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Germany · Episode #21 · 11.04.2022 · 45 Min

Hotellerie im Blut und warum Kempinski genau hinhören sollte

Zeèv RosenbergAMANO Group
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Aufgenommen: Hotel AMANO, Berlin

Standbild aus der Episode mit Zeèv Rosenberg Germany45 Min

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„Jedes Hotel braucht ein Gesicht. Und nicht nur Gesicht in die Branche, sondern auch ein Gesicht nach draußen.“

Zeèv Rosenberg, 18:36

Zeèv Rosenberg ist bei der AMANO Group für Business Development zuständig. Im Gespräch mit Ronald M. Arndt in der AMANO Bar in Berlin erzählt er von zehn Jahren in Israel, der Ausbildung im Breidenbacher Hof, dem Dorint-Verkauf an Accor und den Jahren als Gesicht des i31. Dazu kommen Digitalisierung bei AMANO, seine Arbeit im HSMA-Vorstand und Generation Hotelier mit Alex Obertop.

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Kernaussagen

  1. Kempinski in der Familie: Die Familie seines Vaters ist gebürtige Kempinski, die Familie seiner Mutter hatte Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts Hotels in Palästina. Vor Gericht zu ziehen und Prozente zu holen hat er erwogen, sein Vater riet ihm, mit dem Geld lieber Urlaub zu machen.
  2. Gelernt durch Fehler: Als Rooms Division Manager im Westin Grand hatte er nach eigener Aussage keine Ahnung vom Bereich. Durch die vielen Fehler hat er gelernt, wie ein Hotel zu führen ist.
  3. Gehalt war nicht das Höchste: Im i31 gab es BVG-Karte, Massage, Rentenversicherung, zwei Personalfeiern, viele Schulungen und für Abteilungsleiter eine Krankenzusatzversicherung. Das Gehalt war nicht das höchste, und es hat sich gezeigt, dass es nicht immer das Wichtigste ist.
  4. 75 Prozent Belegung: Die Durchschnittsbelegung im i31 lag bei 75 Prozent, voll belegt war das Haus auch mal. Bei dauerhaft 100 Prozent muss man viel mehr instand halten und öfter renovieren.
  5. Digitalisierung bis zur Tür: Ein Tool muss Einchecken, Türöffnen und Auschecken abdecken, sonst ist es nice to have und am Schluss teuer. Ziel ist Arbeitserleichterung für die Leute, die da sind, nicht Stellenabbau.
Shownotes zur Episodeaus dem Podcast-Feed

Hochsympathisch und mit einer großen Portion Sinn und Verstand ausgestattet, habe ich mich kürzlich mit ihm in Berlin in der AMANO Bar zusammengesetzt. Dass er nicht nur eine Menge von Hotellerie versteht, sondern diese im Blut hat, erfahrt ihr in dieser neuen Episode. Und was hat gar Kempinski damit zu tun? Noch während seines zehnjährigen Aufenthalts in Israel findet auch er selbst den Weg in die Welt der Hotels. In Deutschland führt sein Weg zum Breidenbacher Hof in Düsseldorf, Scandic oder auch Mövenpick in Stuttgart, was eine besondere Lebenserfahrung für ihn darstellte. Der Verkauf von Dorint an Accor ist eine Erfahrung wie man es nicht machen sollte. Ein Ausweg ist die Position des Rooms Division Manager im The Westin Grand in Berlin. Aber es geht weiter, unter anderem zu Park Inn, dem damaligen Best Western Hotel President und dem Hotel Indigo Berlin Alexanderplatz. Ein weiterer Höhepunkt seiner Laufbahn ist das Boutique Hotel i31, zu dessen Gesicht er wird und bis in die Champions League aufsteigt. Gelebtes Gastgebertum, Kultur, aber stets auch ein bestimmtes Wohlfühlerlebnis der Mitarbeiter im Auge. Heute treibt er die Expansion der AMANO Group voran, welche im Jahre 2009 von Ariel Schiff gegründet wurde. Und natürlich die HSMA um Anna Heuer, welche die hier von Zeèv getätigten Aussagen gerne noch verifizieren darf sowie selbstverständlich das wöchentliche Projekt Generation Hotelier mit seinem kongenialen Partner Alex Obertop.

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Automatisch transkribiert mit AssemblyAI, Sprecher automatisch zugeordnet. Nicht redigiert.

  1. 00:06
    Ronald M. Arndt

    Hat letztens einer so gehalten, das Mikro? Elvis, oder wer hat das so gemacht?

  2. 00:11
    Zeèv Rosenberg

    Oder dann so.

  3. 00:12
    Ronald M. Arndt

    Wer hat so gemacht?

  4. 00:13
    Zeèv Rosenberg

    Ich weiß gar nicht, wer das gemacht hat, aber irgendein Sänger hat dann immer so. Roy Black hat so gesungen.

  5. 00:17
    Ronald M. Arndt

    Roy Black, okay, kann gut sein.

  6. 00:19
    Zeèv Rosenberg

    Wahrscheinlich die meisten wissen gar nicht, wer Roy Black ist.

  7. 00:22
    Ronald M. Arndt

    Ja, weißt du, was ich nicht weiß? Bis jetzt, wie man deinen Vornamen so richtig ausspricht. Deswegen traue ich mich gar nicht.

  8. 00:28
    Zeèv Rosenberg

    Gehörst du zu den 99% der Leute, die es nicht Zeèv Also nicht das Z, wird nicht als Z ausgesprochen, es wird Seèv ausgesprochen. Okay, also scharfes S, Seèv. Deswegen ein Akzent übers zweite E.

  9. 00:43
    Ronald M. Arndt

    Ein Akzent, mit Akzenten kenne ich mich aus. Ich habe in Frankreich studiert und auch—

  10. 00:46
    Zeèv Rosenberg

    ich glaube, Akzentgraf von links oben nach rechts unten, sage ich immer.

  11. 00:49
    Ronald M. Arndt

    Genau, weil der Graf, dem salutiert man eben so. Aber Akzent. Kommt der Akzent in der hebräischen Sprache vor? Eigentlich nicht, oder? Weil Hebräisch sind ja ganz andere Schriftzeichen.

  12. 01:03
    Zeèv Rosenberg

    Wir haben keine Akzente.

  13. 01:04
    Ronald M. Arndt

    Gibt es ja keine.

  14. 01:05
    Zeèv Rosenberg

    Auch keine Groß- und Kleinschrift.

  15. 01:06
    Ronald M. Arndt

    Weiß ich, das weiß ich. Und von rechts nach links.

  16. 01:08
    Zeèv Rosenberg

    Von rechts nach links. Und es gibt keine, es gibt nur Schreibschrift. Es gibt eine Schreibschrift und eine Druckschrift quasi. Das haben wir schon. Und von rechts nach links haben wir auch, aber keinen Akzent. Also kompliziert, aber einfach.

  17. 01:25
    Ronald M. Arndt

    Soll heißen, du bist der hebräischen Sprache auch mächtig?

  18. 01:29
    Zeèv Rosenberg

    Ein wenig, ja.

  19. 01:29
    Ronald M. Arndt

    Ein wenig? Warum? Weil du da—

  20. 01:32
    Zeèv Rosenberg

    meine Mutter, also meine Eltern, aber meine Mutter noch mehr, kam aus Israel.

  21. 01:37
    Ronald M. Arndt

    Und bist du auch in Israel geboren? Oder?

  22. 01:39
    Zeèv Rosenberg

    Nee, ich bin in Düsseldorf geboren und war 10 Jahre in Israel.

  23. 01:44
    Ronald M. Arndt

    Okay.

  24. 01:44
    Zeèv Rosenberg

    Also habe Grundschule, Abitur, Militärdienst und ein bisschen Hotel gemacht und Und bin dann wieder zurückgekommen nach Düsseldorf.

  25. 01:52
    Ronald M. Arndt

    Im Alter von dann, also nach Militärdienst?

  26. 01:56
    Zeèv Rosenberg

    Nach dem Militärdienst, irgendwie 22 muss ich gewesen sein.

  27. 01:58
    Ronald M. Arndt

    Militärdienst ist ja nach wie vor Pflicht. Also da glaube ich sogar, die Besonderheit war für beide Geschlechter.

  28. 02:05
    Zeèv Rosenberg

    Ja, ja, also immer noch. Also ganz aktuell bin ich jetzt nicht mehr. Es war bei uns 3 Jahre Jungs und 2 Jahre Mädchen.

  29. 02:12
    Ronald M. Arndt

    Ja, so war das. Zumindest 3 Jahre.

  30. 02:14
    Zeèv Rosenberg

    Ja, genau. Ich glaube, die wollen oder haben, also ich glaube, die haben es ein bisschen reduziert, weil ich bin mir wirklich nicht mehr sicher. Ich glaube, bei den Mädchen oder bei den Frauen wurde es bisschen auf 1,7, und bei den Jungs dann wollen sie es jetzt von, oder haben sie es auf 2,x gemacht. Aber da bin ich, wie gesagt, bin ich im Thema. Ist auch, ja, ist soweit, ist noch, besteht noch. Alles. Und du kannst aber jetzt seit paar Jahren auch Zivildienst machen, was relativ, relativ neu ist. Gab es zu meiner Zeit eher weniger.

  31. 02:55
    Ronald M. Arndt

    Ja, ja, ich habe damals, das war auch das erste Mal, wo ich glaube selbst in Berlin war, an einem Austausch teilgenommen mit Israel übers Gymnasium. Und die israelischen Schüler kamen eben dann hier nach Berlin. Zum Gegenbesuch hat es damals nicht gereicht. Also da war es wohl auch, wann war das, so 2000 2002 ungefähr, war wieder eine Zeit, wo es einfach schwierig war.

  32. 03:20
    Zeèv Rosenberg

    Vielleicht gab es einen kleinen Infader oder was auch immer.

  33. 03:23
    Ronald M. Arndt

    Aber es kam auf jeden Fall nicht zum Gegenbesuch. Und da haben wir das eben mit der Wehrpflicht, dann haben wir darüber gesprochen. Aufgefallen ist eben auch, Jungen wie Mädchen davon betroffen.

  34. 03:31
    Zeèv Rosenberg

    Also hast du mal die Möglichkeit, noch mal hinzufahren?

  35. 03:33
    Ronald M. Arndt

    Ja, würde mich freuen. Würde mich freuen, wenn es irgendwann mal wieder klappt. Ja, okay. Ja gut, und dann ging es bei dir los in der Hotellerie irgendwann. Ja, na ja, es ist ja eine Menge Stationen schon an verschiedenen Orten hinter dir.

  36. 03:50
    Zeèv Rosenberg

    Da ich aus einer Hotelfamilie komme, von beiden Seiten.

  37. 03:54
    Ronald M. Arndt

    Ja, immer so die Frage, wie kam jemand in die Hotellerie?

  38. 03:56
    Zeèv Rosenberg

    Ja, also wie ich dazu gekommen bin, weiß ich nicht, aber irgendwie hängt es im Blut, als Gastgeber irgendwie aufgewachsen zu sein.

  39. 04:03
    Ronald M. Arndt

    Weil das merkt man ja bei dir auch sofort. Also muss irgendwo im Blut sein.

  40. 04:08
    Zeèv Rosenberg

    Ja, die, die Also die Familie meines Vaters ist gebürtige Kempinski.

  41. 04:15
    Ronald M. Arndt

    Okay, jetzt wird es interessant.

  42. 04:16
    Zeèv Rosenberg

    Es wird interessant. Ich habe mir mal erwägt, vor Gericht zu ziehen und irgendwie Prozente rauszuholen. Hat mein Vater gesagt, lass es, mach lieber Urlaub mit dem Geld. Okay. Und die Familie meiner Mutter hatte nachweislich wirklich Hotels damals in Palästina, Ende des 19., Anfang 20. Jahrhunderts, auch wo der deutsche Kaiser mal war. Also das ist so, es hängt bisschen drin im Blut.

  43. 04:43
    Ronald M. Arndt

    Heißt aber, deine Eltern waren selbst nicht aktiv im Hotel?

  44. 04:45
    Zeèv Rosenberg

    Nein, nein, nein, überhaupt nicht. Und ich habe dann nach dem Militärdienst in Israel ein bisschen im Hotel, weiß ich warum, also kennt nicht jetzt jeder, aber du kommst vom Militär raus und du weißt nicht genau, entweder machst du eine Reise nach Asien, so wie es die Hälfte der Ex-Soldaten machen, um Freiluft zu bekommen. Ich bin dann einfach zum Strand gegangen mit einem Freund und habe gedacht, ich bewerbe mich mal hier. Und dann bin ich in ein Hotel reingegangen, also in mehrere Hotels, habe zum Glück das Beste bekommen. Und dann hat mein Vater angerufen, sagt, du kannst im Breitenbachhof eine Ausbildung machen, willst du nicht rüberkommen?

  45. 05:24
    Ronald M. Arndt

    Großer Name.

  46. 05:25
    Zeèv Rosenberg

    Großer Name damals, heute immer noch ein ganz tolles Hotel. Und damals gab es natürlich nicht so viele Hotels, aber wenn ich mich nicht ganz irre, war es damals in meiner Zeit, also 1989/90, eins unter den Top 50 der Welt. Und ich weiß jetzt nicht, wie es jetzt ist, aber es ist immer noch, wie gesagt, ich muss immer noch sagen, Zyrus ist immer noch ein tolles Hotel und hat es auch verdient, unter den Top zu sein. Ja, und dann gab es eben die Ausbildung, dann bin ich nach Hamburg gegangen, dann von Hamburg nach Lübeck. Da war Scandic, da war Mövenpick. Da bin ich von Mövenpick für Mövenpick nach Stuttgart gegangen.

  47. 06:02
    Ronald M. Arndt

    Nein, nach Stuttgart, da komme ich ja her. Ja, das war eine kurze, war ein kurzer Ausflug, weil das habe ich jetzt beispielsweise nirgendwo nachlesen können.

  48. 06:11
    Zeèv Rosenberg

    Doch, auf LinkedIn ist es drin. Ja, es ist eine Lebenserfahrung, sage ich mal.

  49. 06:15
    Ronald M. Arndt

    Da steht dann nicht mal Hotel bei, sondern Lebenserfahrung Schwaben.

  50. 06:18
    Zeèv Rosenberg

    Ja, ja, genau. Also es ist so, und da Lebenserfahrung und ein Job.

  51. 06:22
    Ronald M. Arndt

    University of Life.

  52. 06:23
    Zeèv Rosenberg

    Ja, genau. University of Life. Job, Lebenserfahrung. Wir waren da bei Mövenpick, dann hat Mövenpick umstrukturiert, dann war ich Vertriebsdirektor von einer lokalen, regionalen Hotelgruppe, die auch ein Hotel in Hannover hatten. Das war zur Zeit der Expo in Hannover. Und ich bin mal mit meinem Chef, dem Schwaben— Das war 2000, glaube ich. Das war 2000. Mit meinem Chef, dem Schwaben von Stuttgart, nach Hannover im Auto gefahren und der hat irgendwas erzählt und erzählt. Ich habe wirklich nichts verstanden und ich immer ja, ja. Dann sagt er, wie ja, ja? Ich habe dir eine Frage gestellt, so ungefähr. Und das war so, das hat wirklich super geschwebt. Ich habe gesagt, wenn Sie mit mir reden, bitte auf Hochdeutsch. Also ich kann alles, er kann alles außer Hochdeutsch, ich kann alles außer Schwäbisch. Und genau, dann bin ich von dort nach Köln gegangen, war dann bei, im damaligen Dorint Kongresshotel in der Helenenstraße, was glaube ich jetzt ein Pullman ist. Vorher war es mal Interconti, also auch ganz eine große Geschichte. Dann wurde Dorint leider an Accor verkauft. Das war auch eine, eine Lebenserfahrung, wie ein, wie eine, eine Hotelgruppe eine andere übernimmt, wie es nicht sein sollte. War spannend, aber ich habe mich dann entschlossen, doch nicht weiterzumachen. Da bin ich nach Berlin gekommen, ins Westin Grand als Rooms Division Manager. Ich verstehe immer noch nicht, wie mein damaliger Chef mich eingestellt hat, weil ich hatte absolut gar keine Ahnung in— oder ich dachte, ich hatte keine Ahnung. Er hatte auch recht, oder ich hatte recht in Rooms Division. Und ich habe— das Schöne war an diesem Job, ich hatte keine Ahnung, ich habe aber so viele Fehler gemacht, dass ich dadurch wirklich so viel gelernt habe durch die Fehler. Dass ich doch, sage ich mal, ich weiß, wie ein Hotel zu führen ist und noch als Gastgeber. Und genau, dann war ich im Park Inn, da war ich beim Grand City ganz kurz. Dann habe ich ein Hotel geleitet, das Best Western Oranien. Da habe ich zusammen auch die Indigos in Berlin damals eröffnet. 2010/2011, glaube ich. Und dann habe ich das I31 eröffnet. Auch lange Jahre da gewesen, was auch, sage ich mal, wo ich sage, neben Scandic, wo ich gearbeitet habe und mit meinem ehemaligen Chef, der leider verstorben ist, der Uli Pfeiffer, wirklich mein bester Chef, den ich je hatte, muss sagen, mit Ausrufezeichen. Fachmann, Mensch, Freund, alles in einem. Und im E31 war es einfach, ich habe eine super Mannschaft gehabt. Wir haben, ich sage, irgendwann, ich habe heute noch einen ehemaligen Kollegen getroffen, ganz kurz, und sag, weißt du, Wir haben einfach Champions League gespielt. Ja, ja, ja.

  53. 09:05
    Ronald M. Arndt

    Und ich bin noch nicht lange in der Branche, aber als ich da reingerutscht bin vor 3, 4 Jahren, hatte da der Christian Struppeiter, enger Freund von mir, gesagt, du, wenn du mal in Berlin bist, also in Berlin, da gibt es das I31 mit dem Zeèv.

  54. 09:20
    Zeèv Rosenberg

    Ja, genau, genau.

  55. 09:21
    Ronald M. Arndt

    Und das ist da irgendwie so der ganz spannende Ort, da musst du vorbeigehen. Da wusste ich noch gar nichts, aber es war definitiv, habe ich sogar damals zu Ohren bekommen. Es war, es war, hat sich bis nach Schwaben rumgesprochen.

  56. 09:37
    Zeèv Rosenberg

    Ja, und das ist schon, ja, es war ein Place to be.

  57. 09:40
    Ronald M. Arndt

    Eigentlich kaufen die Schwaben ja direkt hier, aber wir gehen ja nicht ins Hotel kaufen.

  58. 09:44
    Zeèv Rosenberg

    Ja, das habe ich auch, aber mehr in Prenzlberg. Ihr habt auch einen sehr guten Ruf, also, aber das ist, dafür kann ich jetzt nicht nach Prenzlberg ziehen, weil die Schwaben alles da aufgekauft haben. Aber ja, es war damals ein Place to be, muss man ganz ehrlich auch sagen. Wir haben das gut gemacht. Wir haben wirklich, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die da waren, wirklich von der Zimmerfrau bis zur Abteilungsleitung, ich hatte eine hervorragende HR, hervorragend E-Commerce, hervorragend FO, Revenue, Technik.

  59. 10:22
    Ronald M. Arndt

    Also es war einfach durchoptimiert im besten Sinne.

  60. 10:25
    Zeèv Rosenberg

    Ja, letztens hat mir jemand gesagt, du kannst keine Administration. Da habe ich irgendwann am Schluss gesagt, weißt du was, ich habe ein Hotel, Hotel mit einer Mannschaft administrativ hingestellt. Und wir waren eben über den Grenzen, also bis nach Schwaben eben auch bekannt. Und das hat einfach super Spaß gemacht und mit Qualität. Also wir waren alle Gastgeber. Vielleicht war ich ein bisschen mehr Gastgeber als die anderen, weil die anderen arbeiten mussten und ich konnte dann Kaffee trinken. Aber das ist auch eine Kunst.

  61. 10:51
    Ronald M. Arndt

    Aber das ist ja, nein, nein, das ist ja auch eigentlich die Aufgabe in Zukunft. Wieder mehr Gastgeber zu sein.

  62. 10:58
    Zeèv Rosenberg

    Ist ein anderes Thema, aber ja, ich denke, dass da liegt ja die Wertschöpfung drin. Ja, das geht in vielen Bereichen eben verloren, weil wir einfach zu viel administrativ zu tun haben und zu wenig kreativ sind. Oder es wird dann von oben irgendwie draufgesetzt, dieses, ja, und dann aber erwartet, soll kreativ sein, aber eigentlich hast du immer eine Zentrale, die das macht.

  63. 11:18
    Ronald M. Arndt

    Und ich bin mir eigentlich sicher, dass die Hotelmanager gerade an die, an die Bibliothek als Tapete denken, die in den Hotels dann manchmal unten so abgebildet wird.

  64. 11:30
    Zeèv Rosenberg

    Wäre ja schön, wenn einige Kollegen auch mal Bücher lesen würden. Aber das war jetzt fies. Aber die, ich glaube, das ist, wir haben mit dem i31 ja wirklich vieles gemacht. Wir haben Literaturtalks gemacht, ja, stimmt, Minigolf gemacht, wir haben Videos gedreht, wir waren ja die Ersten, die Recruiting-Filme gemacht haben. Also bis hin wirklich Recruiting-Filme mit Sinn gegen Fremdenhass, gegen— also ich weiß nicht, was der letzte war. Also wir haben einen, wo wir dann mit als Gauland, als Johnson und als Trump verkleidet waren. Dann noch einer, wo als Araber, als Jude, als Schwuler und Hindi war. Also wir haben da auch versucht, eine Message zu bringen. Die Mitarbeiter haben es auch gemocht, die mussten ja zum Glück nicht mitmachen. Aber es war so, wir haben da auch eine gute Message rübergebracht und wir haben auch diese Kultur wiederum reingebracht. Wir waren im Airbnb-Bereich nicht stark, wollten wir auch nicht, das ist nicht die Kernkompetenz gewesen. Aber wir haben gutes Geld verdient in Logis und haben das Image in der Stadt und außerhalb irgendwie ausgebaut.

  65. 12:36
    Ronald M. Arndt

    Ja, aber da bietet sich auch Hotel an wie nichts anderes. Also es ist eine Plattform einfach, es bringt springt er die spannendsten.

  66. 12:43
    Zeèv Rosenberg

    Und da ist, da ist gleich, geht die Bombe hoch.

  67. 12:46
    Ronald M. Arndt

    Irgendwie ist das jetzt so, mir wäre nur wichtig im Moment, dass du den Ton kennst, oder?

  68. 12:52
    Zeèv Rosenberg

    Ja, ich glaube noch zweimal und dann bumm. Ah, es ist okay. Ich glaube, das ist der Mitbewerber, es ist in die Luft gegangen. Nein, aber die, und das war, das war da gut. Ich glaube, es wird auch in Zukunft wieder zurückkommen. Du siehst aber auch die Hotels, die hohe Zimmerraten haben, die auch Qualität bringen. Anders gesagt, die Hotels, die Gastgebertum bringen, die Qualität bringen, die eine Kultur mit reinbringen, die haben automatisch eine bessere Bewertung und dadurch automatisch eine höhere Zimmerdurchschnittsrate oder eine Zimmerdurchschnittsrate und ein RevPAR. Und ich glaube, das ist so, du kannst auf Masse gehen, dann hast du es, dann hast du aber quasi auch mehr Kosten. Und du kannst auch auf, wie E31, wir haben, wir waren natürlich auch mal auf 100% belegt, aber der Durchschnitt der Belegung war 75%, weil das lernst du auch in vielen BWL, ich habe es jetzt nicht studiert, so klug war ich jetzt nicht, um das zu machen, aber du hast das, du lernst, es ist 75%, 80% ist ein Schnitt, wo du sagst, du kannst auch wieder in die Zimmer reingehen Und zu sagen, wir sind immer 100% belegt, das ist alles ganz gut, aber du musst alles viel mehr instand halten und oft renovieren. Aber jedes Unternehmen hat eben seine Philosophie, und es ist auch, wenn jedes auch ein Hotel mit 90% zufrieden ist, wie es ist, dann ist es auch in Ordnung. Qualität wird sich am Schluss doch immer durchsetzen.

  69. 14:23
    Ronald M. Arndt

    Ich denke gerade an die ganzen Stadthotels. Ende alles so ein bisschen in die Richtung, dass sie an 30s denken würden in Zukunft.

  70. 14:29
    Zeèv Rosenberg

    Das war ja unser Glück. Das ist ja auch ein Trend.

  71. 14:34
    Ronald M. Arndt

    Muss ja auch ein Trend hingehen.

  72. 14:34
    Zeèv Rosenberg

    Wir haben ja auch dort damals gute Mitbewerber gehabt. Also das Titanic hat ja Bestand und war gut. Dann haben wir das Mercure mit der Phil Ibrahim, war am Anfang dort. Dann ist die Lina jetzt dort. Das sind alles tolle Leute. Also muss auch nicht sagen, dass es aber von der Philosophie Das Hotel ist anders als das H+ oder Ramada, was es—

  73. 14:55
    Ronald M. Arndt

    Ja, aber ihr habt halt eine DNA gehabt, entwickelt, gelebt, nach außen getragen.

  74. 14:59
    Zeèv Rosenberg

    Genau, die DNA hat eben auch Geld gebracht und hat auch eine Kultur. Und wir haben eine Kaffeekultur gehabt, wir haben guten Tee gehabt, ein sehr gutes Frühstücksbuffet gehabt, was auch nicht so teuer war, weil da hat nämlich mein Chef gesagt, okay, mach's aber nicht zu teuer, weil da Das ist Marketing von uns. Und wir hatten eben Lachs gehabt und Forelle und Orangen und haben damals irgendwie 18, 19 Euro, okay, das ist heute anders zu kalkulieren. Heute hätten wir 22, 23 nehmen müssen. Aber das ist, wenn du daran glaubst, ich sag mal, du musst an ein Produkt glauben, dann kannst du auch das Geld verlangen. Und wir haben eben mehr Geld fürs Zimmerprodukt verlangt und das Frühstück bisschen günstiger. Und die Leute sind einfach auch reingekommen und haben sich wohlgefühlt, weil es war so eine Oase. Und ich finde, ein Hotel, eine Hotelhalle sollte immer so eine Oase der Ruhe sein.

  75. 15:59
    Ronald M. Arndt

    Ja.

  76. 16:00
    Zeèv Rosenberg

    So, du kommst raus aus, gerade du bist in Berlin.

  77. 16:02
    Ronald M. Arndt

    Genau, genau.

  78. 16:02
    Zeèv Rosenberg

    Und alles ist hektisch und so. Oder du bist in Tel Aviv oder New York, in London, gehst in eine Hotelhalle rein und so, einmal ganz Luft holen. Kennst du das? Und so, das Eon 30 war so. Und es war in Berlin-Schwarz-Weiß nicht so laut, aber es war so, Leute sind gerne reingekommen und die Mitarbeiter haben immer gelächelt. Also oft, nicht immer, aber sehr, sehr oft gelächelt. Wir haben auch Schulungen gemacht mit den Mitarbeitern. Wir haben viele— das war auch gut. Wir haben viele, ganz, ganz viele Schulungen gemacht.

  79. 16:38
    Ronald M. Arndt

    War der Bombenschärfer.

  80. 16:39
    Zeèv Rosenberg

    Bitte?

  81. 16:40
    Ronald M. Arndt

    Das war der Bombenentschärfer, der darf da schon durchlaufen.

  82. 16:42
    Zeèv Rosenberg

    Genau, sonst knackt noch mal die Tür und dann haben wir es ganz durch. So, jetzt haben wir es genau. Und dann haben wir viele Schulungen gemacht für Mitarbeiter. Wir haben damals auch ganz früh angefangen, Mitarbeitern die BVG-Karte zu geben. Wir haben Massage gegeben für Mitarbeiter, wir haben Rentenversicherung gemacht, wir haben die Schulung, wir haben 2 Personalfeiern gemacht, die Abteilungsleiter haben eine reelle Krankenzusatzversicherung bekommen. Wir haben vieles, was ich glaube, ich habe noch einige Sachen vergessen. Und das war das. Und das Gehalt war jetzt nicht das Höchste. Und es hat sich auch gezeigt, dass das Gehalt nicht immer das Wichtigste ist. Es ist wichtig, weil du musst deine Miete bezahlen, du musst, weiß nicht, Brot, Wasser, Scheiße bezahlen. Alles, was dazu kommt, das ist absolut wichtig. Aber das Gehalt ist bei vielen nicht so, so wichtig, ja, wo sie sagen, ich möchte mich lieber wohlfühlen. Und dieses Wohlfühlen, Wohlfühlerlebnis war bei uns gut, weil wir haben auch zugehört, wir haben informiert, wir haben gegeben, und wir haben uns auch gestritten. Das war nicht immer pipipi, wir haben uns alle lieb. Aber tatsächlich muss ich sagen, dass wir wirklich gute Abteilungsleiter hatten und mit einer der besten HR-Leiterinnen, die es sag mal, in Berlin gibt. Okay. Und alle anderen, das war so wie, es war schön, es war einfach schön. Und die Mitarbeiter haben es auch honoriert. Schön. Und honorieren ist auch heute sagen, okay, das war damals doch nicht so schlecht, wie wir es immer gedacht haben.

  83. 18:18
    Ronald M. Arndt

    Ja, hätte ich mich mal früher auf den Weg gemacht nach Berlin. Denn heute, soweit ich weiß, ist das I:ON 30 eine Legende.

  84. 18:24
    Zeèv Rosenberg

    Ja, ich weiß nicht, ob es eine Legende ist, aber jedenfalls war es den Schilderungen zufolge nicht nur von dir. Also ja, Ja, ich glaube, das ist einfach—

  85. 18:33
    Ronald M. Arndt

    kann man sich ja noch ein paar Sachen abschauen, ne?

  86. 18:36
    Zeèv Rosenberg

    Ja, also ja, also sagen wir so, ob es eine Legende war, lassen wir in Frage stehen, das würde ich bestimmt nicht beantworten. Aber ich, ich kann mal sagen, ich, ich habe in einem Hotel gearbeitet und durfte es als Gastgeber leiten mit Leuten, die, die ich 100% vertraut habe, und über das Hotel wird gesprochen Und wir haben dem Hotel, oder also die Philosophie war am Anfang, das Hotel braucht ein Gesicht. Und dann habe ich mich geopfert, also musste viel weinen und so, aber ich habe mich dann geopfert dazu. Und das, das hat dem Hotel einfach geholfen. Und das Hotel braucht, jedes Hotel braucht ein Gesicht, ne? Und nicht nur Gesicht in die Branche, sondern auch ein Gesicht nach draußen. Das haben auch wirklich gut, gut gemacht.

  87. 19:26
    Ronald M. Arndt

    Super. Ja, hier ist noch die Luft ein bisschen dick. Nein, aber, aber sehr sympathisch, muss ich sagen, denn ich saß ja hier gestern auch noch an der Bar mit meinen Kumpels im Armano.

  88. 19:36
    Zeèv Rosenberg

    Ja, genau, hier in Berlin, in der Auguststraße.

  89. 19:39
    Ronald M. Arndt

    Im Armano, genau, Auguststraße, Armano. Genau, das eine Kapitel ist geschlossen, ein neues hat sich bei dir aufgetan, eben Armano. Genau, und Ja, in Stuttgart darf man glaube ich noch nicht rauchen. Hier ist eine Bar, aber hier war das gestern Abend durchaus erlaubt.

  90. 19:53
    Zeèv Rosenberg

    Nein, also ich glaube, das hast du nicht.

  91. 19:54
    Ronald M. Arndt

    Oder habe ich das falsch verstanden?

  92. 19:56
    Zeèv Rosenberg

    Nein, nein, ich glaube nicht, dass hier geraucht worden ist gestern. Ich glaube, du hattest eher 2 Jägermeister zu viel. Ah, dann war das so. Und dann war der Rauch vom Jägermeister noch in deiner Nase.

  93. 20:13
    Ronald M. Arndt

    Muss ich mal Herrn Jägermeister fragen.

  94. 20:15
    Zeèv Rosenberg

    Ja, ich glaube, das kam nicht so ganz durch. Nein, also es wird wird schon vielleicht mal geraucht, das kann durchaus sein. Das ist aber auch die Philosophie, wir wollen ja anders sein als die anderen. Und die Bars, die Armano Bars, sind eben bekannt dafür, dass sie anders sind und dass sie gut sind, dass das Team, das Barteam gut ist, dass das, dass die Gäste es auch honorieren. Wir haben Wochenende immer DJs, was sehr gerne angenommen wird.

  95. 20:45
    Ronald M. Arndt

    Cool.

  96. 20:46
    Zeèv Rosenberg

    Und Und diese Bar hier ist ja quasi die Armano-Bar-Legende. Hier hat ja alles angefangen und das erste Hotel der Armano-Gruppe, wo die Bar wirklich als Hotelbar super funktioniert hat. Und das ist eben, viele probieren es.

  97. 21:07
    Ronald M. Arndt

    Also meinst du losgelöst vom Hotelbetrieb?

  98. 21:09
    Zeèv Rosenberg

    Nein, losgelöst. Alle haben am Anfang gedacht, das ist irgendwie verpachtet worden. So wie ich das verstanden habe, war es nicht verpachtet worden. Aber Armano hat es als einzige Hotelgruppe wirklich am Anfang, also 2008/2009, geschafft, eine Hotelbar zu etablieren.

  99. 21:26
    Ronald M. Arndt

    Also direkt von Anfang an. Ich glaube, 2009 ging es los mit dem Ariel Schiff. Wie heißt der Gründer?

  100. 21:31
    Zeèv Rosenberg

    Ariel Schiff. Mit der genialen Idee, eine Bar zu machen. Und das wunderbar. Und sie ist ja bis heute noch Place to be. Und dann kamen ja auch noch die anderen Hotels, dann kam ja noch die Rooftop-Bar oben, wo Armano quasi mit den Rooftop-Bars in Berlin das Nonplusultra ist.

  101. 21:50
    Ronald M. Arndt

    Okay.

  102. 21:50
    Zeèv Rosenberg

    Dann haben wir, dann kam das Mani danach. Also Reihenfolge bin ich jetzt nicht 100% drin, aber es kam das Mani mit dem Restaurant Mani, auch alles bisschen also israelisch angehaucht. Und dann kamen die anderen Hotels und du guckst da drauf.

  103. 22:06
    Ronald M. Arndt

    Ich kann endlich mal reden.

  104. 22:08
    Zeèv Rosenberg

    Weißt du, wenn ich meinen Generation-H-Talk mache, dann darf ich ja nicht so sprechen.

  105. 22:11
    Ronald M. Arndt

    Das war mal Punkt 1 von 20 und der quatscht immer noch so.

  106. 22:16
    Zeèv Rosenberg

    Aber ja, alles gut.

  107. 22:16
    Ronald M. Arndt

    Ich freue mich. Du musst nicht so lange gewartet. Wie gesagt, vor 3, 4 Jahren habe ich das erste Mal von dir gehört.

  108. 22:21
    Zeèv Rosenberg

    Alles gut.

  109. 22:21
    Ronald M. Arndt

    Jetzt haben wir heute die Möglichkeit. Ich freue mich darauf. Ich habe nur manchmal ein bisschen Angst, dass ich irgendwas vergessen habe anzustellen.

  110. 22:26
    Zeèv Rosenberg

    Okay, kein Problem. Aber es läuft. Batterie ist voll.

  111. 22:28
    Ronald M. Arndt

    Wir können weitermachen.

  112. 22:29
    Zeèv Rosenberg

    Ich habe alle Zeit der Welt. Genau. Und dann Genau, und dann kamen die anderen Hotels dazu. Das Armani Grand Central mit dem Restaurant unten, Le Pierre, mit der Bar oben, mit der Rooftop-Bar oben, auch ein Riesenerfolg. Und dann eben das Amo und das Home und das Zoe. Und dann dieses letztes Jahr das Eastside und das Romi. Davor gab es noch das Münchner Mio Hotel. Wir haben noch ein Hotel in Düsseldorf. Dieses Jahr kommt ja London, Covent Garden und kommt schon.

  113. 23:02
    Ronald M. Arndt

    Ja, ja, im Mai habe irgendwo gelesen, wäre mal so das Ziel.

  114. 23:05
    Zeèv Rosenberg

    Ja, Mai ist jetzt, glaube ich, fix.

  115. 23:08
    Ronald M. Arndt

    Gutes Update. Ja, das wäre dann das erste Haus außerhalb Deutschlands.

  116. 23:13
    Zeèv Rosenberg

    Genau. Also bin jetzt, ist jetzt nicht mein Projekt, aber es ist so, sofern ich das mitbekommen habe, die Eröffnungsfeier ist schon geplant. Gut. Und ja, ist eben das, dass Arno mit dem auch mit dem Gastro Also eine Gastro-Hotelgruppe, die gute Gastro hat. Also hier im Armano ist das Habait, das haben wir letztes Jahr quasi übernommen, das war ja verpachtet, jetzt haben wir das dann selbst gemacht. Das Mani mit dem Restaurant, Le Pierre, Joseph im Amo, dann die ganzen Bars auch im Zoe, die alte GT Bar quasi, die jetzt im Zoe. Es sind also alles schöne Bars. Auch in München gibt es eine sehr, sehr schöne Bar im Mio. Also das ist schon das Händchen, die willst der Ariel Schiff hat, ist schon das richtige Händchen. Er kann das gut machen und hat den Riecher und versteht auch das Klientel ganz gut. Und das ist, glaube ich, schön, weil die Leute auch sehr gerne herkommen, sagen, okay, wir wohnen schon im Armano und können abends noch einen Gin Tonic und kein Taxi mehr nehmen. Genau, lieber noch ein Gin Tonic mehr als Taxi.

  117. 24:14
    Ronald M. Arndt

    Genauso habe ich es gestern Abend gemacht.

  118. 24:16
    Zeèv Rosenberg

    Ja, siehst du, sehr gut.

  119. 24:17
    Ronald M. Arndt

    Und wurde dann heute Morgen direkt wieder von einem super leckeren Frühstück mit großer Auswahl beglückt. Also es ging dann nach einer sehr angenehmen Nacht weiter.

  120. 24:26
    Zeèv Rosenberg

    Ja, sehr schön.

  121. 24:27
    Ronald M. Arndt

    Jetzt sitze ich hier mit dir. Gin gibt es noch nicht, aber warten wir noch einen Augenblick.

  122. 24:30
    Zeèv Rosenberg

    Ja, ich weiß ja nicht, wann du zurückfährst, aber vielleicht kriegst du noch einen in der Bahn dann später.

  123. 24:34
    Ronald M. Arndt

    Ja, genau. Ja, stimmt, 20 Uhr. Da haben wir noch ein bisschen Zeit. Ja, du bist für das Business Development bei Armano zuständig. Bist du da jetzt weniger am Gast? Also das ist jetzt eine andere Rolle, gell?

  124. 24:49
    Zeèv Rosenberg

    Ja, ich bin weniger am Gast.

  125. 24:51
    Ronald M. Arndt

    Oder suchst du die Nähe weiterhin zum Gast? Wie kann da der Zeèv sein Gastgebertum ausleben? Also wie geht das?

  126. 25:01
    Zeèv Rosenberg

    In dieser Position eher weniger.

  127. 25:01
    Ronald M. Arndt

    Es gibt ja noch andere Positionen geschaffen, da kommen wir gleich noch kurz drauf. Andere Projekte. Du hockst ja nicht nur von morgens bis abends in irgendeiner stillen Kammer ohne Fenster. Und irgendwie küsst und tust, sondern kommst du noch raus?

  128. 25:15
    Zeèv Rosenberg

    Zum Glück habe ich noch ein Fenster im Büro, das wurde mir glaube ich noch nicht versperrt. Also ich kann immer noch flüchten übers Fenster, weil es Parterre ist. Nein, also Business Development ist jetzt, ich habe mit dem Gast weniger zu tun, ist natürlich eine ganz andere Rolle. Wir haben, ich mache sehr viel Projektarbeiten, gucken, dass wir, also wir haben jetzt hier letzte Woche das Frühstück noch mal angeguckt, was wir verbessern können. Das haben die Mitarbeiter auch sehr schnell geändert, sieht auch schon viel besser aus als vorher. So Projekte, damals war die Corona-Impfung, die habe ich dann erstmal mitgemacht. Das war ein Projekt, was sehr, sehr wichtig war, auch für Herrn Schiff berechtigterweise. Jetzt ist so ein Thema Digitalisierung, wie kriegen wir Armano noch mehr digital aufgestellt.

  129. 26:01
    Ronald M. Arndt

    Das ja, eigentlich geht es ja wieder um genau diese ganzen Bereiche, die du im Im E31 ja auch schon bearbeitet hast. Jetzt halt eine Nummer größer und vielleicht mal 8 und mal 7 oder wie auch immer viele Häuser dann gerade.

  130. 26:12
    Zeèv Rosenberg

    Ist natürlich, im E31 saß ich und habe es entschieden und dann haben die Kollegen geflucht und es wurde auch umgesetzt. Hier ist natürlich, da es eine Gruppe ist, ist verständlicherweise, ist die Prozedur natürlich viel länger, etwas aufzubauen, zu erklären. Und einige Punkte werden, also wir machen jetzt etwas in München, was als Prototyp ist, dann werden wir viele Sachen machen. Deswegen war gestern auch die HCMR Lounge super wichtig, auch für mich, noch ein paar Anbieter zu treffen, mit denen auch zu sprechen. Das war auch sehr gut. Und die Liste als Digitalisierung, die ich habe, die ist sehr groß. Jetzt muss ich nur das Konzept dazu machen. Schreiben. Das werde ich dann jetzt auch quasi nachholen. Es ist ganz, ganz wichtig, dieses Konzept dann auch, es muss ja auch passen. Also kann ich, ich sage immer, Digitalisierung ist ja nicht, wir kaufen uns ein Produkt und jetzt sagen, wir sind digitalisiert. Es muss ja auch zum Unternehmen passen. Das habe ich auch damals immer gesagt, muss auch die Philosophie irgendwie hin. Und das ist so dieses, alles zu kombinieren, zu sehen, okay, dann Priorität, also erstmal, was brauchen wir wirklich, dann die Prioritäten setzen, dann wie können wir das in der Journey, Mitarbeiter-Journey reintun, in der Gäste-Journey mit reintun, und dann das Konzept irgendwie so zu entwickeln, dass es ist. Es ist nicht immer einfach und nicht alles, was wir da machen werden, hat ein Konzept, aber es hat dann am Schluss, soll es rund werden. Also irgendwo müssen wir mal starten, und das ist, wir haben mit Hotelbird gestartet, bevor ich angekommen bin. Hat immer noch seine Kinderkrankheiten. Das habe ich ja mit E31 auch auf Tun und Brechen umgesetzt, was, und das also parallel zu Amano. Wir waren ja mit Amano die Ersten in Berlin, die das hatten. Bei uns hat es dann summa summarum erstmal, als es ein Einzelhotel war, natürlich schneller funktioniert. Hier als Kette dauert es eben anders, weil ich bin auch der Überzeugung, wenn du ein Tool hast, dann muss es auch richtig sein. Das heißt, du musst einchecken, musst die Tür öffnen, musst auschecken. Und wenn du schon die Tür nicht öffnen kannst, dann ist es nice to have, aber es ist am Schluss teuer. Also es muss die, diese, da ist diese Guest Journey, die muss durchdacht sein. Und weil ansonsten ist ein Produkt so teuer und du kannst zwar sagen, ich habe habe einen Ferrari, aber wenn du keinen Benzin hast, dann hast du einen Ferrari. Dann kannst du irgendwann auch nicht mal die Batterie anmachen, außer du schließt es irgendwie an. Also das ist so, wo wir hinwollen. Wir wollen viel die Arbeitserleichterung machen. Wir sehen es nicht als Minderung der Arbeitskräfte, um Leute zu entlassen, definitiv nicht. Wir sehen aber, dass du die Arbeitskräfte ja gar nicht bekommst und dadurch die Entlastung schaffen dass die, die da sind, nicht zu viel zu tun haben.

  131. 29:08
    Ronald M. Arndt

    Genau, ja, oder das Richtige tun, eben wieder näher am Gast etc. Spannend. Also ich finde das jetzt, den Vergleich vom Hoteldirektor im i:an30 zu hier einer größeren, kleineren Hotelgruppe, finde ich spannend. Und dass man ja doch, ja, das ist doch vielleicht am Ende gar nicht so viel anders. Wir haben uns Jetzt hast du HSMA schon erwähnt. Da bist du auch einer der treibenden Köpfe neben Anna Heuer und— wen habt ihr da gerade noch im Vorstand?

  132. 29:41
    Zeèv Rosenberg

    Georg Ziegler und Sabine Möller.

  133. 29:43
    Ronald M. Arndt

    Richtig. Dafür nochmal vielen Dank gestern für das HSMA-Event als kleinen Ersatz zur ausgefallenen ITB.

  134. 29:52
    Zeèv Rosenberg

    Ja, wobei, das hat ja Anna, Lena und Sarah gemacht. Da war ich ja, aber es braucht einfach die Menschen dahinter. Mega, mega. Ganz ehrlich sagen, ist einer der wichtigsten Verbände in Deutschland im Hotelbereich. Und wir haben in der Geschäftsstelle Lena, Sarah und natürlich mit der Anna Heuer ein Top-Team, wo wir auch gut aufgestellt sind, auch für die Zukunft. Wir haben auch während der Krise sofort angefangen, Barcamps online zu machen. Genau, wir haben jedes Jahr trotzdem den E-Day gemacht, was immer schwierig war. Auch unter, am Anfang so 20, super schwierig. 21 einfacher, aber schwierig. Und immer Top-Events gehabt. Dieses Jahr in München, genau, Anfang Mai, 12. Mai, sowas. Und bin mit Termin nicht so ganz, ich auch nicht. Ich weiß, ich kriege nachher einen Anruf. Aber wir haben, wir machen den Hotelcamp, wir machen, wir haben gestern ein Event gemacht, wir machen die Regionalevents, den HR-Camp machen wir, wir machen vieles. Der Verband hat auch nicht viele Mitglieder verloren, im Gegensatz, wir haben mehr gewonnen als verloren. Wir haben, ich glaube, der Ruf ist ganz gut. Wir haben auch im Jahr Juli Wahlen und für den Vorstand wieder neu. Also wer auch immer gewinnt, die, glaube ich, 4 Jahre, wo ich jetzt im Vorstand bin, haben wir den Verband wirklich auf eine andere Ebene gebracht. Wir haben einen Umzug nach Berlin gebracht, nichts gegen Bendorf, aber müssen wir aus der Provinz weg und sind dann in die Großstadt gegangen und sind dann gewachsen. Wir haben mit Lea damals eine Top-Geschäftsführerin gehabt, die es auch super, super gemacht hat. Sie ist dann weggegangen. Wir haben aber dann hier in Berlin uns etabliert, wir haben eine neue Satzung gemacht, wir haben finanziell, stehen wir auf guten Beinen. Wir haben die Zusammenarbeit mit den Verbänden, anderen Verbänden normalisiert. Wir werden wahrgenommen, wir werden auch Verbände oder vom Bundestag, wir werden angerufen. Wollt ihr nicht, könnt ihr nicht, sowas. Jetzt mit der Ukraine treibende Kraft, was Anna gemacht hat. Wir sind da, auch wirklich dank der Geschäftsstelle, absolut, müssen wir sagen. Das ist der Vorstand, wir treffen uns einmal die Woche und reden eine Stunde. Dann gibt es noch einen Fachvorstand, wo wir uns treffen, den Termin vergesse ich immer leider, aber ganz tolle Fachvorstände, die wir haben, und die regional— es ist einfach gut und wichtig, dass wir da sind für die. Also wir sind ja nicht der Verband nur der Hoteldirektorinnen und Direktoren, sondern der Verband wirklich eine Stufe drunter, die dann auch vieles machen. Und das ist auch mit den ganzen Days und Barcamps und wie gesagt gestern Das war wichtig. Wir haben uns gestern Abend, als wir uns unter Corona-Vorschriften auch getroffen haben, 2G+, war das einfach schön, alle wieder, alle Menschen zu sehen, die wir sonst nicht so gesehen haben. Und die Atmosphäre war schön, so ein bisschen Aufbruchsstimmung. Wir können es wieder schaffen, wieder dahin zu kommen, wo wir mal waren. Schön.

  135. 33:26
    Ronald M. Arndt

    Nee, auf einem sehr hohen Niveau und vor allem harmonisch. Und auch das ist ja schon wieder irgendwie ein bisschen ein Vorbild für, für einfach Verbände. Man hört ja, dass es nicht immer so gut funktioniert. Hast auch gerade gesagt, Beziehungen zu anderen Verbänden normalisiert. Die Frage, wie war es davor, oder wie verhalten sich manchmal so Verbände miteinander?

  136. 33:48
    Zeèv Rosenberg

    Also ich war davor nicht da.

  137. 33:50
    Ronald M. Arndt

    Die Idee eines Verbands ist halt tolle Sache. Ja, also warum gibt es da so oft Querelen?

  138. 33:55
    Zeèv Rosenberg

    Manchmal ist das Reden gut. Ja, und ich glaube, dass wir, dass wir mit den anderen Verbänden, seitdem wir jetzt im Vorstand sind, reden können. Und ich habe auch guten Kontakt zur IHA und auch zur DEHOGA. Da war, sag mal, die Türöffner relativ, nicht einfach, aber einfacher. Wir standen zu dem, was wir gesagt haben. Wir haben nicht unnötig provoziert.

  139. 34:21
    Ronald M. Arndt

    Ja, auch so eine Sache.

  140. 34:24
    Zeèv Rosenberg

    Und wir haben Vertrauen geschaffen. Und das hat auch lange gedauert. Also wir konnten nicht von jetzt auf jetzt alles herstellen. Wir haben nicht nur die Beziehung zu den Verbänden, wir haben auch Beziehungen zu den Hotelketten. Wieder, oder Organisationen, Accor, Best Western, die sind ja auch wieder zurückgekommen. Die waren eine Zeit lang da auch weg. Ich weiß nicht, wo die Gründe waren, ist auch definitiv egal. Für uns war es eben wichtig, dass wir mit Best Western, mit Accor oder mit anderen Hotelgruppen und Marketingorganisationen reden. Wir haben viele, viele Sponsoren wieder zurückgewonnen oder neu gewonnen, gar nicht mehr zurückgewonnen, Neu gewonnen, damals auch Sponsorenpakete gemacht, und wir haben jetzt wieder einen Großsponsor bekommen.

  141. 35:15
    Ronald M. Arndt

    Also sauber aufgestellt.

  142. 35:16
    Zeèv Rosenberg

    Wir sind sauber aufgestellt. Ich denke, neben der Geschäftsstelle hat auch der Verband, der Vorstand, auch gut gearbeitet, müssen wir auch sagen. Und das ist, ich glaube, das macht dann auch Spaß.

  143. 35:28
    Ronald M. Arndt

    Und nicht zuletzt die Mitglieder. Ich meine, wenn ihr ruft, kommen alle.

  144. 35:32
    Zeèv Rosenberg

    Ja, aber alle kommen jedenfalls.

  145. 35:35
    Ronald M. Arndt

    Schöne Dynamik einfach bei.

  146. 35:36
    Zeèv Rosenberg

    Ich hoffe, ich hoffe, dass der Vorstand keinen schlechten Ruf hat unter den Mitgliedern. Glaube ich jetzt erstmal nicht, weil wir haben ja mehr Mitglieder bekommen, mehr Sponsoren. Also irgendwas machen wir ein bisschen schon richtig im Verband, in der Geschäftsstelle und im Vorstand. Und einige von uns wollen wahrscheinlich im Vorstand weitermachen. Also ich möchte auch weitermachen, deswegen stelle ich mich auch dann zur Wahl, um das auch so ein bisschen noch mal einmal die Früchte zu ernten und dann sagen, okay, haben wir es einmal gemacht und gucken wir mal weiter. Aber es war so, das ist, denke ich mal, die Verbandsarbeit ist schön, manchmal anstrengend, aber die richtige anstrengende Arbeit haben Lena, Sarah und Anna.

  147. 36:22
    Ronald M. Arndt

    Super. Und eigentlich kann ja zu so einem HSMA-Day, der dann in München stattfindet, können auch Leute kommen, die die gar nicht dem Verband angehören. Also ich denke gerade so an die junge Generation, die sich vielleicht fürs Thema Hotellerie etc. interessiert.

  148. 36:35
    Zeèv Rosenberg

    Ticket kann man kaufen, wenn die bezahlen. Ja, also wir sind da auch ein bisschen, ist ja auch im Mai, wird es ein bisschen Corona-Maßnahmen geben. Also wir können jetzt nicht unendlich, gestern war es ja auch limitiert, hätten auch, also gestern waren die Anfragen mehr, als wir aufnehmen konnten. Das war so. Und zum E-Day wird es wahrscheinlich auch so sein. Wir können können ja nicht unendlich da Leute reintun. First come, first serve.

  149. 37:00
    Ronald M. Arndt

    Aber es gibt auch Möglichkeiten, Online-Teilnahme.

  150. 37:02
    Zeèv Rosenberg

    Es ist hybrid. Also der, der nicht kommen kann—

  151. 37:04
    Ronald M. Arndt

    Ich sehe den HSMA-Verband auch einfach als Türöffner in die Branche rein.

  152. 37:09
    Zeèv Rosenberg

    Ja, aber darfst du auch nicht vergessen, der HSMA-Day ist hybrid. Das heißt, du kannst auch, wenn du nicht da bist, kannst du hybrid dir ein Ticket, das ist natürlich dann günstiger. Ich habe die Preise jetzt nicht, sorry Anna, aber die kannst du für Rütt anmelden. Das ist, das ist, wer, wer es machen möchte, der kommt rein.

  153. 37:29
    Ronald M. Arndt

    Alles klar, cool. Dann würde ich sagen, wir kommen noch auf Generation Hotelier zu sprechen mit deinem Lieblingsfreund. Ist ja eine schöne Beziehung, die ihr da immer vor der Kamera auslebt. Alex Obertopp aus Hamburg. Ja, also wer hat damals wen angerufen und Wer hatte die Idee?

  154. 37:49
    Zeèv Rosenberg

    Oder was war der Gedanke? Ich habe—

  155. 37:51
    Ronald M. Arndt

    Wahrscheinlich ist da auch Streitigkeit.

  156. 37:53
    Zeèv Rosenberg

    Nein, absolut nicht. Nein, nein, ich kenne Alex schon ein bisschen länger, nicht so viel länger. Ich habe mal so ein Think Tank gegründet für Hotelleute. Da habe ich ihn auch gehabt in diesem Think Tank. Und dann habe ich ihn irgendwann angerufen, das war kurz nach der Krise, und gesagt, lass uns doch einen Podcast machen. Dann hat Alex gesagt, warum Podcast, lass uns Video machen. Er hat auch mal gute Ideen. Und dann haben wir angefangen mit Markus Frenkle vom Blauen Reiter in Karlsruhe. Dann hatten wir Markus Luthe und dann hatten wir noch jemanden, ich glaube Holger Bottendorf aus Sylt. Und da hatten wir schon mal 3 Leute, die bekannt waren. Also wer Holger Bottendorf nicht kennt aus Sylt, kannte ihn danach. Markus Luthe kennt jeder. Markus Frenkle, ein super netter, kompetenter, fähiger, sympathischer Kollege, der auch sehr viel jetzt anders noch weitermacht. Ja, und dann hat sich das so etabliert. Wir waren gestern, jetzt müssen wir so, 91. 91, das ist immer der Verwechselung.

  157. 38:57
    Ronald M. Arndt

    Geht nur straks auf die 100 zu.

  158. 38:59
    Zeèv Rosenberg

    Ja, wir waren, das Schöne war, mit Marco Nussbaum waren wir 88, das ist seine Lieblingszahl. Wir hatten bei der 50. hatten wir Horst Schulze gehabt.

  159. 39:05
    Ronald M. Arndt

    Ja, habe ich auch angeschaut.

  160. 39:08
    Zeèv Rosenberg

    Es ist mit ein bisschen Stolz, können wir sagen, wir haben andere Podcasts, die zu Pandemiezeiten angefangen haben, überlebt. Ohne jetzt böse zu sein. Wir haben— wir waren dann wahrscheinlich authentischer als andere, die dann waren. Andere, ich meine, Marco hat auch— Marco Nussbaum hat einen ganz tollen Podcast gemacht, aber dass der natürlich nicht immer Zeit hat, den zu machen als damals CEO von Pricetel. Ist ja auch klar.

  161. 39:35
    Ronald M. Arndt

    Vielleicht holt er wieder aus der Schublade raus.

  162. 39:36
    Zeèv Rosenberg

    Das kann er machen.

  163. 39:37
    Ronald M. Arndt

    Das macht er wirklich gut. Das machte mal Jamo.

  164. 39:39
    Zeèv Rosenberg

    Ja, genau. Das macht er auch wirklich gut. Und da wünsche ich ihm auch viel Erfolg. So ein tolles Projekt. Aber die anderen haben es eben nicht so hinbekommen, wie wir es vielleicht bekommen haben. Vielleicht ist auch das Rezept, dass wir super authentisch und gestellt— also es ist so, dass Alex versucht, den Intellektuellen zu machen, weil er sich dann vorbereitet. Und ich komme immer irgendwie rangehetzt und bin jetzt zu spät und welche Frage muss ich stellen? Und das war, glaube ich, diese Kombi. Alex, ein super toller, sympathischer, netter Typ, ein guter Freund auch geworden in den letzten Jahren, muss man ganz ehrlich auch so sagen. Und wir verstehen uns auch wirklich. Das ist jetzt auch so, wir So wie gestern. Wir haben gesehen, gestern haben wir 6 Gäste live gehabt. Wir kritisieren uns selbst. Wir wissen, was wir schlecht gemacht haben. Und beim nächsten Mal sollte es auch anders werden. Wir kriegen dann WhatsApps: Das war gut, aber der Ton war schlecht. Jemand hat mir geschrieben: Zeèv, war nett, aber dein Mikro hat gekratzt. Okay, ich habe eben einen Bart. Aber für das nächste Mal muss das Mikro irgendwie anders sein. Also das sind so Sachen, die wir dann auch aufnehmen. Wir haben Spaß daran.

  165. 40:57
    Ronald M. Arndt

    Wollte ich gerade sagen, es macht offensichtlich Spaß und ihr seid zu zweit und also das schaukelt sich ja auch irgendwo hoch.

  166. 41:03
    Zeèv Rosenberg

    Ja, weil es ist schön.

  167. 41:04
    Ronald M. Arndt

    Mit tollen Gästen.

  168. 41:05
    Zeèv Rosenberg

    Ja, wir haben wirklich Spaß daran.

  169. 41:06
    Ronald M. Arndt

    Wenn man sich fragt, warum es so gut läuft und ihr jetzt bei 91 angekommen seid.

  170. 41:09
    Zeèv Rosenberg

    Wir haben wenige Sendungen gehabt, wo es uns wirklich keinen Spaß gemacht hat.

  171. 41:15
    Ronald M. Arndt

    Die gibt es dann auch, ja.

  172. 41:16
    Zeèv Rosenberg

    Na ja, gibt es ja so 2, 3.

  173. 41:18
    Ronald M. Arndt

    Aber gibt es auch Sendungen, die man aufgenommen hat? Macht sie live.

  174. 41:22
    Zeèv Rosenberg

    Wir haben eine Sendung aufgenommen.

  175. 41:23
    Ronald M. Arndt

    Eine? Genau. Aber was ich sagen wollte, die man aufzeichnet, aber dann nicht ausspielt, weil man sagt, nein, wir hatten nicht so viel zusammengekommen.

  176. 41:33
    Zeèv Rosenberg

    Nein, nein, das ist das. Wir machen es live. Und wenn, wenn da wirklich ein Problem ist, ist meist so Verbindungsprobleme, dass dann beim— ist wieder hochgegangen. Bei einem Gast hatten wir das wirklich Problem, dass seine Internetverbindung schlecht war. Und dann haben wir es einfach irgendwann gecuttet. Letztens war auch die Verbindung von Alex leider nicht da. Dann musste ich das Gespräch dann weiterführen alleine. Und ich rede ja so ungerne. Und dann habe ich dann— das war so ein bisschen—

  177. 42:03
    Ronald M. Arndt

    Hast du dich angeschaut über die Kamera?

  178. 42:04
    Zeèv Rosenberg

    Ja, in der Reichweite. Weil ich konnte die Sendung alleine— nein, aber es ist wirklich, Alex und ich verstehen uns wirklich gut. Und das kommt auch so rüber, dass wir wie bei den Muppets Show, die 2 Alten, die das so machen. Und wir hoffen, dass die auch in der Branche auch gern gesehen wird oder gehört wird nachher als Podcast. Und das ist so die Resonanz, die wir bekommen. Vielleicht haben wir nicht so viele Live-Angucker, wir haben aber viele, die dann laut unserer Erfahrung, was wir mitbekommen haben, viele, die das im Podcast hören.

  179. 42:38
    Ronald M. Arndt

    Absolut.

  180. 42:39
    Zeèv Rosenberg

    Und Das ist gut und wir werden auch immer professioneller. Also gestern, was Alex da kam mit seinen Kästchen da, mit vielen bunten Tasten da.

  181. 42:52
    Ronald M. Arndt

    Hat mich so an Stefan Raab erinnert damals.

  182. 42:55
    Zeèv Rosenberg

    Ja, ja, und jetzt muss ich mir auch für die nächste— ich werde mir dann auch so eine Kamera kaufen. Doch, also es ist so, ja, das war eh eingeplant, dass wir— jeder investiert für sich, wir verdienen ja kein Geld dran. Wir haben zwar Fachhänger, staatliche Fachhänger, Wasser, das war zumindest mal umsonst. Genau, aber das ist jetzt so, weil wer Ernst Georg hat, weiß nicht, wer wen angesprochen hat, das hat Alex übernommen, aber ist auch ein super Typ.

  183. 43:22
    Ronald M. Arndt

    Und diese Sendung wird durch Produktplatzierungen unterstützt.

  184. 43:25
    Zeèv Rosenberg

    Wir haben eine Frage, ist die Corona-Revolutionsfrage, und dann ist dann die, und dann bringen wir eben Fachhänger hin. Und natürlich, wenn jemand noch Sponsor sein möchte von unserer Sendung, bitte meldet euch.

  185. 43:39
    Ronald M. Arndt

    Hilfeaufruf.

  186. 43:40
    Zeèv Rosenberg

    Genau. Und das ist, also das nehmen wir gerne.

  187. 43:43
    Ronald M. Arndt

    Sonst ist der Weg weiter zur 100. Sendung.

  188. 43:46
    Zeèv Rosenberg

    Ja, die 100. Sendung.

  189. 43:46
    Ronald M. Arndt

    Muss schnell gehen.

  190. 43:47
    Zeèv Rosenberg

    Ja, das ist also, wir nehmen auch für die 93. noch jemand auf. Das ist, aber es macht super viel Spaß und es ist so für mich so auch mal rauskommen, out of the box noch mal zu sehen, was können wir alles anders machen. Und es ist einfach schön.

  191. 44:02
    Ronald M. Arndt

    Super.

  192. 44:03
    Zeèv Rosenberg

    Generation Hotelier, also wer es noch nicht kennt, jeden Donnerstag 17 Uhr, Facebook, LinkedIn, YouTube, Twitter. Ich glaube, Alex hat auch Twitch. Keiner guckt Twitch, aber für den Holländer tun wir noch mal Twitch mit rein, ist doch okay. Aber es ist bei den— viele gucken wirklich bei LinkedIn und bei YouTube. Und natürlich, wenn jetzt Generation H bei YouTube gehen. Es ist— und bitte liken, liken, ja, also bitte posten, liken, wir brauchen noch mehr.

  193. 44:31
    Ronald M. Arndt

    Wir packen es noch mal in die Shownotes und dann ist der Weg nicht weit. Genau, cool.

  194. 44:36
    Zeèv Rosenberg

    So ist es.

  195. 44:38
    Ronald M. Arndt

    Safe. Vielen, vielen Dank.

  196. 44:40
    Zeèv Rosenberg

    Ja, danke, dass ich endlich mal reden durfte.

  197. 44:42
    Ronald M. Arndt

    Jetzt müssen wir aber auch aufhören, sonst hört sich das hier wieder keiner mehr an, wenn es zu lange dauert.

  198. 44:47
    Zeèv Rosenberg

    Danke dir, vielen lieben Dank.

  199. 44:49
    Ronald M. Arndt

    Also von Herzen vielen Dank für die Einladung und hier für die gemeinsame Zeit.

  200. 44:51
    Zeèv Rosenberg

    Danke für deine Zeit bei Armano.

  201. 44:53
    Ronald M. Arndt

    Berlin.

  202. 44:54
    Zeèv Rosenberg

    Ja, danke, danke.

  203. 44:54
    Ronald M. Arndt

    Der Nachname Rosenberg kam noch gar nicht in den Mund.

  204. 44:56
    Zeèv Rosenberg

    Genau, Sepp Rosenberg.

  205. 44:58
    Ronald M. Arndt

    Rosenberg, genau. Merci. Danke dir. Danke. Ciao.