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Germany · Episode #134 · 09.01.2025 · 37 Min

Nils Jansen, The Hoxton

Nils JansenThe Hoxton · Vienna
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Aufgenommen: The Hoxton, Vienna, Wien

Standbild aus der Episode mit Nils Jansen Germany37 Min

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„Ich kann nicht so einen großen Betrieb umstrukturieren, um einer Person nur zu helfen.“

Nils Jansen, 26:42

Nils Jansen hat als General Manager das The Hoxton, Vienna eröffnet, seine dritte Hoteleröffnung nach dem 25hours Köln und Lindbergh. Im Gespräch mit Ronald M. Arndt und Katharina Beatriz Varga in der Rooftop-Bar Cayo Coco erzählt er, wie aus 50 Prozent Belegung am Eröffnungstag ein volles Haus wurde und warum das Team nach einer Woche Reservierungen einführen musste. Dazu, was ihm der Hintergrund als Lehrer und Erzieher in der Führung bringt.

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Kernaussagen

  1. Eröffnung am 1. April: Vor dem Start lief ein Sleepover mit Hox Friends. Am Eröffnungstag, dem 1. April und Ostermontag, lag die Belegung bei 50 Prozent von 196 Zimmern, am ersten Wochenende danach bei 100 Prozent.
  2. Presse ab Tag zwei: Der Restaurantkritiker Severin Corti saß am zweiten Tag im Restaurant, danach kamen Falstaff und Gault&Millau. An einem Freitagabend standen zwei Security in der Lobby und kündigten den Kanzler an.
  3. Reservierungen zum Schutz des Teams: Schon nach der ersten Woche hat Nils Reservierungen eingeführt und die Hälfte des Sundecks geschlossen, weil die Mitarbeiter sonst weggelaufen wären. Gäste haben das nicht verstanden, wenn drüben noch Platz war.
  4. Rhythmus fehlt noch: In der Gastronomie hat das Haus seine Routine gefunden, im Rest noch nicht. Nils rechnet mit zwei bis drei weiteren Monaten und mit Turnover, der bei einer Eröffnung normal ist.
  5. Lehrer als Führungsstil: Nils ist gelernter Lehrer und Erzieher und Quereinsteiger in die Hotellerie. Er fördert Mitarbeiter und bindet sie ein, sagt aber selbst, dass man bei ihm manchmal zu viele Chancen bekommt.
Shownotes zur Episodeaus dem Podcast-Feed

Nachdem wir in Episode #113 mit Markus Kaplan-Bruner von BWM Designers & Architects über das äußere Erscheinungsbild des Hotels gesprochen haben, werfen wir heute einen Blick ins Innere.

Unser Gast: Nils Jansen, General Manager des The Hoxton, Vienna. Für ihn ist es bereits die dritte Hoteleröffnung – nach Stationen bei 25hours Hotels und Lindbergh Hotels.

Die Marke aus dem Hause Ennismore versteht sich als offener Ort für alle – genau das erlebte Nils erstmals in Amsterdam, als er eigentlich nur ein gutes Restaurant suchte. Heute führt er das Wiener Hotel mit derselben Philosophie und empfängt uns in der spektakulären Rooftop-Bar Cayo Coco.

Wie prägt sein Hintergrund als Lehrer seinen Führungsstil? Welche Herausforderungen bringt eine Neueröffnung mit sich? Und was macht das The Hoxton, Vienna so besonders? Reinhören lohnt sich!

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Transkript

Transkript öffnenTranskript schließen37 Min · Ronald M. Arndt und Nils Jansen

Automatisch transkribiert mit AssemblyAI, Sprecher automatisch zugeordnet. Nicht redigiert.

  1. 00:00
    Ronald M. Arndt

    Ja, wir knüpfen an an den Hotel-Podcast mit Markus Kaplan. Ich glaube, das war 113. Da haben wir hier ein bisschen über die Außenhülle gesprochen. Jetzt sind wir mittendrin. Genau richtig. Wo denn genau, Nils?

  2. 00:10
    Nils Jansen

    Grüß dich. Im Hoxton Vienna. Aber genau, sitzen wir jetzt auf den Dächern Wiens sozusagen im Caia Coco, der Rooftop-Bar vom Hoxton Vienna.

  3. 00:19
    Katharina Beatriz Varga

    Das hast du gerade schön gesagt, Werner. Also Vienna hast du gemeint, aber Werner, das kam so österreichisch schon raus.

  4. 00:25
    Ronald M. Arndt

    Du hast mir heute Morgen deinen österreichischen Pass gezeigt.

  5. 00:28
    Katharina Beatriz Varga

    Das ist wahr. Meinen Personalausweis.

  6. 00:30
    Ronald M. Arndt

    Einen anderen hast du gar nicht, ne?

  7. 00:31
    Katharina Beatriz Varga

    Nein.

  8. 00:31
    Ronald M. Arndt

    Katharina.

  9. 00:34
    Katharina Beatriz Varga

    Wir sind Patrioten, wir haben nur den einen.

  10. 00:36
    Ronald M. Arndt

    Von daher, was braucht es mehr? Wunderbare Location über den Dächern Wiens, Kaffee natürlich gehört auch immer dazu in Wien.

  11. 00:42
    Nils Jansen

    Absolut.

  12. 00:43
    Ronald M. Arndt

    Und eine waschechte Wienerin noch mit in der Runde.

  13. 00:46
    Nils Jansen

    Sehr gut.

  14. 00:47
    Ronald M. Arndt

    Bei dir vermisse ich den Wiener und österreichischen Akzent etwas, weil?

  15. 00:50
    Nils Jansen

    Ja genau, ich komme aus Deutschland, ganz gebürtig aus Kassel. Nähe von Kassel, und mich hat es jetzt halt für die Hoteleröffnung nach Wien verschlagen. Aber mehr war der Wunsch eigentlich auch, nach Wien zu gehen nach meinem letzten Job, und habe gedacht, mal gucken, was da auf dem Markt ist. Und dann kam das Hoxton Vienna, und dann habe ich gesagt, so, das oder keins, und die Stadt, von daher perfekt.

  16. 01:11
    Katharina Beatriz Varga

    Aber du hast doch auch was von Kölner Einflüssen mir schon erzählt.

  17. 01:17
    Nils Jansen

    Genau, genau, meine Wege haben mich dann über 25-Hour-Hotels damals von Berlin aus nach Frankfurt, dort gestartet damals mit 25-Hour-Hotels 2009, 2013 wieder dann zwischendurch mal den Arbeitgeber gewechselt, aber davor die Hoteleröffnung in Köln gemacht. Genau, im 25 House Hotel Köln, das war meine erste Hoteleröffnung.

  18. 01:39
    Ronald M. Arndt

    Also das ist die Versicherung, die ehemalige?

  19. 01:41
    Nils Jansen

    Nein, im Quartier, dieser wahnsinnig geniale Round Circle, der da ist, deswegen auch The Circle. Und das war für mich meine erste Erfahrung mit Hoteleröffnung.

  20. 01:52
    Katharina Beatriz Varga

    Mir fällt jetzt auch wieder ein, da haben wir uns auch schon kennengelernt, Nils.

  21. 01:55
    Nils Jansen

    Genau, richtig.

  22. 01:56
    Katharina Beatriz Varga

    Da ging es um die Lichtschalter. Ah ja, richtig.

  23. 02:00
    Ronald M. Arndt

    Du warst das damals.

  24. 02:02
    Katharina Beatriz Varga

    Ja, wegen der Symbole und so. Wir hatten da schon miteinander zu tun. Du bist mir schon so bekannt vorgekommen. Ich habe wirklich gedacht, wir kennen uns von irgendwoher. Es war aus Köln noch.

  25. 02:11
    Nils Jansen

    Aber das ist das Schöne an der Hotellerie. Also sobald auch Hotel-Eröffnung oder generell in der Hotellerie, man trifft sich immer wieder.

  26. 02:17
    Katharina Beatriz Varga

    Unsere kleine Hospitality-Bubble.

  27. 02:20
    Nils Jansen

    Absolut, absolut, genau.

  28. 02:21
    Ronald M. Arndt

    Dann schauen wir mal, welche Verbindungen noch so oder frühen Erinnerungen heute hochkommen. Karneval wahrscheinlich. Kanntest du dann The Hoxton, als sie sich angeboten haben?

  29. 02:35
    Nils Jansen

    Also tatsächlich habe ich mich angeboten. Ich habe meinen Hut in den Ring geworfen, während aber schon der Prozess des GM-Suchens voll im Gange war, habe ich halt dann über einem Bekannten mitgekriegt, dass die in Wien das Hotel aufmachen. Und dann kam das halt alles eins zum anderen. Den Brand kannte ich vorher schon, aber das erste Mal bin ich, das ist eigentlich, das spricht ja für das Konzept, als Gast reingeplatzt, also als normaler Gast, der nur ein Restaurant besucht hat. Das war in Amsterdam. Und dann habe ich später erst festgestellt, dass ich eigentlich im Hoxton war und das ist gar nicht so aufgefallen. Und da hat das Konzept halt eben 100% funktioniert, so wie es sein soll, das einfach voll mit Locals, tolle Bar, tolles Restaurant und man war so mittendrin. Und dann später stellst du fest, ach, das ist noch ein Hotel. Ah, okay. Und das waren meine ersten Erfahrungen mit dem Hoxton.

  30. 03:25
    Ronald M. Arndt

    Genau. Und das ist der Schelbergs-Begriff Open House, glaube ich, den ihr eben mitprägt.

  31. 03:29
    Nils Jansen

    Genau. Also offen für jedermann, für die Nachbarn, vor allen Dingen aber auch eben für die Nachbarschaft oder Nachbarschaft im großen Sinne. Quasi ganz Wien ist natürlich herzlich eingeladen. Das heißt, die Restaurants, die Bar, alles, was man jetzt im Hoxton findet, ist halt eben nicht nur für den Hotelgast. Lebt natürlich auch vom Hotelgast, gar keine Frage, aber vor allen Dingen für die Locals.

  32. 03:50
    Ronald M. Arndt

    Genau. Und heute in der Cayo Coco Bar hier oben mit einem Pool. Wasser ist natürlich gerade draußen. Ich habe schon nachgeschaut. Badehose hätte ich dabei gehabt.

  33. 04:01
    Nils Jansen

    Aber hättest du was gesagt, wir hätten früher anfangen müssen, aber wäre wieder voll gewesen. Ist beheizbar.

  34. 04:05
    Katharina Beatriz Varga

    Moment, da hätte ich auch noch was dazu zu sagen. Bitte schön. Wir machen den nächsten Podcast im Wasser dann, okay? Aber im Sommer. Im Sommer.

  35. 04:12
    Nils Jansen

    Gerne. Wir hatten auch das letzte zur Hoteleröffnungsparty, hatten wir das DJ-Set. Auf dem Pool oben drauf gebaut. Also man könnte sich auch auf dem Pool draufsetzen. Also es gibt viele Möglichkeiten.

  36. 04:20
    Katharina Beatriz Varga

    Sehr gut. Wasser ist mein Element.

  37. 04:23
    Nils Jansen

    Ja, perfekt. Also großartig.

  38. 04:25
    Ronald M. Arndt

    Wann habt ihr genau aufgemacht? Wann war das?

  39. 04:27
    Nils Jansen

    Wir haben eine Art Soft Opening gemacht, das zu jedem Hoxton gehört. Das nennt sich, das ist so ein Sleepover, Hoxton Friends Sleepover. Das heißt, weltweit gibt es Hoxton Friends, die werden dann eingeladen mit Special Rates und da probieren wir sozusagen am offenen Herzen mal aus, wie es jetzt schlägt und wie es pumpt. Und dann werden wir auf die Allgemeinheit losgelassen. Das war der 1. April, also kein Scherz, und es war Ostermontag. Und da haben wir dann noch gedacht, also 1. April, Ostermontag, was passiert denn jetzt überhaupt? Wird der Wiener so kommen? Wir hatten eine gute, gute Belegung schon gehabt mit den Hoxfriends, auch als solches im Haus, so 50% Belegung. Das ist halt auch genial für den ersten Start überhaupt an einem Tag. 50% Belegung bei 196 Zimmern zu haben, ist schon taff für Rezeptionisten, die noch nie an der Rezeption standen, auch Quereinsteiger dabei im Team. Und dann war hier Sonne, 1. April, es war ja schon fast warm, also eigentlich fantastisch Wetter, und dann war auf einmal das Haus voll. Also damit haben wir nicht gerechnet, dass es so gut am ersten Tag anläuft. Ja, das war dann von morgens bis spät abends war hier die Hölle los. Ja, aber toll, also im positiven Sinne.

  40. 05:32
    Katharina Beatriz Varga

    Und was haben die ersten Herzschläge so kommuniziert am 2. April?

  41. 05:37
    Nils Jansen

    Am 2. April ging es genauso weiter. Also das war wirklich, wir haben gedacht, das ist noch, also man muss so sagen, normalerweise hast du ja vorne die Gäste kommen und hinten gehen die letzten Bauarbeiter noch Das war hier wirklich, muss man auch sagen, mit Bewerberarchitekten, mit allen Baubeteiligten ist das Haus einfach wirklich gut fertig geworden. Das habe ich mit den anderen Hoteleröffnungen, die ich erlebt habe, so noch nicht gehabt, sodass wir wirklich am Freitag fertig waren und viele Mitarbeiter ins Wochenende schicken konnten. Und das hat dann auch Hoxton gesagt, die sagten, wir haben es noch nie gehabt, dass an einem Sonntag vor der Eröffnung alle Mitarbeiter frei waren. Und somit war das wirklich so ein smoother Start, ganz aufgeregt, alle standen mal geschniegelt und gestriegelt draußen und haben die ersten Gäste begrüßt. Und dann ging das wirklich von der ersten Woche Woche an, permanent durchgehend bis September eigentlich wirklich. Das ist Wahnsinn gewesen. Also die Zeit ging, sagen wir mal so rum, ich bin jetzt ein Jahr in Wien und habe das gar nicht so mitgekriegt, dass ich schon ein Jahr jetzt hier bin. Wird Zeit, dass ich Wien auch noch mal erlebe, weil bis jetzt lebe ich eigentlich mehr oder weniger im Hotel.

  42. 06:37
    Katharina Beatriz Varga

    Na, die Wiener sind gerne unter sich.

  43. 06:39
    Nils Jansen

    Ja, nee, aber habe ich so noch nicht gemerkt, also überall, wo ich hinkomme, man sagt ja eigentlich Wien, unfreundlichste Stadt, das ist mir so noch nicht begegnet. Es ist eine direkte Stadt, ist geradeaus die Stadt, du weißt genau, woran du bist.

  44. 06:48
    Katharina Beatriz Varga

    Hat sich auch sehr internationalisiert hier.

  45. 06:50
    Nils Jansen

    Ja, das merkt man halt auch, dass es, glaube ich, gar nicht so per se den Wiener gibt. Würde mir wahrscheinlich jeder Österreicher jetzt widersprechen, aber ich habe das eher wirklich sehr positiv erlebt, dass die sehr neugierig sind, sehr wohlgesonnen sind, aber auch sehr direkt sind. Also die Feedbacks—

  46. 07:05
    Katharina Beatriz Varga

    Dann waren es keine Wiener. Also nicht Wiener Wiener.

  47. 07:08
    Nils Jansen

    Nicht Wiener Wiener, okay. Ich kenne vielleicht noch nicht die Wiener Wiener, aber die Nachbarschaft, die hier drumherum war, die waren Auch alle da, und die haben wir auch vorher eingeladen. Also das war mir ganz wichtig, die, die engsten Nachbarn, und man sieht ja, mit dem Dach kannst du ja quasi auf das nächste Dach rüberschauen, dass wir die ersten Wiener einladen. Das sind die Nachbarn, und die haben sozusagen noch eine Baustellenbegehung gehabt. Mit denen hat man eine kleine Party gehabt. Wir hatten gesagt, so, wenn 50 Nachbarn kommen, sind wir gut. Wir hatten am Ende 160 Nachbarn hier im Haus, und dann, also war das so, okay, das muss gut werden, das ist ja, läuft gut an. Aber das Konzept braucht ein bisschen Erläuterung. Also das war nicht sofort dem Wiener klar, was wir vielleicht auch erreichen wollen. Es ist eine englische Marke, die dahinter steht. Deshalb war so, ja, der Wiener ist halt auch der Wiener und möchte seinen Kaffee haben. Und wir haben jetzt eine Ausnahme für den Podcast, dass wir hier oben Kaffee trinken. Normalerweise gibt's im Kaya Coco keinen Kaffee, weil es eine Bar ist, eine Tagesbar ist. Und das hat der Wiener nicht verstanden, ja. Und daran arbeiten wir jetzt aber auch. Also wir sind auch nicht so, dass wir arrogant sind und über das Konzept drüber bügeln, sondern uns jetzt eben schon auch anpassen und diese Konzepte ein bisschen weiterentwickeln auf das, was halt auch der Bedarf ist, ja, für die Locals sein soll vor allen Dingen.

  48. 08:22
    Katharina Beatriz Varga

    The Hoxton gehört ja zu Anysmore.

  49. 08:24
    Nils Jansen

    Genau.

  50. 08:24
    Katharina Beatriz Varga

    Auch weiterhin die Nähe zu 25hours?

  51. 08:27
    Nils Jansen

    Absolut, ja, genau. Ja, also es ist ein bisschen wie nach Hause kommen, wobei man schon sagen muss, ich war ja von 2013 bis 2019 mit 25hours unterwegs, also als 25hours damals noch die jungen Wilden waren. Also wenn wir dann auf Hotelmessen oder Ähnliches waren, dann konnte man uns ansehen, dass wir von 25hours sind. Das sind die Verrückten, die da kommen. Und das ist natürlich jetzt wahnsinnig zu sehen, wie der Brand sich weiterentwickelt hat, auch zusammen mit Anysmore. Aber das Herz Hoxton-Anysmore oder Anysmore-Hoxton schlägt anders als ein Hoxton-Anysmore oder Mama Shelter oder was auch immer. Komplett anders. Deshalb ist es für mich, es sind bekannte Gesichter, es sind bekannte Namen, also auch weil der Betreiber, die Betreibergesellschaft hier hinter eine andere ist, gleich wie mit 25 aus in Wien, also da haben wir Schwesternunternehmen sozusagen, haben wir viele Schnittstellen, machen zusammen Sommerpartys mit den Mitarbeitern, helfen uns gegenseitig. Deshalb ist das wie nach Hause kommen, aber der Brand, die Philosophie, die Gastronomie ist komplett anders. Also da hat mir mein Background nicht geholfen. Ja, genau, das war eine neue Erfahrung jetzt.

  52. 09:28
    Katharina Beatriz Varga

    Ja, Hashtag Background, Nils. Das ist deine dritte Hoteleröffnung, The Hoxton in Wien. Was waren die ersten beiden?

  53. 09:35
    Nils Jansen

    Die erste war das 25 Hours Hotel.

  54. 09:37
    Katharina Beatriz Varga

    Ja, das hast du ja gerade erzählt.

  55. 09:39
    Nils Jansen

    Genau, und die zweite, das war meine Reise zwischendurch raus aus der normalen Hotellerie hin zu kleinen Startups. Das war mit Lindenberg Hotels.

  56. 09:47
    Katharina Beatriz Varga

    Und da, genau, daher kenne ich dich auch. Auf dem Upnext Festival haben wir uns doch getroffen in München.

  57. 09:53
    Nils Jansen

    Genau, da war ich auch Speaker beim Upnext Festival. Genau, Lindenberg, das Thema Longstay oder auch Co-Living, was ja während Corona einen totalen Push gekriegt hat. Was aber die Marke Lindenberg oder der Ideengeber eigentlich seit 2012 schon gemacht hatte. Deshalb war das eigentlich eher so schön zu sehen, dass da eine andere Aufmerksamkeit auf dieses Apartments, Longstay, Community, Co-Living, das hat, finde ich, also durch Corona noch mal einen ganz krassen Push gekriegt.

  58. 10:19
    Katharina Beatriz Varga

    Ist auch eine total tolle Marke. Lindenberg, ich bin auch ein Lindenberg-Fan.

  59. 10:23
    Nils Jansen

    Ja, und das ist also Hotels. Hotels, Hotels, ja. Aber nein, das ist halt eben diese Vielfalt, und das war für mich eben auch dann so das, was ich dann Bei 25hours, man kannte es, man ist im System drin, man ist noch jung, man möchte irgendwie auch noch ein paar andere Erfahrungen machen. Und ich war damals Anfang 40 oder wurde gerade 40 und habe gesagt, wenn nicht jetzt, wann dann noch mal eine Selbstständigkeit und sich da auszutoben. Und so bin ich dann halt bei Lindenberg als Geschäftsführer gelandet, habe das Opening des Lindley Lindenberg mitbegleitet quasi dann und habe dann versucht, eine Marke mitzuentwickeln mit dem Team. Und dann kam halt leider aber eben auch schon Corona. Wo das ganze Konzept sich einfach noch mal gedreht hat. Genau, und dann bin ich zu Hoxton gegangen. Ja, das ist meine Background. Genau, aber bin Quereinsteiger. Also wenn es ganz zurückgehen soll, ich bin eigentlich gelernter Lehrer und Erzieher. Und hilft aber auch in dem Beruf, 100%.

  60. 11:16
    Ronald M. Arndt

    Hatten wir auch erst vor kurzem, ne? So ein Lehrer, der heute 30.000 Betten hat, weil Überwinterung mit A und O.

  61. 11:23
    Nils Jansen

    Es hilft, es hilft auf jeden Fall. Also mir hat der, der, der Schritt aus diesem sozialen Background immer sehr geholfen, auch gerade bei den Openings, gerade wenn es darum geht, ein Team zu bilden, Mitarbeiter zu finden, auch den Gedanken der Marke zu übertragen. Also ich bin jemand, der sehr gerne sich auch, sagt man, inspirieren lässt, aber auch ja für, für etwas dann brennt und die Leidenschaft hat. Und deshalb ist das, glaube ich, eine, eine gute Tugend, die ich da mitgenommen habe aus den Bereichen, plus 25 raus, plus jetzt dann Lindenberg in dieser Co-Living-Geschichte mit diesen vielfältigen Facetten von Musikstudio gehabt, Kino, gemeinsames Kochen, großes Thema vegan, also auch eben Future Trends schon zu setzen, wie Co-Living funktioniert. Das mitzunehmen ist, glaube ich, ein perfekter Match.

  62. 12:08
    Katharina Beatriz Varga

    Sehr facettenreich.

  63. 12:09
    Ronald M. Arndt

    Auch einen sehr unternehmerischen Bezug natürlich zu Lindenberg gehabt.

  64. 12:12
    Nils Jansen

    Richtig, genau, was wir dann, was im, was in dem Opening natürlich dann auch wieder vorne, ja, genau, also weil nirgendwo als in einem Opening ändern sich Zahlen so schnell, weil man, man hat keine Vergleichswerte. Jetzt musste ich das Budget für 2025 schreiben, auch eine Riesenherausforderung, weil du natürlich also a) neu im Markt bist, selber ich neu im Markt bin und man keine Vergleichswerte hat, und die man sich so ein bisschen zusammenrätselt und dann im Sommer anfängt, ein Budget zu schreiben, wenn man gerade 4 Monate oder 3 Monate auf hat. Ja, deshalb, und da hilft mir das schon auf jeden Fall zu wissen und länger jetzt auch in dem Beruf schon zu sein und einzuschätzen, was da geht oder nicht gehen könnte. Ja.

  65. 12:49
    Ronald M. Arndt

    Ja, da können wir gleich noch mal ein bisschen reinhören, wie so das Opening lief, welche Überraschungen es da gab. Aber auch spannend fand ich vorher eben der Ansatz mit der Hoxton Community. Wie hast du sie genannt? Das waren die Hox—

  66. 13:00
    Nils Jansen

    Hox Friends.

  67. 13:01
    Ronald M. Arndt

    Hox Friends, genau. Das heißt, das sind wirklich international—

  68. 13:05
    Nils Jansen

    ja, also Hox Friends aus der ganzen Welt. Also wir haben zum Beispiel 196 Hox Friends, also so quasi für jedes Zimmer ist ein Friend da. Ja, und die Wir bieten uns jetzt natürlich nicht an, sondern wir sprechen interessante Menschen an, die, wo wir der Meinung sind, das ist ein totaler Fit auch zum Brand, zu der Marke, der versteht das. Das geht von Mode bis hin Gastronomie. Das kann wirklich alles sein, aus jeglichem Bereich, aus Kunst-, Kultur-, Musikrichtung. Und genau, entweder wollen sie mitmachen oder halt nicht. Und natürlich hat man ein paar Benefits auch eben als Hoxfriends international von anderen Häusern. Aber genauso hat dann jedes, jeder, jede Marke, jedes Hoxton hat so seine Bubble, und die wird dann halt immer zu jeder Hox-Eröffnung eingeladen. Und so kann man eigentlich sagen, dass ein Hox-Friend auch so was wie ein Ambassador ist.

  69. 13:57
    Ronald M. Arndt

    Wollte ich gerade fragen. Also die kennen natürlich die Marke, die wissen ganz genau, was muss jetzt hier in Wien als Hoxton eröffnen, ein bisschen Hoxton ist. Aber natürlich in der Verlängerung sind es Leute, die auch dann direkt die Story einfach mit nach außen tragen.

  70. 14:09
    Nils Jansen

    Absolut, genau. Im besten Falle noch dann die Großeltern, die Eltern, wenn die Wohnung hier zu klein ist oder wenn man einfach keine Lust drauf hat, die Familie, die Freunde unterbringt. Also wir haben tatsächlich in enger Nachbarschaft auch durch die Zufall einige Hoxfriends, die dann sich natürlich melden oder die dann gerne mal hier in der Lobby sitzen, arbeiten mit Freunden, sich treffen.

  71. 14:27
    Ronald M. Arndt

    Genau, also auch nach Eröffnung und Eröffnungsphase sind die Hoxfriends weiter hier. Genau, beim Ein- und Ausgehen.

  72. 14:32
    Nils Jansen

    Absolut, ja, sind immer eingeladen zu allen Veranstaltungen, Hox Gallery, zur Sommerparty etc. Also machen auch manchmal nur Aktionen nur für die Hoxfriends halt eben wieder, um ein bisschen dieses Community Building aufrechtzuerhalten. Aber genau, die sind immer ein Teil dessen und man trifft immer wieder vereinzelt die Leute an.

  73. 14:50
    Katharina Beatriz Varga

    Dann ja, wie wird man denn Hoxfriend? Was sind denn da für Application-Bedingungen dabei?

  74. 14:55
    Nils Jansen

    Na, am Ende ist es vor allen Dingen das Verständnis für den Brand und vor allen Dingen das Verständnis des Community-Livings auch, ne. Also auch eben, wie du dann das nutzen möchtest. Also wenn du jetzt ein reiner Bürothäter bist, ist es jetzt nicht ein Ausschluss, sondern vielleicht bist du einfach ein ganz interessanter Schauspieler, Musik, Kunst, Kultur, verbindest dich mit dem Ganzen, also bist vielleicht aber auch einfach schon in den anderen Hoxton-Häusern ein extremst loyaler Fan gewesen bisher, super Bucher, und bist jetzt irgendwie nach Wien gezogen und dockst dich einfach eben an dieser ganzen Bubble halt mit an. Deshalb, also das ist ja, wir wählen natürlich brandgerecht schon auch aus, dass das jetzt irgendwie passt, aber das ist jetzt kein Ausschluss für wie man aussieht oder Ähnliches. Also hast jetzt den Mode-Fitcode.

  75. 15:41
    Katharina Beatriz Varga

    Kleidergröße, Schuhgröße, Lieblingsfarbe.

  76. 15:44
    Nils Jansen

    Genau, genau, genau. Das nicht.

  77. 15:46
    Ronald M. Arndt

    Nein, nein. Ja, wir haben gehört, die Eröffnung war pünktlich und ihr konntet euch noch fertig machen, bevor die Türen geöffnet worden sind.

  78. 15:53
    Nils Jansen

    Am 1. April. 1. April.

  79. 15:56
    Ronald M. Arndt

    Am 1. April. Genau. Wann gab es dann so die erste Überraschung für den GM?

  80. 16:02
    Nils Jansen

    Ja, eigentlich die erste Überraschung war wirklich, was in der ersten Woche passiert ist. Also aus dem bisherigen Eröffnungen war das, hast du so eine leichte Ramp-up-Phase und bist normalerweise gewöhnt, dass dann Presse erst kommt und so weiter. Und das haben wir, oder muss man sagen, hat der Brand Ennismore die Marke für Hoxton halt so gut im Vorfeld gemacht, dass alle in den Startlöchern waren und wirklich mit Band durchschneiden, Tür ist auf, waren sie alle da. Und so hatten wir den Severin Korti, was ja einer der Restaurantkritiker hier in Wien ist, direkt am zweiten Tag im Restaurant. Und das ist natürlich auch so okay. Und dann war Falstaff da, dann war Gumiyo da. Also das war irgendwie alles Alles ist in dieser ersten Woche passiert und das ist natürlich toll.

  81. 16:44
    Katharina Beatriz Varga

    Es kann toll sein, aber auch in der ersten Woche, wenn noch nicht alles zu 100% einfach funktioniert, was ja auch okay ist, dann gleich so einen Restaurantkritiker zu haben, das kann ja auch eine gewisse Nervosität auslösen.

  82. 16:56
    Nils Jansen

    Ja, 100%. Also ich meine, dafür, dass man auch dann unerfahrene Mitarbeiter hat, weil natürlich das Recruiting ist ja auch nicht mehr, wie du es vor 5 Jahren hattest, haben wir natürlich Leute im Team gab, wo wir sagen, das ist ein totaler cooler Dude oder absolut fit, der ist leidenschaftlich, der möchte das, aber nicht jeder Handgriff sitzt, ne, musst halt noch trainieren on the job. Aber wenn du dann vom ersten Tag so überrannt wirst, in Anführungsstrichen, dann ist es natürlich auch eine Challenge, ne. Und somit waren wir dann alle auch aufgeregt, weil wir wussten, er kommt jetzt. Zum Glück hat er sich offiziell einreserviert, dass man wusste, okay, der Tag, noch mal die Abläufe durchgehen, dann Das war fair. Ja, das war auf jeden Fall fair. Also er ist nicht einfach als Walk-in gekommen, aber es war vor allen Dingen auch, es war neutral. Also das war, es hätte ja auch anders laufen können. Also wir hätten uns natürlich alle gefreut, wenn er jetzt irgendwie Lobeshymnen gesungen hätte, aber das ist ja generell nicht zu erwarten eigentlich. Aber nein, das war ein gutes Feedback, was wir gekriegt haben. Die Teller waren aufgegessen. Da standen wir dann hinten in der Küche. Ist das der Teller vom Severin Corti? Ist er leer? Genau, und er hat einfach mal alles bestellt und Von daher, nein, das war schon gut, aber das war natürlich eine Riesenaufmerksamkeit. Genau. Und ja, bis hin zur Politik waren auch Gäste hier, wo wir dann in der Lobby an einem Freitagabend 2 Security stehen hatten, sagten, wir kommen gleich mit dem Kanzler.

  83. 18:16
    Katharina Beatriz Varga

    Ja, das ist mit der Politik in Österreich ja eine Gratwanderung, ob das cool ist, die hier zu haben.

  84. 18:21
    Nils Jansen

    Ja, aber das war halt, ja, du darfst es sagen, Katharina. Aber so hatten wir dann wirklich dann halt einen Tisch im Kaya Coco dann spontan fertig machen müssen. Wir haben gedacht, das kann doch jetzt nicht sein. Und dann Sind halt ja auch wirklich hinten Security gestanden, Tischchen separat gemacht und so. Also muss man sich wirklich vorstellen, das glaube ich, hat man nicht immer, ne? Und das wünscht man sich bei so einer Eröffnung, dass du diese Aufmerksamkeit hast. Und das erstmal einzuordnen und auch zu merken, dass die Lobby unten besetzt ist, dass die Terrasse auf einmal voll ist, dass das Restaurant voll ist, dass das Kajakoko voll ist, das war— mussten wir in der ersten Woche schon so kurzfristig reagieren, zu sagen, okay, wir werden dem nicht gerecht. Da mussten wir Reservierungen einführen, da mussten wir die Hälfte der Bar, Sundeck sozusagen, schließen, was der Wiener so als solches dann auch nicht verstanden hat, weil er gesagt hat, warum komme ich nicht rein? Da drüben habt ihr noch Platz. Aber weil wir einfach uns dazu entschieden haben, das Personal auch zu schützen, weil die wären sonst weggelaufen. Das war lieber gesagt jetzt mit Seating, mit Tischreservierungen, damit wir uns konzentrieren können, damit der Service gut ist. Weil normalerweise jetzt gerade Kaya Coco nimmt keine Reservierungen, das heißt First Come, First Serve. Aber da musst du auch schon gut flitzen können, da müssen die Arbeitsabläufe stimmen. Und das war alles in einer Woche. Also sonst hast du das wirklich so in, nach 3 Monaten guckst du mal. Das war gleich nach der ersten Woche, und die Überraschung war auch, dass wir mit 50% Belegung gestartet sind. Das erste Wochenende nach Eröffnung war dann auf einmal 100% Belegung, also aus dem Stand raus 100% Belegung Freitag und Samstag hinzukriegen für eine Neueröffnung. Ja, das war dann auch so Housekeeping, Stresstest, Rezeption, alles durch.

  85. 20:03
    Katharina Beatriz Varga

    Wenn das Housekeeping nicht streikt, da hast du auch schon was erlebt, oder?

  86. 20:07
    Nils Jansen

    Genau, genau. Also wir haben vorher mit eigenem Personal gearbeitet. Wir haben uns jetzt aber dann doch für eine Mischkalkulation entschieden. Das heißt, wir haben jetzt eine externe Firma auch, und dadurch, dass wir so gut gebucht sind und natürlich der Arbeitsmarkt auch nicht immer leichter wird, haben die dann auch mal gesagt, ich schaffe die Menge an Zimmern nicht mehr. Also auch das ist halt eben, du hast eine Eröffnung, das geht nach vorne, es sind tolle Brands, die auch kommen generell, aber die Arbeitswelt verändert sich halt auch eben, ne. Also wie man früher gesagt hat, come on, du musst vielleicht 14, 20, 16, 18 Zimmer schaffen, je nachdem, Anreise, Abreise, hängt von der Größe auch ab, ist auch das einfach anders geworden. Und ich finde das gut, also doch, dass das Thema Reinigung, Housekeeping eine andere Sichtbarkeit auch eben in dem ganzen Prozess bekommt, ja, und man auch offener darüber spricht. Deshalb aber ist dann schon interessant, wenn dann morgens gesagt wird, nee, heute nicht, ist mir zu viel, und sind bereit zu gehen. Und dann muss man eben gucken, okay, muss auch Kompromisse eingehen und kriegen das immer alles hin. Aber das sind halt eben die Dinge, die im Hintergrund laufen, die der Gast so gar nicht sieht. Und trotzdem sind dann abends alle 110, 120 Anreisen, die man hat, fertig und es geht weiter.

  87. 21:12
    Katharina Beatriz Varga

    Ja, am besten merkt der Gast ja ganz viel nicht.

  88. 21:15
    Nils Jansen

    Genau richtig. Ja, ja, ja.

  89. 21:18
    Ronald M. Arndt

    Also 2 ganz unterschiedliche Welten. Eröffnung, ja. Eines Hotels und dann der operative Betrieb. Wann kann man sagen, so ungefähr nach wie vielen Monaten oder nach welcher Zeit läuft das Haus? Hast du jetzt auch schon ein bisschen Erfahrung?

  90. 21:30
    Nils Jansen

    Ja, also in Frankfurt, das Haus, das hatte nur 100 Zimmer, da konnte man eigentlich nach, nach 3, 4 Monaten auch sagen. Und da hatten wir auch externe Gastropartner, die zwar zum Unternehmen gehörten, aber halt eben Kosmos für sich waren. Das muss man dann nicht mit überblicken, und zwar halt einfach kleiner. Deswegen kann man schon sagen, dass man so nach 4, 5 Monaten da so eine Stabilität hinbekommen hat, Routine hinbekommen hat. Auch die, die Anreisen sind ja einfach weniger. Hier hätte ich mir halt gehofft eigentlich, dass man jetzt so zum Winter hin so seinen Rhythmus gefunden hat. Den haben wir noch nicht, den Rhythmus. Also das Herz schlägt noch wild, an manchen Ecken wird noch eben getüftelt. Und F&B, also das heißt die ganzen Restaurants, da haben wir unsere Routine gefunden. Da ist es eher jetzt auch damit umzugehen, dass man von Sommerbetrieb auf Winterbetrieb schaltet, zu sehen, wie der Personalbedarf dann sich verändert auf einmal, wie der Gästebedarf sich verändert. Ich meine, die Kaya Coco hat All-in-2-Monats-Covermöglichkeiten. Im Winter haben wir innen drin 40 bis 60. Das ist natürlich ein ganz anderer Schnitt dann, ne. Da musste auch erstmal umschalten, ne, mit weniger Personal zu arbeiten, und hast jetzt keine Saisonkräfte Dann haben wir jetzt aber ganz viele Veranstaltungen. Das heißt, das Team, was dann hier oben ist, hilft bei Events dann mit, was jetzt nicht unbedingt deren Steckenpferd ist. Also dann hast du eher da wieder ein Learning. Genau deshalb, das nehmen wir jetzt alles mit, und ich glaube, für nächstes Jahr sind das gute Learnings. Deshalb gehe ich davon aus, dass wir so einfach noch jetzt, ja, noch 2, 3 Monate definitiv brauchen. Wir haben einen Turnover, was normal ist bei einer Eröffnung, wo Teams sich durchmischen. Das heißt, du fängst dann wieder teilweise von vorne an, ein Team zu trainieren, was aber für das bestehende Kernteam auch gut ist, weil sich die Routinen dadurch einfach nur verfestigen.

  91. 23:17
    Katharina Beatriz Varga

    Ja, so eine Dynamik kann ja durchaus sehr positive Auswirkungen haben.

  92. 23:22
    Nils Jansen

    Ja, absolut, absolut. Also gerade auch, wenn man so ein bisschen eingefahren ist, was auch ganz schnell passieren kann, gerade so bei einem Opening, und dann möchte man das verändern, muss schnell reagieren, kann so eine Dynamik sein zu sagen, okay, es ergibt sich durch so einen Zufall, dass so ein Rutsch dann entsteht, zu sagen, okay, super, das ist eine Chance. Ist natürlich schade für mich als GM, wenn ich Teams verliere, weil mein Anspruch ist eigentlich, dass ich lange, lange, lange mit einem Team zusammenarbeiten möchte. Aber das ist mein Learning aus 2 Hoteleröffnungen, dass das fast unmöglich ist. Da muss alles so sitzen, dass du sagst, okay, haben wir gut gemacht, ne. Aber es ist auch okay, wenn man an seine Grenzen stößt. Also gerade hier ist wirklich so eine Nachfrage, das muss man auch erstmal für sich händeln wollen, ja. Genau, wenn man sagt, das ist mir für mein Niveau, oder das Haus ist zu groß, oder ich habe es mir anders vorgestellt, Das ist ja auch etwas, was heute viel eher besprochen wird und auch eher angesprochen wird und eher jeder für sich dann eine Entscheidung trifft, als es in der Vergangenheit war, wo man sagt, ich gebe dem noch eine Chance, ich ziehe das jetzt durch, man beißt sich dann so durch. Das ist heutzutage ganz anders, ja, zum Glück. Schade, aber auch irgendwie gut.

  93. 24:28
    Katharina Beatriz Varga

    Wenn wir dich so erzählen hören, Nils, dann ist es eigentlich total schade, dass die Schülerwelt dich als Lehrer verloren hat. Ich glaube, solche Persönlichkeiten wie dich als Lehrer braucht es. Die Welt ein bisschen mehr.

  94. 24:41
    Nils Jansen

    Vielleicht sogar mehr als früher, ja, das mag sein, ja. Aber es ist also, ja, mein Herz schlägt immer noch für den Beruf und auch für die Aufmerksamkeit eigentlich. Aber bei Lindenberg habe ich das zum Beispiel damit vereint, dass wir unseren permanent, die Permakultur, also auch die wir dort betrieben haben, eine kleine Farm sozusagen, dass wir dort eine mit einer Behindertenwerkstätte zum Beispiel zusammengearbeitet haben. Sagt man so gar nicht mehr. Mir fällt jetzt so der richtige Begriff dazu nicht ein.

  95. 25:11
    Katharina Beatriz Varga

    Handicap.

  96. 25:12
    Nils Jansen

    Handicap, ja. Also von daher versuche ich eher das, was ich mitgenommen habe aus dem Bereich, eher in den Alltag einzubinden. Also heißt auch eben Mitarbeiter zu fördern, Mitarbeiter mit einzubinden, offene, transparente Kommunikation. Also ich bin eher, man kann es mir auch am Gesicht ablesen, ob das Team heute sagt, oh, Lass mal lieber in seiner Ecke sitzen, sprechen wir heute mal nicht an. Oder halt eben, ja, heute hat er irgendwie was Gutes erreicht und ich nehme sie halt alle gerne auch mit auf eine Reise. Also ich bin auch ein offenes Buch, auch wenn Druck da ist, eben zu sagen, so schaut es halt eben gerade auch mal aus. Und dann eher auch zu gucken, dass jemand, der sich daran interessiert, auch daran wachsen kann. Also ganz, ganz früh als Quereinsteiger hatte ich damit meine Struggles, dass auf einmal in einer Welt bist, wo es um Zahlen geht, wo es um Auslastung des Hotels geht und wo da, wo das Thema Mensch, das war ja 2007, gar nicht so diese Sichtbarkeit hatte, sondern das war normal, dass du 10, 14 Stunden mal los und hattest auch irgendwie immer Spaß dran im Team, aber es war schon einfach abgefahren. Und da hatte ich so ein bisschen meine Challenge auch zu sagen, okay, ich komme aus dem sozialen Bereich, du förderst viel mehr, aber mittlerweile kann ich ja sagen, dass ich meine Balance da gefunden habe, also den Faktor Mensch da nicht irgendwie rauszulassen. Also ja, ist aber auch eine Schwäche, die ich habe. Also bei mir kriegt man, glaube ich, manchmal viel zu viele Chancen, als dass ich manchmal vielleicht als GM gerade sagen muss, jetzt reicht's.

  97. 26:37
    Katharina Beatriz Varga

    Das ist keine Schwäche, also nicht heutzutage, früher vielleicht.

  98. 26:42
    Nils Jansen

    Ja, aber es hält nicht jeder aus tatsächlich, ne. Also weil ich halt manchmal ein bisschen noch das Karussell drehe und dann sage so, nee, ich gebe den nicht auf und ich gebe dem noch eine Chance, aber das ist dann muss ich dann auch eingesehen, dass er vielleicht gar nicht will, ne. Also dass es auch vielleicht besser ist, dass man sich dann mal trennt oder Ähnliches und nicht versucht, jemanden in, in etwas reinzuheben, wo man an ihn denkt, wenn er selber nicht an sich, an sich glaubt, ne. Und das versuche ich halt manchmal zu oft, ja. Und das ist dann gerade in so einem Opening, und das ist ein Learning, was ich mir für dieses, dieses Opening mitgenommen habe, zu sagen, okay, wenn, wenn es nicht passt, passt es nicht. Und ich kann nicht so einen großen Betrieb umstrukturieren, um einer Person nur zu helfen. Aber Das ist selten der Fall, dass das so ist. Genau.

  99. 27:25
    Ronald M. Arndt

    Ja, man sieht jetzt einmal mehr, wie facettenreich dein Beruf ist. Also natürlich hast du ein sehr komplexes Haus erst mal mit der Bar und anderen Bereichen, die es so nicht überall gibt. Und dann aber auch diese ganze menschliche Seite.

  100. 27:38
    Nils Jansen

    Also ja, also es wird nicht langweilig. Also man versucht, sich eine Struktur zu machen für den Tag. Bei einem Opening ist es auch wichtig, gerade die Struktur für das Team auch zu geben. Aber klar, wenn in so einem Opening so viel passiert, und gerade das, das Hoxton Hotel hat ja das Bouvier als Restaurant, das Cayacoco als Rooftop-Bar, wir haben das wunderschöne Auditorium, wo wir Veranstaltungen drin machen können mit, mit Galerie, also wo dann noch mal 45 Theaterstühle draufstehen und du einen Blick runter hast. Dann haben wir unsere Speakeasy-Bar, die ein Herzensprojekt auch irgendwie geworden ist für mich, weil es dann eine Jazzbar ist, wo eigentlich alles um wirklich sehr, sehr gute High-Quality-Cocktails geht und das ganze Mixology-Thema geht, aber auch das Thema Livemusik eine Rolle spielt. Und dann hast du noch die Lobbybar, dann hast du deine Zimmer noch, dann hast du noch das Apartment. Das ist quasi ein großer Bereich, wo 3 kleine Räume sind, die alle miteinander kombiniert werden können. Von klassischer Tagung hin bis zum Geburtstag bis zur Hochzeit ist alles möglich.

  101. 28:40
    Ronald M. Arndt

    Ja, das heißt, du hast einen Lieblingsort bei der ganzen Auswahl im Hotel, oder?

  102. 28:45
    Nils Jansen

    Ja, tatsächlich gibt es einen Lieblingsort, aber der ist gar nicht so spektakulär. Das ist unsere Lobbybar. Da sitze ich in der sozusagen in der blauen Ecke. Also wenn ich irgendwelche Videocalls habe, trifft man mich meistens da mit dem blauen Hintergrund.

  103. 28:55
    Ronald M. Arndt

    Ich glaube, da haben wir uns kennengelernt damals.

  104. 28:56
    Nils Jansen

    Da haben wir uns damals kennengelernt.

  105. 29:00
    Ronald M. Arndt

    Aber wahrscheinlich haben sie dann dein Büro eingespart, ne?

  106. 29:02
    Nils Jansen

    Ja, es ist tatsächlich so, dass dadurch, dass das Hotel hier so viele öffentliche Bereiche hat, Bars, Restaurant, Zimmer, dies, das, jenes, kannst du dich gar nicht zurückziehen in ein Büro.

  107. 29:12
    Katharina Beatriz Varga

    Das soll ja gar nicht sein.

  108. 29:13
    Nils Jansen

    Wir haben auch tatsächlich nur ein Offsite-Office, ein Backoffice, wo quasi F&B, Operations drin sitzt, dann der Küchenchef noch mit drin sitzt, aber ansonsten sind wir eher am Laptop. Man findet uns in der Lobby, die Brand Managerin, den Sales Manager. Wir haben ein Offsite Office, was nicht im Hotel ist, was okay ist für die Fokuszeit, aber da bin ich halt so ungern, ehrlich gesagt, weil ich natürlich neugierig bin, wer sitzt in der Lobby. Dann trifft man spannende Menschen, man sieht sich, man sieht sich wieder, lenkt natürlich auch ab, aber Das ist, finde ich, halt gerade in der Eröffnung ist das unglaublich wichtig, da zu sein, zu kriegen, mitzukriegen, wer sitzt in der Lobby, oder auch eben zu sehen, welcher der Mitarbeiter macht einen Riesenjob gerade, ne, und wupp, da auf einmal ein Gästeansturm, mit dem du nicht gerechnet hättest. Also sonst, wenn man in seinem Büro sitzt, seine Zahlen ausschließlich von links nach rechts macht, den ein oder anderen Call macht, verpasst man das. Und das ist das eigentlich, was ich so spannend an einem Opening finde.

  109. 30:08
    Ronald M. Arndt

    Du hast vorher die Kollegen hier vom 25 Hours in Wien erwähnt. Das heißt, da, in welchen Bereichen arbeitet man noch zusammen? Kann man sich so ein bisschen einen Einblick geben?

  110. 30:20
    Nils Jansen

    Ja, also vor allen Dingen, welche Stärken werden da ausgespielt bei Annesmo? Ja, also generell ist es natürlich so, dass wir alle gemeinsam von dem Brand Annesmo natürlich auch profitieren. Also dass, wenn jetzt eine Kundenanfrage kommt, ist es halt so, wenn jetzt zum Beispiel das 25 Hours voll ist, kann sich den oder kann die Veranstaltung nicht anbieten, weil der Raum zu spezielle Anforderungen hat oder der Kunde halt. Dann ruft man sich gegenseitig an und sagt, ich empfehle dich weiter. Also zu NSMOR ist ja noch das SoHotel, was dazugehört. Das heißt, eigentlich haben wir 3 spannende Brands hier. Jo&Joy ist ja auch noch quasi ein NSMOR-Produkt. Also das ist weniger jetzt so vom Produkt her, wo wir uns gegenseitig helfen, aber man hilft sich zum Beispiel beim Thema Housekeeping. Hast du Erfahrung mit der und der Firma? Dann haben 25hours uns unglaublich geholfen in der Eröffnungsphase, also wo wir halt noch nicht die ganzen Teams komplett hatten, wo wir dann einen Floor Manager quasi ausgeliehen bekommen haben, wo wir Auszubildenden hatten, der uns im Service ausgeholfen hat, die einfach schon eben den, sage ich mal, vom Lernlevel oder vom Erfahrungsskill schon weiter sind, als unsere Mitarbeiter waren. Und dann konnte man sich halt gegenseitig unterstützen. Deshalb also Ausquartierung, Veranstaltungen, das Sommerfest haben wir zusammengelegt, zusammen auf einer Personalmesse auch gewesen. Also da sind viele, viele Gemeinsamkeiten.

  111. 31:39
    Ronald M. Arndt

    Ja, was kommt so die nächsten Monate? Habt ihr, wollt ihr die Partnerschaften mit Locals ausweiten?

  112. 31:45
    Nils Jansen

    Kunstkultur? Ja, also wir haben heute, nee, morgen ist Donnerstag, ist die große Hox Gallery Veranstaltung wieder. Wir haben einmal im Quartal, haben wir verschiedene Künstler, die wieder ihre quasi Kunstwerke hier ausstellen. Und morgen Abend ist eine große Vernissage mit Events, wo auch die ganzen Hox-Fans eingeladen sind. Aber jetzt das Größte für uns natürlich, das Learning, ist das 1. Mai Silvester. Und das ist natürlich jetzt, wo dann eine Party geplant wird im Caia Coco, im Bouvier, tolles Dinner gibt und wo wir dann am Ende alle im besten Falle runtergehen ins Salon Paradise und tanzen, bis es hell wird, sozusagen. Also das ist jetzt für uns das Größte, was jetzt kommt. Genau, aber ansonsten weiterhin mit Events, mit Veranstaltungen, Comedy. Also das Auditorium ist jetzt groß im Fokus, auch weil das natürlich sich anbietet, da ganz, ganz viele spannende Sachen zu machen. Da würdet ihr von uns hören. Ich will noch nicht zu viel verraten, aber da wird's eine tolle Kooperation auch geben, wo es dann um das Thema Musik und Live und Auftritte auch gehen.

  113. 32:45
    Ronald M. Arndt

    Und das heißt, auch der ganze kreative Output, der läuft über dich, über euch, über dein Team, oder? Genau, also gibt's da auch noch mal viel Zuarbeit von, von Ennismoor, oder sowohl als auch?

  114. 32:53
    Nils Jansen

    Also klar ist natürlich, dass das Ennismoor Hoxton einen gewissen, natürlich auch für gewisse Eventreihen steht, ne, aber die sind lokal von, von jedem Hotel zu jedem Hotel irgendwie unterschiedlich. Natürlich profitieren wir davon auch, denn dass unsere Brandmanager sich mit anderen Brandmanagern vom Hoxton austauschen und sagen, was machst du denn, Was habt ihr da gemacht? Es gibt Global-Entscheidungen, die dann natürlich sagen, okay, weiß nicht, irgendwelche F&B-Kooperationen, die dann auf Global funktionieren. Aber ansonsten ist das wirklich so, kommt der kreative Input in Abstimmung mit Anis Mohr zusammen von einem Team halt. Genau, man lernt jemanden kennen, wenn man in seiner blauen Ecke in der Lobbybar sitzt und sagt, genialer Match, lass uns doch mal was zusammen machen. Und ja, so entsteht dann das eigentlich. Genau.

  115. 33:38
    Katharina Beatriz Varga

    Der Name Kaya Coco, what's the story behind?

  116. 33:43
    Nils Jansen

    Genau, das Hotel oder das Schöne hier am Hoxton ist, dass wir in der alten Wirtschaftskammer sind, die aus den 50er Jahren ist. Das habt ihr ja beim letzten Podcast ja dann schon ausführlich wahrscheinlich gelernt.

  117. 33:55
    Katharina Beatriz Varga

    Hat Marco schon erzählt.

  118. 33:57
    Nils Jansen

    Genau richtig, mit den 50er Jahren.

  119. 33:59
    Ronald M. Arndt

    113.

  120. 34:00
    Nils Jansen

    Ja, genau. Und AmesView hat dann natürlich als Interieurdesigner die verschiedenen Bereiche zusammen dann jetzt mit Carte Blanche, die auch zu NSM gehören. Carte Blanche sind sozusagen die gastronomischen Konzeptgeber. Also die gucken dann halt, was gibt es in der Stadt, was für ein F&B-Konzept könnte dann zupassen, was kann zu dem Haus passen. Und so ist man halt eben hier in dem Thema der 50er Jahre gelandet, vorgegeben vom Hotel. Dann hat man einen kreativen Prozess gehabt und dann hat man halt eben hier eine Hommage an die 50er Jahre, also das kubanische Flair einer kubanischen Bar der 50er Jahre mit reinzugeben. Also das heißt, die Getränkekarte, das Essen, die Auswahl, die Musik, Das Look and Feel hat was damit zu tun und dann eben die Namengebung eben entsprechend auch. Genau, ja, genau. Aber ansonsten also keine wilde Story sonst dahinter.

  121. 34:49
    Ronald M. Arndt

    Ja, ja, ja, dann würde ich sagen, hast du noch eine Frage, Katharina, oder lassen wir den Nils? Du musst dir Silvesterparty noch planen.

  122. 34:58
    Katharina Beatriz Varga

    Ja, aber wir können uns die Geschichten, die folgen, Auch beim nächsten Mal erzählen. Es kommen ja bestimmt noch ein paar Stories.

  123. 35:08
    Ronald M. Arndt

    Oder hast du noch eine aus der Opening-Phase? Ich meine, Housekeeping hat gestreikt.

  124. 35:13
    Nils Jansen

    Housekeeping hat gestreikt.

  125. 35:15
    Katharina Beatriz Varga

    Feueralarm. Ich war gestern, ich habe geschlafen in diesem Hotel. Wir haben beide hier übernachtet und gestern gab es einen Feueralarm.

  126. 35:20
    Nils Jansen

    Um 4:16 Uhr habt ihr einen Feueralarm abgekriegt. Ja, das lernen wir tatsächlich gerade, dass diese zickigen Rauchmelder hier im Haus, also ich habe noch nie ein Hotel gehabt, wo ich so viele Fehlalarme hatte, wobei ich im 25 Awesome The Circle, da hatten wir auch einen Rauchmelder, der über der Sauna hing, und jedes Mal, wenn ein Gast halt dann aus der Sauna kam, hat es dann halt auch den Rauchmelder ausgelöst, aber der wurde dann halt umgehangen und dann war das Problem gelöst. Aber hier haben wir irgendwie noch einen Wurm im System, also zum Glück immer nur Fehlalarme, aber es funktioniert, das Team ist super trainiert, mittlerweile wissen wir, was zu tun ist, das hat man ja sonst auch nicht so oft, das Training, aber hier ist halt wirklich alle Nase lang mal ein Fehlalarm, der meistens aus der Küche dann kommt. Ja, weil aber heute Morgen um 4 Uhr, ja, müssen wir mal schauen, wo es gehakt hat. Ja, tatsächlich. Aber ansonsten, ja, tatsächlich mal eine Hoteleröffnung, was vom Bauseits her, von der Vorbereitung her echt gut gelaufen ist. Aber klar, man hat die Herausforderung, dass das Furniture dann vielleicht nicht ganz so passt. Wenn das Hotel steht ohne Gäste, ist immer alles perfekt. Und deshalb, wenn die Gäste kommen, dann merkst du erst so, wo hakt's oder wo es nicht passt.

  127. 36:23
    Katharina Beatriz Varga

    Wo sind die Challenges?

  128. 36:24
    Nils Jansen

    Wo sind die Challenges? Nicht Musik, Look and Feel, das definitiv. Aber spontan fällt mir jetzt leider keiner ein. Es gab Stories auf jeden Fall, aber ich komme jetzt gerade nicht drauf.

  129. 36:35
    Katharina Beatriz Varga

    Ja, wir haben ja schon ein paar schöne gehört.

  130. 36:37
    Nils Jansen

    Genau, was da irgendwie Verrücktes passiert ist.

  131. 36:39
    Katharina Beatriz Varga

    In diesem Sinne.

  132. 36:40
    Ronald M. Arndt

    Jo, vielen Dank für den Einblick. Super. Immer wieder spannend, so eine Opening-Geschichte. Alles Gute.

  133. 36:45
    Nils Jansen

    Danke du malst.

  134. 36:45
    Ronald M. Arndt

    Bis zum nächsten Mal.

  135. 36:46
    Nils Jansen

    Ja, unbedingt. Sehr gerne.

  136. 36:47
    Ronald M. Arndt

    Danke dir. Zurück in die blaue Ecke, oder? Für dich.

  137. 36:50
    Nils Jansen

    Ja, heute ist Büro angesagt, morgen ist Budgetpräsentation. Genau, heute nicht die blaue Ecke, aber dann Wieder die blaue Ecke.

  138. 36:56
    Katharina Beatriz Varga

    Sehr schön.

  139. 36:57
    Ronald M. Arndt

    Danke dir.

  140. 36:57
    Nils Jansen

    Danke auch.

  141. 36:58
    Katharina Beatriz Varga

    Ciao.

  142. 36:58
    Nils Jansen

    Ciao.