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Germany · Episode #63 · 11.03.2023 · 21 Min

ITB Berlin

Philipp von Bodman, Anna Wiesler und Sascha Dalig
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Aufgenommen: ITB Berlin, Berlin

Standbild aus der Episode mit Philipp von Bodman, Anna Wiesler und Sascha Dalig Germany21 Min

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„Das ist halt wahnsinnig cool, weil das Wort Abfall wird bei der Kreislaufwirtschaft dann einfach rausgestrichen aus dem Vokabular.“

Philipp von Bodman, Anna Wiesler und Sascha Dalig, 08:28

Drei Begegnungen von der ITB Berlin. Philipp von Bodman erklärte, wie ACHAT die Michel Hotels mit 13 weiteren Häusern in die Gruppe integriert und warum er alle Hotelgesellschaften am liebsten tanzen sehen würde. Anna Wiesler erneuerte die Energieversorgung im Seehotel Wiesler und baut gegenüber ein Apartmenthaus komplett aus Holz, kreislauffähig gedacht, und Sascha Dalig führte durch die 24 Marken von Wyndham, die Echo Suites mit 170 unterschriebenen Projekten und die neu geordnete Ausbildung.

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Kernaussagen

  1. 13 Häuser dazu: Philipp von Bodman integriert mit den Michel Hotels 13 weitere Hotels in die ACHAT-Gruppe, samt neuen Destinationen und Mitarbeitern. Ido Michel fokussiert sich danach auf Hotelinvestments, ACHAT auf den Betrieb.
  2. Energie aus Holz: Anna Wiesler erneuert die Holzhackschnitzelheizung im Seehotel Wiesler und ergänzt sie um ein Holzgas-BHKW. Die Kessel stehen schon, die BHKWs kommen wegen der Lieferzeiten nacheinander über zwei Sommer.
  3. Gebäude im Kreislauf: Für das Apartmenthaus gegenüber dem Hotel planen sie einen kompletten Holzbau mit Naturmaterialien und Cradle to Cradle. Beispiel Teppich aus Fischernetz: beschädigte Stücke gehen zurück an die Firma und werden zu neuem Teppich geschreddert.
  4. 24 Marken, 10 regional: Sascha Dalig nennt 24 Wyndham-Marken, davon etwa 10 in seiner Region, weil nicht jede Marke überall funktioniert. Ein Hawthorn Suites würde er in Deutschland nicht aufmachen, Ramada und TRYP sprechen sich dagegen einfach aus.
  5. Ausbildung neu geordnet: Nach einem Projekt über 10 Jahre ist die neue Ausbildungsordnung für Deutschland fertig. Die alte stammt von 1998, geschrieben weit vor dem ersten iPhone.
Shownotes zur Episodeaus dem Podcast-Feed

Die ITB Berlin ist zu Ende. Zehn meiner Begegnungen veröffentliche ich heute bis Mittwoch auf Hotel-Podcast.com.

Bei Philipp von Bodman habe ich dabei einen spannenden Zeitpunkt erwischt. Schließlich hat er vor Kurzem die Übernahme der Michel Hotels kundgegeben. Aber nicht nur deshalb könnte der geschäftsführende Gesellschafter der ACHAT Hotels vor lauter Freude tanzen.

Anna Wiesler überrascht mich immer wieder aufs Neue. Diesmal mit der Ankündigung eines neuen Apartmenthauses unweit des Seehotel Wiesler im Schwarzwald. Seit jeher verschreibt sich die Familie einer konsequent nachhaltigen Zukunft. So überrascht es nicht, dass das kommende Gebäude gänzlich aus Holz und vor allem eine durchgängige Kreislaufwirtschaft aufweist.

Sascha Dalig gibt mir einen ersten Einblick in die Welt der Wyndham Hotels & Resorts. Die ECHO Suites bilden hierbei die 24. Marke im weltweiten Portfolio und warten mit der größten Pipeline bei den Nordamerikanern auf. Für Vienna House sieht er insgesamt gute Wachstumschancen außerhalb von Zentraleuropa, schließlich handelt es sich hierbei um eine Marke, welche sich ganz einfach mit dem Fuß in den Sand kratzen ließe.

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Transkript

Transkript öffnenTranskript schließen21 Min · Ronald M. Arndt und Philipp von Bodman, Anna Wiesler und Sascha Dalig

Automatisch transkribiert mit AssemblyAI, Sprecher automatisch zugeordnet. Nicht redigiert.

  1. 00:06
    Ronald M. Arndt (Host)

    Bequem hier bei dir, Philipp.

  2. 00:08
    Philipp von Bodman

    Ja, komm hier in die Ecke auf unserem Stand.

  3. 00:11
    Ronald M. Arndt (Host)

    Ja, muss ich sagen, jetzt viele Stände schon gesehen hier auf der ITB, aber so kuschelig hier.

  4. 00:18
    Philipp von Bodman

    Ja, das ist gut, das haben wir hier so in der Mitte, eine kleine—

  5. 00:21
    Ronald M. Arndt (Host)

    leider erst am dritten Tag gefunden.

  6. 00:24
    Philipp von Bodman

    Aber beim nächsten Jahr weißt du dann Bescheid, wir sind wieder hier.

  7. 00:27
    Ronald M. Arndt (Host)

    Nächstes Jahr weiß ich Bescheid. Mal gucken, was nächstes Jahr so die großen Botschaften sind, die kurz vor der ITB von Achard und von Philipp ausgehen. Was war die letzte große Botschaft, von der ich nämlich spreche?

  8. 00:41
    Philipp von Bodman

    Ja, wir wachsen ja weiter. Wir haben ja mit der Integration der Michel Hotels, mit den 13 weiteren Hotels, die wir in unsere Gruppe integrieren, schönes Wachstum, viele schöne neue Destinationen, die wir unseren Gästen anbieten, super Mitarbeiter, die wir ins Team holen. Holen in unsere Achat-Familie. Und kommt zu einem super Zeitpunkt. Corona ist vorbei. Wir merken, wie der Pickup sehr deutlich anzieht und damit jetzt das Wachstum und die ganzen Dinge, die wir während Corona gestartet haben, jetzt umzusetzen, ist genau richtig.

  9. 01:16
    Ronald M. Arndt (Host)

    Super. Ich habe den Ido letztes Jahr kennengelernt, saßen wir mal eine Stunde zusammen. Und ja, ich glaube auch, dass er da jetzt sehr zufrieden sein wird, wie eben seine Häuser und natürlich am Ende auch die Menschen in guter Hand ab sofort sind. Herzlichen Glückwunsch natürlich an der Stelle für den Deal.

  10. 01:39
    Philipp von Bodman

    Ich stimme dir da nur zu mit Ido Michel. Das war von Anfang an ein sehr offenes partnerschaftliches Miteinander, auch ganz wichtig. Deswegen freuen wir uns, dass das dann auch in so kurzer Zeit so umgesetzt werden konnte und er sich jetzt mehr fokussieren kann auf Hotelinvestments. Wir auf Hotelbetrieb, das, was wir gerne machen. Und ich glaube, so ist es eine Win-win für alle Seiten.

  11. 02:02
    Ronald M. Arndt (Host)

    Jetzt fällt mir eine Frage ein gerade, die mir mehrere Leute hier gestellt haben die letzten 2 Tage: Warum ist eigentlich so eine Brand wie Achard auf der ITB? Was sind so die Ziele generell, auf der ITB mit dabei zu sein? Ist es eine Plattform einfach, um—

  12. 02:19
    Philipp von Bodman

    Absolut. Ich meine, es ist eine der wichtigsten Messen für unsere Branche generell, und ich glaube, es ist auch ein wichtiges Zeichen nach, was Das war es jetzt nicht mehr 2021, sondern jetzt wieder mit vollem Schwung Flagge zu zeigen. Und ich sage zu allen Kolleginnen und Kollegen, eigentlich müssten wir alle hier Hotelgesellschaften jetzt tanzen und uns freuen, weil Corona ist vorbei.

  13. 02:43
    Ronald M. Arndt (Host)

    Ja, hast recht.

  14. 02:44
    Philipp von Bodman

    Und wir haben das durchgestanden und wir leben noch. Und Gesellschaften geht es unterschiedlich gut. Und eben hier zu sein und neue Connections zu machen, neue Dinge auch kennenzulernen. Man merkt ja, wie sich die auch technologisch alles weiterentwickelt und da einfach auch den Puls an der Zeit zu haben, um zu sehen, was passiert. Deswegen für uns ganz wichtig, dass wir hier sind und Flagge zeigen und uns auch repräsentieren.

  15. 03:15
    Ronald M. Arndt (Host)

    Super. Also bei euch ist ordentlich Schwung drin. Das haben wir jetzt erfahren.

  16. 03:21
    Ronald M. Arndt (Host)

    Ich freue mich dann mal in einer längeren Hotel-Podcast-Episode in Mannheim.

  17. 03:25
    Ronald M. Arndt (Host)

    Ihr habt es ja nicht weit von Stuttgart, haben wir auch schon lange geplant, mal dann noch dich ein bisschen näher kennenzulernen und die ganze Story einfach noch mal in einen Podcast reinzupacken. Da bleiben wir dran.

  18. 03:35
    Philipp von Bodman

    Sehr gerne, jederzeit.

  19. 03:36
    Ronald M. Arndt (Host)

    Und dir, deinem Team und Achad wünsche ich bis dahin alles, alles Liebe und Gute.

  20. 03:41
    Philipp von Bodman

    Danke, dir auch, und danke für die Zeit. Und den Zuhörern oder Zuschauern alles Gute und auf einen erfolgreichen Restabend.

  21. 03:48
    Ronald M. Arndt (Host)

    Danke, für euch geht's dann, für dich geht's heute Abend wieder heim, oder?

  22. 03:50
    Philipp von Bodman

    Ich fahre heute Nachmittag wieder zurück.

  23. 03:51
    Ronald M. Arndt (Host)

    Okay, mit dem Auto?

  24. 03:53
    Philipp von Bodman

    Mit dem Zug.

  25. 03:53
    Ronald M. Arndt (Host)

    Mit dem Zug?

  26. 03:54
    Philipp von Bodman

    Genau.

  27. 03:54
    Ronald M. Arndt (Host)

    Gut, also ich sammle dich dann ein, falls dein Zug liegen bleibt. Wird ja eine ähnliche Strecke sein.

  28. 04:00
    Philipp von Bodman

    Oder ich fahre am Stau vorbei und—

  29. 04:03
    Ronald M. Arndt (Host)

    Super, Philipp, ganz lieben Dank.

  30. 04:05
    Philipp von Bodman

    Ciao.

  31. 04:05
    Ronald M. Arndt (Host)

    Merci, ciao. Seit 2 Stunden, jetzt schauen wir mal gerade. Also du hast es ja gar nicht abwarten können nach 3 Jahren Pause. Mal wieder zur ITB zu kommen, oder?

  32. 04:20
    Anna Wiesler

    Ja, total. Also keiner wusste ja so wirklich, wie wird es? Wird es super voll? Wird es super leer? Das war so ein bisschen eine Blackbox dieses Jahr, würde ich sagen.

  33. 04:29
    Ronald M. Arndt (Host)

    Darf ich so direkt fragen, du warst ja schon mehrmals auf der ITB, oder?

  34. 04:33
    Anna Wiesler

    Ich war 2018 das letzte Mal. Ja, damals mit dem Studium noch. Also quasi als Student noch, nicht als Hotelier.

  35. 04:41
    Ronald M. Arndt (Host)

    Und damals war aber schon absehbar, dass du irgendwann im elterlichen familiengeführten Haus auch mehr Verantwortung übernimmst.

  36. 04:50
    Anna Wiesler

    Ja, also wenn man ein Hotelstudio macht, dann schon mit einem gewissen Plan. Und ja, damals war es noch ganz interessant, weil gerade die ganze Technologisierung und so weiter, das war ja noch nicht so ausgereift. Das hat sich ja gerade durch Corona enorm entwickelt. Und wenn man sich jetzt die Stände anschaut, schon sehr techlastig. Damals ist man halt von Stand zu Stand gegangen und hat sich die verschiedene Länder angeschaut und war cool, aber ich finde, jetzt ist es was ganz anderes auch, weil man mit einem ganz anderen Auge drüber läuft.

  37. 05:18
    Ronald M. Arndt (Host)

    Du warst hier mit deinem Mann. Wann habt ihr geheiratet?

  38. 05:22
    Anna Wiesler

    Wir heiraten noch.

  39. 05:22
    Ronald M. Arndt (Host)

    Ach, ihr heiratet noch? Steht noch an? Es war die Verlobung.

  40. 05:26
    Ronald M. Arndt (Host)

    Genau.

  41. 05:27
    Ronald M. Arndt (Host)

    Ich musste gerade mal überlegen. Ich war ja zum Hotel-Podcast bei euch in Titisee im April, Mai letzten Jahres. Jetzt ist März. Also okay, dann da noch mal Glückwunsch natürlich nachträglich zur Verlobung und alles Gute für die baldige Heirat. Was hat sich sonst so im Seehotel Wiesler in der Zwischenzeit getan?

  42. 05:47
    Anna Wiesler

    Wir haben unsere Energieversorgung umgestellt oder sind gerade dabei. Wir haben ja letztes Mal über unsere Holzhackschnitzelheizung gesprochen und die werden wir jetzt erneuern. Das ist ein riesiges Projekt, was wir machen. Zur Holzhackschnitzelheizung kommt auch ein Holzgas-BHKW-Boiler. Das ist so ein bisschen ein Abenteuer, weil man kennt das ja von Gas und von Öl, dass das läuft, aber mit Holzhackschnitzeln, das ist schon noch so ein bisschen experimentell und herausfordernd. Aber da sind wir jetzt gerade im Bau und es neigt sich langsam dem Ende, wobei die Holzhackschnitzelkessel stehen schon drin und die BHKWs kommen peu à peu. Da sind wir natürlich halt auch von den Lieferzeiten ein bisschen eingeschränkt. Das eine kommt im Sommer, das andere nächstes Jahr im Sommer, aber das ganz cool.

  43. 06:30
    Ronald M. Arndt (Host)

    Beim Hotel-Podcast haben wir auch, und dein Vater kam ja dann auch dazu, ich habe das Gefühl, die Projekte, die werden größer und größer, die Nachhaltigkeitsprojekte. Wir haben davon gesprochen, wie viele das schon waren, ich glaube über 300 Maßnahmen, aber jetzt kommen so die richtig großen Schritte, habe ich das Gefühl.

  44. 06:47
    Anna Wiesler

    Ja, also wir haben echt zwei riesige Projekte. Das eine eben die neue Energieversorgung und das andere ist, wir bauen ein neues Apartmenthaus nebendran.

  45. 06:54
    Ronald M. Arndt (Host)

    Okay, super.

  46. 06:55
    Anna Wiesler

    Also mit Gästezimmer.

  47. 06:56
    Ronald M. Arndt (Host)

    Das ist genau das, was ich hier hören möchte, weil klar, ich komme bald mal wieder vorbei in Titisee, aber um hier ein kleines Update einzuholen.

  48. 07:05
    Anna Wiesler

    Ich hoffe, dass es Ende des Jahres fertig ist. Also wir haben noch nicht angefangen, wir warten im Moment noch auf den Bauantrag und wollen dann starten, wenn im Schwarzwald—

  49. 07:12
    Ronald M. Arndt (Host)

    Also ich erinnere mich, damals war es ein Kartoffelacker, glaube ich, der zum Hotel führte. Habt ihr noch mal einen Kartoffelacker gefunden rund um Titisee?

  50. 07:19
    Anna Wiesler

    Leider nicht, aber dafür ein Grundstück, was direkt gegenüber vom Hotel, was sich halt so ergeben hat da.

  51. 07:26
    Ronald M. Arndt (Host)

    Also auf der anderen Straßenseite?

  52. 07:27
    Anna Wiesler

    Genau. Aber man sieht den See auch, wenn man so schräg rausschaut. Ist echt cool.

  53. 07:32
    Ronald M. Arndt (Host)

    Und da war schon Hotel oder war es eine unbebaute Fläche?

  54. 07:34
    Anna Wiesler

    Nee, da war tatsächlich ein altes, ganz, ganz, ganz altes Ferienhaus. Und in dem Haus, das war Vorkriegszeit vom Baujahr, also Anfang 1900. Und in dem ganzen Haus gab es eine Toilette und es wurde halt nichts an dem Haus gemacht. Das war echt abenteuerlich. Und wir haben überlegt, ob wir es renovieren oder nicht, aber letzten Endes mussten wir es leider abreißen, weil das von der Infrastruktur halt einfach gar nicht gepasst hat. Jetzt ist halt die Frage, was baut man für nachhaltiges Haus? Wir haben 2023, gerade in der Baubranche ist auch extrem viel gegangen, und jetzt sind wir gerade dran, vor allem der Fabian, dass wir ein kreislauffähiges Gebäude bauen wollen. Okay, also man kennt Cradle to Cradle, ist ja gerade so im Kommen. Also diese Kreislauffähigkeit, da geht es darum, dass Materialien, wie wenn man jetzt hier die Barplatte nimmt, wenn die am Ende des Lebenszyklus ist, was passiert damit?

  55. 08:25
    Ronald M. Arndt (Host)

    Bestes Schweizer Holz natürlich.

  56. 08:28
    Anna Wiesler

    Genau, wenn es Echtholz ist, dann kann man das ja irgendwie weiterverwenden oder so. Und je nachdem, wie es halt auch zusammengefügt ist, wird das halt beeinträchtigt. Und das ist eine richtige Challenge. Da gibt es die Baufirmen, die sich darauf spezialisiert haben, was passiert danach. Es gibt zum Beispiel einfaches Beispiel Teppich. Es gibt einen Teppich aus einem Fischernetz und wenn der ein Loch hat oder irgendwie angebrannt oder irgendwie verschmutzt oder so, dann kannst du dieses Stück Teppich wieder zurückgeben an die Firma, die schreddern das und machen einen neuen Teppich draus. Das ist halt wahnsinnig cool, weil das Wort Abfall wird bei der Kreislaufwirtschaft dann einfach rausgestrichen aus dem Vokabular. Und jetzt ist halt die Frage, wie bringt man das von einzelnen Produkten zu einem ganzen Haus? Das ist so die Challenge, mit der wir uns im Moment beschäftigen.

  57. 09:10
    Ronald M. Arndt (Host)

    Stark. Und Apartmenthaus heißt dann, da ist auch gedacht, dass einfach die Gäste sich dann länger bei euch noch mal aufhalten. Ist da auch eine Kitchenette verbaut?

  58. 09:18
    Anna Wiesler

    Wir haben lange überlegt, wie wir es machen.

  59. 09:20
    Ronald M. Arndt (Host)

    Weil ihr habt ja eine hervorragende Küche.

  60. 09:23
    Anna Wiesler

    Ja, das war ein großes Thema. Ob wir eine Küche reinbauen, wie wollen wir uns aufstellen im Markt. Wir haben uns jetzt tatsächlich dazu entschieden, dass wir erst mal keine Küche reinbauen. Also wir sehen die Anschlüsse vor, aber wie du sagst, Wir haben alles im Hotel, wir haben den Wellnessbereich und das Haus ist halt direkt gegenüber. Genau. Und deswegen werden wir das als Hotelzimmer quasi in einem anderen Gebäude vermieten und dann eben als nachhaltig, also es sind mehr oder weniger Junior Suiten, weil die schon von den Quadratmetern ein bisschen größer sind, aber auch Seeblick haben. Und ja, das wird noch mal was ganz Spannendes.

  61. 09:56
    Ronald M. Arndt (Host)

    Hier entwickelt sich die Abnahme des Klimatellers. Ja, weil das Angebot war ja hier, wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, sprich nicht mit dem eigenen Auto, der bekommt einen Klimateller, glaube ich, offeriert.

  62. 10:07
    Anna Wiesler

    Tatsächlich richtig gut. Also die Leute, die anreisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch mit dem Elektroauto, die fragen teilweise aktiv danach, wo ist mein Gutschein. Also es kommt langsam an. Wir haben dann natürlich auch ein bisschen die Gerichte entwickelt. Mein Bruder ist jetzt seit November bei uns in der Küche mit dabei und hat da auch Ideen natürlich mit reingebracht. Und ja, da sind wir am Schauen. Wir haben die Speisekarte umgestellt. Also wir hatten sonst immer Fleisch, Fisch, vegetarisch. Jetzt haben wir seit 2 Wochen das Vegetarische ganz nach oben gemacht, weil man sagt ja, die Leute, die indifferent sind, entscheiden sich fürs Erste. Und jetzt lassen wir gerade so ein kleines Experiment am Laufen, ob sich die Leute jetzt mehr für vegetarisch entscheiden, einfach nur weil es oben auf der Speisekarte steht. Aber ich kann noch nichts dazu sagen, weil es läuft erst seit 2 Wochen.

  63. 10:51
    Ronald M. Arndt (Host)

    Aber das ist ja genau das, was ich bei euch so liebe, einfach diese, diese Lust an den Maßnahmen, mal klein, mal groß, aber immer mit dem Ziel, einfach die Nachhaltigkeit weiter zu fördern, das einfach mal zu machen, auszuprobieren und zu gucken, funktioniert's, funktioniert's nicht.

  64. 11:06
    Anna Wiesler

    Ja, und da haben wir eine große Spielwiese.

  65. 11:09
    Ronald M. Arndt (Host)

    Habt eine große Spielwiese und jetzt ist sie noch größer, wie wir gerade gehört haben, mit dem neuen Apartmenthaus. Da gibt's ja auch keinen neuen Namen dafür, für das Apartmenthaus, sondern—

  66. 11:17
    Anna Wiesler

    Ja, wir sind am Überlegen, wie nennt man jetzt so ein Gebäude, und wir sind jetzt im Moment, ich weiß nicht, ob der Name so bleibt, aber im Moment sind wir bei Natur Lodge, weil wir gesagt haben, wir wollen was Deutsches oder Eingedeutschtes. Lodge ist jetzt die Frage, ob das Deutsch oder Englisch ist, oder Nature, Natur. Aber ja, es ist ein bisschen schwierig, weil es ist ein natürliches Gebäude, es wird ein kompletter Holzbau, und wir werden zum Großteil auch Naturmaterialien verwenden. Also auch von den Materialien, allein von dem Cradle-to-Cradle und gerade Kreislauffähigkeit ist natürlich mit Naturmaterialien mega gut. Aber wenn du das Ganze Natur, Holz, Wald irgendwie nennst, dann kommt beim Gast da so eine gewisse Erwartung, dass er vielleicht denkt, das ist in der Natur, und das ist es halt nicht. Und da muss man so ein bisschen die Waage finden zwischen, dass es natürlich beschrieben wird, aber dass es halt auch rüberkommt, dass es auf Gebäudeebene ist und nicht im Sinne von, das Haus steht jetzt mitten Wald oder so. Das ist so ein bisschen die Challenge, mit der wir uns auch gerade befassen.

  67. 12:17
    Ronald M. Arndt (Host)

    Super, ganz spannend. Anna Wiesler, ganz, ganz lieben Dank, dass du vorbeigekommen bist hier in Berlin im Rahmen der ITB. Und ja, ich glaube, ich warte nur noch ab, bis das Apartmenthaus dann steht und aufmacht, und dann komme ich mit meiner Family wieder vorbei.

  68. 12:30
    Anna Wiesler

    Ich gebe dir gern Bescheid, sobald es soweit ist.

  69. 12:31
    Ronald M. Arndt (Host)

    Mit dem Klimateller wird es wahrscheinlich eng.

  70. 12:34
    Anna Wiesler

    Ich frage auch nicht nach einem Gutschein.

  71. 12:37
    Ronald M. Arndt (Host)

    Gerade Leasingvertrag läuft glaube ich noch 3 Jahre. Im 4. Jahr dann.

  72. 12:41
    Anna Wiesler

    Ja, dann gibt es auch einen Gutschein.

  73. 12:42
    Ronald M. Arndt (Host)

    Euch alles Gute. Liebe Grüße an deinen Vater, deine Mutter, an deinen Bruder, der jetzt mit dabei ist. Natürlich an Fabi.

  74. 12:50
    Anna Wiesler

    Dankeschön.

  75. 12:51
    Ronald M. Arndt (Host)

    Danke.

  76. 12:51
    Anna Wiesler

    Ciao.

  77. 12:57
    Ronald M. Arndt (Host)

    Jetzt fehlt natürlich noch was. Es ist ja schon Mittagszeit in Berlin und es wird Zeit, sich mal was Ordentliches zu gönnen.

  78. 13:05
    Sascha Dalig

    Vielen Dank für die Einladung.

  79. 13:06
    Ronald M. Arndt (Host)

    Denn die ersten Termine liegen ja hinter uns. Und jetzt gibt es hier was zu feiern, denn du warst ja noch nicht im Hotel-Podcast zu Gast.

  80. 13:15
    Sascha Dalig

    Das stimmt. Vielen Dank für die Einladung. Schön, dass ich jetzt da sein darf. Also zum Wohl!

  81. 13:18
    Ronald M. Arndt (Host)

    Zum Wohl!

  82. 13:23
    Sascha Dalig

    Super.

  83. 13:24
    Ronald M. Arndt (Host)

    So, wo sind wir denn hier? In der Wyndham-Welt.

  84. 13:27
    Sascha Dalig

    Wir sind bei der ITB, live von der ITB in der Wyndham-Welt gelandet. Genau. Über 9000 Hotels, 90 Länder. Herzlich willkommen.

  85. 13:38
    Ronald M. Arndt (Host)

    Okay, und da ist für jeden was dabei, wenn ich mir so den Stand anschaue. Von der Badehose bis— aber in den Bergen seid ihr nicht so aktiv, oder doch?

  86. 13:46
    Sascha Dalig

    Ja, tatsächlich von der Badehose bis in die Berge. Total spannend, weil da sind so geniale Destinationen dabei wie Salzburg in Österreich. Da sind aber auch Destinationen dabei in den Bergen von Rumänien. Da sind aber auch Destinationen dabei in Nordamerika, Skigebiete, Colorado, Aspen, solche Destinationen. Also du kannst es dir aussuchen weltweit.

  87. 14:05
    Ronald M. Arndt (Host)

    Und Wyndham hat seinen Ursprung in Amerika, in den USA?

  88. 14:08
    Sascha Dalig

    Hat seinen Ursprung in Amerika. Wir sitzen in New Jersey, Passy Penney.

  89. 14:13
    Ronald M. Arndt (Host)

    Und kam dann wann ungefähr nach Europa? Ich stelle die guten Fragen.

  90. 14:18
    Sascha Dalig

    Ja, die, auf die ich nicht vorbereitet bin. Das kannst du gleich alles rausschneiden.

  91. 14:23
    Ronald M. Arndt (Host)

    Niemals.

  92. 14:24
    Sascha Dalig

    Unscripted. Spannend ist tatsächlich, Wyndham selber ist als Stocklisted Company noch gar nicht so alt. Es gibt einige Marken, die gibt es schon sehr viel länger. Ramada beispielsweise war lange, lass mich erinnern, Marriott EHG, dann irgendwann von Wyndham akquiriert, und darüber ist Wyndham tatsächlich ins Leben gerufen und größer geworden. Und wir sind tatsächlich über viele Jahre mit dem Zukauf von Marken gewachsen, und mittlerweile kreieren wir auch eigene Marken.

  93. 14:53
    Ronald M. Arndt (Host)

    Janahaus dürfte so im letzten Jahr, glaube ich, der letzte oder einer der letzten größeren Zukäufe gewesen sein.

  94. 15:00
    Sascha Dalig

    Also der absolut größte weltweit. Wir sprechen von 40 Hotels, ungefähr 6.000 Zimmern mit einer genialen Marke. Großartig. Ich freue mich, dass es in meiner Region ist. Ich freue mich aber drauf, wenn die wächst und wenn sie halt auch außerhalb von der zentraleuropäischen Region weiter wachsen kann. Kann. Weil das ist, glaube ich, ganz wesentlich, dass du die Marke hast und dass du diesen Markenkern, die Leute, dieses Verständnis von Marke, was wir bei Vienna House haben, dass wir das wachsen lassen können unter dem Dach von Wyndham. Und die letzte Marke, die dazugekommen ist in unser Portfolio, wir haben 24 im Moment, ist die Echo Suites. Ist im Moment in Nordamerika zu Hause und sind tatsächlich Projekte, alles Neubauten an Hotels. Zielt auf den Extended-Stay-Bereich ab und ist tatsächlich die Marke mit der größten Pipeline.

  95. 15:49
    Ronald M. Arndt (Host)

    Die kommt jetzt auch nach Europa?

  96. 15:51
    Sascha Dalig

    Wir richten sie erstmal auf Nordamerika aus. Wir sprechen von 170 Projekten, die unterschrieben sind.

  97. 15:56
    Ronald M. Arndt (Host)

    Wahnsinn.

  98. 15:57
    Sascha Dalig

    Und das erste soll eröffnen 2023 noch, also wenn alles gut läuft, je nachdem wie der Baufortschritt ist in diesem Jahr. Und dann ist die Frage, kann es international ausgerollt werden? Wenn es erfolgreich ist, wenn es für die Betreiber und uns als Marke erfolgreich ist, ja, kann es. Und dann kann es international werden.

  99. 16:14
    Ronald M. Arndt (Host)

    Wahnsinn, Wahnsinn. Und wenn du dann so hier durch die Hallen läufst bei der ITB, gibt es da noch so kleinere Marken, wo du sagst, hey, die würden noch echt gut passen zu Wyndham ins Portfolio?

  100. 16:26
    Sascha Dalig

    Ja, also ich finde es total spannend. Es würden immer Marken ins Portfolio passen. Die Frage, die ich mir, glaube ich, stellen möchte, ist, wie viele Marken brauchst du und was ist der Wert einer Marke? Und wenn du zu viele Marken hast, habe ich immer so ein bisschen die Sorge, dass die Marke verwässert wird, dass du nicht mehr weißt als Gast, wofür brauche ich die eigentlich. Du hast oft ja unter dem Dach am Ende irgendwo ein Loyalty-Programm, was das alles wieder zusammenfasst.

  101. 16:49
    Ronald M. Arndt (Host)

    Das ist gut.

  102. 16:50
    Sascha Dalig

    Aber die Frage ist halt, woran mache ich eine Marke fest? Also wenn ich morgens aufwache, woran weiß ich, in welchem Hotel ich bin? Und wenn das verloren geht, dann verwässert sich auch so eine Marke. Und das ist ganz wesentlich, dass wir uns überlegen, welche Brands, welche Marken gehen in welche Region. Und von 24 Wyndham-Brands haben wir ungefähr 10 in meiner Region, weil wir auch wissen, dass nicht alle Marken funktionieren. Teilweise hast du Sprachschwierigkeiten. Also in Deutschland würdest du ein Hawthorne Suites nicht aufmachen. Das ist tatsächlich schwer auszudrücken. In Amerika ist das gar kein Problem. In England ist das kein Problem.

  103. 17:21
    Ronald M. Arndt (Host)

    Hawthorne Suites.

  104. 17:22
    Sascha Dalig

    Das kannst du auch in Indien, die lange britische Kolonie waren, kannst du das super machen, weil für die ist das Muttersprache. Das ist okay. Der Deutsche wird Bei denen ist aber Ramada total gleich und einfach auszudrücken. Das TRYP total einfach zu verstehen. Das funktioniert. Aber wir haben halt teilweise immer noch Fragen im Markt, die sagen Wündhem und machen ein Ü drüber. Wir sagen, nein, es ist Wyndham. Und das ist nicht selbstverständlich. Und ich glaube, eine Marke muss— ich weiß nicht, wer das mal gesagt hat— eine gute Marke kannst du mit dem Fuß in den Sand kratzen. Ganz so einfach ist es nicht, aber das sollte das Ziel sein. So einfach wie möglich und so verständlich wie möglich für den Gast.

  105. 17:56
    Ronald M. Arndt (Host)

    Kann ich nachvollziehen. Und so würde Vienna House und Wien als eine der lebenswertesten Städte oder immer Nummer 1, glaube ich, auch eigentlich ganz gut in Amerika wiederum funktionieren.

  106. 18:06
    Sascha Dalig

    Also ich glaube, in Amerika, ich glaube auch im Mittleren Osten. Also du verbindest mit Wien eine ganze Menge Kultur. Wir haben in dem Vienna House Easys, haben wir auch so eine kleine Kaffeestube mit drin. Es ist nicht eine Wiener Bäckerei, aber du bekommst einen selbstgemachten Kuchen beispielsweise. Und das ist, glaube ich, etwas, wenn wir das schaffen, dass die Gäste von außerhalb auch sagen, ich gehe dorthin und esse da ein Stück Kuchen, ich hole mir da ein Stück Kaffee. Das wäre genial.

  107. 18:31
    Ronald M. Arndt (Host)

    Du bist ja sehr aktiv, was mich freut und was ich auch sehr schätze an dir. Außerhalb von Wyndham warst du, glaubst du, die letzten Monate— wir haben uns, glaube ich, letztes Jahr in Hamburg zuletzt getroffen.

  108. 18:43
    Sascha Dalig

    Ja.

  109. 18:43
    Ronald M. Arndt (Host)

    Und da warst du im Bereich Ausbildung.

  110. 18:46
    Sascha Dalig

    Ja.

  111. 18:47
    Ronald M. Arndt (Host)

    Hilf mir kurz. Da bist du auf jeden Fall zum Ende gekommen mit einem größeren Projekt.

  112. 18:50
    Sascha Dalig

    Genau, da ist ein Riesenprojekt zu Ende gegangen. Da muss ich großen Dank an alle Arbeitgeber, an Wyndham, an Fidelis, an Accor, die haben mich alle unterstützt über viele Jahre, dass ich das mitmachen durfte. Das ist ein Projekt, was am Ende über 10 Jahre ging. Wir haben die Ausbildung neu geordnet in Deutschland. Klingt erstmal so, als müsste das viel öfter passieren, viel häufiger passieren. Leider ist der Zyklus dabei immer relativ groß, bis das passiert. Glücklicherweise ist es fertig. Die alte Ausbildungsordnung ist von 1998, also knapp 25 Jahre alt, ein Vierteljahrhundert. Die musste angepasst werden. Also die ist noch geschrieben worden, weit bevor das erste iPhone auf den Markt kam. Die Bedingungen haben sich halt geändert und da mussten wir anpassen, wie wir Ausbildung in 2022/23 sehen, aber auch in 2030. Und das Ziel ist natürlich zu sagen, wir stehen in 2033 hier, Ronald, wir nehmen den Podcast auf und sagen, du Das ist die geilste Branche der Welt. Wir haben Zulauf ohne Ende. Die Menschen wollen bei uns arbeiten. Was haben wir richtig gemacht? Und dann sind es genau die Sachen: Wir machen eine richtige Ausbildung, wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt, wir verstehen, was Kultur bedeutet. Und deswegen arbeiten die Menschen bei uns und fühlen sich bei uns so wohl. Und dann nehmen wir Technologie, die uns unterstützt an den richtigen Stellen und die einfach auch das Gasterlebnis nach vorne bringt. Und ich glaube, dann haben wir richtig gewonnen.

  113. 20:02
    Ronald M. Arndt (Host)

    Super. Und damit das in 2033 so ist, braucht es einen gewissen zeitlichen Vorlauf. Danke dir, dass du dich dem Thema angenommen hast.

  114. 20:09
    Sascha Dalig

    Dankeschön, Jan.

  115. 20:10
    Ronald M. Arndt (Host)

    Ganz, ganz spannend, ein bisschen mal hier einen ersten Blick reinzubekommen in die Welt von Wyndham. Was funktioniert, was eher nicht funktioniert und man deswegen die Finger von lässt. Und ja, freuen wir uns. Wir sind ja hier auch in unmittelbarer Nachbarschaft die nächsten 3 Tage.

  116. 20:25
    Sascha Dalig

    Genau, wir sind Standpartner. Wir sind heute Abend noch zum Talk bei euch am Stand. Freue ich mich sehr drauf. Da sprechen wir über die Themen.

  117. 20:30
    Ronald M. Arndt (Host)

    Und du weißt ja, wo es die guten Drinks gibt.

  118. 20:31
    Sascha Dalig

    Drinks gibt es auch gegenüber und Kaffee hätte ich auch im Angebot. Also ich glaube, wir überleben die ITB.

  119. 20:35
    Ronald M. Arndt (Host)

    Wir überleben die ITB. Alles Gute dir.

  120. 20:37
    Sascha Dalig

    Danke dir, Ronald.

  121. 20:38
    Ronald M. Arndt (Host)

    Und viel Spaß. Danke.

  122. 20:39
    Ronald M. Arndt (Host)

    Ciao.