hoffentlich erfolgreich zu sein. Man macht ein Hotel ganz individuell und dann steht man auch selber hinterm Tresen, Familienbetriebe, gestaltet es. Da gibt es viele Beispiele in Deutschland, toller Betriebe, die durch Familien geführt werden, die auch wirtschaftlich erfolgreich sind. Oder weil die Margen in der Hotellerie sind halt jetzt nicht so üppig wie vielleicht in anderen Industrien, oder man schafft es eben dann über Volumen. Und wir haben uns eben für diese Volumenschiene und die Vielfalt, die bunten, entschieden. Deswegen sage ich, es gibt nur zwei: entweder ein bisschen Masse, also eher gruppentechnisch, oder einzelne Hotels selber machen.

  47. 27:06
    Ronald M. Arndt

    Wie hat eigentlich Reverb reagiert, als Sie gesagt haben, hey, ich habe einen Bunker in Hamburg?

  48. 27:11
    Marek N. Riegger

    Ja, ganz ehrlich, sind natürlich durchgedreht. Warum durchgedreht? Weil Reverb ist ja ein super Brand von Hard Rock, und es gibt ja im Moment nur ein einziges in Atlanta, und das Reverb in Atlanta ist sicherlich ein anderes Produkt als der Bunker. Und für sie war es natürlich auch für Hard Rock als Marke, ich habe gesagt, ich brauche den internationalen Markt zusätzlich, den möchte ich gerne haben, die Musikthemen, weil das ist die Überschrift des Bunkers.

  49. 27:37
    Ronald M. Arndt

    Musik war die Verbindung, ne?

  50. 27:39
    Marek N. Riegger

    Genau, Musik war die Verbindung, und mir war schon klar, dass der Bunker für die auch ein Sprungbrett wird in den europäischen Markt für ihre Marke Reverb. Ist auch so, ist auch so. Also die haben schon den Vorteil gesehen, bei diesem Projekt dabei zu sein.

  51. 27:54
    Ronald M. Arndt

    Also Wahnsinn. Ja, aber 200 Objekte, das ist verrückt. Da fangen wir jetzt nicht an, die nach und nach durchzugehen, dann ist der Akku definitiv leer. Aber es tun sich immer wieder spannende Dinge, ob sie jetzt im Hintergrund auftauchen oder nicht. Aber Bad Griesbach finde ich beispielsweise total spannend. Und man auch mal kurz überlegt, okay, wer traut sich da jetzt hin?

  52. 28:21
    Marek N. Riegger

    Also es ist eine sehr gute Frage und da bin ich auch immer ehrlich. Wir hatten einen Plan. Wir haben ja im Januar 2022 die Häuser übernommen und hatten einen klaren Plan. Bad Griesbach. Was ist der Vorteil in Bad Griesbach? Klar, Gesundheit. Gesundheit ist immer wichtiger. Das Wasser und natürlich die Golfplätze. Das größte Golfresort Europas.

  53. 28:39
    Ronald M. Arndt

    Porsche hatte lange Golfturniere ausgerichtet.

  54. 28:42
    Marek N. Riegger

    Richtig. Es gibt ja immer noch den Porsche-Platz. Es gibt den Franz-Beckenbauer-Platz. Und es ist eine wunderschöne Ecke, gar keine Frage. Aber die Hotels gibt es jetzt halt schon eine Weile, und wo wir die angeguckt haben, haben wir gesagt, okay, der ganze Ort ist ein bisschen müde geworden. Also die Chance der Zukunft Bad Griesbach ist, man muss es revitalisieren, man muss wieder auf Marktstandard bringen, das Verschlafene rauskriegen. Das heißt auch, die Produkte dementsprechend neu konzeptionieren, aufbauen, investieren. Das war immer das Ziel, und deswegen haben wir klar gesagt, das Maximilian als Stammhaus muss international gebrandet werden, und zwar mit einem Brand, der für die meisten Green Fees weltweit letztendlich im Verkauf verantwortlich ist, Marriott. Und dann haben wir gesagt, das muss ein Mutterbrand Marriott werden. Dann haben wir das, den Fürstenhof, da haben wir gesagt, das muss ein klares Gesundheitshotel werden. Da haben wir auch Partner mit reingenommen, die mehr den Kurhotelcharakter schaffen. Und das Ludwig als Zwischending, eher so ein Sporthotel, dass man eine Vielfalt schafft. Aber dafür müssen die Produkte aufgewertet werden. Das heißt, von vornherein war für mich klar, Investitionen sind notwendig, weil sonst hat der Ort nachhaltig mit diesen Flaggschiffen an Hotels keine Chance. Und wie das halt dann immer so ist, dann verzögert sich vieles, dann kommt das eine zum anderen. Im Moment prüfen wir das für uns sehr gut, weil wenn es jetzt da nicht weitergeht, so wie die Häuser jetzt sind, sehe ich es als große Herausforderung, die in die Zukunft zu führen. Da bin ich auch ganz ehrlich. Das heißt, wir sind jetzt in der Entscheidungsphase, was machen wir mit Bad Griesbach, wenn es jetzt nicht zügig vorgeht? Weil eigentlich war ja schon geplant, Renovierungen, Investitionen, da hängen wir natürlich auch immer vom Eigentümer in einer gewissen Form ab, war ja schon Anfang des Jahres geplant, hat sich jetzt wieder verzögert, wie das manchmal so ist. Und dann bin ich ein sehr ungeduldiger Mensch und verliere dann durchaus auch mal die Lust. In der Phase sind wir jetzt gerade.

  55. 30:34
    Ronald M. Arndt

    Aber wie Sie sagen, also der Ecke wäre es zu wünschen Absolut, dass da was vorangeht, und das auch in absehbarer Zeit. Und abermals die Frage: Was hat da Marriott gesagt, als sie gesagt haben, hier, es gibt da ein Örtchen in Deutschland mit dem Namen Bad Griesbach?

  56. 30:49
    Marek N. Riegger

    Ja, also ich glaube, erstmal haben sie Bad Griesbach nicht gekannt. Und man muss jetzt auch mal die, Entschuldigung, die Franchise-Partner sehen. Die wollen natürlich auch Volumen. Letztendlich ist ein Franchise-Partner integrierter Name, hat natürlich Vorstellung der Pipliste, aber trägt ja kein Risiko, weil die amerikanischen Ketten dürfen alle keine Pachtverträge zeichnen. Ich glaube, das einzig Wahrhaftige sind Pachtverträge. Die können durchaus Hybridcharakter haben. Aber unsere Branche— ich komme gleich zu Bad Griesbach zurück— wenn ich— hatte ja vorher erzählt, wir haben so ein bisschen das Gastgebertum in Europa gelebt. Das ging in die USA. Aus den USA kam ein Schwall mit Marken zurück per Managementvertrag. Dann war ein Investor, der keine Ahnung hat von Hotellerie, der einfach in ein Gebäude investiert hat, beeindruckt, dass eine tolle Marke kam. Da können Sie jetzt jeden nennen, ob es die Hiltons, die Marriotts, die alle, können Sie alle nehmen. Und dann wurden Managementverträge gezeichnet. Managementvertrag, der besagt, das Risiko bleibt beim Investor, obwohl er kein Hotelier ist, und die Marke füllt das Haus. Wenn dann die Ergebnisse nicht wie prognostiziert kamen, hatte die Marke, der Franchise-Partner, nicht das Problem. In dem Fall nicht Franchise-Partner, sondern Managementvertrag, nicht das Problem, sondern der Eigentümer hatte das Problem. Viele sind daran kaputt Und dann gab es ja irgendwann die Finanzkrise. Jeder hat gesehen, Managementverträge geht einfach in Europa nicht. Das funktioniert nicht, weil das Risiko einseitig auf jemanden verlagert wird, Entschuldigung, der nicht das Know-how der Branche hat. Eine Hotellerie ist sicherlich eine spezielle, sehr wackelige Branche. Ich sage immer wackelig, man muss sie halt richtig machen, sei es im Verkauf. Aber auch jede Weltsituation, die passiert, schlägt gleich durch, sofort am nächsten Tag durch, gut wie schlecht. So, und das hat ja den Markt bisschen kaputt gemacht mit den Managementverträgen, also Vertrauen von Investoren. Also war klar, und die RIMC seit Anfang Gründung 1990 hat immer gesagt, wir zeichnen Pachtverträge, weil entweder können wir Hotellerie, und dann können wir das Risiko auch dem Investor abnehmen, oder wir können es halt nicht. So, und jetzt komme ich zurück zu den heutigen Franchise-Partnern, vorher Managementpartner. Die tragen ja letztendlich kein Risiko. Sie setzen den Namen aufs Dach, wollen damit natürlich wachsen. Je mehr Namen auf den Dächern, desto mehr Volumen, desto mehr Aber es muss immer ein Pächter oder ein Betreiber geben, der das Risiko abnimmt. Deswegen zu Marriott zurück, Bad Griesbach. Waren natürlich die Diskussionen, weil Marriott ist ein Mutterbrand, den gibt es jetzt halt nicht einfach so. Und die haben natürlich schon Vorstellungen, wie man das gestalten muss in der sogenannten PIP-Liste. Aber zum Schluss waren sie, glaube ich, sehr froh, den Franchise-Vertrag zu zeichnen. Der ist ja gezeichnet, weil ich glaube, die Ecke von der Natur, von den Gegebenheiten Golf, für die natürlich auch ganz wichtig, weil sie sind stark im Golfbereich. Marriott war dann letztendlich die Entscheidung zu sagen, ja, da passt ein Marriott hin und da können wir auch Mehrwert für die Gegend schaffen. Also eigentlich Marriott Maximilian Zugpferd für die ganze Gegend.

  57. 33:50
    Ronald M. Arndt

    Dann schließen wir das Kapitel mal ab für den Moment.

  58. 33:54
    Marek N. Riegger

    Ja, wir sind ja noch nicht durch.

  59. 33:55
    Ronald M. Arndt

    Ich wünsche Ihnen da für die nächsten Kapitel alles Gute.

  60. 34:01
    Marek N. Riegger

    Oh ja, vielen Dank, das können wir machen.

  61. 34:04
    Ronald M. Arndt

    In Spanien hat sich auch immer einiges getan für RIMC. Ja, wie ist da die Situation?

  62. 34:10
    Marek N. Riegger

    Ja, in Spanien haben wir ja auf Mallorca, sagen wir so schön Spanien, ja, Mallorca gehört zu Spanien, aber ich sage immer salopp 17. Bundesland. Also unsere Expansionsstrategie im Moment ist natürlich, wenn ich sage Europa, sehr stark die DACH-Region. Ganz klar, wo wir auch überall vertreten sind: Spanien, Portugal, Italien. Weil da sehe ich die Märkte, muss ja auch mit den Märkten sehen, wo entstehen viele Generationsthemen, wo gibt es noch viele Familienbetriebe, wie ist momentan die Gesamtsituation wirtschaftlich. Ja, ich sehe zum Beispiel momentan sehr verhalten Neubauten, weil einfach schwer kalkulierbar, Kostensituation. Wenn man auch sieht, wenn ich sage, wir pachten, wir übernehmen das Risiko, vor Corona gleiches Haus war die Pacht die Hälfte von jetzt. Warum? Wegen Kostensteigerung, Inflation und weiter. Aber der Markt der Hotellerie hat sich nicht geändert. So, aber wie gesagt, wir gehen in diese Länder, und Spanien hat sich entwickelt, haben wir übernommen 2015, auch ein schönes Beispiel. Das war ja das wunderschöne 5-Sterne-Haus, vorher das Dorint. Wir hatten die Möglichkeit bekommen, auch da standen wir vorm Haus. Jetzt komme ich wieder, warum ich so salopp, nett gemeint natürlich, sag 17 Bundesländer. Da stand ich vor dem Haus, oder wir, und habe gesagt, was für eine Marke als Ergänzung würde hier gut passen? Und so kam halt, Mensch, Mallorca, Insel Deutschland, passt. Und so kam Steigenberger. Also haben wir das Steigenberger ab 1. April 2015 übernommen, gebrandet, und läuft sehr gut. Ist auch für— wir lassen das ganze Jahr offen, weil ich sehe auch immer mehr Zuwachs Mallorca im Winter. Jetzt hat man ja gerade wieder den Sturm, leider Gottes, ziemlich heftig. Aber Mallorca ist eine tolle Destination, schnell erreichbar, und wir wollen dort auch, sei es auf Mallorca, Spanien, Portugal, weiter wachsen.

  63. 35:55
    Ronald M. Arndt

    Wachsen.

  64. 35:55
    Marek N. Riegger

    Ist immer erst wichtig, sie müssen ein Stammhaus haben, genau, und von dort wachsen sie weiter.

  65. 35:59
    Ronald M. Arndt

    Ja, und bis nach Portugal reichen die Überlegungen?

  66. 36:03
    Marek N. Riegger

    Ja, ja, Portugal würden wir gerne mitnehmen, weil ich glaube, dass die Märkte, auch Italien, weil es eben viele Generations-, Familienbetriebe gibt, ist eine gute Chance gerade für eine RIMC. Weil, was ist eigentlich der große Vorteil der RIMC? A, unterschiedliche Namen. Ein Investor oder Hoteleigentümer kann auch selber entscheiden, welchen Namen er möchte. Da sind wir auch offen. Ich glaube, unser Riesenvorteil im Feld der ganzen Hotelgesellschaften ist, wir haben keine Gremien, wir sind wahnsinnig schnell in Entscheidungen, wir sind flexibel. Ich glaube, wir kennen die Branche gut, und zusätzlich können wir auch ordentlich rechnen. Weil zum Schluss, wenn man Pachtverträge über 20, 30 Jahre zeichnet, muss es für beide Seiten funktionieren. Ich sage immer, es ist wie eine Ehe. Den Pachtvertrag schließt man, um ihn hoffentlich in die Schublade zu legen, nie mehr rauszuholen, und dann lebt man eine Partnerschaft. Die muss funktionieren in guten wie in schlechten Zeiten. Zum Beispiel Corona, sicherlich schlechte Zeit, aber da hatten wir von vornherein transparent gut mit allen Partnern gesprochen, Lösungen gefunden. Und ich glaube, das ist wichtig in einer längeren Partnerschaft. Italien sehe ich halt von daher, und Portugal, starken Markt, weil im Moment gehen wir— ich sagte ja gerade eben, Neubauten sehe ich momentan noch zu riskant, schwer kalkulierbar, und da muss man auch eine Marktsättigung irgendwann sehen an bestimmten Standorten. Das heißt, wir konzentrieren uns momentan auf Bestandsübernahmen, bestehende Hotels, die einfach eine neue, sei es neuen Pächter, sei es Generationsthemen, da gibt es momentan unfassbar viele. Wir haben sehr, sehr viel auf dem Tisch, und da sehen wir unsere Expansion für die nächsten 2 bis 3 Jahre.

  67. 37:40
    Ronald M. Arndt

    Und wie Sie sagten, wenn man so ein Stammhaus hat, dann genau ist ja auch absehbar, dass sich da wieder mal jemand an die Tür klopft. Genau, und weiterempfohlen wird. UK war was dabei, glaube ich, 2023 Polen gar.

  68. 37:55
    Marek N. Riegger

    Also auch Vogelwild, jawohl, Vogelwild.

  69. 37:58
    Ronald M. Arndt

    Sind das Versuche oder sind das vom Start weg funktionierende Häuser?

  70. 38:04
    Marek N. Riegger

    Ja, sicherlich gute Opportunity, in östliche Länder zu wachsen, ganz klar. Mit Polen, Liverpool war eigentlich mehr durch Real Estate getrieben, weil wie ist die RIMC aufgebaut? Also wenn ich sage keine Gremien, ist es relativ einfach in den Entscheidungsprozessen. Die RIMC ist auch bis heute— ich bin ja Schwabe, jetzt kommen wir wieder zum Punkt, wir zwei kommen zum Punkt— habe ich immer gesagt Hotel. Ich hatte ja vorher erzählt Hotellerie-Margen, Managementverträge, Risiko, Pachtverträge. Habe ich immer gesagt, ich möchte, wenn es irgendwie geht, bankenunabhängig sein. Weil wer kann in guten wie in schlechten Zeiten am meisten Druck machen? Die, die einem Geld geben. Die können Zinsen, Rückforderungen. Und dann hatten wir hier in der RIMC vor bestimmt 15, 16 Jahren gesagt, Mensch, wenn wir sowieso pachten, ist es ja eine Rechenaufgabe, dann können wir auch Hotels, Immobilien kaufen. Wir haben jetzt deswegen aber trotzdem keine Ahnung von Immobilien. Also es ist auch eine komplett separate Schiene, unabhängig der RIMC. Es gibt eine Gesellschafteridentität durch mich natürlich, aber dort kaufen wir manchmal Hotelimmobilien ein. Und es hat nur ein Ziel, und zwar den klassischen Turnaround. Wir kaufen hoffentlich günstig ein, in Anführungsstrichen, dann kommt die RIMC als Motor, steigert den Ertrag in der Phase von 3 bis 5 Jahren, dann verkaufen wir die Hotelimmobilie, machen da hoffentlich einen Gewinn, einen Mehrwert, weil wir gleichzeitig einen langfristigen Pachtvertrag auf dem selbst geschaffenen Ertrag drüberlegen, abzüglich, was wir verdienen wollen. Also steigern damit den Ertragswert der Immobilie, positionieren die Immobilie durch Konzepte neu, verkaufen es, und den Mehrwert aus dem Immobiliengeschäft nutzen wir als alternative Finanzierung für die RIMC. Das ist unser System, und es hat bis dato eigentlich ganz gut funktioniert. Und Liverpool war so ein Beispiel, da haben wir die Immobilie, das ehemalige White Star Building, also Titanic bekannt, gekauft. Da hatten wir die Möglichkeit— ich bin jetzt nicht unbedingt unglaublich erfahren. UK ist doch ein spezieller Markt, sicherlich auch durch die neue Situation der Trennung nicht ganz einfach. Aber es ging da im Fokus um die Immobilie. Das ist einfach der beste Platz in Liverpool, unglaublich schön. Wo ich das erste Mal gesehen habe, ein Bekannter von mir hat gesagt, du musst dir Liverpool angucken. Habe ich gesagt, nein, ich gehe nicht nach UK, der Markt ist mir zu, als Pächter, zu teuer. Meinte natürlich London. Aber wir kennen uns gut, dann bin ich halt rüber, habe das gesehen, habe gesagt, das ist Wahnsinn. Ich habe Ihnen das Gebäude, Sie gehen durch, Sie spüren die Titanic. Philosophien, ist ja ein Hotel, aber das war Ursprung, das Headquarter, dort wurden die Leute eingecheckt. Die hatten ja, die White Star Line, viele Schiffe, aber es hat mich so gefesselt und dann haben wir gesagt, okay, das ist also rein fokussiert.

  71. 41:00
    Ronald M. Arndt

    Stellst mir vor, wie sie so vor dem Haus stehen, das erste Mal in Mallorca oder in Liverpool und dann sagen, ja, das könnte was werden und vielleicht mit der und der Marke. Aber da kommt natürlich auch alles zusammen an Erfahrung, was ihr schon überall gesehen habt.

  72. 41:15
    Marek N. Riegger

    Wir haben in der Hotellerie sehr oft Abbruch Gefühl zu Menschen auch, aber auch zu Hotels. Ich stehe dann tatsächlich manchmal da, weil sehr wichtig, müssen ja nicht nur ich, sondern das ganze Team, wir stehen dann davor und diskutieren, was kann so Konzept sein, woran glauben wir. Das ist ja ganz wichtig, weil wenn man pachtet, geht man Risiken ein und muss ja selber auch noch was verdienen. Hallo, also wissen ja, jetzt komme ich wieder, bin ja Schwarm. Und dann gucken wir wirklich jedes Hotel an, sagt, was glauben wir, Können wir daran was ändern, oder ist es so, wie es ist, gut, und können wir auf der Basis wirtschaftlich was Sinnvolles machen? Also ist immer die Frage, man muss nicht immer alles ändern. Ändern ist manchmal vielleicht falsch, weil wenn etwas gut fährt, auch wenn wir Häuser übernehmen, sage ich immer, erstmal gucken, erstmal Gefühl kriegen. Weil es heißt nicht, dass Hotels, die wir übernehmen, wir kommen müssen, die Klugscheißer, Entschuldigung, und dann alles ändern. Völlig falsch. Sondern in Ruhe angucken, erstmal schauen, was da ist, und dann in Stufen Änderungen machen, wenn notwendig.

  73. 42:15
    Ronald M. Arndt

    Die nächste Generation zu überzeugen, hier mitzumachen, war nicht so schwer, weil die hat ja wenig anderes wahrscheinlich gesehen außer Hotels.

  74. 42:26
    Marek N. Riegger

    Ja, aber das war auch gleichzeitig die Grätsche. Also ich habe meine Kinder, wie gesagt, 3 Kinder, jetzt alle groß, von der Hotellerie versucht in Ruhe zu lassen. Weil nur weil ich so fanatisch oder irre oder leidenschaftlich bin, ist vielleicht das bessere Wort, habe ich immer gesagt, ich muss die Kinder in Ruhe lassen, weil die hatten natürlich die Phase, wo sie noch klein waren, neben dem Weihnachtsbaum zu stehen mit Gästen vorne dran, ein schönes Gesicht zu machen, gut auszusehen. Dann habe ich nämlich gedacht, oh Gott, die habe ich so verdorben, lass die in Ruhe. Und die sollten auch jeder für sich seine eigenen Wege gehen. Haben sie auch gemacht, waren bei anderen Firmen, haben sich die Welt teilweise angeguckt, haben ihr Studium gemacht, und das war auch gut so. Und dann haben die für sich entschieden, letztendlich, dass sie sehr gerne mit den Erfahrungen, die sie überall gesammelt haben, ins Unternehmen kommen. Das ist auch gut so. Was gibt's Schöneres, wenn man die Familie um sich rum hat? Und man wird ja auch irgendwann älter. Was gibt's für eine schöne Geschichte, wenn man das über Generationen, so ein Unternehmen stabil weiterführt?

  75. 43:26
    Ronald M. Arndt

    Was haben Sie so vom Gründer an Ratschlägen über die Zeit mitgenommen?

  76. 43:33
    Marek N. Riegger

    Gibt es so ein, zwei Sachen, wo Sie Also eins von Gerhard Schachermayer, muss ich wirklich sagen, ich schätze ihn unglaublich für seine— er ist jetzt 84 und er hat uns, glaube ich, gerade letzte Woche wieder gesehen. Der ist noch so fit, voller Energie. Aber ich habe, glaube ich, eins von ihm gelernt, weil er das auch tatsächlich gelebt hat. Sie kennen ihn vielleicht, ein spezieller Mensch, als Hotelier durch und durch, Grand Seigneur für mich der Hotellerie, wirklich ein Vorbild in der Hotellerie, was er geschafft hat mit den Jahreszeiten. Und er Einsatz, es gibt viele Sätze, aber einen, der immer sagt, niemals die Tür zumachen. Das hat mich immer beeindruckt. Das heißt, manche Menschen können ihm tatsächlich die schlimmsten Sachen sagen, er schließt nie die Tür, ist immer offen für ein weiteres Gespräch. Also mehr dieses Verzeihen, Erfahrung machen, verzeihen und nie die Tür schließen.

  77. 44:28
    Ronald M. Arndt

    Ein bisschen Zeit verstreichen lassen. Tür schließen, nicht schließen.

  78. 44:32
    Marek N. Riegger

    Ja, okay, die Zeit ist dann auch zu kurz sich mit blöden Sachen. Und das habe ich von ihm wirklich gelernt: Tür nie schließen. Schön. Nee, er hat die Hotellerie geprägt, gar keine Frage. Und Sie merken, ich bewundere ihn auch. Und es war eine unglaublich spannende und tolle Zeit zusammen.

  79. 44:50
    Ronald M. Arndt

    Gibt auch Halt, wenn man noch jemanden wie ihn im Hintergrund hat, ne? Bei der Dimension hier, ne?

  80. 44:55
    Marek N. Riegger

    Und die Phase, die wir zusammen gemacht haben in der RIMC, war einfach nur spannend, weil er ist ein Energiebündel. Sowas habe ich in meinem Leben noch nie erlebt. Natürlich mit einem Riesennetzwerk überall überall unterwegs, Kontakte, gute Ideen. Er ist ein Visionär und das immer noch mit 84. Habe immer gesagt, wenn ich mit 84 noch so fit bin wie er, mache ich 3 Kurse.

  81. 45:14
    Ronald M. Arndt

    Was hat ihn so fit gehalten bis jetzt?

  82. 45:16
    Marek N. Riegger

    Ja, ich weiß glaube ich nicht.

  83. 45:19
    Ronald M. Arndt

    Waren es die gemeinsamen Abende?

  84. 45:20
    Marek N. Riegger

    Tatsächlich seine Einstellung, seine Lebenseinstellung, die positive Lebenseinstellung, eigentlich immer das Gute zu sehen, das Visionäre nie aufzugeben. Er ist heute noch ein unglaublich kreativer, visionärer Mensch und es ist einfach schön, mit ihm Themen sich zu unterhalten, auszutauschen, ist nie stehen geblieben, immer sich weiterentwickelt, egal welches Alter er hatte. Also beeindruckend.

  85. 45:44
    Ronald M. Arndt

    Ja, ich bin begeistert. Service Apartments, glaube ich, kam auch noch dazu. Ja, ganz neues Segment.

  86. 45:52
    Marek N. Riegger

    Ja, ja, ja. Wie kam das? Also auch da wieder, die RIMC versucht immer, andere Wege zu gehen. Wir sind nicht die, die dem Strom der Pinguine folgen wollen. Wo vor einigen Jahren die Budgethotellerie losging, habe ich gesagt, da halten wir uns bewusst erstmal raus. Dann kam das Thema Service Apartments, Longstay, haben wir gesagt, kommt die erste Phase erstmal raushalten, abwarten, schauen. Wir gehen dann eher auf die stabilste Größe der Hotellerie. Über viele Zeitepochen ist immer eigentlich die 4-Sterne-Hotellerie gewesen, die stabilste, wenn Sie mal so die Historie sehen. Und da gesagt, da halten wir raus. Und dann kam aber das Produkt Emden, das haben wir gesehen, und das ist ein anderes Maß an Longstay. Das sind sehr große Apartments, sehr hochwertig. Und habe gesagt, okay, Longstay wird die Zukunft, ein Teilsegment der Zukunft sein, aber wenn, dann machen wir es vielleicht anders als andere. Nicht so die relativ kleinen mit der Kitchenette, man macht einen Schrank auf, sondern wirklich sehr hochwertig. Und so kam Emden als sehr hochwertiges Longstay-Produkt. Da ist nämlich auch eine gute Industrie, hoffentlich bleibt wie ist natürlich momentan großes Thema, was ein Hauptkunde von uns, aber es ist einfach ein anderes Long-Stay-Boarding auf einem anderen Niveau und das fanden wir gut und deswegen haben wir gesagt erstmal den Markt abwarten, was passiert und dann schauen, welche Produkte würden passen, um es anders zu machen.

  87. 47:16
    Ronald M. Arndt

    Super. Ich bin ganz gespannt, was was noch alles kommt. Was was noch alles kommt. Es war wirklich an der Zeit, hier mal bei Ihnen vorbeizukommen.

  88. 47:24
    Marek N. Riegger

    Schön, dass Sie da waren.

  89. 47:25
    Ronald M. Arndt

    Und bei RMC.

  90. 47:27
    Marek N. Riegger

    Ja, also hat auch Spaß gemacht mit Ihnen tatsächlich. Wir hatten ja vorher über Ihre Lebensgeschichte gesprochen. Beeindruckend.

  91. 47:34
    Ronald M. Arndt

    Das Fläschchen Wein stelle ich gleich hier in die Bar. Das bleibt hier.

  92. 47:37
    Marek N. Riegger

    Das pfeife ich mir gleich rein. Genau. Nein, aber es hat wirklich Spaß gemacht auszutauschen. Und ja, den schönen Moment hatte ich jetzt am Samstag, weil ich habe jetzt oft vom Thema Zeit gesprochen und es wird einfach immer wichtiger. Ihr werdet ja auch immer älter. Und ich wurde am Samstag—

  93. 47:58
    Ronald M. Arndt

    hat die Zeit, hat die, hat Ihre Frau Sie wieder auf was aufmerksam gemacht, oder es wurde überhaupt nicht?

  94. 48:02
    Marek N. Riegger

    Nein, nein, sie ist meine größte Unterstützerin, Beraterin.

  95. 48:06
    Ronald M. Arndt

    Also mir geht's ja genauso. Ja, aber das ist schön, schön, ja, das ist wirklich schön, lange Zeit.

  96. 48:10
    Marek N. Riegger

    Und haben auch viele Phasen auch im Ausland zusammen erlebt. Aber ich wurde, und deswegen wird's einem immer wieder bewusster, ohne davor Angst zu haben, um Gottes Willen, ich werde wahrscheinlich 120, ich wurde am Samstag jetzt gerade 60, und habe ich gesagt, herzlichen Glückwunsch, und da habe ich gesagt, oh ja, 60, jetzt muss eine große Feier machen. Habe ich gesagt, für mich nicht. Ich will nur meine Familie und die Begleitung, Ehemänner dabei haben. Und meine 3 Kinder plus Begleitung sind schon 8. Und ich wurde jetzt auch gerade vor 2 Wochen noch Opa. Ist auch eine neue Geschichte. Und man lebt dann bewusster. Und ich wollte bewusst nur die Familie um mich rum haben, entspannten Abend genießen und nicht so. Und man sieht ja hier in der Firma die nächsten Generationen kommen. Das ist gut. Deswegen wieder zurück. Zeit wird immer wichtiger.

  97. 48:57
    Ronald M. Arndt

    Und das ist schön.

  98. 48:57
    Marek N. Riegger

    Ich mache das nach wie vor, und ich werde es auch noch lange machen, keine Angst. Manche schmunzeln schon, weil es mir Spaß macht, und das hält ja auch die Energie und die Lebensfreude, und deswegen tue ich das unabhängig.

  99. 49:11
    Ronald M. Arndt

    Ich denke, dass das wirklich ein Geheimnis ist, um lange gesund zu bleiben.

  100. 49:16
    Marek N. Riegger

    Ja, glaube ich auch.

  101. 49:16
    Ronald M. Arndt

    Einfach neugierig zu sein und nur so was machen wie vorher. Aber dass Sie auch frühzeitig den Staffelstab in jüngere Hände auch mitzugeben, was Sie hier schon gemacht haben.

  102. 49:27
    Marek N. Riegger

    Also ja, ja, also wir haben uns ja jetzt auch in der RIMC gerade jetzt nach Corona ein bisschen neu strukturiert, der Zentrale. Ich weiß nicht, ob Sie das Organigramm gesehen haben.

  103. 49:35
    Ronald M. Arndt

    Ja, ja, genau.

  104. 49:36
    Marek N. Riegger

    Es gibt jetzt ein Director-Level, wo wirklich fantastische Menschen und vor allem ganz wichtig heutzutage ist ja Vertrauen. Ich brauche Vertrauen zu Menschen. Da gibt es ja viele Erfahrungen im Leben, die man machen muss, die man nicht machen möchte. Vertrauen spielt für mich eine große Rolle. Das heißt, wir haben ja ein Director-Level, da ist Björn Golan sensationell für Sales Revenue, ein unglaublich guter toller Mitstreiter in dem Team, wo wir sind. Dann Ingo Sirich, schon lange im Unternehmen, ist ja für Operation zuständig für alle Hotels, IT, Engineering. Übrigens habe ich ihn kennengelernt in Camp de Mar bei der Übernahme, weil war GM in Camp de Mar. Von Camp de Mar dann haben wir ihn nach Österreich genommen, da die Liebe hingetragen. Dann war er Operationschef Österreich und jetzt hier in der Zentrale. Also auch da Vertrauensbasis. Und dann mein Sohn und mein Schwiegersohn. Mein Sohn macht den ganzen Bereich Controlling, Finance und Entwicklung mit mir, Nicolas Rieger und Patrick Rieger, mein Schwiegersohn, verheiratet mit meiner Tochter logischerweise, hat netterweise, fand ich sehr schön, unseren Namen angenommen, auf seinen Wunsch, nicht auf Druck bitte. Und er verantwortet den Bereich HR und Marketing. Und drunter haben wir dann das Head-Level, wo dann die Fachbereiche noch mal spezialisiert sind. Head of Marketing. Ich glaube, von der Struktur haben wir das gut aufgebaut. Kurze Wege, kurze Kommunikation, kurze Entscheidung. Nicht, ich bin immer nicht so einen großen Wasserkopf, sondern schnell und kurz. Und das haben wir, glaube ich, hier ganz gut hingekriegt.

  105. 51:08
    Ronald M. Arndt

    Alles hier an einem wunderschönen Ort. Also, und macht definitiv Lust auf mehr. Ich komme wieder vorbei.

  106. 51:14
    Marek N. Riegger

    Bitte unbedingt.

  107. 51:15
    Ronald M. Arndt

    Herzlichen Dank. Unbedingt. Jetzt sprechen wir ein bisschen über Schwabenländle. Und Sie vermissen es ja, haben Sie so manchmal gesagt. Sie vermissen es ja auch ein bisschen.

  108. 51:23
    Marek N. Riegger

    Ich vermisse es unheimlich. Weil der Süden, also ich bin jetzt seit '97 in Hamburg und Und das ist für mich die schönste Stadt Deutschlands von der Vielfältigkeit, von der Entwicklung, von allem. Aber der Süden hat halt doch noch so ein bisschen das besondere Geschmäckle, die Atmosphäre, die Berge, die Erreichbarkeit. Manchmal fehlt mir das schon. Aber dann fahre ich einfach runter, weil wir haben ja schöne Hotels unten und dann gucken wir die gerne an.

  109. 51:46
    Ronald M. Arndt

    Sie achten jetzt ja auch ein bisschen auf Ihre Zeit, die noch bewusster einzusetzen.

  110. 51:50
    Marek N. Riegger

    Ja, sowieso.

  111. 51:51
    Ronald M. Arndt

    Ab und an mal in den Süden. Von Herzen ganz lieben Dank, Herr Riegger. Alles Gute.

  112. 51:55
    Marek N. Riegger

    Sehr gern. Hat Spaß gemacht.

  113. 51:56
    Ronald M. Arndt

    Danke schön. Ihnen und RIMC und allen hier im Team, die ich jetzt auch schon zum großen Teil kennenlerne.

  114. 52:01
    Marek N. Riegger

    Eine wilde Bude hier.

  115. 52:01
    Ronald M. Arndt

    Eine wilde Bude, ja.

  116. 52:02
    Marek N. Riegger

    Vielen, vielen Dank.

  117. 52:03
    Ronald M. Arndt

    Merci.