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Germany · Episode #136 · 19.02.2025 · 15 Min

Hotelier des Jahres 2025

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Aufgenommen: Hotelier des Jahres 2025, Mainz

Standbild aus der Episode Germany15 Min

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„Wir haben uns die Mitarbeiter im Grunde genommen alle selbst herangezogen … Auf dem Land stehen die ja nicht in der Reihe.“

, 04:07

Am Abend der Verleihung Hotelier des Jahres in Mainz spricht HOTEL-PODCAST mit drei Parteien: der Familie Deimann als Preisträgerin, der Familie Hempen vom Rodderhof in Ahrweiler, die den Special Award bekommt, und Moderator Rolf Westermann. Die Deimanns erzählen, wie aus der Dorfkneipe zwei Häuser mit 250 Mitarbeitenden wurden und warum sie ihr Personal auf dem Land selbst heranziehen. Die Hempens erklären, warum sie ihr Hotel genau ein Jahr nach der Flut im Ahrtal wieder aufgemacht haben.

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Kernaussagen

  1. Zwei Häuser, 250 Mitarbeitende: Andreas Deimann ist Diplom-Betriebswirt und kümmert sich um die Zahlen. Zum Betrieb gehören das 4-Sterne-Hotel Störmann im historischen Stadtkern von Schmallenberg und das Stammhaus Hotel Deimann als 5-Sterne-Superior-Haus, zusammen mit der Golfclub-Gastronomie 250 Mitarbeitende.
  2. Wertschätzung im Team: Eva Deimann verantwortet Spa-Management und Personalwesen. Für sie ist das Allerwichtigste Wertschätzung und ein familiäres Miteinander, in dem Mitarbeitende auch mal hören, wie toll sie ihre Arbeit machen.
  3. Personal auf dem Land: Der Senior hat die Mitarbeiter alle selbst herangezogen: den Hausmeister hat er 1976 eingestellt, die Buchhalterin fing vor über 40 Jahren als Hotelfachfrau an, Christine ist 30 Jahre dabei. In einem Sauerlanddorf stehen die Leute nicht in der Reihe.
  4. Ein Jahr nach der Flut: Hempen junior sagt, die Versicherung deckte zwölf Monate Betriebsunterbrechung. Deshalb war klar, nach einem Jahr wieder aufzumachen, um den Mitarbeitenden eine Perspektive zu bieten.
  5. Wushi statt Sushi-Buffet: Statt Sushi stupide aufs Buffet zu legen, haben die Hempens es als Menü gedacht und mit Wein aus dem Ahrtal verbunden. Aus Wein und Sushi wurde der Name Wushi, der überregional Aufmerksamkeit für die Region bringt.
Shownotes zur Episodeaus dem Podcast-Feed

Herzlichen Glückwunsch an Familie Deimann und ihr gesamtes Team des Hotel Deimann zur Auszeichnung als "Hotelier des Jahres 2025" sowie an Familie Hempen und ihr Team des Hotel Rodderhof zur Ehrung mit dem Special Award!

Ein großes Dankeschön an die ahgz - Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung und die dfv Mediengruppe für einen wunderbaren Abend sowie an das Favorite Parkhotel und ihr großartiges Team für die herausragende Gastfreundschaft.

Ebenso ein Dankeschön an alle weiteren Beteiligten in Mainz, die diesen Abend so besonders gemacht haben. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!

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Transkript

Transkript öffnenTranskript schließen15 Min · Ronald M. Arndt und

Automatisch transkribiert mit AssemblyAI, Sprecher automatisch zugeordnet. Nicht redigiert.

  1. 00:00
    Ronald M. Arndt (Host)

    Wir haben jetzt auch hier noch die wunderbare Familie Daimann.

  2. 00:03
    unklar (Co-Host)

    Er versteht ja gar nichts. Die Familie ist so groß.

  3. 00:06
    Ronald M. Arndt (Host)

    Kommt mal ein bisschen näher. Wir haben hier zum Schluss noch die wunderbare Familie Daimann, die Preisträger des Hoteliers des Jahres heute Abend. Großen Glückwunsch! Jetzt müssen Sie uns aber erst mal verraten, wer Sie denn alle einzeln eigentlich sind.

  4. 00:23
    mehrfach belegt: Jochen Deimann (ab 00:23), Herr Hempen senior (ab 07:41), Rolf Westermann (ab 10:42)

    Ich bin der Jochen. Jochen Daimann, bin '71 geboren, bin Koch und Kellner.

  5. 00:31
    unklar (Co-Host)

    Hiermit eingestellt.

  6. 00:33
    Andreas Deimann (die Zeile 00:33 gehört zu Jochen Deimann)

    Total viel Spaß, wenn ich Gäste bewirten darf.

  7. 00:39
    Ronald M. Arndt (Host)

    Also ein Gastgeber aus Herz und Seele.

  8. 00:41
    mehrfach belegt: Jochen Deimann (ab 00:23), Herr Hempen senior (ab 07:41), Rolf Westermann (ab 10:42)

    Leidenschaft, leidenschaftlich.

  9. 00:44
    Eva Deimann

    Ja, ich bin Eva Daimann, Kosmetikerin, Hotelfachfrau und Hotelmeisterin und darf mich bei uns im Hause um das Spa-Management und administrative Personalwesen kümmern.

  10. 00:53
    Ronald M. Arndt (Host)

    Ich komme jetzt schon zu euch, ich weiß es schon. Ja, Herr Deimann.

  11. 01:00
    Herr Deimann senior

    Ja, ich bin der Alte, wie man unschwer sieht. Ich habe schon 1960 nach dem Tod meines Vaters mich um den Laden kümmern müssen und peu à peu weiterentwickelt. Natürlich mit meiner Frau, die war viel besser als ich, hat viel mehr daran getan und viel mehr geleistet als ich. Ich war mehr im Außendienst, aber daraus ist dann im Laufe der Jahre ein Hotel geworden aus der Dorfkneipe.

  12. 01:31
    unklar (Co-Host)

    Ja, ich glaube, jetzt sind es 108 Jahre, wenn man alle Generationen zusammennimmt. Ihn dürfen wir auch noch, den Andreas, mit in die Runde einladen.

  13. 01:40
    Andreas Deimann (die Zeile 00:33 gehört zu Jochen Deimann)

    Ja, Andreas Daimann. Wie mein Vater sagt, bin ich der theoretische Hotelier. Also ich bin Diplom-Betriebswirt und kümmere mich um die Zahlen.

  14. 01:50
    unklar (Co-Host)

    Das braucht es dann aber auch in einem Unternehmen dieser Größe. Das kann ich anders beurteilen. Bei Ihnen war es so ein bisschen der Gastgeber, haben wir vorhin im Beitrag gesehen, bei der ARGEZ. Und hier der theoretische Part. Auf wie viele Mitarbeiter kommt denn so ein Haus Ihrer Klasse und Ihrer Größe?

  15. 02:07
    Andreas Deimann (die Zeile 00:33 gehört zu Jochen Deimann)

    Genau genommen sind es ja 2 Häuser. Und zwar das 4-Sterne-Hotel Störmann in Schmallenberg im historischen Stadtkern und unser Stammhaus, das Hotel Daimann, das 5-Sterne-Superior-Hotel. Was wir quasi als Hotel, Urlaubs- und Ferienhotel, Resort vielleicht. Resort hört mein Vater nicht so gerne, aber so kann man es vielleicht am besten beschreiben, betreiben. Und wir haben in beiden Häusern zusammen auch mit Golfclub-Gastronomie und haben 250 Mitarbeitende.

  16. 02:37
    unklar (Co-Host)

    Horst Lichter hat vorhin im Beitrag gesagt, wenn man da als Gast ist, hat er bei jedem Mitarbeiter, also der für Sie in Ihrem Haus mit Ihnen arbeitet, das Gefühl, dass er bei Familie Daimann ist. Gibt es da ein Rezept für, dass sich jeder wirklich als Gastgeber, als Familie Daimann auch mitfühlt?

  17. 02:55
    Andreas Deimann (die Zeile 00:33 gehört zu Jochen Deimann)

    Na ja, ich glaube, dass das etwas ist, was Eva am besten beantworten kann, weil Eva für den HR-Bereich bei uns zuständig ist und damit auch für die Mitarbeitendenführung. Und das gebührt auch die Ehre ihr, dass das so gut funktioniert.

  18. 03:11
    Ronald M. Arndt (Host)

    Mit der Ausstrahlung kann ich mir das auch gut vorstellen.

  19. 03:14
    Eva Deimann

    Vielen Dank für die Blumen. Also ich glaube, das Allerwichtigste ist Wertschätzung und dass wir in einem familiären Miteinander einfach agieren, dass wir auch unsere Mitarbeiter wahrnehmen und einfach denen auch mal sagen, wie toll sie das machen, weil ohne die wären wir nicht hier und wäre unser Haus nicht das, was es ist, weil die sind das Herzstück.

  20. 03:34
    Ronald M. Arndt (Host)

    Wie lange ist der längste Mitarbeiter oder Mitarbeiterin da?

  21. 03:37
    Eva Deimann

    Ja, da müsste ich jetzt an meinen Vater geben. Wie lange ist unser längster Mitarbeiter?

  22. 03:41
    Ronald M. Arndt (Host)

    Das ist vielleicht sogar er.

  23. 03:43
    Eva Deimann

    Wie lange ist unser längster Mitarbeiter? 44?

  24. 03:48
    Herr Deimann senior

    76 habe ich unseren Hausmeister eingestellt.

  25. 03:52
    Ronald M. Arndt (Host)

    Der ist eigentlich jetzt in Pension, aber er arbeitet immer noch und möchte gar nicht weg.

  26. 04:00
    Herr Deimann senior

    Ja, es sind mehrere. Unsere Buchhalterin, die hat auch als Hotelfachfrau angefangen.

  27. 04:07
    mehrfach belegt: Jochen Deimann (ab 00:23), Herr Hempen senior (ab 07:41), Rolf Westermann (ab 10:42)

    Wann?

  28. 04:07
    Herr Deimann senior

    Vor über 40 Jahren. Und Christine ist auch lange schon da, nicht, auch 30 Jahre hat die auch schon auf dem Buckel. Ja, also wir haben uns die Mitarbeiter im Grunde genommen alle selbst herangezogen, wenn man so will. Auf dem Land stehen die ja nicht in der Reihe. Wer in einem Dorf arbeiten will, naja, das ist für viele junge Leute heute nicht der Nabel der Welt, eben so ein Sauerlanddorf, und Also, es ist schon schwierig und auch überhaupt schwierig, Leute zu motivieren, in einer solchen Gegend zu arbeiten, wenn man Großstädter ist. Dann auf dem Land, wird schwierig.

  29. 04:56
    Ronald M. Arndt (Host)

    Und lässt der Vater die junge Generation machen oder Sie haben ganz frei...? Tatendrang oder Tatenkräfte, wie sagt man?

  30. 05:09
    Andreas Deimann (die Zeile 00:33 gehört zu Jochen Deimann)

    Er lässt es schon machen, aber wir müssen auch, man kann auch selber mal machen, um voranzukommen.

  31. 05:17
    Herr Deimann senior

    Aber es ist ganz toll, dass wir uns gegenseitig anschließend wieder einfangen.

  32. 05:21
    Eva Deimann

    Er lässt uns machen, aber steht uns auch täglich mit Rat und Tat zur Seite.

  33. 05:26
    unklar (Co-Host)

    Ja, dann würde ich—

  34. 05:27
    Herr Deimann senior

    Das sieht salomonisch aus.

  35. 05:31
    unklar (Co-Host)

    Dann bedanken wir uns noch mal ganz recht herzlich, beglückwünschen Sie auch noch mal, wünschen für die Zukunft alles Gute, dass es immer, immer weitergeht, denn wir haben es ja vorher gehört, wenn man einen Gipfel erklommen hat, dann steht man da oben und sieht schon wieder den nächsten, auf den man hoch will. Das war ein schönes Bild.

  36. 05:52
    Ronald M. Arndt (Host)

    Vielen Dank Ihnen, bis bald.

  37. 05:54
    Andreas Deimann (die Zeile 00:33 gehört zu Jochen Deimann)

    Vielen Dank, kommen Sie vorbei.

  38. 05:56
    unklar (Co-Host)

    Das werden wir tun. Alles Gute Ihnen, schönen Abend.

  39. 05:58
    Eva Deimann

    Wir freuen uns, Ihnen das Sauerland zu zeigen.

  40. 06:00
    mehrfach belegt: Jochen Deimann (ab 00:23), Herr Hempen senior (ab 07:41), Rolf Westermann (ab 10:42)

    Danke.

  41. 06:01
    unklar (Co-Host)

    Merci.

  42. 06:02
    Ronald M. Arndt (Host)

    Großen Glückwunsch an die Familie Hempen. Vielen Dank. Wir freuen uns wirklich sehr, dass ihr diesen Award auch gewonnen habt. Wie fühlt sich das an? An den Junior erstmal.

  43. 06:12
    Hempen junior

    Ja, vielen Dank für die Glückwünsche. Ist natürlich unbeschreiblich. Die Anerkennung, die uns zuteil wurde mit diesem Award, die macht uns sehr stolz und froh und gibt uns auch Motivation, in die Zukunft so weiterzumachen und hoffentlich auch mit mit diesem Preis auch viele andere Menschen zu motivieren, die vielleicht auch mal in so eine Situation kommen, wo ihnen etwas Schreckliches ereilt, aber die sich dann vielleicht zurückerinnern, um zu sagen, hey, wir sind— es haben schon mal welche geschafft, wir können das auch schaffen. Und das steht natürlich auch für den Mut, der mit diesem Award zusammenhängt.

  44. 06:50
    Ronald M. Arndt (Host)

    Ja, bei den Bildern kriegt man wirklich nicht nur Gänsehaut, sondern da schüttelt es einen einfach mal. Und die Eltern? Sie dürfen alles sagen, auch wenn der Junior dabei ist. Ja, ja, nein, also wir sind natürlich froh und glücklich und stolz, dass wir heute diesen Special Award erhalten. Und ja, und es lagen schreckliche Zeiten definitiv hinter uns. Und man kann einfach nur sagen, ja, wir machen weiter aus so einer Katastrophe. Meine Mutter hat früher immer gesagt, wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her. Und wir haben weitergemacht.

  45. 07:31
    unklar (Co-Host)

    Und er meinte vorher auf der Bühne, dass ein Hotelier im Mittelstand auch irgendwie ein Hochleistungssportler sei.

  46. 07:37
    Ronald M. Arndt (Host)

    Ja, das muss er erzählen.

  47. 07:41
    unklar (Co-Host)

    Und er scheint wohl die Gene weitergegeben zu haben.

  48. 07:43
    mehrfach belegt: Jochen Deimann (ab 00:23), Herr Hempen senior (ab 07:41), Rolf Westermann (ab 10:42)

    Ja, es ging sicher um den Ruhestand. Dass man als mittelständischer Hotelier, da ist man wie ein Leistungssportler, da muss man sich runtertrainieren, da kann man nicht von heute auf morgen aufhören. Nicht, dass das jetzt eine Motivation wäre, hier weiterzumachen, aber es war natürlich sicher ein Anreiz, diese Katastrophe mit aufzubauen. Auch für unser Tal ganz wichtig.

  49. 08:08
    unklar (Co-Host)

    War das auch gleich fürs ganze Team klar, dass das alles hier auf jeden Fall wieder was wird? In einem Jahr was wird? Und gab es da irgendwie so einen Unterschied zwischen Familie und Team? Oder wie habt ihr das hinbekommen, dass da wirklich alle an einem Strang gezogen haben?

  50. 08:23
    Hempen junior

    Naja, für uns war relativ schnell klar, mit mir als zweiter Nachfolgegeneration, dass wir für jemanden auch wieder aufbauen. Ich glaube, meine Eltern hätten es im mich nicht gehabt hätten, wären das Ganze nicht mehr angegangen. Und dann war natürlich die nächste Information, dass die Versicherung gesagt hat, ihr seid 12 Monate versichert, betriebsunterbrechungsversichert. Somit war für uns klar, nach einem Jahr müssen wir aufmachen, um auch unseren Mitarbeitenden eine Perspektive, eine Zukunft zu bieten.

  51. 08:54
    unklar (Co-Host)

    Ja, und es hat sich auch in Verbindung mit der Renovierung, sage ich mal, viele neue Möglichkeiten ergeben. Da gibt es so was Tolles wie den Wushi-Club, haben wir vorhin alle kennenlernen dürfen. Vielleicht da kurz ein paar Worte dazu?

  52. 09:05
    Hempen junior

    Ja, man muss natürlich auch irgendwo immer in den Köpfen bleiben. Man muss Aufmerksamkeit weiterhin generieren für die Region und auch überregional und vielleicht auch mal was Verrücktes oder Untypisches machen. Und so ist dieser Name sicherlich auch entstanden. Aber der Hintergrund ist natürlich relativ plausibel. Wir wollten mal Sushi in unserem Haus anbieten. Aber nicht einfach stupide auf einem Buffet, sondern vielleicht das Ganze auch in einer Form, wo es ja ein Menü sein kann. Und wir sind im Ahrtal, wir sind eine Weinregion, da passt Wein zu Sushi perfekt. Wein und Sushi, Wein und Sushi, irgendwann kamen wir auf den Namen Wushi. Und das ist natürlich auch etwas, was überregional aufgenommen wird. Und auch das irgendwo ein Zeichen für die Region, dass wir ja überregional im Munde bleiben. Und besuchenswert sind.

  53. 09:54
    Ronald M. Arndt (Host)

    Wir kommen auf jeden Fall mal essen. Auf jeden Fall.

  54. 09:58
    Hempen junior

    Herzlich gerne.

  55. 09:59
    unklar (Co-Host)

    Vor allem auch für die lange Version dann vom Hotel-Podcast. Das müssen wir uns mal anschauen. Und ja, nochmal lieben Dank und Glückwunsch. Danke aber vor allem, dass ihr als Familie, als Unternehmen, als Ortschaft, als Region am Ende auch ganz Deutschland gezeigt habt, wie es weitergehen kann. Nach egal was passiert.

  56. 10:17
    Ronald M. Arndt (Host)

    So ein Vorbild zu sein.

  57. 10:21
    unklar (Co-Host)

    Dankeschön. Genau, und alles Gute. Und wenn der Ruhestand dann irgendwann mal kommt, aber ja, spätestens mit dieser Auszeichnung, spätestens mit der Auszeichnung ist alles geschafft. Wünschen wir Ihnen alles Gute und bis bald mal wieder.

  58. 10:35
    Ronald M. Arndt (Host)

    Der große Rolf Westermann, wir freuen uns so sehr, dass du dir jetzt noch die Zeit nimmst, um mit uns ein Gespräch zu führen und einen Hotel-Podcast aufzunehmen.

  59. 10:42
    mehrfach belegt: Jochen Deimann (ab 00:23), Herr Hempen senior (ab 07:41), Rolf Westermann (ab 10:42)

    Vielen Dank für Ihr Interesse.

  60. 10:43
    Ronald M. Arndt (Host)

    Eine große Ehre.

  61. 10:44
    unklar (Co-Host)

    Dauert eine knappe Stunde, Rolf, und dann sind wir auch fertig.

  62. 10:46
    Ronald M. Arndt (Host)

    Ja, wir beeilen uns wie immer. Aber ein Geheimnis müsstest du mir jetzt schon noch verraten. Wie lange machst du das schon, auf der Bühne zu stehen?

  63. 10:55
    mehrfach belegt: Jochen Deimann (ab 00:23), Herr Hempen senior (ab 07:41), Rolf Westermann (ab 10:42)

    Und das ist kein großes Geheimnis. 11 Jahre mache ich das. Und in der Zeit haben wir 22 wirklich leidenschaftliche Auszeichnungen verliehen. Und wir haben es versucht, jedes Jahr ein bisschen zu steigern. Und also wir haben in diesem Jahr ein Zeichen für die Familienhotellerie gesetzt. Also welche Kraft in den Familien steckt, wenn sie zusammenbleiben und gemeinsam etwas schaffen wollen. Ein Special Award ging ja an den Rotherhof in Ahrweiler, an die Familie Hempten, die es geschafft haben, aus dieser verheerenden Flut im Ahrtal vor 4 Jahren, die mehr als 130 Menschen das Leben gekostet hat, innerhalb eines Jahres ihr Hotel wieder zu eröffnen.

  64. 11:38
    Ronald M. Arndt (Host)

    Und ich habe gerade gedacht, ich höre nicht richtig. Ein Jahr? Also wenn man gesehen hat diese Bilder, da kann man sich nur an den Kopf greifen.

  65. 11:46
    mehrfach belegt: Jochen Deimann (ab 00:23), Herr Hempen senior (ab 07:41), Rolf Westermann (ab 10:42)

    Das ist so, und das zeigt eben, welche Kraft in der Familie steckt. Und ich meine, sie hatten das Glück, dass das Haus stehen blieb sozusagen, es wurde nicht weggespült. Das Wasser stand aber 1,80 Meter hoch in dem Gebäude, und aber Gott sei Dank wurden in dem Hotel selbst keine Menschen verletzt.

  66. 12:05
    Ronald M. Arndt (Host)

    Warst du schon dort? Hast du es dir auch angeschaut?

  67. 12:07
    mehrfach belegt: Jochen Deimann (ab 00:23), Herr Hempen senior (ab 07:41), Rolf Westermann (ab 10:42)

    Ja, ich habe es mir angeschaut.

  68. 12:10
    unklar (Co-Host)

    Ja, ein Preis blieb hier in Rheinland-Pfalz. Wir sind heute in Mainz und der andere ging ins Sauerland. 2 familiengeführte Unternehmen.

  69. 12:18
    Ronald M. Arndt (Host)

    Die stolzen Sauerländer waren auch nicht zu überhören.

  70. 12:24
    unklar (Co-Host)

    Gibt es eigentlich noch eine Region in Deutschland, die bislang noch nicht mit dem Hotel jedes Jahres Award beglückt wurde? Zumindest in deiner Amtszeit, Rolf?

  71. 12:32
    mehrfach belegt: Jochen Deimann (ab 00:23), Herr Hempen senior (ab 07:41), Rolf Westermann (ab 10:42)

    Das kann ich so nicht beantworten, aber ich würde sagen, der Norden, Ostfriesland oder so was. Das ist eher selten vertreten. Das Sauerland selber, ich war dort, kannte ich jetzt auch nicht so, muss ich sagen. Aber es ist einfach auch erstaunlich, was die Familie dort geleistet hat. Also da ist aus einem Brachgebiet mit einem zerfallenen Hof innerhalb von 4 Generationen ein 5-Sterne-Luxushotel entstanden. Und mit welcher Liebe und welcher Leidenschaft das jedes Jahr weitergebaut wird. Das Hotel wird ja nie fertig. Welches weitergebaut wird. Hier ein neuer Trakt, da eine neue Wellnessanlage und so. Also das ist schon ganz toll.

  72. 13:12
    Ronald M. Arndt (Host)

    Und das seit 1917.

  73. 13:14
    unklar (Co-Host)

    Also das ist echt 108 Jahre. Und das Schöne finde ich ja bei dem Ganzen, dass man dann auf solchen Bildern, die vorher eingespielt worden sind, auch schon wieder die ganz junge Generation sieht. Absolut. Also bei der einen Familie ist der Max, der da schon mit seinen knapp über 20 Jahren sagt, jo, ich möchte das Hotel weiterführen, ich bin die nächste Generation. Und bei den anderen waren eben kleine Kinder mit im Bild.

  74. 13:35
    mehrfach belegt: Jochen Deimann (ab 00:23), Herr Hempen senior (ab 07:41), Rolf Westermann (ab 10:42)

    Wir müssen ja sehen, viele Familien fallen auseinander. Und in dem Fall ist es eben so, dass die Familie beieinander bleibt. Wir haben ja heute die Frage gestellt auf der Bühne: Wollte keiner von euch mal in New York studieren oder nach London auswandern oder so?

  75. 13:51
    Ronald M. Arndt (Host)

    Und dann kam Berlin nach der Aufzählung. New York, London, Paris, Berlin?

  76. 13:57
    mehrfach belegt: Jochen Deimann (ab 00:23), Herr Hempen senior (ab 07:41), Rolf Westermann (ab 10:42)

    Frankfurt kam.

  77. 13:58
    Ronald M. Arndt (Host)

    Frankfurt, genau. Er war in Frankfurt.

  78. 14:00
    mehrfach belegt: Jochen Deimann (ab 00:23), Herr Hempen senior (ab 07:41), Rolf Westermann (ab 10:42)

    Und aber solche Familien muss es einfach geben, sonst bleibt man nicht zusammen. Und diese Familie, dieser Stolz auch, ein Familienvater und 2 Söhne und eine Tochter. Und die wohnen halt im Umkreis von einem Kilometer dort in Spallenberg im Sauerland. Und das funktioniert also stark.

  79. 14:22
    unklar (Co-Host)

    Ja, ja, dann bedanken wir uns auch noch mal seitens des Hotel-Podcasts. Dass wir heute Abend auch wieder dabei sein dürfen. Nicht das erste Mal, sondern ich glaube schon das vierte Mal in Folge. Diesmal hat es auch geklappt, gell, Rolf? Jetzt darfst du jetzt auch was essen gehen.

  80. 14:37
    mehrfach belegt: Jochen Deimann (ab 00:23), Herr Hempen senior (ab 07:41), Rolf Westermann (ab 10:42)

    Also vielen Dank für euer Interesse, dass ihr dabei wart und dass ihr auch zu zweit hierher gekommen seid. Freue ich mich ganz besonders und danke, dass ich jetzt was essen kann.

  81. 14:45
    unklar (Co-Host)

    Danke für eure Gastfreundschaft. Alles Gute und bis zum nächsten Jahr.

  82. 14:47
    Ronald M. Arndt (Host)

    Feiern wir noch ein bisschen zusammen.

  83. 14:49
    unklar (Co-Host)

    Das machen wir.

  84. 14:50
    mehrfach belegt: Jochen Deimann (ab 00:23), Herr Hempen senior (ab 07:41), Rolf Westermann (ab 10:42)

    Zum Wohl.

  85. 14:50
    unklar (Co-Host)

    Merci. Zum Wohl.