Suche
Germany · Episode #65 · 15.03.2023 · 16 Min

ITB Berlin

Gabriele Maessen, Prof. Dr. Burkhard von Freyberg, Florian Mayer und Gerald Scheurmann-Kettner
Episode hören16 Min Läuft weiter, während du auf der Seite stöberst

Aufgenommen: ITB Berlin, Berlin

Standbild aus der Episode mit Gabriele Maessen, Prof. Dr. Burkhard von Freyberg, Florian Mayer und Gerald Scheurmann-Kettner Germany16 Min

Das Video kommt von YouTube und lädt erst, wenn du auf Abspielen klickst.

„Konnten dort eine kleine Pension übernehmen von den Schwiegereltern mit 18 fremden Betten am Fuße der Zugspitze und daraus ist jetzt ein großes Unternehmen mit knapp 700 Mitarbeitern gewachsen.“

Gabriele Maessen, Prof. Dr. Burkhard von Freyberg, Florian Mayer und Gerald Scheurmann-Kettner, 10:14

Vier kurze Gespräche von der ITB Berlin. Gabriele Maessen erklärt, warum ARCOTEL am Stand der Österreich Werbung ausstellt und auch in den sechs deutschen Häusern österreichischen Kaffee serviert, Burkhard von Freyberg berichtet von fünf Wochen Lehrauftrag in Kapstadt und von den Jubiläen bei Zarges von Freyberg und Online Birds. Florian Mayer erzählt den Weg von der kleinen Pension mit 18 fremden Betten zu Familux mit vier Standorten, Gerald Scheurmann-Kettner zeigt, wie die Event Hotels mit Robotik und einer eigenen App ihre Mitarbeiter entlasten wollen.

Die Audiodatei kommt beim Abspielen von Spotify for Creators. Vorher wird nichts geladen.

Kernaussagen

  1. Stand der Destination: Maessen sagt, ARCOTEL steht am Destinationsstand der Österreich Werbung, weil die Leute nach der Destination suchen. Die deutschen Häuser laufen dort mit, in der Hotelhalle sah sie vor allem Tech-Unternehmen.
  2. Österreich in Deutschland: In den sechs deutschen Häusern gibt es ein Meinl-Café und österreichische Produkte, damit Gäste den Charme und das Flair aus Österreich mitbekommen.
  3. Messe ohne Termine: Von Freyberg setzte sich für die ITB bewusst keine Termine, um spontan viele Menschen zu treffen. Vereinbarte Gespräche gehen auch per Zoom oder Teams außerhalb der Messe.
  4. Vier Standorte, ein Fokus: Mayers Eltern übernahmen in Lermoos eine kleine Pension mit 18 fremden Betten, daraus wurden vier Standorte und knapp 700 Mitarbeiter. Er führt Familux mit seinem Bruder, spezialisiert auf eine Zielgruppe.
  5. Roboter und eigene App: Scheurmann-Kettner evaluiert Roboter für Guest Delivery, Service und Housekeeping und rüstet 25 bis 30 Hotels mit einer eigenen App aus, die in alle PMS greift und keine Interaktion am Frontoffice braucht.
Shownotes zur Episodeaus dem Podcast-Feed

Meine Begegnung mit Gabriele Maessen führt mich nach Österreich, der Heimat der ARCOTEL Hotels & Resorts GmbH. Dabei wird mir schnell klar, dass ich es hier mit wahren Gastgebern und großer Leidenschaft zu tun habe.

Prof. Dr. Burkhard von Freyberg, gerade zurück aus Kapstadt, genießt seinen Besuch auf der ITB Berlin. Nochmals herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum bei Zarges von Freyberg Hotel Consulting, aber auch Online Birds. Ich freue mich schon auf die erste gemeinsam Tasse Kaffee aus eigener Röstung.

Florian Mayer bringt es mit seinen familienfreundlichen Familux Resorts auf bereits vier Standorte, darunter das ganz neu eröffnete The Grand Green in Oberhof. Eine sehr schöne Geschichte, haben doch seine Eltern damals mit einer kleinen Pension in Österreich den Grundstein gelegt und später den Generationenwechsel erfolgreich vollzogen.

Gerald Scheurmann-Kettner treibt Innovation bei den Event Hotels voran. Dabei kommt nun auch Robotik zum Einsatz und es bleibt spannend, wie sich diese neuen Teammitglieder von nun an bewähren.

Keine Episode verpassen

Folge HOTEL-PODCAST dort, wo du sowieso hörst. Neue Episoden aus sechs Ländern kommen dann ganz von selbst. Oder tritt unserer WhatsApp-Community bei, um über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden zu bleiben.

Weitere Episoden

Alle Episoden

Transkript

Transkript öffnenTranskript schließen16 Min · Ronald M. Arndt und Gabriele Maessen, Prof. Dr. Burkhard von Freyberg, Florian Mayer und Gerald Scheurmann-Kettner

Automatisch transkribiert mit AssemblyAI, Sprecher automatisch zugeordnet. Nicht redigiert.

  1. 00:07
    Ronald M. Arndt

    Gabriele Maessen, ich freue mich, hier in Österreich zu sein, in der österreichischen Enklave auf der ITB in Berlin. Ich fühle mich schon wieder wie zu Hause. Warum kann ich das sagen? Weil meine Großtante ja auch Wienerin ist und ich ja wirklich Großteile meiner Sommerferien immer in Wien verbracht habe. Und wie fühlen Sie sich wohl hier beim Berliner Sauwetter?

  2. 00:28
    Gabriele Maessen

    Ja, aber es ist herrlich. Wir haben hier einen ganz tollen Stand hier auf der ITB. Also die Österreich Werbung hat einen ganz super Job gemacht und wir als österreichisches Unternehmen fühlen uns auch natürlich sehr wohl, weil wir haben alles hier. Wir haben guten Kaffee hier.

  3. 00:42
    Ronald M. Arndt

    Das wollte ich sagen, da braucht man als Arco Hotel nicht mal einen eigenen Stand, sondern ich kam hier an und die Frage war gleich: Wollen Sie Grießknödel oder österreichischen Kaffee haben von Julius Meinl. Also da sind wir mehr.

  4. 00:56
    Gabriele Maessen

    Ja, da sind wir mehr. Da fühlt man sich gleich wie zu Hause.

  5. 00:58
    Ronald M. Arndt

    Und ihr seid ja ein sehr lebensfreudiges Volk in Österreich. Wie gesagt, ich war viel vor Ort, habe viele Kontakte, bin auch jetzt Ende des Monats wieder in Wien.

  6. 01:08
    Gabriele Maessen

    Sehen wir uns vielleicht.

  7. 01:10
    Ronald M. Arndt

    Da gerne.

  8. 01:12
    Gabriele Maessen

    Und Gastfreundschaft ist ja bei uns großgeschrieben.

  9. 01:14
    Ronald M. Arndt

    Definitiv.

  10. 01:14
    Gabriele Maessen

    Auch wir sind Gastgeber aus Leidenschaft bei AK Hotels. Das haben wir uns sehr auf die Fahne geschrieben. Wir wollen, dass die Gäste sich wohlfühlen, wenn sie zu uns kommen. Und auch die Heimat mitbekommen. Also wir haben ja 6 Häuser in Deutschland.

  11. 01:28
    Ronald M. Arndt

    Ganz genau.

  12. 01:29
    Gabriele Maessen

    Und auch da gibt es ein Meindl-Café und da gibt es österreichische Produkte, die wir anbieten, weil uns das eben wichtig ist, auch das zu vermitteln, den Charme, den Flair, den wir in Österreich haben.

  13. 01:40
    Ronald M. Arndt

    Genau. Und Ihr Stuttgarter Haus, wo ich ja herkomme, ist gar nicht so weit weg von meiner Wohnung. Ja, schön. Das freut mich auch. Genau, wunderschönes Gebäude. Und ich habe auch erst letztes Jahr wieder einen Freund da unterbringen dürfen und können. Und von daher haben wir auch die eine oder andere Parallele. Und gerne lassen Sie uns Ende März in Wien treffen und da einfach noch mal so ein bisschen mit etwas mehr Zeit auf Althoff Hotels und Ihre Person einzugehen. Aber dann denke ich mal, Sie schauen auf schon 2 und jetzt haben wir noch einen halben Tag vor uns. ITB mit viel Spaß und viel Freude zurück.

  14. 02:12
    Gabriele Maessen

    Ja, also ITB ist für uns sehr gut, weil wir auch am Destinationsstand sind. Das muss ich sagen. Wirklich etwas, was für uns wirklich Sinn macht, weil die Leute uns nach der Destination auch suchen. Und unsere deutschen Hotels können wir immer mitnehmen, die sind auch immer mit dabei natürlich. Also ich bin dann auch mal so in die Hotelhalle gegangen und so, ja, da sind nur mehr verhalten Hotels, also recht wenige, sehr viele Tech-Unternehmen auch. Also deswegen haben wir absolut den richtigen Standort hier an der ITB gefunden. Super, freuen wir uns.

  15. 02:44
    Ronald M. Arndt

    Wird dieses Jahr noch irgendwo ein Althoff Hotel neu aufgemacht? Was sind da so die weiteren Pläne?

  16. 02:47
    Gabriele Maessen

    Dieses Jahr nicht, aber nächstes Jahr in Wien.

  17. 02:48
    Ronald M. Arndt

    Nächstes Jahr mal wieder in Wien. Okay, Sie haben jetzt gerade gesagt 6 Standorte in Deutschland. Wie sieht das allgemeine Portfolio aus?

  18. 02:57
    Gabriele Maessen

    Wir haben 3 Hotels in Wien, eins in Linz und eins in Salzburg.

  19. 03:02
    Ronald M. Arndt

    Super.

  20. 03:02
    Gabriele Maessen

    Genau, und als Nächstes kommt noch ein 4. in Wien. Okay, genau, freuen wir uns auch sehr. Und 2025 in Linz noch ein ganz spektakuläres Gebäude.

  21. 03:14
    Ronald M. Arndt

    Super. Dann freue ich mich, mit Ihnen im Austausch zu bleiben über den Hotel-Podcast. Auf unser Wiedersehen dann Ende des Monats. Und ja, eine schöne Zeit noch hier. Jetzt gehen wir erstmal Mittagessen. Genau, das machen wir.

  22. 03:25
    Gabriele Maessen

    Österreichische Küche.

  23. 03:27
    Ronald M. Arndt

    Das mache ich gern. Also Burkhard von Freyberg sagt, ich kann alles fragen. Viel Zeit haben wir heute nicht, denn es sind ja wahrscheinlich viele, viele Termine hier an der ITB auch für dich. Auf dem Plan, oder wie schaut's aus?

  24. 03:45
    Prof. Dr. Burkhard von Freyberg

    Eigentlich nicht so viele Termine.

  25. 03:47
    Ronald M. Arndt

    Du gleitest so durch die Gänge hier und lässt dich inspirieren.

  26. 03:51
    Prof. Dr. Burkhard von Freyberg

    In der Tat ist es jetzt so, ich komme gerade aus Kapstadt, war dort 5 Wochen, habe dort unterrichtet an der Uni und bin da noch geistig in Kapstadt. Und leide hier ein wenig aufgrund der Berliner Kälte. Aber ja, und ich habe bewusst gesagt, ich möchte mir hier keine Termine reinsetzen, um einfach auch viele Menschen spontan treffen zu können. Und wir haben ja hier an der Hochschule München am Stand genauso wie bei Online Birds dann auch eine nette Party.

  27. 04:25
    Ronald M. Arndt

    Heute Abend 6 Uhr Online Birds.

  28. 04:27
    Prof. Dr. Burkhard von Freyberg

    Genau. Und ja, so ist das bis jetzt heute großartig gelaufen. Also viele tolle Menschen getroffen, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe.

  29. 04:37
    Ronald M. Arndt

    Wie du sagst, das Schönste erstmal natürlich, viele Leute einfach wieder hier an einem Punkt zu versammeln und zu treffen. Vielleicht muss man auch genauso machen, wie du sagst, sich einfach ein bisschen noch Zeit offen lassen, um auch mal wieder neue Menschen zu treffen.

  30. 04:52
    Prof. Dr. Burkhard von Freyberg

    In Zeiten, wo man ja schnell mal einen Zoom- oder einen Teams-Call machen kann, kann man ja viele Gespräche, wie gesagt, außerhalb einer Messe führen, und so kann man die Zeit einfach hier auch ein bisschen anders nutzen.

  31. 05:05
    Ronald M. Arndt

    Ja, genau. Sag mal kurz was zu den 5 Wochen in Südafrika, in Kapstadt.

  32. 05:11
    Prof. Dr. Burkhard von Freyberg

    Bitte?

  33. 05:11
    Ronald M. Arndt

    Sag mal kurz was dazu. Was war da dein Auftrag?

  34. 05:14
    Prof. Dr. Burkhard von Freyberg

    Mein Auftrag war, dass wir— ja, wir haben eine Partnerhochschule dort und ja, ich wurde gefragt, ob ich dort einen Lehrauftrag übernehmen möchte für eine gewisse Zeit. Und da habe ich sehr gerne zugesagt.

  35. 05:25
    Ronald M. Arndt

    Das heißt, das ist aber nicht in 5 Wochen abgeschlossen, sondern da warst du vielleicht schon mal und gehst dann noch mal hin zurück, oder?

  36. 05:29
    Prof. Dr. Burkhard von Freyberg

    Ich bin da eigentlich fast jedes Jahr.

  37. 05:31
    Ronald M. Arndt

    Wahnsinn. Ja, schön.

  38. 05:33
    Prof. Dr. Burkhard von Freyberg

    Im Februar, weil der Februar einfach für mich der grauenvollste Monat ist. Und ja, lass mich da auch immer inspirieren. Die Hotellerie und Gastronomie gerade in Kapstadt ist sehr, sehr spannend und kann meines Erachtens die deutsche Gastronomie noch viel davon lernen. Und ja, liebe einfach das Land und natürlich der Wechselkurs macht es natürlich extrem attraktiv.

  39. 05:55
    Ronald M. Arndt

    Ja, du hast ja ein spannendes Profil. Du bist ja nicht nur Professor und hier eben lehrend tätig, sondern du bist natürlich Unternehmer mit Online Birds und jetzt, soweit ich weiß, auch sogar noch Kaffeeröster seit Kurzem.

  40. 06:12
    Prof. Dr. Burkhard von Freyberg

    Selbst röste ich nicht, aber ja, es ist ein nettes Projekt mit zwei lieben Freunden, die zwei sehr gute Cafés in München haben, und die kamen auf mich zu und sagten, lass uns doch gemeinsam ein Kaffee kreieren. Das heißt, beim nächsten Mal München gibt es schon den von Freyberg Munich Espresso oder von Freyberg Munich Coffee. Den kann man auch schon online bestellen. Aber das ist letztendlich aktuell noch ein Hobby.

  41. 06:42
    Ronald M. Arndt

    Alle Dinge entstehen ja im Kleinen und dann schaut man mal, was draus passiert.

  42. 06:46
    Prof. Dr. Burkhard von Freyberg

    Meine Hauptbaustellen sind in der Tat Zarges von Freyberg, Hotel Consulting. Da feiern wir dieses Jahr 15-jähriges Jubiläum.

  43. 06:53
    Ronald M. Arndt

    Herzlichen Glückwunsch an der Stelle.

  44. 06:54
    Prof. Dr. Burkhard von Freyberg

    Ja, danke sehr.

  45. 06:55
    Ronald M. Arndt

    Und ich hoffe, dass wir uns noch mal in Ruhe dann zu einer Jubiläumsepisode zusammensetzen dürfen und können.

  46. 07:01
    Prof. Dr. Burkhard von Freyberg

    Das wäre sehr schön. Online Birds hatten wir ja 10-jähriges Jubiläum.

  47. 07:04
    Ronald M. Arndt

    Bis dahin repariere ich auch wieder meine Stimme.

  48. 07:06
    Prof. Dr. Burkhard von Freyberg

    10-jähriges Jubiläum mit Online Birds. Und ja, das Schöne bei diesen ganzen Jubiläen ist, dass neben dem wirtschaftlichen Erfolg, den wir hatten, auch Freundschaft im Vordergrund stand. Den Gesellschafterkollegen. Es ist wirklich sehr, sehr inspirierend, immer noch auch nach all der Zeit und spannend.

  49. 07:26
    Ronald M. Arndt

    Also wird auch der Philipp in Genüllem nicht langweilig in der Zeit. Nein, definitiv nicht. War ja auch einer meiner ersten Gäste im Hotel-Podcast bei euch in Berlin. Ja, genau, hier im Büro. Erinnere ich mich sehr gerne zurück.

  50. 07:39
    Prof. Dr. Burkhard von Freyberg

    Ja, ja, super.

  51. 07:40
    Ronald M. Arndt

    Ja, dann würde ich sagen, wir sehen uns bald wieder. Schauen wir nach einem Termin für die Jubiläumsepisode. An der Stelle schon mal vielen Dank, dass du vorbeigekommen bist.

  52. 07:49
    Prof. Dr. Burkhard von Freyberg

    Ja, ich habe zu danken. Hat mir viel Spaß gemacht.

  53. 07:52
    Ronald M. Arndt

    Schöne Party heute Abend, morgen dann schönen Tag.

  54. 07:55
    Prof. Dr. Burkhard von Freyberg

    Danke sehr.

  55. 07:56
    Ronald M. Arndt

    Und dass du hier mit der Berliner Kälte nach 5 Wochen Südafrika doch noch irgendwie übereinkommst.

  56. 08:02
    Prof. Dr. Burkhard von Freyberg

    Danke sehr.

  57. 08:02
    Ronald M. Arndt

    Burkhard, merci.

  58. 08:03
    Prof. Dr. Burkhard von Freyberg

    Alles Gute.

  59. 08:05
    Gabriele Maessen

    Ciao.

  60. 08:06
    Ronald M. Arndt

    Danke. Sind wir schon mittendrin? Wir starten unscripted. Natürlich auch immer unscripted, wenn wir uns hier in den Fluren der ITB in Berlin treffen. Ich freue mich sehr, dass wir uns mal hier kurz sprechen und freue mich mal auf eine längere Episode dann in Österreich bei dir. Wo bist du denn zu Hause? Oder wo könnten wir uns treffen?

  61. 08:32
    Florian Mayer

    Das ist eine gute Frage. Habe leider—

  62. 08:34
    Ronald M. Arndt

    Hast du Lieblingshotel?

  63. 08:35
    Florian Mayer

    Nein, das auch leider. 3 Hauptwohnsitze mit 3 vollen Waschmaschinen und 3 vollen Spülmaschinen. Und chatte so zwischen Tirol, Salzkammergut und auch den Hotels in Bayern und in Thüringen. Wir haben ja unser neuestes Kind, das The Grand Green, in Oberhof im Thüringer Wald im Herbst eröffnet. Und das war natürlich auch sehr intensiv.

  64. 08:57
    Ronald M. Arndt

    Da habe ich damals oder vor kurzem erst die Architektin, die Frau Dr. Lassi, kennengelernt. Tolle Persönlichkeit. Sie sah ein bisschen abgeschafft aus. Aber ging wohl auch ein bisschen länger, gell?

  65. 09:10
    Florian Mayer

    Ja, war eine spannende Zeit. Natürlich auch zu den ungünstigsten Zeiten ein Hotel gebaut, wie es nur möglich war. Stand heute, wer weiß, was die Zukunft noch bringt.

  66. 09:21
    Ronald M. Arndt

    Sie hat ihr Kinderbuch dabei gehabt, was sie da in dem Zeitraum geschrieben hat für ihre Enkel, die sie da eben wenig gesehen hatte. Toll, herzlichen Glückwunsch schon mal dazu. Danke sehr. Und sag mal kurz was zu Fabian Nusser.

  67. 09:34
    Florian Mayer

    Genau, also Familux, wir sind ein Familienunternehmen mit aktuell 4 Standorten, haben jetzt auch den großen Sprung einer Skalierung geschafft. Uns gibt es eigentlich jetzt mit mir und meinem Bruder, 4 Jahre jünger als ich, aber auch voll im Unternehmen. Haben jetzt auch dieses Jahr diesen großen Schritt des Generationenwechsels vollzogen und unsere Eltern haben das damals in Lermoos am Fuße der Zugspitze gestartet. Mein Vater war Skilehrer, meine Mutter hat bei den Bergbahnen gearbeitet, so hatten sie die Chance.

  68. 10:09
    Ronald M. Arndt

    Er kam ja dann mehrmals am Tag bei ihr vorbei, als Skilehrer bei der Bergbahn.

  69. 10:14
    Florian Mayer

    So haben sie sich kennengelernt. Konnten dort eine kleine Pension übernehmen von den Schwiegereltern mit 18 fremden Betten am Fuße der Zugspitze und daraus ist jetzt ein großes Unternehmen mit knapp 700 Mitarbeitern gewachsen. In den 90er Jahren zum ersten Mal sehr spezialisiert auf das Thema Familie mit Kind, einer der ersten, und so haben wir auch diese Position ausgenützt und immer noch mehr Spezialisierung, noch mehr Größe und auch jetzt mehr Hotels und viel mehr Fokus auf diese eine Zielgruppe. Ganz klare Positionierung, eine Zielgruppe und voller Fokus drauf.

  70. 10:52
    Ronald M. Arndt

    Ja, und ich bin jetzt auch Vater von 2 kleinen Söhnen, dann versteht man das. Da versteht man das. Und darüber bin ich natürlich auch auf FamiloX aufmerksam geworden, weil da jetzt so langsam aber sicher losgeht, dass man, dass einem so ein bisschen die Ideen ausgehen. Aber fündig geworden. Ich freue mich, dass wir uns hier mal kurz kennengelernt haben. Wünsche dir noch eine gute Zeit in Berlin und hoffe dann, dass wir mal ein bisschen uns irgendwo in Ruhe zusammensetzen können. Auch so eine richtige Hotel-Podcast-Episode.

  71. 11:21
    Florian Mayer

    Würde mich sehr freuen.

  72. 11:22
    Ronald M. Arndt

    Und dass auch der Generationenübergang einfach so funktioniert hat, das ist ja auch immer einfach eine schöne Sache.

  73. 11:29
    Florian Mayer

    Funktioniert nicht immer, hat bei uns Gott sei Dank gut funktioniert.

  74. 11:31
    Ronald M. Arndt

    Und mit deinem Bruder sagst du zusammen?

  75. 11:33
    Florian Mayer

    Ja, machen das zu zweit jetzt.

  76. 11:35
    Ronald M. Arndt

    Super, toll. Und die Eltern können sich wieder aufs Skifahren konzentrieren?

  77. 11:40
    Florian Mayer

    Ich würde es mir wünschen.

  78. 11:41
    Ronald M. Arndt

    Okay, alles klar.

  79. 11:43
    Florian Mayer

    Alles klar, schöne Zeit noch.

  80. 11:44
    Ronald M. Arndt

    Danke dir, merci, euch auch.

  81. 11:45
    Florian Mayer

    Tschüss.

  82. 11:46
    Ronald M. Arndt

    Danke. Ja, ich freue mich, mal jemanden von eventhotels hier begrüßen zu dürfen. Das ist eine kleine Sonderausgabe vom Hotel-Podcast, gerne auch mal dann in einer längeren Form, aber schön, dass Sie heute hier sind.

  83. 12:04
    Gerald Scheurmann-Kettner

    Ja, vielen Dank für die Einladung. Schon spannendes Thema, Podcasting allgemein, auch die ITB dieses Jahr nach knapp 3 Jahren wieder Leute und Technologien live zu sehen. Ja, es macht Spaß, Netzwerken wieder aufleben zu lassen. Ja, war ein sehr interessanter Tag heute Morgen.

  84. 12:24
    Ronald M. Arndt

    Was treibt Sie, und Sie verantworten ja bei eventhotels den Bereich der Technologie, Informationstechnologie, was treibt Sie gerade an? Was sind so Projekte bei eventhotels, die anstehen, die noch zum Abschluss kommen dieses Jahr?

  85. 12:35
    Gerald Scheurmann-Kettner

    Wir haben einige IT-Projekte im Portfolio. Insbesondere konzentrieren wir uns in diesem Jahr auf das Thema Entlastung unserer Mitarbeiter, wie es im allgemeinen Fachbereich ist. Wir bekommen immer weniger qualifizierte Mitarbeiter oder überhaupt Mitarbeiter. Konzentrieren wir uns in diesem Jahr, oder haben wir auch schon vorher angefangen, uns darauf zu konzentrieren, wie schaffen wir es, unsere Mitarbeiter zu entlasten. Und in diesem Themenbereich haben wir zwei große Themenbereiche, die wir mit großen Schritten angehen. Das eine ist der Themenbereich Robotik. Robotik zum einen Guest Delivery zum Gästezimmer. Wie bringe ich das Handtuch auch bei Heavy Check-in zum Gast? Wie kann ich den Gast vielleicht damit mehr Service unterstützen, sei es ihm eine Cola oder Minibarartikel vorbeizubringen? Weitere Robotikthemen sind bei uns Entlastung des Servicepersonals, sei es beim Frühstück oder beim Abendessen. Kommis zu bekommen oder Fachpersonal ist immer schwieriger. Das heißt, wie kann der Roboter Ende des Tages als Kombi fungieren. Und das dritte Thema bei Robotik ist natürlich Housekeeping. Große Flächen, Lobby oder Konferenzbereiche, auch die müssen täglich gepflegt werden. Und auch da sind wir dabei zu evaluieren, welche Arten von Robotern wir am Ende des Tages dort einsetzen möchten, um unser Housekeeping in dem Bereich zu entlasten. Also, Thema Robotik ein großes Thema. Das zweite Thema, was wir haben, ist App-Entwicklung.

  86. 14:01
    Ronald M. Arndt

    Das heißt, ihr schickt ab und an auch mal so einen Roboter ins Praktikum bei euch? Beim Housekeeping. Und die dürfen dann sagen, wie er sich benommen hat, wie er es geschafft hat.

  87. 14:09
    Gerald Scheurmann-Kettner

    Das ist eine gute Idee, wobei ich dann eher auf die Schwarmintelligenz der Roboter setze. Zweites großes Themengebiet bei uns ist unsere App. Wir haben kurz vor Corona angefangen, unsere eigene App entwickeln zu lassen, sind jetzt so weit. Corona hat ein bisschen gebremst, auch die Entwicklung gebremst. Jetzt sind wir so weit, dass wir Ende dieses Jahres knapp die Hälfte aller unserer Hotels mit dieser App ausgestattet haben. Es werden so 25 bis 30 Hotels sein, wo wir uns aber darauf konzentriert haben, eine App zu entwickeln, die seamless in alle PMS funktioniert, wo ich keinerlei Interaktion mehr durch den Frontoffice-Mitarbeiter benötige. Also ich möchte da ein bisschen hybrid gehen. Auf der einen Seite habe ich Gäste, die brauchen die Ansprache, die freuen sich, den Rezeptionisten zu sehen. Auf der anderen Seite habe ich vor allem Businessreisende, die sagen, ich möchte schnell rein, schnell raus, ohne Komplikationen. Und genau für diese Gäste, für dieses Gästeklientel, für die Stammkunden, die das Hotel schon kennen, haben wir die App entwickelt.

  88. 15:07
    Ronald M. Arndt

    Super. Ja, 2 große Projekte. Ich wünsche Ihnen da weiterhin viel Erfolg und auf den letzten Metern der Umsetzung. Bin gespannt, was und wie der Roboter dann mit euch und bei Ihnen sich so macht.

  89. 15:21
    Gerald Scheurmann-Kettner

    Vielen Dank dafür. Vor allem Robotik sieht man ja am Ende des Tages auch. Die App sieht man ja nicht.

  90. 15:25
    Ronald M. Arndt

    Richtig, das ist für mich auch nochmal ein ganz neuer Bereich.

  91. 15:28
    Gerald Scheurmann-Kettner

    Und die Roboter flitzen überall rum und lächeln oder bringen in viele Gesichter ein Lächeln, muss ich sagen.

  92. 15:35
    Ronald M. Arndt

    Und Sie selbst haben auch so eine persönliche Faszination schon für Robotik, oder war das jetzt was ganz Neues? Also da kann man sich ja schon für begeistern.

  93. 15:42
    Gerald Scheurmann-Kettner

    Naja, als ITler hat man natürlich Spaß daran. Wir haben ja alle in unserer Kindheit mal den R2-D2 kennengelernt. Und von daher gesehen, da werden Träume jetzt langsam sicher wahr. Träume lassen sich langsam realisieren. Genau so sieht es aus.

  94. 15:59
    Ronald M. Arndt

    Wunderbar. Dann Ihnen alles Gute weiterhin bei und mit den Eventhotels.

  95. 16:03
    Gerald Scheurmann-Kettner

    Ja, das Gleiche für Sie.

  96. 16:04
    Ronald M. Arndt

    Vielen Dank. Merci.