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Germany · Episode #48 · 04.12.2022 · 15 Min

Wiener Gastfreundlichkeit auf Expansionskurs

Christian MüllerSchani Hotels
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Aufgenommen: Beyond by Geisel, München

Standbild aus der Episode mit Christian Müller Germany15 Min

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„Wir … rollen vielleicht auch schneller als größere Hotelketten gewisse Sachen erstmal aus und testen, ob es wirklich so funktioniert, wie wir uns das vorstellen.“

Christian Müller, 09:13

Christian Müller verantwortet bei den Schani Hotels alles, was Digital und Software betrifft. Im Atrium des Beyond by Geisel in München erzählt er Ronald M. Arndt vom geplanten Haus in der Münchner Innenstadt und vom dritten Schani Hotel in der UNO City. Dazu kommt, wie Nachhaltigkeit aus dem Umwelthotel der Familie und Digitalisierung zusammengehen, vom Bitcoin-Automaten in der Lobby bis zum Chatbot.

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Kernaussagen

  1. München in Vorbereitung: Die Schani Hotels bereiten ein Haus in der Münchner Innenstadt vor, nicht weit vom Marienplatz. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war offen, wann es aufgeht, 2023 wahrscheinlich nicht mehr.
  2. Nachhaltigkeit von Hilde: Der Nachhaltigkeitsgedanke der Hotels kommt aus dem Umwelthotel, das Hilde mit drei Kindern übernahm, während ihr Mann als Steuerberater in seiner Kanzlei gebunden war. Die Kinder haben den Gedanken beibehalten.
  3. Bitcoin in der Lobby: In der Lobby steht ein Bitcoin-Automat, Zahlung per Bitcoin geht vor Ort, noch nicht virtuell. Die Hürden sind Umrechnungskurse und die Einbindung in das bestehende Zahlungssystem.
  4. Schneller testen: Müller geht mit Firmen und Start-ups ins Gespräch und rollt Dinge schneller aus als größere Hotelgruppen. Manches hat nicht funktioniert, aus dem, was funktioniert, werden Partnerschaften.
  5. Lobby als Begegnungsort: Zwischen Haus- und externen Gästen wird nicht unterschieden, die Coworking Spaces liegen mitten in der Lobby und werden verkauft.
Shownotes zur Episodeaus dem Podcast-Feed

Christian Müller und die Schani Hotels machen sich auf zu neuen Ufern. Von der Donau an die Isar. 
Wann ist es so weit und wo geht es genau hin in der Bayrischen Landeshauptstadt?

Im Jahre 2015 eröffneten Benedikt Komarek und seine Familie das erste Schani Hotel in Wien.

Kurz darauf folgte das Boutique Hotel Schani Salon auf der Mariahilfer Straße und im kommenden Jahr Nummer Drei, mitten in der UNO-City.

Den Grundstein aber legte Hilde und gab schon damals vor, was noch heute zu den wichtigsten Überzeugungen des Unternehmens zählen soll: Nachhaltigkeit.

Ergänzt um ein gesundes Maß an Digitalisierung, kann hieraus heute Großes entstehen.

Aber woher kommt der Begriff „Schani“ überhaupt?

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Transkript

Transkript öffnenTranskript schließen15 Min · Ronald M. Arndt und Christian Müller

Automatisch transkribiert mit AssemblyAI, Sprecher automatisch zugeordnet. Nicht redigiert.

  1. 00:07
    Ronald M. Arndt

    Ich freue mich, dass wir heute und hier Asyl bekommen haben. Das stimmt, im Atrium des Beyond by Geisel. So viel Zeit muss sein. Auch im Podcast mit dem Christian Müller von den Shani Hotels.

  2. 00:21
    Christian Müller

    Genau, wichtig zu erwähnen.

  3. 00:23
    Ronald M. Arndt

    Ich habe gehört, dass die Shani Hotels sich auf den Weg machen nach München. Vielleicht tut sich sogar gerade schon was, weiß ich gar nicht.

  4. 00:31
    Christian Müller

    Ja, das ist korrekt.

  5. 00:32
    Ronald M. Arndt

    Tut sich schon was?

  6. 00:33
    Christian Müller

    Ja, wir machen uns auf den Weg nach München. Wir haben das ja schon angekündigt.

  7. 00:37
    Ronald M. Arndt

    Schon was gepackt in Wien?

  8. 00:38
    Christian Müller

    Ja, wir sind dabei, sozusagen die Koffer zu packen.

  9. 00:43
    Ronald M. Arndt

    Aber ihr sitzt ja schon ein Weilchen auf den Koffern, glaube ich.

  10. 00:45
    Christian Müller

    Ja, wir sitzen schon ein Weilchen auf den Koffern, aber ich glaube, das weiß man ja, wie das ist mit Neubauprojekten oder Bauprojekten. Die dauern manchmal eine gewisse Zeit. Wir haben den Entschluss natürlich schon vor einer Weile gefasst, sieht man natürlich auch.

  11. 01:02
    Ronald M. Arndt

    Ist so weit weg wie niemand sonst hier bei meinem Hotel-Podcast. Aber vielleicht kriegen wir es ja nachher noch mal hin bei der Zimmerbesichtigung, dass wir uns etwas näher kommen.

  12. 01:13
    Christian Müller

    Genau, nein, wir haben die Koffer gepackt und wir bereiten sozusagen alles für den Umzug oder Weiterentwicklung nach München vor.

  13. 01:23
    Ronald M. Arndt

    Wird es noch 2023 aus heutiger Sicht? Knapp wahrscheinlich, oder knapp auch nicht.

  14. 01:28
    Christian Müller

    Ja, knapp.

  15. 01:29
    Ronald M. Arndt

    Wird man sehen.

  16. 01:29
    Christian Müller

    Ist noch nicht ganz komplett klar, aber wahrscheinlich wird es nicht mehr 2023 werden.

  17. 01:34
    Ronald M. Arndt

    Okay, aber München, ja klar. München Innenstadt auch klar.

  18. 01:39
    Christian Müller

    Richtig.

  19. 01:39
    Ronald M. Arndt

    Kann man es noch weiter verorten oder ist es noch geheim?

  20. 01:41
    Christian Müller

    Es ist nicht ganz so weit weg von hier.

  21. 01:43
    Ronald M. Arndt

    Okay, also und Am Marienplatz sind wir hier.

  22. 01:47
    Christian Müller

    Ja, genau.

  23. 01:48
    Ronald M. Arndt

    Vielleicht ist ja unten drunter noch eine Etage frei.

  24. 01:52
    Christian Müller

    Wäre auf alle Fälle ein interessantes Konzept.

  25. 01:56
    Ronald M. Arndt

    Okay, also dann wissen wir darüber Bescheid. Umzug von der Donau an die Isar. Das ist dann bei euch Shani Hotel Nummer 4, richtig? 3?

  26. 02:07
    Christian Müller

    Das wird die Nummer—

  27. 02:08
    Ronald M. Arndt

    Von der Uno City kommt noch, ne?

  28. 02:10
    Christian Müller

    Genau, die Uno City kommt davor.

  29. 02:11
    Ronald M. Arndt

    Ist dann die Frage, was davor.

  30. 02:12
    Christian Müller

    Genau, die Uno City wird—

  31. 02:14
    Ronald M. Arndt

    Da ist die Baustelle schon weiter. Genau, da ist die Baustelle schon weiter.

  32. 02:18
    Christian Müller

    Ich war da auch letzte Woche und habe mir das mal angeguckt. Okay, da sind wir schon relativ weit. Genau, das wird das Hotel Nummer 3 werden und dann München Nummer 4. Ja, genau. Und dann haben wir noch ein, zwei Projekte, die kommen auch noch.

  33. 02:38
    Ronald M. Arndt

    Siehst du mal, da läuft es ja richtig bei Shani.

  34. 02:42
    Christian Müller

    Aber sobald man dann wirklich das ankündigen, kommt das. Natürlich dementsprechend.

  35. 02:46
    Ronald M. Arndt

    Super, freue ich mich. Spätestens dann nächste Folge Hotelpodcast, dann zur Eröffnung München spätestens, oder Ankündigung Nummer 4, 5, 6, 7, 8.

  36. 02:57
    Christian Müller

    Oder du kommst davor noch mal nach Wien zu uns.

  37. 03:00
    Ronald M. Arndt

    Oder auch das war geplant, genau. Da können wir uns ja noch mal auf der Baustelle auch treffen. Erstes Shani Hotel unter dem Namen entstand, glaube ich, wurde eröffnet 2015. Ist das richtig?

  38. 03:10
    Christian Müller

    Das ist korrekt. Da war es noch das Hotel Scharny Wien.

  39. 03:14
    Ronald M. Arndt

    Benedikt war damals so, also eine große Familie, gell? 4, 5.

  40. 03:18
    Christian Müller

    Genau, die Familie Komarek.

  41. 03:20
    Ronald M. Arndt

    Genau, Komarek.

  42. 03:21
    Christian Müller

    Die haben das Projekt 2014 sozusagen angestoßen, 2015 eröffnet als das Hotel Scharny Wien am Hauptbahnhof oder in der Nähe vom Hauptbahnhof. Und dann ist 2016 Salon dazugekommen auf der Mariahilfer Straße, unser kleines, ich nenne es mal, Boutiquehaus direkt im Zentrum von Wien.

  43. 03:48
    Ronald M. Arndt

    Ausgezeichnet. Jetzt nach München, aber die Wurzeln, sage ich mal, der Hotellerie, der Gastlichkeit in der Familie, die liegen ja weit zurück. Ich glaube, die Dame hieß damals Hilde und musste mit 3 Kindern den Betrieb Betrieb der Schwiegermutter, glaube ich, übernehmen. So war das korrekt, weil ihr Mann wiederum Steuerberater war und da mit seiner Kanzlei mehr als beschäftigt war. 3 Kinder, aber die Dame hat das ja aufgenommen, den Kampf, den Wettbewerb, sehr erfolgreich gemacht, was ich nachgelesen habe und super, super spannend war. Und ja, ich denke, das zieht sich bis heute durch. Kannst mich aber gleich darüber aufklären. Damals schon in dem Hotel war das Thema Familie und Umwelt So ein bisschen Leitgedanke.

  44. 04:37
    Christian Müller

    Richtig, das spiegelt sich auch im Namen wider. Das ist das Umwelthotel auf dem Galizinberg.

  45. 04:42
    Ronald M. Arndt

    Das heißt so? Ja. Ach was, okay.

  46. 04:45
    Christian Müller

    Also das findet man—

  47. 04:46
    Ronald M. Arndt

    Hat doch damals ein europäisches Umweltzeichen bekommen als eines der ersten oder wenigen Häuser.

  48. 04:51
    Christian Müller

    Genau, also da kommt auch zum Beispiel auch der ganze Nachhaltigkeitsgedanke unser Hotels her.

  49. 04:57
    Ronald M. Arndt

    Der sich bis heute dann durchzieht, bis heute. Der sich bis heute durchzieht. Von der jungen Generation, das müsste ja dann die Enkel sein?

  50. 05:03
    Christian Müller

    Ja, nee, die Kinder, die den wieder aufgegriffen oder beibehalten haben.

  51. 05:08
    Ronald M. Arndt

    Wunderbar.

  52. 05:10
    Christian Müller

    Und seitdem zieht sich dieser ganze Umweltgedanke als ein Standpunkt unserer Hotels natürlich durch.

  53. 05:17
    Ronald M. Arndt

    Und jetzt kommt noch das Thema Digitalisierung dazu, und den Mix finde ich ja dann spannend. Digitalisierung und Nachhaltigkeit, ne?

  54. 05:23
    Christian Müller

    Richtig.

  55. 05:23
    Ronald M. Arndt

    Ist ja nichts, was sich gegenseitig ausschließt, sondern perfekt eigentlich in der heutigen Zeit ergänzt und in Zukunft den entscheidenden Unterschied machen kann. Richtig, richtig. Aber jetzt lasse ich dich mal ein bisschen ausführen. Nein, ich glaube, du hast gesagt, du bist heute gesundheitlich ein bisschen angeschlagen, habe ich gedacht, ich rede heute mehr.

  56. 05:41
    Christian Müller

    Ja, das stimmt. Also eins unserer Standbeine ist natürlich die Nachhaltigkeit und ein anderes Standbein ist die Wiener Gastfreundlichkeit. Und dann natürlich auch ein Standbein, für das wir bekannt sind.

  57. 05:56
    Ronald M. Arndt

    Dafür komme ich dann nach Wien, um die mal zu erleben.

  58. 05:57
    Christian Müller

    Gerne, gerne. Ist die Digitalisierung beziehungsweise das Vorantreiben von gewissen technologischen Projekten oder Wegen, die es derzeit gibt. Wir sind da nicht ganz so eingeschränkt, nur auf Digitalisierungswege in der Hotellerie zu sehen, sondern greifen das Spektrum natürlich auch mal ein bisschen auf und gucken über unseren Hotel-Tellerrand hinaus, was da gerade für Trends sind, und versuchen dann Möglichkeiten zu finden, die in unseren Hotels auch umzusetzen. Ich glaube, eine Sache, für die wir, ich sag mal, in dem Hotelumkreis auch bekannt sind, war der Bitcoin-Automat, den wir immer noch bei uns in der Lobby stehen haben.

  59. 06:41
    Ronald M. Arndt

    Okay, und geht noch viel drüber?

  60. 06:44
    Christian Müller

    Relativ viel, ja. Ich bin jedes Mal wieder erstaunt, wenn ich da bin, wie viele Gäste dann zum Leeren einmal rüberkommen. Natürlich hat man in dem letzten Monat den Einbruch gemerkt. Ich glaube, das war vor einem halben Jahr noch sehr höher, den, ich sag mal, den Verkehr an diesem Automaten, den wir hatten. Wir bieten natürlich auch noch die Zahlung über Bitcoin an, die aber nur vor Ort, noch nicht virtuell. Gibt es immer so ein bisschen Herausforderungen, gerade mit den Umrechnungskursen, gerade wie implementiert man die ganze Geschichte in sein bestehendes Zahlungssystem. Steht aber natürlich bei uns auch vor. Und wir sehen jetzt in die Zukunft, ob es da vielleicht zukünftig auch noch Projekte gibt, wie man das implementieren kann. Nicht nur Bitcoin, sondern auch die ganze, ich sag mal, große Geschichte mit Blockchain, die sich dann auch widerspiegelt in einem späteren Punkt, in 3.0.

  61. 07:41
    Ronald M. Arndt

    Aber ich sehe schon, dein Wissensspektrum ist groß, auch was die Zukunft angeht. Ich glaube auch, genau dafür wurdest du geholt, wahrscheinlich zu Shani, um genau diese Themen voranzutreiben.

  62. 07:50
    Christian Müller

    Genau, das ist korrekt. Genau dafür wurde ich geholt.

  63. 07:53
    Ronald M. Arndt

    Aber ist auch nur über solche Themen und wenn man das im Griff hat, es möglich, weitere Standorte oder diesen Expansionstrang zu haben, wie ihr ihn habt, und auch mit Markus Ma zusammen?

  64. 08:05
    Christian Müller

    Ja, korrekt. Ja, ja, ich wurde, ich wurde geholt zu den Shani Hotels im April diesen Jahres, also seit dem 1.4. bin ich dabei, und meine Aufgabe ist im Endeffekt, mir alle Systeme und Integrationen unserer Hotels anzugucken, oder grob gefasst alles, was Digital und Software betrifft, und unseren Hotels zu helfen, oder dem Hotel Shani Wien und Shani Salon zu helfen, aus Hotel Hotels zu machen und damit natürlich auch vorausschauend zu planen. Was haben wir, ich sag mal, für ein Tech-Stack? Was beinhaltet unser Tech-Stack? Was sind mögliche Integrationen? Was sind mögliche neue Projekte, die es gibt? Und Und wie kann man bestehende Software optimieren und da, ich sag mal, das Möglichste rausholen?

  65. 08:55
    Ronald M. Arndt

    Und schwuppsiwupps ist ein Hotel, was also eine Hotelgeschichte, eine Familie, wird da auf einmal zu einem Technologieunternehmen auch mit. Weil es ja nicht so, dass du alles da in einem Bundle einkaufst, sondern da braucht es einfach einen Kopf wie dich, der eben in dem Unternehmen dafür zuständig ist.

  66. 09:13
    Christian Müller

    Richtig, richtig. Ich mache das natürlich nicht alleine. Ich habe Kollegen. Es kommt ganz viel Input natürlich immer noch rein. Der Familie, auch vom Markus, und ganz stark auch mit unserem Marketing-Team zusammen, wo wir uns dann hinsetzen, sagen, okay, das könnten Möglichkeiten sein, das könnte man sich ansehen. Viel kommt auch heraus aus den Bedürfnissen, dass man etwas sieht in der Operativen, wo man sagt, okay, das sind Wege, wie wir jetzt gerade unsere Operative handhaben, gibt es da vielleicht Möglichkeiten in der Zukunft? Habe auch, ich sag mal, in den letzten Jahren ganz viele verschiedenste Firmen kennengelernt, auf verschiedensten Events neue Start-ups kennengelernt, wo man Einflüsse kriegt, wo man Ideen sieht, wo man dann versucht, gerade solche Möglichkeiten in der Hotellerie aufzugreifen. Unsere ganzen Projekte sind natürlich auch immer so ausgelegt, wenn wir so was machen, wir fangen an, wir gehen mit den Firmen Firmen ins Gespräch, sehen uns an, ob es mögliche Kooperationswege gibt, und rollen, ich sag mal, vielleicht auch schneller als größere Hotelketten gewisse Sachen erstmal aus und testen, ob es wirklich so funktioniert, wie wir uns das vorstellen. Es gibt auch Sachen, die haben nicht funktioniert, das müssen wir natürlich genauso sagen, aber es gibt natürlich auch Sachen, die funktionieren. Mit denen haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht, und da versuchen wir dann natürlich auch, die Partnerschaft auszubauen und zu intensivieren. Ich glaube, einer, der jetzt schon seit Jahren mit dabei ist, ist der Stefan Elsner von unserer Website.

  67. 10:56
    Ronald M. Arndt

    Ja, kennst du auch, Workmetrics. Genau, tolle Firma, toller Kerl.

  68. 11:00
    Christian Müller

    Richtig. Und da greifen wir natürlich auch viele Ideen am Anfang auf und entwickeln dann nach und nach immer mehr diese Möglichkeiten weiter, wie man das machen kann. Und Bounce ist Sukzessive Schritt für Schritt das alles aus. Einen großen Stein haben wir natürlich ins Rollen gebracht mit dem Launch der neuen Webseite im August diesen Jahres, mit unserer neuen Buchungsplattform. Gibt es natürlich auch andere Projekte, die mir persönlich auch, die mich sehr interessieren und am Herzen liegen. Einmal wäre da unser Chatbot zu nennen, den ich sehr interessant finde, wo ich auch immer noch am Ausbau bin, am Weiterentwickeln von dieser ganzen Geschichte. Wenn es um die ganze Maisgeschichte geht, haben wir ein neues Tool für den ganzen Eventverkauf eingeführt, die darauf spezialisiert sind, wo wir jetzt auch weiterhin da Möglichkeiten suchen, um, ich sag mal, das noch zu stärken, noch höher, eine noch höhere Automatisierung einzuführen, da auch ein Teil meiner Arbeit natürlich in der Digitalisierung die Automatisierung von Prozessen ist. Und das ist relativ einfach, wenn man sich ansieht, was sind denn immer wiederkehrende Prozesse in der Hotellerie, die, ich sag mal, müssen ja nicht täglich wiederkehren, aber wöchentlich wiederkehren. Was kann man da automatisch machen? Wie kann man das lösen, ohne dass ein Mitarbeiter da eingreifen muss und es trotzdem aber noch eine angenehme Gasterfahrung auf der anderen Seite ist?

  69. 12:30
    Ronald M. Arndt

    Super. Also dieses Zusammenbringen von Gastlichkeit, Hotellerie und Technologie, das ist ja auch ein Thema, das mich seit geraumer Zeit umtreibt und wo ich mich einfach sehr gut drin aufgehoben fühle. Meine Großtante, die war ja auch Wienerin, und als Kind schon, und bis sie dann eben verstorben ist, war ich jedes Jahr so 2 Wochen in Wien. Und habe da auch ab und an natürlich ein paar Momente in den Schanigärten zugebracht. Aber erst jetzt und in Vorbereitung auf unseren Hotel-Podcast habe ich rausgefunden, wo der Begriff eigentlich herkam. Also es sind die Schanigärten. Und dann hat man aber wohl damals auch Diener in einem Haus Schani genannt. Das war wiederum abgeleitet von dem Wort oder von dem französischen Namen Jean.

  70. 13:23
    Christian Müller

    Korrekt.

  71. 13:24
    Ronald M. Arndt

    Und Jean war die edlere Form von Johann, die eben, ja, war wohl damals so, dass die Diener oftmals oder so Burschen einfach den Namen Johann hatten. Korrekt. Also man hat erst, warst du Johann, hat man gedacht, um ihn dann in dem edlen Umfeld edler anzusprechen, warst du Jean, und aus dem Jean hat man dann wieder einen Shani gemacht. Also passt aber auch sehr, sehr, sehr gut eigentlich.

  72. 13:45
    Christian Müller

    Richtig, genau.

  73. 13:46
    Ronald M. Arndt

    Da gibt es aber jetzt keine Geschichte, die du rausholen kannst, wie es—

  74. 13:48
    Christian Müller

    Nee, also wir haben es genauso auch auf unserer Website stehen. Kam im Endeffekt der Name aus dem Gedanken der Gastfreundlichkeit oder überhaupt des Gefühlsgebens, des Willkommenseins für die Gäste, das Heimischfühlen für die Gäste. Ich glaube, das ist auch etwas, was sich in allen unseren Häusern widerspiegelt, mit der, ich sag mal, offenen Lobby, wo wir keine Differenzierung machen von externen und Hausgästen, sondern alle willkommen heißen. Wir versuchen auch die ganze Zeit, unsere Lobbys zu einem Begegnungsort zu machen, wenn man das so nennen kann. Beinhaltet ja auch unser ganzes Coworking-Konzept, was wir umsetzen. Das heißt auch, wir verkaufen diese Coworking Spaces, die mitten bei uns in der Lobby sind, und heißen natürlich jeden, der bei uns arbeiten möchte, gerne willkommen.

  75. 14:40
    Ronald M. Arndt

    Super.

  76. 14:41
    Christian Müller

    Und freuen uns einfach, Gastgeber zu sein.

  77. 14:43
    Ronald M. Arndt

    Cool. Ja, würde ich sagen, wir machen da einen Punkt mal für heute. Gern. Und aber dann auch bald wieder weiter, denn es tut sich ja an allen Ecken und Enden was bei euch, ob es jetzt im Bereich Digitalisierung ist, was ich einfach ganz, ganz spannend finde, oder dann eben die Projekte Wien, UNO City und dann nicht zuletzt auch hier in München. Richtig. Dann machen wir da einfach ein kleines Update vom Hotel-Podcast. Christian, an der Stelle vielen, vielen Dank. Danke dir. Dass du mein Gast warst. Und jetzt würde ich sagen, ab aufs Zimmer.

  78. 15:12
    Christian Müller

    Dann gehen wir mal nach oben.